Foto: Thomas Merkenich

Die Körper intergeschlechtlicher Menschen lassen sich vorherrschenden Geschlechts-Definitionen nicht zuordnen. Viele dieser Menschen sind Opfer von Ausgrenzung und Diskriminierung. Mit diesem Thema setzt sich die Ausstellung „Jede*r hat das Recht auf ein Geschlecht: das eigene“ von Amnesty International in der VHS auseinander.

Von medizinisch nicht notwendigen, schädlichen Eingriffen bis hin zu alltäglichen Ausgrenzungen – intergeschlechtliche Menschen erfahren in Deutschland Menschenrechtsverletzungen und Diskriminierung.

Intergeschlechtliche Menschen werden mit einer Variation der Geschlechtsmerkmale geboren, ihre Körper lassen sich nicht den vorherrschenden Definitionen von männlich und weiblich zuordnen. Weltweit sind dies 1,7 Prozent der Kinder.

Die Ausstellung in der VHS Bergisch Gladbach – Haus Buchmühle – findet vom 02. Mai bis 20. Mai 2022., montags bis freitags von 08.00 bis 21.00 Uhr, statt.

In dieser Ausstellung von Amnesty International schildern sechs Menschen ihre persönlichen Erfahrungen und formulieren ihre dringenden Forderungen nach politischen wie gesellschaftlichen Veränderungen.

Ihre Perspektiven brauchen Gehör, um mehr Wissen und Akzeptanz zu schaffen. Denn jede*r hat ein Geschlecht: das eigene.

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1 Kommentar

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  1. Bald sollte es in unserer Gesellschaft keine Diskussionen, Ausgrenzungen oder gar Anfeindungen geben gegen Menschen, deren Geschlecht nicht eindeutig ausgeprägt ist und die aus diesem Grund selbst entscheiden, was sie sind. Bisher mag das vielen in unserer Bevölkerung schwer fallen.

    Nun aber scheint ein Mainstream dafür zu sorgen, dass aus allen Ecken krude Gedanken kommen, die Geschlechtergeschichte der Menschheit auseinander zu dividieren und uns weis zu machen, es gäbe keine natürlichen Geschlechter sondern nur selbstbestimmte, von Merkmalen völlig losgelöste. Mehr als absurd scheint, was ich gestern im Magazin des KSTA lesen musste.

    Ein Autor sah sich veranlasst ein Buch zu schreiben, in dem er allen Ernstes riet, Babys nicht als Mädchen oder Jungen sondern als geschlechtslose „Kinder“ zu betrachten die selbst im Laufe ihres Lebens zur Entscheidung kommen sollen, welches Geschlecht sie annehmen wollen. Ebenso bezeichnet er Männer und Frauen als „Menschen“, die zwar ein Geschlecht haben, sich diesem aber nicht zuordnen sollen. Ihm spielen auch eindeutige Geschlechtsmerkmale bei Babys keine Rolle, er will die Welt auf völlig orientierungslose kleine Menschen loslassen.

    Die Natur hat in Jahrmillionen Tier und Mensch erschaffen. Der Mensch unterscheidet sich vom Tier u.a. dadurch, dass er denken kann. Wer einem Mainstream folgt, der entstand, weil Menschen durch neue, angeblich sensationelle Erkenntnisse andere disziplinieren wollen, gleicht dem Quizkandidaten, der die Frage, Vacuum zu deffinieren beantwortet: „Ich habs grad im Kopf, komme aber nicht drauf!“