Foto: Enna Dohrmann

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In der Zeltkirche Kippekausen ging es musikalisch und zugleich karitativ zu: Im Rahmen einer bundesweiten Aktion gaben die ZeltSingers ein Benefizkonzert zugunsten von Brot für die Welt.

Der Chor unter der Leitung von Benedict Stuwe präsentierte eine bunte Mischung aus dem Bereich Gospel, Pop und neuer geistlicher Musik. Darunter waren Songs von Karl Jenkins, Queen sowie einige Stücke aus dem Luther-Musical von Dieter Falk/Michael Kunze. Die rund 200 Besucherinnen und Besucher des Konzertes nahmen die gelungene Präsentation begeistert auf und sorgten mit ihrem stehenden Applaus für zwei Zugaben.

Die Sänger*innen setzten mit ihrer Musik aber auch ein Zeichen für mehr Gerechtigkeit in der Welt und sorgten für gute Nachrichten: Fast 1.000 € wurden an Spenden für die Trinkwasserversorgung im Norden Kenias eingenommen.

„Es ist schön, dass wir die Freude, die wir beim Singen haben, auf diese Weise auch zu Menschen transportieren können, die weit entfernt unter schwierigen Bedingungen leben“, freuten sich die Chormitglieder über das tolle Resultat des Abends.

Denn bedingt durch den Klimawandel bleiben in Kenia die Regenfälle aus und das Wasser wird knapp. Durchschnittlich müssen die Frauen in Kenia deshalb sechs Kilometer bis zur nächsten Wasserquelle laufen. Dabei schleppen schon zwölfjährige Mädchen Wasserkanister mit bis zu 20 Litern. Zeit für die Schule bleibt da nicht.

Durch den Bau von Dämmen und Regentanks jedoch können die Versorgung mit Trinkwasser sichergestellt und die Wege deutlich verkürzt werden. „Der Zugang zu sauberem Trinkwasser ist absolut lebensnotwendig und öffnet vor allem den Mädchen in Kenia Türen zu einer besseren Zukunft“, sagt Dr. Stefanie Brenzel, Projektleiterin der Aktion.

Am Beispiel von Sharon, an deren Schule bereits ein Trinkwasserspeicher gebaut wurde, konnten die Besucher*innen des Abends die Problematik nachvollziehen und etwas dafür tun, dass kenianische Mädchen und junge Frauen eine gute Ausbildung bekommen und sich später für ihr Land und für Klimagerechtigkeit einsetzen können. Sharons Traum ist es, Richterin zu werden.

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