Die Mitglieder des Arbeitskreises trafen sich kürzlich zum Come Together im Hospiz am EVK. Foto: Daniel Beer

Menschen mit schweren und unheilbaren Erkrankungen können mit einer hospizlichen und palliativen Versorgung gut unterstützt werden. Im Hinblick auf den Welthospiztag im Oktober stellt der Arbeitskreis Hospiz- und Palliativversorgung Rheinisch-Bergischer Kreis seine Arbeit mit einem neuen Flyer und einer Broschüre vor.

Menschen mit schweren und unheilbaren Erkrankungen können mit einer hospizlichen und palliativen Versorgung gut unterstützt werden. Oft sind die Unterstützungsangebote jedoch wenig bis gar nicht bekannt. Der Arbeitskreis Hospiz- und Palliativversorgung Rheinisch-Bergischer Kreis hat deshalb einen Informationsflyer und eine Broschüre herausgegeben, in denen die unterschiedlichen Angebote erläutert und entsprechende Kontaktadressen genannt werden.

Der Arbeitskreis Hospiz- und Palliativversorgung Rheinisch-Bergischer Kreis wurde im Januar 2017 gegründet und ist ein Zusammenschluss von Organisationen, Institutionen und Ehrenamtlichen, die im Bereich der Hospiz- und Palliativversorgung sowie in der Trauerbegleitung vor und nach dem Tod tätig sind. In der Regel dreimal im Jahr trifft sich der Arbeitskreis zum Informationsaustausch.

„Wir verstehen uns als zentrale Anlauf- und Informationsstelle für Betroffene und deren Angehörige sowie als Interessenvertretung für die Belange unserer Mitwirkenden“, erklären die vier Sprecherinnen des Arbeitskreises Dr. Antje Schneider, Stephanie Witt-Loers, Gabi Schillinger und Monika Meihack. Der Arbeitskreis wird außerdem von Kommunalen Gesundheitskonferenz des Rheinisch-Bergischen Kreises unterstützt.

Ziel ist die Unterstützung der Sicherstellung einer kontinuierlichen, nachhaltigen und bedarfsgerechten Hospiz- und Palliativversorgung im Rheinisch-Bergischen Kreis. Dabei sollen vor allem die Patientenorientierung und die individuelle Betreuung der Angehörigen gewährleistet werden. Grundlagen für die Aktivitäten finden sich im Hospiz- und Palliativgesetz (HPG) sowie in den Handlungsempfehlungen im Rahmen einer Nationalen Strategie zur Charta schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland.

Für die bestmögliche palliative und hospizliche Versorgung arbeiten verschiedene Berufsgruppen ambulant und stationär zusammen: Ärztliches Fachpersonal, weitere Spezialisten, Pflegedienste und ehrenamtlich Tätige ergänzen sich in der partnerschaftlichen Zusammenarbeit zum Wohl der betroffenen Menschen und ihrer An- und Zugehörigen.

Neben der oft fehlenden Kenntnis über entsprechende Angebote haben Menschen häufig auch Berührungsängste zur Hospiz- und Palliativversorgung, weiß das Sprecherteam. Die Mitwirkenden des Arbeitskreises möchten ihre Arbeit deshalb öffentlichkeitswirksam und niederschwellig vorstellen. Im Rahmen des Welthospiztages wird es deshalb in der RheinBerg Galerie am 15.10.2022 Infostände und ein kleines Unterhaltungsprogramm geben.

Ausführliche Informationen zu den Angeboten und Kontaktadressen finden Interessierte außerdem bereits jetzt im Internet.

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