Die Gräber gefallener Soldaten in in Chmelnyzkyj. Foto: Gürster

Zum dritten Jahrestag des Angriffs Russlands erinnern die Vorsitzenden der Humanitären Hilfe Overath und Bergisch Gladbach an das Leid in der Ukraine, und blicken auf einige bewegende Moment in dem Land zurück. Die unermüdliche Hilfe der Vereine wurde jetzt auch im Landtag gewürdigt. Der 13. Transport wird gerade vorbereitet.

Wir veröffentlichen einen Beitrag der Vereine der Humanitären Hilfe Overath und Bergisch Gladbach

 Vor fast genau drei Jahren begann Russland seinen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen die gesamte Ukraine. In Gedenken an die gefallenen Soldaten haben die Vorsitzenden der Humanitären Hilfe Overath und Bergisch Gladbach, Norbert Kuhl und Ulrich Gürster, mit ihrem Team am vergangenen November gemeinsam mit dem ukrainischen Dolmetscher Pasha Sova den Friedhof in Chmelnyzkyj besucht.

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Dort standen sie auch vor dem Grab eines jungen Soldaten, der bereits am ersten Kriegstag sein Leben verlor und nur 21 Jahre alt wurde – ein bewegender Moment, in dem die Hilfstransporteure mit den Tränen kämpften. 

Bereits wenige Monate nach Kriegsbeginn leisteten tapfere Männer im Hüttenwerk Asowstal Widerstand gegen den russischen Übergriff. Bei der jetzigen Ausstellungseröffnung „Augen von Mariupol“ im Landtag von Nordrhein-Westfalen lud MdL Martin Lucke die beiden Vorsitzenden der Humanitären Hilfe zur Eröffnung ein.

Die Buchautorin Anastasiia Dmytruk stellte ihr gleichnamiges Werk vor, und der Präsident des Landtags, MdL André Kupper, sprach eindrucksvolle Worte der Solidarität. Den Abschluss bildete ein ergreifender Gesang der ukrainischen Nationalhymne durch ukrainische Jugendliche. 

MdL Martin Lucke und die Wirtschaftsministerin sowie die stellvertretende Ministerpräsidentin des Landes NRW, Mona Neubaur, dankten Kuhl und Gürster für ihre unermüdlichen Bemühungen und die Durchführung von bisher 12 Hilfstransporten in die Ukraine.

MdL Martin Lucke, Ulrich Gürster (1Humanitären Hilfe Bergisch Gladbach), Wirtschaftsministerin und stellvertretende Ministerpräsidentin NRW Mona Neubaur. Norbert Kuhl (Humanitären Hilfe Overath)

Ende März fährt der nächste Transport in die Ukraine

„Der 13. Hilfstransport ist bereits in Vorbereitung und wird am 31. März in die Ukraine starten“, erklärte der 84-jährige Norbert Kuhl. 

Ulrich Gürster ergänzt: „Um auch künftig Lebensmittel, Hygieneartikel, Stromgeneratoren und Medikamente beschaffen zu können, sind wir auf die Unterstützung von Allen angewiesen.“ Geldspender erhalten eine Spendenquittung zur Vorlage beim Finanzamt. 

Gemeinsames Spendenkonto der Humanitären Hilfe Bergisch Gladbach und der Humanitären Hilfe Overath: 

DE93 3706 0193 0032 5620 27 

Weitere Infos: www.hh-gl.de, www.hhov.de 

Seit 1994 engagieren wir uns in Litauen und Weißrussland bzw. Belarus. Diese Zeit ist nicht nur geprägt von materieller Hilfe, sondern auch von Freundschaft, Nächstenliebe und Solidarität mit den Menschen jenseits der auch heute zum Teil noch wenig durchlässigen Grenzen. Um auch zukünftig die...

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