Nicht erst seit der Corona-Pandemie nehmen Essstörungen weltweit zu. Aus diesem Anlass hat das „Netzwerk Ess-Störung im Rheinisch Bergischen Kreis“ im Hermann-Löns-Forum den Dokumentartfilm „Aus dem Rahmen fallen“ gezeigt und zur Diskussion gestellt. Der Film war von der Fachberatungsstelle Waage e.V. in Hamburg in Auftrag gegeben und von der Regisseurin Lena Kaatz realisiert worden.

Wir dokumentieren eine Mitteilung der Stadt Bergisch Gladbach

Wie groß das Interesse am Thema Essstörungen, insbesondere in Zeiten von Instagram, TikTok und co. ist, zeigte sich nicht nur daran, dass die Veranstaltung sehr gut besucht war, sondern auch an der anschließenden, lebhaften Diskussion- und Fragerunde mit den Ansprechpersonen der Beratungsstellen des Netzwerkes Essstörungen und der Fachberatungsstelle Waage e.V..

Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Bergisch Gladbach, Judith Klaßen, unterstützt
die Arbeit des Netzwerkes: „Mir liegt dieses wichtige Thema sehr am Herzen und ich
möchte mit dieser Veranstaltung das Netzwerk Essstörungen im Rheinisch Bergischen
mit seinen unterschiedlichen Standorten im Kreisgebiet bekannter machen, damit
Betroffene wissen, wo sie schnell und unbürokratisch Hilfe bekommen können.“

Der Film

Der Dokumentarfilm begleitet drei Menschen, die „aus dem Rahmen gefallen“ sind. Der
Film macht die Probleme rund um das Thema Essen und Körperakzeptanz sichtbar,
steckt aber gleichzeitig voller Mut machender Botschaften. Der Film greift die vielfältigen
Muster der Essstörung „Binge Eating“ wie übermäßiges Essen, Dauerhunger, nie satt
sein, Belohnungsessen und Essen zum Gefühle bewältigen auf und macht diese über
die persönlich betroffenen Protagonisten einfühlsam erlebbar. Wie fühlt es sich an „aus
dem Rahmen zu fallen“, wieviel Mut braucht man, sich Hilfe zu holen und den eigenen
Weg wiederzufinden? Diesen Fragen geht der Film in berührender Weise nach.

Schwerpunkt: “Körperakzeptanz”

Bereits im Jahr 2018 und 2020 hat das Netzwerk Veranstaltungen zum Thema
Essstörungen mit großer Publikumsresonanz durchgeführt. Der Schwerpunkt in diesem
Frühjahr liegt auf der Auseinandersetzung mit dem Thema „Körperakzeptanz“.

Zum Netzwerk Ess-Störung im Rheinisch Bergischen Kreis gehören folgende Vereine und
Dienste:

  • Katholischen Erziehungsberatung e.V. mit den Beratungsstellen in Bergisch Gladbach
    und Leichlingen und dem Fachdienst Prävention (Süd) in Bergisch Gladbach
  • Evangelischen Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Bensberg
  • Frauen- und Mädchenberatungsstelle „Frauen stärken Frauen e. V.“ in Bergisch
    Gladbach
  • Beratungsstelle für Eltern, Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Wermelskirchen
  • Fachdienst Prävention (Nord) der Diakonie im Kirchenkreis Lennep.

Weitere Informationen der Gleichstellungsstelle finden Sie hier.

Hier werden offizielle Pressemitteilungen der Stadtverwaltung veröffentlicht. Sie geben nicht die Meinung des unabhängigen Bürgerportals iGL wieder.

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