Auch wo man es auf den ersten Blick nicht vermutet, können mobile Zahlterminals, Banking-Software oder Online-Bezahlverfahren sinnvoll eingesetzt werden. Experte Stefan Huesmann von der Kreissparkasse Köln stellt einige Anwendungsbeispiele vor.

Im Zuge der Digitalisierung haben über die letzten Jahre die Möglichkeiten im Zahlungsverkehr rapide zugenommen. Viele bereits länger zu beobachtende Entwicklungen wie Kontaktlos-Zahlungen erfahren seit Beginn der Pandemie eine zusätzliche Dynamik.

Für Handwerksunternehmen stellt sich vor diesem Hintergrund die Frage, auf welche künftigen Erwartungen von Kundenseite sie sich einstellen sollten und welche digitalen Angebote dafür von Nutzen sind.

Im Zahlungsverkehr gibt es keine Einheitslösung für alle. Die Möglichkeiten sind ebenso vielfältig, wie es die Bedarfe der Unternehmen sind. Um hier eine individuelle Hilfestellung leisten zu können, zählen zu unseren Beratungsteams in jeder Region auch Expertinnen und Experten für Payment, die über spezielles Knowhow im Bereich der Zahlungsmöglichkeiten verfügen.

Entlastung für die Buchhaltung

Diese beobachten aktuell zum Beispiel ein wachsendes Interesse an mobilen Bezahlterminals. In der Gastronomie längst etabliert, werden diese auch im Handwerk mehr und mehr nachgefragt. Vor allem Einzelunternehmen interessieren sich für die Möglichkeit, Zahlbeträge direkt bei der Kundin oder dem Kunden vor Ort zu vereinnahmen.

Aber auch bei größeren Handwerksbetrieben sind mobile Bezahlterminals sinnvoll einsetzbar, zum Beispiel bei Standardleistungen wie der Heizungswartung oder der Dachrinnenreinigung.

Die Netzanbindung des Terminals erfolgt dabei über Mobilfunk. Die Kundin oder der Kunde bezahlt wie im Geschäft mit der Karte, dem Smartphone oder der Smartwatch. Aus Sicht des Unternehmens entlastet die sofortige Zahlung die Buchhaltung, da der Eingang des Rechnungsbetrags nicht mehr überwacht werden braucht. Der frühere Geldeingang bedeute zugleich eine verbesserte Liquidität.

Banking-Software als „Alleskönner“

Das Herzstück des Zahlungsverkehrs ist aus Kundensicht sicherlich der passende Banking-Zugang. Hier reicht das Spektrum vom webbasierten Online-Banking oder der App, wie es auch die Privatkundschaft zumeist nutzt, bis hin zur stationär installierten Softwarelösung. Eine gute Banking-Software zeichnet sich dadurch aus, dass sie für einfache bis hin zu komplexen finanziellen Belangen flexibel anpassbar ist.

So sollte sie beliebig viele Konten verwalten können, auch von unterschiedlichen Kreditinstituten. Neben dem nationalen sollte sie gleichfalls den internationalen Zahlungsverkehr ermöglichen und alle gängigen Sicherheits- und Übertragungsverfahren – von EBICS bis HBCI/FinTS – unterstützen. Eine einfache Anbindung an vorhandene Finanzbuchhaltungs-, Warenwirtschafts- oder Hausverwaltungssoftware sollte ebenso selbstverständlich sein wie ein Rechtemanagement, das für alle Nutzenden eine individuelle Vergabe von Berechtigungen erlaubt.

Unsere Lösung für diesen Bedarf nennt sich „S-Firm“, das in Verbindung mit der App „Finanz Cockpit“ alle wichtigen Daten rund ums Geschäftskonto auch auf dem Smartphone oder Tablet zur Verfügung stellt.

An einen Online-Shop herantasten

Ebenfalls für das Handwerk interessant sein können Online-Bezahlverfahren, zum Beispiel für Schreiner oder Keramiker, die ihre Erzeugnisse nicht nur in der Werkstätte, sondern auch online anbieten möchten. Oder für Frisörgeschäfte, die Haarpflegeprodukte statt rein im Geschäft auch über ihre Website verkaufen. 

Das Spektrum der Zahlmethoden ist breit und reicht von „Klassikern“ wie Lastschrift und Kreditkarte über giropay | paydirekt bis Apple Pay. Für Handwerksunternehmen, die sich an das Thema Online-Shop bislang noch nicht herangewagt haben, bieten wir Einsteigerpakete mit einem kostenfreien Testzeitraum.

Auf diese Weise haben Unternehmen 60 Tage lang Zeit herauszufinden, ob sie ihr geschäftliches Engagement dauerhaft auf den Online-Kanal ausweiten möchten.

Wenn Sie Fragen dazu haben, helfen Ihnen unsere Beraterinnen und Berater gerne weiter. Sprechen Sie uns einfach in der Firmenkundendirektion, einer unserer Filialen oder auf einem anderen gewünschten Weg an.

Ihr Stefan Huesmann

Zur Person: Stefan Huesmann leitet die Firmenkundendirektion Rhein-Berg der Kreissparkasse Köln mit Sitz in Bergisch Gladbach. Der 40-Jährige ist bereits seit 2003 bei der Kreissparkasse beschäftigt. Erstmals in der Strundestadt eingesetzt war er ab 2013 als Firmenkundenberater. 2015 wechselte der Diplom-Kaufmann ins zentrale Firmenkundengeschäft der Kreissparkasse am Kölner Neumarkt – ehe er im Juli 2018 mit seiner Berufung zum Firmenkundendirektor nach Bergisch Gladbach zurückkehrte.

Kontakt


Kreissparkasse Köln
Firmenkundendirektion Rhein-Berg
Am Stadion 18-24
51465 Bergisch Gladbach

Tel: 0221 227-7525
Mail: stefan.huesmann@ksk-koeln.de
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