Der Landrat des Rheinisch-Bergischen Kreises, Stephan Santelmann, überreicht Cornelia Lübbe-Roggen das Verdienstkreuz am Bande. Bild: Rheinisch-Bergischer Kreis/ Joachim Rieger

Cornelia Lübbe-Roggen hat durch ihr langjähriges Engagement zum Wohl der Allgemeinheit gr0ße Verdienste erworben. Besonders hervorzuheben ist ihr Engagement als Vorsitzende des Vereins zur Förderung des Evangelischen Krankenhauses in Bergisch Gladbach. Dafür überreicht ihr jetzt Landrat Stephan Santelmann das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

Bereits 1993 wurde Cornelia Lübbe-Roggen Mitglied im Verein für öffentliche Wohlfahrtspflege e.V.. Dieser Förderverein wurde 1965 gegründet, ist Gesellschafter der diakonischen Einrichtungen des Evangelischen Krankenhauses Bergisch Gladbach und hat rund 200 Mitglieder. Im Jahr 2007 wurde sie zur Vorsitzenden des Vereins gewählt und übt dieses Amt bis heute aus.

Cornelia Lübbe-Roggen initiiert und organisiert regelmäßig diverse Veranstaltungen um Spenden zu generieren, beispielsweise eine Musikveranstaltung mit der Sängerin Claudia Jung, das alljährliche Bridge-Turnier und ein Benefiz-Golfturnier. In ihrer Amtszeit warb der Verein bisher Spenden in Höhe von über einer Million Euro ein, die ausnahmslos zur Förderung und Unterstützung des Krankenhauses gespendet wurden.

Diese Spendengelder ermöglichten dem Evangelischen Krankenhaus und seinen angegliederten Einrichtungen die Durchführung zahlreicher Projekte und diverse Anschaffungen im Bereich innovativer Medizintechnik und moderner Hilfsmittel.

Über viele Jahre begleitete und unterstützte Cornelia Lübbe-Roggen zudem als Vorsitzende des Fördervereins die strategische Neuorientierung des evangelischen Krankenhauses, welche 2011 in der Gründung der „Evangelische Kliniken Rheinland gGmbH“ mündete.

Infolge ihres erfolgreichen Einsatzes und ihrer Kompetenz wurde sie im Jahr 2011 in den ehrenamtlichen Aufsichtsrat der Evangelischen Kliniken Rheinland berufen. Im Jahr 2018 erfolgte ihre Wahl zur stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden. 

Für den Autozubringer gekämpft

Cornelia Lübbe-Roggen wurde 2005 außerdem zur Vorsitzenden des Vereins „Autobahnzubringer e.V.“ gewählt und setzte sich für die direkte Anbindung von Bergisch Gladbach durch einen Autobahnzubringer ein, mit der Zielsetzung, die Mobilität aller Bürgerinnen und Bürger in Bergisch Gladbach und in den angrenzenden ländlichen Gebieten zu optimieren. Obwohl sie selbst zu den betroffenen Anwohnern im Bereich „Alt-Frankenforst“ gehört, spricht sie sich für den Autobahnanschluss aus.

Dabei ist es ihr gelungen, Menschen ins Gespräch zu bringen. 2018 gab sie das Amt der Vorsitzenden auf und wechselte in den Beirat, dem sie bis 2021 angehörte.

Beim Finanzgericht Köln engagiert sie sich seit 2008 als ehrenamtliche Richterin.

Seit 2013 ist sie Mitglied im Kuratorium des Vereins der Freunde und Förderer des LVR-Industriemuseums „Papiermühle Alte Dombach e.V.“ in Bergisch Gladbach.

Zudem engagiert sie sich seit 2018 als Vorstandsvorsitzende in der Ursula-Lübbe-Stiftung.

RBK

Rheinisch-Bergischer Kreis

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3 Kommentare

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  1. [Es schreibt der Mensch, der dieses Pseudonym seit mehreren Jahren nutzt und dessen Name der Redaktion vorliegt…]

    Der Absatz zum „Autobahnzubringer“ ist wirklich ein schlechter Scherz. Das Projekt ist weiterhin hoch umstritten in der Stadt, da hat sie nichts für das Wohl der Allgemeinheit getan. Vielleicht endete ihr Engagement in diesem Verein auch einfach, weil der Bastei Lübbe Verlag die Stadt und das Gewerbegebiet an der Zinkhütte Richtung Köln verlassen hat? Der Verlag würde nun keine Transportkostenvorteile durch den Bau des „Autobahnzubringers“ mehr erzielen (zulasten der Anwohnerinnen und Anwohner des Bahndamms).

  2. Das „langjährige Engagement zum Wohle der Allgemeinheit“ Frau Lübbe-Roggens kann ich nicht beurteilen. Scheinbar gehöre ich nicht zur Allgemeinheit, denn davon haben ich nichts bemerkt.

    Ihre Bestrebungen zugunsten eines Autobahnzubringers über den alten Bahndamm hatte und hat jedenfalls nichts mit der „Allgemeinheit“ zu tun, die diente eher den Wünschen der Fa. Krüger, mit der man bestens bekannt ist. Gott sei Dank hört man seit einiger Zeit nichts mehr von diesem abstrusen Vorhaben, gegen das derart viele Einwände bestehen, dass ein logisch denkender Mensch all die Restriktionen, die für die Bevölkerung – Enteignungen, Wegfall eines Naherholungsgebietes, übersteigerte Problematik Richtung Autobahnüber Kölner Str. etc. – angefallen wären, nie in Kauf genommen hätte.

  3. So was auch, schon wieder kein einziger Kommentar…
    Ich habe das auch nur gelesen, weil meine Ma ca. 20 Jahre beim Lübbe Verlag gearbeitet hat, und die gute CLR sicher gekannt hat.
    Und klar, ich bin Jungfrau, Analyst, da ist mir schon etwas merkwürdig aufgefallen:
    Die Dame bekommt ein „Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland“ für ihr Engagement für eine Klinik, die sich jetzt auch gGmbH nennt, jedoch sicherlich noch im weitesten Sinn kommerziell arbeitet ? (Das ist ein Fragezeichen!) Die Evangelische Kliniken Rheinland gGmbH“ besteht übrigens aus genau dieser einen Klinik, nicht dass Sie denken das sei ein Super-gemeinnütziges Gefüge!
    Das Ding mit dem Autobahnzubringer wird sich hoffentlich anläßlich der zu erwartenden Spritpreise in Zukunft erledigt haben ;-)
    so kann man/frau/es sich irren
    p.s. ich werde mich als „Fahrradguru“ gleich morgen auch mal wg. Verdienstkreuz
    bewerben!