Putztag im Februar 23

Für den 31. August ruft die Stadtverwaltung die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, Bergisch Gladbach vom herumliegendem Müll zu befreien und ein Zeichen für Sauberkeit und Gemeinschaft zu setzen. Anmeldungen von Gruppen werden jetzt angenommen, Einzelpersonen können sich gerne anschließen.

Wir veröffentlichen eine Mitteilung der Stadt Bergisch Gladbach.

Am Samstag, den 31. August 2024, wird „Bergisch Gladbach putz(t)munter“. Unter
diesem Motto können Bürgerinnen und Bürger an diesem Tag die Stadt vom
herumliegenden Müll befreien, um so ein Zeichen für Sauberkeit und Gemeinschaft zu
setzen.

Der Sommer steht vor der Tür und mit ihm kommt die nächste Gelegenheit, gemeinsam
etwas Gutes zu tun. Der Abfallwirtschaftsbetrieb Bergisch Gladbach (AWB) lädt daher
alle Bürgerinnen und Bürger herzlich zur zweiten stadtweiten Putzaktion des Jahres ein.
Die Putzaktion findet nun, auf vielfachen Wunsch der engagierten Sammlerinnen und
Sammler, erstmalig im Sommer statt.

„Nach dem großen Erfolg der letzten Jahre möchten wir auch dieses Mal wieder
zahlreiche freiwillige Helferinnen und Helfer mobilisieren. Jeder, der sich für ein
sauberes Bergisch Gladbach einsetzen möchte, ist herzlich willkommen, an der
Putzaktion teilzunehmen. Egal ob jung oder alt, Verein oder Einzelperson – gemeinsam
können wir viel erreichen“, so Anna Gudelius vom AWB.

Teilnahmeinformationen
Anmeldung per Formular oder E-Mail an sauberes-gl@stadt-
gl.de
Auch Einzelpersonen, die sich einer bestehenden Gruppe anschließen möchten, sind herzlich willkommen
Stichtag der Anmeldungen: Freitag, der 23. August 2024
Ansprechpartner: Anna Gudelius

Die benötigten Materialien, darunter Zangen, Handschuhe, Warnwesten und
Abfallsäcke, können im Vorfeld beim AWB bestellt werden. Der gesammelte Abfall wird
im Anschluss zeitnah abgeholt und umweltgerecht entsorgt.

„Lasst uns gemeinsam unsere Stadt auf Hochglanz bringen und zeigen, dass Sauberkeit
und Gemeinschaft bei uns großgeschrieben werden“, freut sich Gudelius.

Hier werden offizielle Pressemitteilungen der Stadtverwaltung veröffentlicht. Sie geben nicht die Meinung des unabhängigen Bürgerportals iGL wieder.

Reden Sie mit, geben Sie einen Kommentar ab

17

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

  1. Kim van Keulen, Sie haben ja so recht!
    “„Bürgerinnen und Bürger“ bezieht sich nur auf in Bergisch Gladbach wohnhafte Menschen mit einer EU-Staatsangehörigkeit”
    “Ich frage mich, ob etwas getan wird, damit Angehörige aller Bevölkerungsgruppen sich angesprochen fühlen und teilnehmen”
    Das ist systematische Ausgrenzung von Teilen unserer Bevölkerung!
    Bei künftigen Aktionen, Veranstaltungen, Einladungen etc. sollten wir auf die Anrede „Bürgerinnen und Bürger“ verzichten (oder ist das strafbar?) und vielmehr eine ALLE umfassende verwenden z. B.:
    – an alle Einwohner*innen von B-GL
    – an alle Bergisch Gladbacher*innen
    – usw.

    1. Ganz abgesehen von der Begrifflichkeit (die Anrede ist natürlich nicht strafbar) frage ich mich, auf welche Weise viele Bevölkerungsgruppen erreicht werden können bzw. sich angesprochen fühlen können. Was hält einzelne Gruppen von der Teilnahme ab – bei dieser und bei anderen Veranstaltungen?

    2. “auf welche Weise viele Bevölkerungsgruppen erreicht werden können bzw. sich angesprochen fühlen können”
      Es gibt z.B. deren Kulturvereine, mit denen Sie Kontakt aufnehmen könnten.
      Am einfachsten wäre natürlich, wenn man endlich mit der Debatte, Zugewanderten das Wahlrecht auf kommunaler Ebene zu gewähren, weiterkäme und sich ALLE Bewohner*innen von “Bürger und Bürgerinnen” angesprochen gefühlt würden.
      Das würde sicher auch deren Interesse und Teilnahme am Geschehen in ihrer “Kommune” befördern.

      https://www.bpb.de/themen/migration-integration/kurzdossiers/514333/die-anhaltenden-debatten-ueber-das-auslaenderwahlrecht-in-deutschland/

  2. Die Stadt ruft zum Saubermachen auf, weil Sie es selbst nicht schafft oder bereits die Verunreinigung vermeiden kann.

    Gibt es eine Statistik, wie oft Verunreinigungen bestraft wurden?
    Aus dem Verwarngeldkatalog:
    “5. Verunreinigung von Verkehrsflächen und Anlagen durch
    a) Unrat, Lebensmittelreste, Kaugummis, Zigarettenkippen, Papier, Glas, Konservendosen, sonstigem Verpackungsmaterial sowie gefährlichen Gegenständen 55,00 €”

    Vielleicht sollte man wie in Singapur, eine Null an den Wert hängen.
    Würde entweder weitere Ordnungshüter finanzieren oder Kosten für die Reinigung reduzieren.

  3. Gibt es Erfahrungswerte dazu, welche Bevölkerungsgruppen sich üblicherweise an den Putzaktionen beteiligen? Ist es eine Aktion für alle und von allen – vielfältig und tolerant, inklusiv und integrativ? Sind alle Altersgruppen vertreten? Angehörige vieler Nationalitäten und Glaubensgemeinschaften? Menschen mit unterschiedlichen Berufen, Bildungsabschlüssen und finanziellen Möglichkeiten? Oder rekrutieren sich die Helfenden größtenteils aus dem gleichen Milieu? Ist eine gezielte Ansprache von Bevölkerungsgruppen geplant, die sich bislang eher nicht beteiligen?

    1. Erfahrungswerte könnten Sie doch ganz einfach dadurch gewinnen, dass Sie da selbst mal mitmachen.

      1. Nein, eben nicht. Bei meinen eigenen Teilnahmen sah ich nur “meine” Gruppe, konnte aber kein stadtweites Bild gewinnen.

      2. Das verstehe ich nicht. Sie kennen doch die Bevölkerungsstruktur in Ihrem Nahumfeld und haben doch gesehen, was für Leute in Ihrer Gruppe mitgemacht haben. Das können Sie einfach abgleichen und damit Ihre Frage selbst beantworten.

        Grundsätzlich geht es bei so einer Aktion auch nicht darum, die ganze Welt zu retten.

      3. “Meine” Gruppe entsprach gerade nicht der Zusammensetzung der Bevölkerung im Nahumfeld. Mich interessiert, ob es sich dabei um ein stadtweites Phänomen oder eine Ausnahmeerscheinung handelt.

    2. Im Artikel steht “Bürgerinnen und Bürger”. Ist schon länger her, dass ich dabei war, ich kann micht nicht erinnern, dass nach Ausweis, Religionszugehörigkeit, Beruf , Bildungsabschluss oder Einkommen gefragt wurde. Wozu auch der Aufwand? (Hinterher würde dann wieder über zuviel Bürokratie gemeckert.)
      Warum sagen Sie nicht direkt, was Sie eigentlich mit Ihrer Frage sagen wollen? Es geht Ihnen doch nicht um eine sachliche Statistik, oder?

      1. Selbstverständlich geht es mir nicht um eine Statistik; deshalb fragte ich auch nach (rein subjektiven) Erfahrungswerten. “Bürgerinnen und Bürger” bezieht sich nur auf in Bergisch Gladbach wohnhafte Menschen mit einer EU-Staatsangehörigkeit, und das nimmt mich wunder. Ich frage mich, ob etwas getan wird, damit Angehörige aller Bevölkerungsgruppen sich angesprochen fühlen und teilnehmen – oder wie dies geschehen kann. Dafür ist aber zunächst eine wenigstens subjektive Bestandsaufnahme erforderlich, um ermitteln zu können, wer bislang nicht mitmacht. Auf diese Weise könnte langfristig erreicht werden, dass Angehörige aller Bevölkerungsgruppen auch unterjährig verstärkt auf Reinhaltung und Sauberkeit unserer Stadt achten, sodass diese Aktionen obsolet würden.

      2. “das nimmt mich wunder”
        Wenn hier von “Bürger und Bürgerinnen” die Rede ist, sind doch sicher
        grundsätzlich alle nach den aktuellen melderechtlichen Regelungen erfassten meldepflichtigen Personen gemeint. Nicht mehr und nicht weniger.
        Die Erfassung erfolgt in der Meldebehörde der Gemeinde, in der die alleinige oder Hauptwohnung der meldepflichtigen Person liegt.

      3. @Ulla: Auf welche Weise die Erfassung erfolgt, ist mir wohl bekannt. “Bürgerinnen und Bürger” meint gerade nicht alle vor Ort gemeldeten Personen (das wären “Einwohnerinnen und Einwohner”), sondern bedingt eine EU-Staatsangehörigkeit sowie die Wahlberechtigung.

      4. Dann müsste man gezielt die “Unionsbürger und Unionsbürgerinnen” ansprechen, wenn man nur die meinen würde, also ohne die mit Staatsangehörigkeit von Drittländern oder Staatenlose.

      5. Auch hier gebe ich Ihnen gerne nochmal eine Erklärung zwischen Bürger und Einwohner.

        Zu den Gemeindebewohnern gehören die Einwohner und Bürger. Einwohner ist, wer in der Gemeinde wohnt und Bürger, wer zu den Gemeindewahlen wahlberechtigt ist (§ 21 GO). Jeder Bürger ist damit gleichzeitig auch Einwohner der Gemeinde, so dass auch Bürger zum Beispiel an einem Einwohnerantrag im Sinne von § 25 GO mitwirken können.

      6. Dann muss es beim nächsten Mal wohl heißen, alle “Einwohner und Einwohnerinnen” können/dürfen helfen, die Stadt vom herumliegenden Müll zu befreien. Somit hätte man dann “ganz korrekt” ALLE in GL angesprochen?

        Hoffen wir, dass es bald gelingt, das kommunale Ausländerwahlrecht auch in Deutschland einzuführen. Es ist schon nicht richtig, dass nur manchen Ausländer/-innen (EU-Staatsangehörige) die Ausübung des Wahlrechts auf kommunaler Ebene gewährt wurde, aber unseren langjährigen “Nur-Einwohnern” nicht.

      7. Wer ist “die Stadt”? Es sind die dort lebenden Menschen. Daher sollten diese doch auch ihren Dreck wegräumen. Ansonsten macht es die Verwaltung und die Kosten erhöhen sich über Gebühren und Abgaben.