Foto: Bettina Vormstein

Trotz Energiekrise fällt das Lichterfest im Bergischen Museum nicht aus. Am Samstag geben die Museumshandwerker zum letzten Mal in 2022 ihre Vorstellungen, im Backhaus werden Waffeln gebacken. Die Besucher sind eingeladen, Glühwein und Punsch zu genießen und überall mitzumachen. Strom gespart wird dennoch.

Seit dem ersten November-Wochenende erstrahlt das Bergische Museum wieder im winterlichen Lichterglanz. Noch bis zum 6. Januar 2023 werden die atmosphärisch beleuchteten kleinen Fachwerkhäuser die dunkle Jahreszeit erhellen.

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Um den Stromverbrauch zu reduzieren, werden die LED-Lichterketten in diesem Jahr jedoch nur die Hälfte der Zeit eingeschaltet sein. Damit das Museumsgelände am Burggraben im Herzen Bensbergs abends über einen Zeitraum von zwei Monaten beleuchtet werden können, sind rund 15 Kilowattstunden Strom nötig. Dies entspricht ungefähr dem Verbrauch der Flutlichtanlage des Stadions für die ersten 12 Minuten nach Anpfiff eines abendlichen Fußballspiels.

„Wir haben lange überlegt, ob wir dieses Jahr überhaupt die Beleuchtung anbringen sollen“, berichtet Museumsleiterin Sandra Brauer. „Eine unserer liebsten Veranstaltungen im Jahr ist das Lichterfest zum Ausklang der Außensaison, das wir im letzten Jahr coronabedingt ganz kurzfristig absagen mussten. Zum Glück hatten wir bereits die LED-Lichter mit dem geringen Verbrauch angeschafft, so dass wir uns für die Beleuchtung, jedoch im reduzierten Umfang, entschieden haben.“

Schmieden, spinnen, weben

Das Lichterfest findet in diesem Jahr am Samstag, den 19. November, von 16 bis 20 Uhr statt. An diesem Abend werden zum letzten Mal in diesem Jahr die Handwerkerinnen und Handwerker des Bergischen Museums schmieden, spinnen und weben.

Bastelaktionen und eine gemütliche Vorlese-Ecke, Glühwein, Punsch und Co. laden zum Mitmachen, Genießen und Verweilen ein. Der Vorstand des Fördervereins funktioniert das historische Backhaus in eine Waffelbäckerei um. 

Besondere Lichtaktion – über und unter Tage

Die Besucherinnen und Besucher sind in diesem Jahr zu einer besonderen Licht-Aktion eingeladen: Wer möchte, kann seine eigene Taschenlampe, Papierlaterne oder andere elektrische Lichtquellen mitbringen. Nur offenes Feuer und Kerzen sind aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt. Bei den Taschenlampen-Führungen durch den Besucherstollen können die mitgebrachten Lichter dann auch gleich eingesetzt werden, um zu erkunden, wie der Arbeitsplatz der Bergleute unter Tage ausgesehen haben könnte. 

Der Eintritt kostet für Erwachsene 3 Euro, ermäßigt 1,50 Euro. Kinder im Vorschulalter haben freien Eintritt. Mehr Informationen auf der Website des Museums

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