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Seit 25 Jahren machen die „Biker for Kids“ mit geschmückten Motorrädern Station im Bethanien Kinderdorf. Als Nikolaus verkleidet drehen die Biker mit den Kindern ein paar Runden durch das Kinderdorf. In diesem Jahr hatten sie auch eine Spende für die tiergestützte Therapie im Geschenkesack. Ein neues Projekt, das im nächsten Jahr startet.

Am zweiten Adventssamstag rollten 20 weihnachtlich geschmückte Motorräder und US-Cars auf den Neufeldweg. Und wurden mit großem Hallo im Bethanien Kinderdorf begrüßt. Seit 25 Jahren machen die Biker for Kids Station bei uns, in diesem Jahr das erste Mal unter ihrem neuen Vorsitzenden Markus Hennes.

Alle Biker kommen als Nikoläuse verkleidet. Meist sind die Maschinen bunt geschmückt, zieren kleine Tannenbäume und Lichterketten die schweren Motorräder.

Nach der Begrüßung durch Kinderdorfleiterin Jutta Menne, zeigte der Kinderdorfzirkus Torkelini ein paar Tricks mit dem Diabolos. Als Sr. Hellena am E-Piano das erste Weihnachtslied anstimmte, fielen alle mit ein. Und dann endlich ging es los: Die Kinder konnten als Sozius mit den Nikoläusen Runden durch das Kinderdorf drehen.

Eine Attraktion, auf die wochenlang nicht nur von den Zirkus-Kindern und kleinen Sängern hin gefiebert wird. Im Vorfeld werden Fahrscheine selbst gebastelt, damit die Kinder auch auf den schweren Harley-Davidson Maschinen als Beifahrer eine Runde durch das Kinderdorf mitfahren dürfen.

Ein großer Spaß für beide Seiten und eine tolle Unterstützung für das Kinderdorf, denn im Gepäck haben die Nikoläuse auch immer eine Spende. In diesem Jahr sind es 1500 Euro.

Was es mit der tiergestützten Therapie auf sich hat

Das Geld fließt in unser Projekt tiergestützte Therapie, das wir im kommenden Jahr starten wollen. In der tiergestützten Therapie geht es darum, im Zusammenwirken von Menschen mit Pferden, Eseln, Hühnern, Ziegen und anderen Tieren das Zulassen und Erleben von Körpernähe sowie das Erspüren der eigenen Körpergrenzen zu fördern. Aber auch mit einem anderen Lebewesen zu kooperieren.

Tiere wie etwa Esel, verweigern sich, wenn der Mensch sich nicht auf sie einlässt. Sie spiegeln den Menschen damit unbewusst ablaufende innere Prozesse. Das bietet den Kindern die Chance, sich über die Tiere mit all ihren Fähigkeiten, Eigenschaften, Ängsten und Unsicherheiten zu erfahren. Es kann im Idealfall sogar gelingen, neue Verhaltensmuster unmittelbar mit dem Tier zu trainieren.

„Da immer mehr Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten zu uns kommen, bei denen die tiergestützte Therapie ideal eingesetzt werden kann, möchten wir über Spenden diese Therapieform zu einem dauerhaften Angebot werden lassen“, erklärte Kinderdorfleiterin Jutta Menne den Nikoläusen.

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