Die Rheinberg Passage soll aufgestockt werden und Verwaltung sowie Stadtbücherei aufnehmen. Im Bild die Rückseite, gesehen von der Paffrather Straße. Foto: Thomas Merkenich

Der Fachausschuss, der eigens für die Planung des neuen Stadthauses etabliert worden ist, tagt erst wieder im März 2022. Die für diesen Monat geplante Sitzung wurde still und leise abgesagt – weil die Vorbereitungsarbeiten noch einige Zeit benötigen.

Der Neubau eines Stadthauses, inzwischen auf dem Dach der RheinBerg-Passage und nicht mehr auf dem Kopfgrundstück am Bahnhof geplant, gehört zu den größten und wichtigsten Projekten der Stadt. Daher war für dieses Vorhaben, im Gegensatz zur Neugestaltung des Zanders-Geländes, ein eigener Ausschuss des Stadtrats gegründet worden.

Allerdings hat die Stadtverwaltung die für diesen Monat geplante Sitzung des Ausschusses abgesagt, die nächste Zusammenkunft soll erst im März 2022 stattfinden. Stocken die Vorbereitungen für das Stadthaus etwa schon wieder?

Nein, ganz im Gegenteil, argumentiert die Stadt. Die Verwaltung stecke in zahlreichen verwaltungsinternen Abstimmungs- und Vorbereitungsprozessen. Daher gebe es noch keine Beschlussvorlagen, über die der Ausschuss hätte beraten könne. Folglich sei die Sitzung in Abstimmung mit dem Vorsitzenden Friedrich Bacmeister (Grüne) abgesagt worden.

B-Plan wird im Dezember beraten

Zudem müssten die nächsten Schritte ohnehin in den regulären Fachausschüssen behandelt werden. Zum Beispiel der Aufstellungsbeschluss für den Bebauungplan, der im Dezember beraten werden soll.

Außerdem warte die Verwaltung auf noch auf Informationen des Investors, räumt der Bürgermeister ein. Denn die Stadt will das Stadthaus ja gar nicht mehr selbst bauen, sondern als Mieter in die aufgestockte RheinBerg-Passage einziehen.

Aber schon im 1. Quartal 2022, so Steins Schätzung, sollen die nächsten wichtigen Beschlüsse falle. Daher müsse jetzt die Zeit genutzt werden, um diese vorzubereiten.

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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3 Kommentare

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  1. Es ist sehr zu wünschen, dass die Stadtverwaltung die Bürgerschaft über den aktuellen Stand und die nächsten Schritte in diesem Projekt offiziell informiert und die Terminverschiebung kommentiert.

    Das Projekt ist zu bedeutend, und die Erfahrungen mit dem früheren Projektverlauf sind zu schlecht, als dass man die für die kommende Woche geplante Ausschusssitzung einfach kommentarlos aus dem Terminplan streichen sollte.

    Dabei ist sicherlich keine seitenlange Erklärung erforderlich.

    Aber: Das Projekt darf nicht erneut in Hinterzimmern verschwinden, auch nicht ansatzweise.

  2. Herr Kickuth, ich bitte Sie, Ihren text einem un bedarften Bürger wie mir zu erklären. Ich bekomme, mit Verlaub, keinen Kopf und keinen . . . . . daran. Sie widersprechen sich m.E. mehrfach, warum ich gerne wissen würde, welche Motivation Sie haben.

  3. Das ist die Politik des Dreierbündnis. Alles zu erst einmal stoppen, was vom alten Rat der Stadt an Überlegungen angestellt wurde. Dass der Plan der neuen Ratsmitglieder mit einer Mehrheit des Dreierbündnisse jetzt eine vernünftige Arbeitsplatzsituation für die städtischen Angestellten Schaft, interessiert sie ja nicht. Das der neue Investor nicht in seine Karten schauen lässt ist doch wohl jedem halbwegs mitdenkenden Bürger klar. Warum sollte er denn der Stadt den Gefallen tuen, mehr investieren und das nicht erheblich, um dann nochmal viel Geld zu veranschlagen, um daraus dann eine vernünftige Sache zu machen. Könnte es nicht auch sein, dass der Investor mit dem Filetstück ganz etwas anderes vorhat, als es der Stadt recht und lieb ist. Die Stadt hat keine Möglichkeiten da ihre Interessen einzu bringen.was bleibt ist eine wunderbare Bauruine, wie die an der Odenthaler Straße direkt an der Strunde gelegen. Nacht ihr Träumer in der neuen Stadtführung