Das Begegnungscafé unterstützt quartalsweise lokale und internationale Sozialprojekte durch Benefizveranstaltungen und Spenden. Aktuell profitieren eine Schule in Ghana und ein mobiler Ärztedienst von dieser Solidarität.

Wir veröffentlichen einen Beitrag des Himmel un Ääd

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Über den Zeitraum eines Quartals informiert das Team von Himmel un Ääd jeweils im „Doppelpack“ über ein lokales Sozialprojekt und eins aus der „Einen-Welt“.  Am Ende des Quartals werden diese Projekte aus Benefizveranstaltungen, dem Cafébetrieb, Trinkgeldern und eingeworbenen Spenden unterstützt.

So konnte aus dem ersten Quartal ein Wasseraufbereitungsprojekt für eine Schule in Chettunnapadu (Indien) mit 3.200 Euro und die Jugendarbeit in Schildgen mit 4.000 Euro unterstützt werden (KJG, Kath. Junge Gemeinde für neue Zelte und das Musicalprojekt der ev. Jugend mit je 2.000 Euro).

Das aktuelle internationale Quartalsprojekt kommt aus Refrath: „Zukunfts-Bausteine“ für eine integrative Schule in Kasao (Ghana).

Seit längerer Zeit ist das Himmel un Ääd-Begegnungscafé Annahmestelle für den „Zukunfts-Bausteine e.V.“ – aus vielen gespendeten Büchern, CDs und DVDs werden Bausteine für Bildung, Würde und eine lebenswerte Zukunft. Initiatorin und Vorstandsvorsitzende des Vereins ist Frau Stäger aus Refrath.  

Aus der Idee, „Bücher zu Bausteinen” zu machen, ist in mehr als zehn Jahren ein Netzwerk gewachsen, das Schulen stärkt, Ausbildung ermöglicht, zum Klimaschutz beiträgt und Projekte fördert, die zu mehr Ernährungssicherheit führen.

Im Rahmen des aktuellen Quartalsprojektes unterstützt Himmel un Ääd das Engagement für den Aufbau einer Schule für Menschen mit verschiedenen Behinderungsbildern in Kasao (Ghana).

Das lokale H&Ä-Projekt „Der CAYA-Praxisbus – die mobile ärztliche Versorgung 0bdachloser und Bedürftiger“ kommt diesmal aus Köln-Mülheim. Zufällig zeitgleich startet Ende Mai eine Kooperation des „CAYA-Vereins“ mit Bergisch Gladbach, wie die Stadt im Sozialausschuss mitteilte.

Seit 2021 bietet der Kölner Verein CAYA (come as you are) medizinische Hilfe für diejenigen, die keine Krankversichertenkarte besitzen, keinen Hausarzt haben und den Großteil ihres Lebens auf der Straße verbringen. Vorsitzender des Vereins ist Prof. Dr. Mark Oette, Chefarzt der Gastroenterologie und Infektiologie am Kölner „Severinsklösterchen“.

Seit Ende letzten Jahres unterstützt dieses Engagement ein mobiler Praxisbus, ein medizinisch ausgerüsteter Sprinter, der den Anforderungen einer stationären Praxis recht nahe kommt. Bei schwierigeren Behandlungen lassen sich dank Telemedizin klinische Fachleute via Internet und Kameratechnik hinzuzuziehen.

Dies gibt dem behandelnden Arzt zusätzliche Fachexpertise an die Hand. Um bei längeren Standzeiten keinen Stromverlust zu erleiden, wurde ein kraftvoller Stromgenerator eingebaut. Die geplanten Einsatzorte für den CAYA-Bus sind Köln, Bergisch Gladbach und die umliegenden Orte. 

Am 28. April, 17 Uhr steht der CAYA-Praxisbus vor dem H&Ä-Café und kann mit fachkundigen Erläuterungen besichtigt werden. Prof. Dr.Oette und Ingo Wosch von der Initiative „Jän Jeholfe“ stellen den Praxisbus und das Engagement des Projektes „Come As You Are“ (CAYA) vor – herzliche Einladung an alle Interessierten.

Viele ergänzende Hintergrundinfos zu allen H&Ä-Quartalsprojekten auf der Website von Himmel un Ääd

Himmel un Ääd ist das ökumenische Begegnungscafé in Schildgen. Sie finden uns auf der Alteberger-Dom-Str. 125

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