Die Tanzschule „Dance-In“ beeindruckte mit ihren Auftritten. Fotos: Sabine Sistig

Etwa 1.000 Menschen sind am Samstag im Hermann-Löns-Viertel in Bergisch Gladbach Hand zusammengekommen. Gefeiert hat das Viertel sich selbst, den Sommer und das neue Stadtteilhaus, das Hermann-Löns Forum mit der Kita Windrad.

„Das Sommerfest hat hier Tradition“, erklärt Stefanie Bokeloh, Vorsitzende der Siedlungsgemeinschaft Hermann-Löns-Viertel e.V., „aber in den letzten beiden Jahren hat es wegen Corona nicht stattgefunden. Umso mehr genießen wir heute den schönen Tag mit dem vielen Programm.“ 

Auf der großen Bühne haben mehrere Tanzgruppen aus der benachbarten Tanzschule „Dance-In“ Glitzer und Glamour in den Nachmittag hineingetanzt. Die Kinder der KITA Windrad brachten nicht nur ihre Eltern mit ihrem „Entchen“-Rap zum Lächeln. Am frühen Abend verwandelte die Kölsche Band „Boore“ den Sommerabend in ein kleines Festival, das schließlich mit einem Feuerwerk zu Ende ging. 

Viele Bastelaktionen für Kinder sowie Spielaktionen, wie die Hockey-Torwand des THC Rot-Weiß Bergisch Gladbach und die Kletterstunden mit dem Projekt „Gronau Hand in Hand“, haben den Tag abwechslungsreich gemacht.

Bei diesen Angeboten war auch die Katholische Pfarreiengemeinschaft Bergisch Gladbach-West beteiligt. So konnte sich die Kirchengemeinde den Anwohnern präsentieren. Für das Fest haben sie sich alle zusammengetan: Die Siedlungsgemeinschaft, die Katholische Jugendagentur und viele Unternehmen aus Bergisch Gladbach, die das Fest unterstützt und sich mit großer Bereitschaft an der Tombola ohne Nieten beteiligt haben. 

Kuchen, Würstchen, vegetarische Frikadellen und kühle Getränke haben Teller und Gläser gefüllt. Die Stimmung war befreit und locker.

Etwa 1.000 Besucher kamen zum Sommerfest im Hermann-Löns-Viertel

„Stadtteilhaus – für Sie gebaut“

So hat es auch Bürgermeister Frank Stein empfunden: „Ich bin froh, hier beim Sommerfest im Hermann-Löns-Viertel zu sein. In diesem Stadtteil gibt es schon sehr lange ein großes Engagement der Anwohner und Anwohnerinnen. Sie bringen sich über die Siedlungsgemeinschaft und die Katholische Jugendagentur ein. Dadurch ist unter anderem das neue Stadtteilhaus mit der KITA Windrad entstanden. Ich lade alle ein, nutzen Sie das Stadtteilhaus, es ist für Sie gebaut worden. Und feiern Sie ihr Zusammensein bei diesem Fest.“ 

Die Freude darüber, in großer Zahl zusammen sein zu können, war auf dem Sommerfest tatsächlich spürbar. „Das hat allen einfach gutgetan. Es gibt Zeiten, um anzupacken und um durchzuhalten, aber auch um zu feiern. Und das haben wir heute gemacht“, fasst Thomas Droege zusammen. Er ist Geschäftsführer der Katholischen Jugendagentur Leverkusen, Rhein-Berg, Oberberg, die das neue Stadtteilhaus und die KITA Windrad betreibt. 

Die Gemeinschaft in diesem Hander Viertel zu stärken, das ist genau der Sinn dieses Festes und des Stadtteilhauses. „Wir möchten noch mehr Menschen einladen, hier im Haus mitzumachen“, ermuntert Thomas Droege.

Räume für Ideen (fast) ohne Grenzen

Das bekräftigt auch seine Mitarbeiterin Lena Peukert: „Wer möchte, kann hier selbst eine Veranstaltung anbieten. Das können beispielsweise Nähkurse, Sporttage oder Bücherclubs sein. Es gibt für die Räume keine Grenzen, außer dass man hier drin kein Lagerfeuer machen darf.“

Peukert ist die Kontaktperson für alle, die diese Gelegenheit nutzen möchten. Wer Ideen hat, kann sie unter der E-Mail-Adresse, lena.peukert@kja-lro.de beziehungsweise unter der Telefonnummer 02202 – 705 999 19 erreichen. 

Auch die Siedlungsgemeinschaft Hermann-Löns Viertel e.V. bewertet den Tag als Erfolg. „Noch am selben Abend haben wir eine Mail von einer Besucherin des Sommerfests bekommen. Sie fand die Stimmung so toll, dass sie sich ab jetzt hier bei uns engagieren möchte“, freut sich Stefanie Bokeloh. 

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Katholische Jugendagentur KJA

Junge Menschen von 6 bis 30 Jahren in ihrer individuellen Entwicklung zu stärken, zu begleiten und zu fördern, das ist das Ziel der Katholischen Jugendagentur Leverkusen, Rhein-Berg, Oberberg gGmbH (KJA LRO).

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