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Die Grundsteuerreform bedeutet für Eigentümer von Immobilien zusätzlichen Aufwand. Bis zum 31. Januar muss die Grundsteuererklärung eingereicht werden, damit die Immobilien neu bewertet werden können. Wer die Frist versäumt, muss mit einem hohen Bußgeld von bis zu 25.000 Euro rechnen. Doch noch immer fehlen Millionen von Erklärungen. Warum und wo liegen die Probleme? Was sollten Eigentümer beim Ausfüllen beachten?

Von Oliver Knigge

Im Oktober 2022 wurde die Abgabefrist für die Grundsteuererklärung auf Ende Januar 2023 verlängert. Der Hauptgrund: Probleme mit der zwar kostenlosen, aber zu komplizierten Steuersoftware Elster und daraus resultierenden zu wenigen Einreichungen der Erklärung. Auch im Januar 2023 ist die Dateneingabe über Elster nicht weniger kompliziert geworden. Alte Probleme und Unsicherheiten bleiben bei einigen Betroffenen also noch immer bestehen.

Kostenloses Webinar bietet Schritt-für-Schritt-Anleitung

Als besonderen Service bieten wir Ihnen die Teilnahme an einem kostenlosen Webinar an. Am 17.01.2023 um 18:00 Uhr klärt der Jurist Sven Johns über alles auf, was Sie zur Grundsteuererklärung wissen müssen. Ergänzende Fragen können direkt innerhalb des Webinars gestellt werden. Für Ihre Anmeldung senden Sie uns bitte eine eMail an info@knigge-immobilien.de.

Was Sie zur Grundsteuererklärung benötigen

Bevor mit der Grundsteuererklärung begonnen wird, müssen alle Unterlagen und relevanten Angaben zur Immobilie vorliegen. Das sind unter anderem der Bodenrichtwert (beim regionalen Gutachterschuss oder online abfragen), die Grundstücksgröße, die Wohn- und Grundfläche oder das Baujahr. Der Bodenrichtwert muss aktuell sein, also aus dem Jahr 2022.

Achtung bei der Wohn- und Nutzfläche

Bei der Wohnfläche sollten Eigentümer ebenfalls genau sein und keine Nutzfläche wie Keller oder Heizraum angeben. Wer unsicher ist, was genau zur Wohnfläche und was zur Nutzfläche gehört, sollte einen Immobilienprofi um Hilfe bitten. Mit seiner Hilfe kann ein kompetenter, passender und regionaler Gutachter für die korrekte Berechnung gefunden werden.

Aber nicht nur eine unkorrekte Wohnfläche führt zu einem zu hohen Wert auf dem Grundsteuerwertbescheid, den 2024 alle Eigentümer erhalten sollen. Auch die Frage, wann genau man von einer Kernsanierung spricht, ist nicht eindeutig und kann Probleme bereiten.

Widerspruch gegen Grundsteuerwertbescheid

Wer meint, der Grundsteuerwertbescheid stimmt nicht, kann nach Erhalt innerhalb eines Monats Einspruch einlegen.

Wer mit der Grundsteuererklärung nicht zurechtkommt oder viel zu tun hat und deshalb keine Zeit dafür findet, sollte sich an einen guten Steuerberater wenden. Der kann ebenfalls zusammen mit einem Makler gefunden werden. Auch bei der Zusammenstellung aller Unterlagen für die Grundsteuererklärung unterstützt der Qualitätsmakler Eigentümer mit seinem Fachwissen.

Was ist die Grundsteuer und wer muss die Grundsteuererklärung abgeben?

Die Grundsteuer wird grundsätzlich von den Eigentümern bezahlt. Vermieter können die Grundsteuer über die Betriebskosten an ihre Mieter weitergegeben. Die Einnahmen aus der Grundsteuer kommen ausschließlich den Städten und Gemeinden zugute und sind eine bedeutende Einnahmequelle für die einzelnen Kommunen, da so finanzielle Mittel für beispielsweise Schulen, Schwimmbäder oder die regionale Verkehrsinfrastruktur vorhanden sind.

Sind Sie unsicher, was für die Berechnung der Grundsteuer wichtig ist? Kontaktieren Sie uns! Wir helfen Ihnen gern weiter.

Ihr Oliver Knigge

Hinweis: Im Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

Knigge Immobilien hat sich mit dem Motto „einfach anders.” im Großraum Bergisch Gladbach als Makler und Hausverwalter etabliert, der die bekannten Maklerklischees widerlegt. Gemeinsam mit einem Expertennetzwerk bildet das Unternehmen am Standort Laurentiusstraße/Odenthaler Straße das ImmobilienZentrum Bergisch Gladbach. Mit 17 Mitarbeitern bietet Knigge den Service eines Großunternehmens, kombiniert mit der Persönlichkeit eines Familienbetriebs. Das eigene Immobilienportal immobilien.gl bietet Mehrwerte sowohl für Eigentümer als auch für Suchende.

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Knigge Immobilien hat sich mit dem Motto „einfach anders.” im Großraum Bergisch Gladbach als Makler und Hausverwalter etabliert, der die bekannten Maklerklischees widerlegt. Gemeinsam mit einem Expertennetzwerk bildet das Unternehmen am Standort Laurentiusstraße / Odenthaler Straße das ImmobilienZentrum...

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1 Kommentar

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  1. Verständlich, dass man für die eigene Dienstleistung trommelt, aber kompliziert ist die Erklärung über Elster nun wirklich nicht. Es gibt dort für alle denkbaren Fälle Klickanleitungen, mit denen man Schritt für Schritt durchs Verfahren geführt wird, außerdem Hilfetexte an nahezu jedem Formularfeld – selbst der Begriff der Kernsanierung ist da exakt erklärt. Und wenn man etwas falsch gemacht hat, wird man bei der jederzeit möglichen Prüfung des Antrags deutlich und mit direktem Verweis auf das entsprechende Formularfeld darauf hingewiesen.

    Das habe selbst ich als Angehöriger der Generation 60plus auf Anhieb hinbekommen und dann gleich noch eine Erklärung für ein älteres Familienmitglied hinterher erledigt. Das hat mich eine knappe Stunde Zeit an einem Sonntagnachmittag gekostet.

    Die angebliche Kompliziertheit des Elster-Verfahrens war auch nicht der Grund für die Fristverlängerung, sondern der Umstand, dass allzu viele Bürger die Sache auf die lange Bank geschoben haben. Vielleicht auch, weil sie durch solche alarmistischen Erzählungen über Elster abgeschreckt wurden. Ich kann nur dazu ermuntern, sich einfach einmal dranzusetzen und es zu versuchen. Man kann das auch jederzeit unterbrechen und später weitermachen.

    Dringend und sofort sollte man sich allerdings um einen Elster-Zugang bemühen, denn die Registrierung kann dauern. Da sind die Bürger im Vorteil, die einen aktuellen Personalausweis mit eID-Funktion und dazu ein NFC-fähiges Smartphone oder einen passenden Kartenleser haben, denn damit kommt man auf der Stelle ohne Wartezeiten ins Elster-System.