Lena (rechts, 16) im Outfit des Anime-Charakters Baji mit zwei Schulfreundinnen vom Gym. Herkenrath. Foto: Klaus Pehle/bib

Zum ersten Mal veranstaltete das bib international college eine „creative night“. Die Fachbereiche Medien und Games hatten an kreativen Berufen interessierte jungen Menschen eingeladen, um sich zu informieren und auch selbst kreativ zu werden. Diese erste Abendveranstaltung hat sich dabei als lohnend erwiesen.

Als das Tageslicht am Freitagabend am Himmel verschwand, wurde es richtig bunt in den Räumen des bib International College in Bergisch Gladbach. Zum ersten Mal fand hier die „creative night“ statt. Die Fachbereiche Medien und Games hatten alle an kreativen Berufen interessierte jungen Menschen eingeladen, um sich zu informieren und auch selbst kreativ zu werden.

„Es war ein Experiment und hat gut funktioniert“, zog bib-Leiter Dr. Jörg Pottbeckers am Ende des Abends eine positive Bilanz der Premiere. Bisher fanden solche Infotage tagsüber statt, der erste Abendtermin hat sich mehr als gelohnt. „Es waren viele Schülerinnen und Schüler hier, viele mit ihren Eltern, und ich denke, wir konnten sehr anschaulich zeigen, wofür unsere Fachbereiche Games und Medien stehen.“

Die Gäste kamen teilweise in Kostümen aus Anime-Filmen und Disney-Serien. „“creative night, da dachten wir uns, kann man ja auch mal kreativ werden, was das Outfit angeht“, sagte zum Beispiel die 16-jährige Lena, die sich das Kostüm des Charakters Baji aus dem Anime Tokyo Revengers angezogen hatte. Die Schülerin der Einführungsstufe am Gymnasium Herkenrath: „Ich bin an Medien und auch Games interessiert“, nannte sie das Motiv für ihren Besuch gemeinsam mit zwei Mitschülerinnen.

Die Gäste konnten sich an der Foto- und Video-Workstation per Bildbearbeitung in Hintergrundlandschaften zum Thema Klimaschutz setzen lassen, konnten unter Anleitung Logos bekannter Unternehmen als Logos mit ihrem eigenen Namen erstellen oder selbst einmal ausprobieren, wie Texturen und Charakter von Games entwickelt und programmiert werden. „Die kleinen Crashkurse kamen sehr gut an“, erklärte Pottbeckers, der mit seinem Team schon an eine Wiederholung der „creative night“ denkt.

Zu sehen waren auch aktuelle Artwork- und Design-Projekte der Studierenden. Zum Beispiel eine umfangreiche und fantasievolle Präsentation zur Umgestaltung des Zanders-Geländes in Bergisch Gladbach. Den Besucherinnen und Besuchern vorgestellt hat sich auch das Studierenden Startup: „IMAGINED“ ist ein richtiges Unternehmen, das Auftragsarbeiten zum Beispiel für die RheinBerg Galerie erledigt.

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