Bürgermeister Frank Stein auf der Strecke. Foto: Nils Loudon

Den Startschuss zum 48. Königsforst-Marathon gab Bürgermeister Frank Stein, bevor er selbst auf die Strecke ging. Sportlich konnte sich diese Ausgabe es Traditionslaufs sehen lassen: es gibt zwei Ultra-Streckenrekorde, die Marathonsiegerin läuft unter drei Stunden.

Das war ein hartes Stück Arbeit für das ausrichtende TV Refrath running team. Denn der 48. Königsforst-Marathon war bereits die dritte Auflage innerhalb der Corona-Pandemie. Auch diesmal waren die organisatorischen Herausforderungen extrem.

Aber am Ende eines langen Tages waren nicht nur fast 1000 Finisher aus ganz Deutschland, den Benelux-Staaten und sogar aus Italien glücklich, dass bei trockenem, aber ziemlich frischen Temperaturen alles bestens gelaufen war. 

Bergisch Gladbachs Bürgermeister Frank Stein und Frank Habrunner, Geschäftsführer des heimischen Energieversorgers Belkaw, gaben um 9.15 Uhr den Startschuss zur zweiten Auflage des Köfo-Ultras, bevor beide selbst die Laufschuhe schnürten.

Christine Becker und Frank Merrbach beim 2. Köfo-Ultra über 63,3 km 

Frank Merrbach hat es geschafft: Mit einer schnellen dritten HM-Runde verbesserte der Berliner vom Ultrateam LG Nord den Streckenrekord hauchdünn um 4 Sekunden auf 4:36:32 std. für 63,3km.

Christian Jakob (FC Deutsche Post) lief auf Rang 2 in 4:41:17 std vor Manuel Skopnik (4:48:31 std) vom Ausrichter TV Refrath mit drei konstanten Runden ebenfalls  auf die Podiumsplätze.

Bei den Frauen war es ebenfalls relativ knapp: Es siegte Christine Becker aus Kall in der Eifel mit neuem Streckenrekord in 5:44:18 std vor Anne Staevens (LG Trampeltier) in 5:50:19 std und Vorjahressiegerin Carina Jochum (5:52:33 std) von den Selbstläufer SV Altenahr. 

Deutschlands beste Ultra-Athletin Nele Alder-Baerens Marathonsiegerin in 2:58:36 h

Nach der ersten von zwei 21,1 km bestens präparierten Wegen durch den Königsforst war sogar der Uralt-Streckenrekord der früheren Deutschen Marathonmeisterin Birgit Lennartz in Gefahr. Doch ihre 2:53:32 std aus dem Jahre 1994 blieb unangetastet.

Sehr zufrieden war die für den Ultrasportclub Marburg startende Berlinerin Nele Alder-Baerens mit ihrem Testwettkampf. Denn sie startet im Mai bei den in Brasilien stattfindenden Deaflympics für das Deutsche Nationalteam.

Nele Alder-Baerens hatte nach 42,2 km einen deutlichen Vorsprung vor Johanna Tallmann, die als Zweiter in 3:13:38 std und der starken W55-Läuferin Sigrid Hoffmann (3:33:31) von der LG Westerwald.

Tagessieger bei den Männern war Phillipp Keil. Er gewann mit einem 3:59er Schnitt in 2:47:45 std mit 10 Minuten Vorsprung vor dem niederländischen Duo Sander Zwegers (2:57:01) und Koos Leeuw (2:57:05). Dominik Fabianowski, seit 2020 mit 2:24:39 std Streckenrekordhalter, musste krankheitsbedingt leider absagen. 

Der vierte Streich im Halbmarathon für Maciek Miereczko

Der gebürtige Pole Maciek Mierecko lief in seinen Profijahren den Marathon in 2:14:30 Stunden. Aber auch als Freizeitläufer hat der M40er mit einer Zielzeit von 1:14:11 std das Siegen nicht verlernt. Er rettete sich am Ende nur knapp vor Marian Bunte (1:14:29) ins Ziel, der auf den letzten drei Kilometern stark aufholte. Es folgten Luca Brang (1:15:58) von der LG Kreis Ahrweiler und Luke Kelly (1:18:12) von der LAZ Puma Rhein-Sieg.

Hanna Rühl heißt die Überraschungssiegerin vom Laufverein Spiridon Frankfurt. Sie gewann ebenfalls knapp in 1:29:15 std vor der W50-Läuferin Sandra Sachs (1:29:25) von der LG Wuppertal und Franziska Schneider (1:31:26) vom Vfl Waldbreitbach, nur 3 Sekunden vor der Viertplatzierten Ydwine van der Veen vom ASV Köln. 

Alle Ergebnisse und Fotos auf www.koenigsforst-marathon.de

tvr running

ist die Leichtathletik-Abteilung des TV Refrath. Kontakt: info(at)tvr-running.de

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