Foto: Staubwolke Refrath

Die Etappenfahrt der Staubwolke führte in diesem Jahr über 303 km ins Sauerland, durch den Westerwald an den Rhein und zurück nach Refrath. Die Fahrten richten sich hauptsächlich an die Jugendfahrer, die dabei Gemeinschaftsgefühl und Techniken erlernen, aber auch Spaß haben sollen.

Seit nunmehr 17 Jahren lädt die Staubwolke Refrath ihre Fahrerinnen und Fahrer am letzten Wochenende der Sommerferien zur so genannten Etappenfahrt ein: Ein fünftägiger Ausritt mit vier Etappen und einem Ruhetag in der Mitte. Besonders für die Jugendfahrer ist die Etappenfahrt gedacht.

„Einerseits sollen sich die jungen Fahrerinnen und Fahrer daran gewöhnen, längere Distanzen an mehreren aufeinanderfolgenden Tagen zu fahren. Sie sollen Technik üben und lernen, ihre Räder selbst in Schuss zu halten“, so Gabi Zollfrank, Geschäftsführerin der Staubwolke. „Aber es geht auch um das Gemeinschaftsgefühl, das sich auf einer solchen gemeinsamen Fahrt entwickelt: füreinander da zu sein, wenn es mal Probleme gibt und die schönen Momente des Radsports gemeinsam zu genießen.“

Ein Kleinbus geht mit auf große Fahrt, der das Gepäck der Radsportler und die Verpflegung für die Pausen transportiert. In diesem Jahr wurde das Fahrzeug von Jugendwartin Annalena Cremer und Helmut Rellecke gesteuert.

Auch in den beiden Corona-Jahren konnte die Etappenfahrt stattfinden, letztes Jahr sogar in die Niederlande und Belgien. Dieses Jahr machten sich 17 Staubwolkler zuerst ins Sauerland zum Biggesee auf. Danach ging es über Bad Marienberg im Westerwald, wo auch der Ruhetag stattfand, nach Leutesdorf bei Andernach und wieder zurück nach Refrath.

Insgesamt wurden 2.668 Höhenmeter auf 303 Kilometern zurückgelegt. „Das waren etwas weniger Kilometer als in den letzten Jahren, als eine Etappe schonmal 120 Kilometer lang war“, so Staubwolke-Vorsitzender Bruno Zollfrank, der auch für die Streckenfindung verantwortlich zeichnete, „die Hitze und das bergige Profil haben uns dazu bewogen, etwas zurückhaltender zu sein.“

Die Jugendfahrer schrieben wie jedes Jahr ein Etappentagebuch.

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