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Mit den Wäldern aus dem Besitz der Familie Siemens hat die Stadt Bergisch Gladbach auch einige gut genutzte Waldwege übernommen, für deren Sicherheit sie nun verantwortlich ist – aber mit der Instandhaltung überfordert. Diese Brücke im Wald hinter dem Kreishaus ist ein Beispiel.

Wer am östlichen Rand von Heidkamp wohnt, hat es zwar nicht weit in den Wald – aber zunehmend mehr Wege sind vor allem denjenigen versperrt, die nicht gut zu Fuß sind. Nördlich vom Lerbacher Weg harren der Wald und Park rund um Schloss Lerbach noch auf die Wiedereröffnung. Südlich der Straße hat die Stadt bereits vor Monaten eine Holzbrücke über einen Bach und damit den Zugang gesperrt.

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Dieser Wald gehört zu den 240 Hektar großen Ländereien, die die Stadt im September 2023 von der Familie von Siemens gekauft hatte. Die Waldflächen werden wie zuvor von der Waldbetriebsgemeinschaft Holzkontor Rhein Berg Siegerland GmbH verwaltet, die Verantwortung für die Verkehrssicherheit liegt jetzt aber bei der Stadt.

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36 Hektar Land hatte die Stadt von der Papierfabrik Zanders übernommen. Jetzt kommen rund 240 Hektar von der Familie von Siemens dazu. Im Gegensatz zur Industriebrache können diese Flächen in der Regel nicht bebaut oder vermarktet werden, das Potenzial für die Stadt ist dennoch groß. Ökologisch und ökonomisch. Neben Wäldern, Wiesen und Äcker in Sand und Heidkamp rund um Schloss Lerbach gehören auch einige FNP-Flächen dazu.

In Heidkamp haben sich nun Anwohner gemeldet, die beobachten, dass ältere Menschen und Menschen mit eingeschränkter Bewegungsfähigkeit seit Monaten allenfalls auf Umwegen noch in den Wald kommen.

Wer hinter dem TÜV-Gelände in den Wald Richtung Grube Cox einbiegt, steht tatsächlich sehr bald vor einer maroden Brücke aus Holz, die sorgsam mit rot-weißen Absperrungen eingekastet worden ist. Wer gut zu Fuß ist, kommt auch so über den Bach, alle anderen nicht.

Die Stadtverwaltung bestätigt, dass die Brücke aus Gründen der Verkehrssicherung gesperrt werden musste. Derzeit prüfe man „Möglichkeiten der Instandsetzung“. Aufgrund fehlender Ressourcen und der Tatsache, dass die Brücke durch den Ankauf der Siemensflächen erst frisch in den eigenen Bestand aufgenommen worden sei, werde „die Inbetriebnahme leider noch etwas dauern“. Nähere Angaben zum Zeitplan könnten daher nicht gemacht werden.

Ein Umstand, der die Anwohner unbefriedigt zurücklässt. Vielleicht, so die Hoffnung eines Anwohners, ließe sich ja ein lokaler Bauunternehmer finden, der ein paar Betonröhren in den Bachlauf legt und mit etwas Schotter einen einfache und dennoch haltbare Lösung findet. Aber so hemdsärmelig kann und darf man mit Bach und Wald wohl kaum umgehen.

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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  1. Heute morgen geschah ein kleines Wunder die alte verfaulte Brücke wurde mit einem Bagger abgerissen.
    Der Wald mit einem imposanten Zaun gesichert.
    Das schöne es wurde eine neue Brücke versprochen.
    Wir hoffen dass es sich nicht um einen April Scherz handelt.

    Vielen Dank an die Stadt Bergisch Gladbach.

    1. Die oberirdische Konstruktion ist nicht das Problem. Es gibt sogar Hersteller, die Fertigbrücken „von der Stange“ liefern, die werden mit ein paar Wochen Lieferzeit an den Aufstellort gebracht und kosten noch weniger als die Solinger Lösung. Wenn die vorhandenen Auflager dazu passen, ist das eine schnelle Sache. Wenn nicht, müssen Fundamente berechnet, genehmigt und gebaut werden. Das ist oft die eigentliche Arbeit beim Bau solcher Brücken.

      Aber vielleicht fragt man auch mal bei der Bundeswehr nach. Über den Bach, der in Kippekausen parallel zur Burgstraße verläuft, wurden vor ein paar Jahrzehnten zwei Holzbrücken von einem Pionierbatallion gebaut, ich nehme an als Übungsobjekte. In Bergisch Gladbach fallen mir noch einige weitere Stellen ein, an denen die Pioniere mal wieder üben könnten.

  2. Ich möchte mich, für mich abschließend, noch eimal zu Wort melden. Holen wir das Ganze doch einmal zurück auf Anfang. Es geht um eine kleine Querung über einen Bachlauf. Aufwendige Holzbrücke oder einfache Betonröhre, wie an vielen, wirklich an vielen Stellen zu finden? Es geht nicht um Uferverbauungen, Maut, große Natureingriffe, Stauwerke etc., sondern einfach darum, was ist an dieser Stelle schnell machbar, effektiv, nachhaltig und kostengünstig. Ob Kies, Schotter und die Beurteilung von Gefälle, denke ich, wird der ausreichende Sachverstand der Verwaltung oder die ausführende Stelle schon selbst entscheiden können.
    Also Stadt, loslegen! Auch als Unterstützung einer so löblichen Aktion wie dem Sponsorenlauf!
    Vielleicht ist auch der Leistungskurs Biologie am DBG bereit, in Patenschaft hin und wieder einen kontrollierenden Blick auf das Objekt zu werfen.
    Ein kleiner Hinweis sei noch mit schmunzeln erlaubt. Es gibt Bauten z.B. aus der Römerzeit die heute noch, ohne Kenntnis unserer Regelwerke, nutzbar und sicher sind.

    1. “einfache Betonröhre, wie an vielen, wirklich an vielen Stellen zu finden” “Kies, Schotter”

      Klar, kaum ist der bisher pfleglich gehaltene Wald in städtischem Besitz, wird jetzt die vielleicht ERSTE Betonröhre mit schwerem Gerät eingebracht.

      Man kann nur noch hoffen, dass die Verwaltung hier tatsächlich umsichtiger und mit mehr Sachverstand zu Werke geht.

      1. @ Ulla, pfleglich gehaltene Wald???
        Da sind Sie aber nicht im richtigen Wald.
        Schloss und alle anderen Wälder die der Vorbesitzer Familie gehörten wurden überhaupt nicht gepflegt.
        Sprechen Sie bitte mit dem Aktuellen Förster der seit kauf durch die Stadt Bergisch Gladbach immer noch kein Bein auf dem Boden bekommt.
        Am Weg vom TÜV hoch zum Schloss wieviel Kranke Bäume nur am Rand aus Gefährdung gefällt werden mussten.

      2. Themenwechsel? Ja, die Wälder leiden (zunehmend) unter den Folgen der Klimakrise. Nur jeder fünfte Baum soll noch gesund sein.

        Aber wir tauschten uns doch aus über direkte Eingriffe, und das was Sie gerne haben möchten IST ein Eingriff in die Natur. Ich finde, der Wald/Bach sollte so bleiben dürfen wie er ist.

  3. Das ist die Lösung:
    https://www.n-tv.de/mediathek/videos/panorama/Riesenbruecke-ueber-Bach-ist-selbst-Buergermeister-peinlich-article25614263.html

    Nein, mal im Ernst: Dieses kurze Video zeigt, nach welchen Zwängen und Vorschriften sich Stadtverwaltungen richten müssen, auch wenn sie das selbst für ziemlich verrückt halten. Ich kann all die Vorschläge nach dem Motto „einfach machen“ durchaus verstehen, auch wenn sie mit Haken und Ösen verbunden sind, die man nicht auf den ersten Blick sieht. Man sollte aber bei alldem auch daran denken, dass Behörden nicht einfach machen dürfen, sondern sich an Vorschriften, Normen und Gesetze halten müssen.

  4. Noch eine Anmerkung, die vielleicht hilfreich sein kann. Einige Meter bachabwärts wir das Gewässer in Betonröhren unter der Straße durchgeführt. Und noch ein Stück weiter verschwindet der Bach gänzlich unter der Erde in Betonröhren. Gab es hier schon einmal Probleme mit Verstopfung oder großer Überschwemmung?

    1. Wenn der Innendurchmesser vom Rohr groß genug ist UND das Gefälle ausreichend ist, dann bleibt sicherlich auch nicht viel drin liegen (Blätter, Holz, Müll).

      1. Sind Sie der Meinung man muss den Ausführenden in Bezug auf Gefälle in Fließgewässern Nachhilfe-Unterricht geben? Und, Achtung Satire: Glauben Sie in Deutschen Wäldern liegt Müll?

      2. Wenn Sie Nachhilfe-Lehrer in Sachen “Gefälle” bei “Fließgewässern” benötigen, können Sie zu diesen Gesetzmäßigkeiten sicherlich auch jeden Fachmann im Sanitärbereich oder Bauunternehmer befragen.
        Die verlegen häufiger Abflüsse oder (Schmutz)Wasserleitungen von Häusern in den Hauptabwasserkanal.
        Ohne ausreichendes Gefälle –>häufige Verstopfung

      3. @ Ulla,
        alles was ins Klosett passt geht nicht immer durchs 100 HT. Windeln,Einlagen, feucht Tücher, altes Frittenfett, Reste aus dem Kochtopf meistens sind’s die Dinge des täglichen Lebens die nicht durch die Röhre sollten. Die den Weg in den Schacht nicht schaffen.

        Das Gefälle am und vor Ort ist schon gegeben.

  5. @ Ulla, jetzt bin fast sprachlos.

    Betonröhren gibt’s bis DIN 1000. Können auch zwei drei kleinere nebeneinander rein.
    Der Schotter könnte auch durch Kieselsteine ersetzt werden. Der Schotter oder Kiesel muss nur in geringer Menge unter und neben die Röhre oder die Röhren.
    Darüber Waldboden.
    Bäume müssen keine abgesägt werden.
    Es gibt Grundsätzlich Dreh-Greifer am Arbeits Gerät.
    Nein keine Pkw mit Anhänger wollen in den Wald.
    Beim absägen von Bäumen hätten sie etwas weiter in Richtung Sand nach links schauen sollen. Das haben Sie vielleicht verpasst.

    Es geht um Senioren, Behinderte, Kinderwagen, Rollstuhlfahrer, Blinde mit Blindenführhund.
    Ich seber gehöre zu der zweiten Gruppe.
    Und treffe viele in der Nachbarschaft.

    Inklusion da haben Sie vielleicht etwas von gehört.

    Es ist und bleibt ein Bach.

    Vielleicht sollten Sie vor Ort mal schauen.

    1. 1. Mit Kieselsteinen kann man gar nichts befestigen, die rollen nämlich einfach weg!
      2. Bedenken Sie, je kleiner die Röhren, je tiefer müssen Sie sich bücken um die “Verstopfung vor dem Rohr kann ich fast täglich überprüfen” zu können, oder wollen Sie jedes mal bei der Stadt anrufen, wenn sich darin/davor Unrat oder Äste verfangen haben.
      3. Um solche Rohre kippsicher zu verlegen, muss man den Untergrund (im Wurzelbereich der Bäume) schon vorbereiten, evtl. auch Wurzeln kappen. Ob die Bäume das überstehen, mal sehen.

      Ich persönlich habe mich bereits darauf eingestellt, dass man sich in Zeiten von Fachkräfte- und Arbeitskräftemangel auch mal Gedulden muss, bis man etwas gemacht bekommt.

      1. @ Ulla
        4. vielleicht werden wir auch vom Blitz aus heiterem Himmel getroffen.

  6. @ Wilfried Niederwipper:
    ..ich bin da bei Ihrer Frau!!
    ;-))
    — und hat’s einfach gemacht.

  7. Das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium führt in diesem Herbst wieder einen Sponsorenlauf durch. Die Brücke ist traditionell Startpunkt der Veranstaltung! Wäre schön, wenn die 900 Schüler:innen nicht durch den Bach laufen müssten.

    1. Klasse.
      ein Projekt vorgeschaltet,
      praktisch lernen und umsetzen
      (Betonröhre) oder andere noch zu findende einfache und sichere praktikable Lösung quer zum Bach
      und
      schwupps, trockenen Fußes uffe andere Seite

  8. Hallo Herr/Frau Drucker,
    ist Ihnen schon eimal aufgefallen, dass Sie bei Vorschlägen, egal wie geartet, immer irgendein Haar in der Suppe sehen?

    Bei W. Hafner unterstellen Sie, dass er keine Ahnung von der Organisation öffentlicher Bauvorhaben hat.

    Bei Sam Uri, der für mich Vorschläge in die richtige Richtung gemacht hat, (Reformen sind angesagt) fällt ihnen letzten Endes nur ein, was ist mit dem Tiefbauanteil.

    Der erst Abschnitt der Antwort auf meinen Kommentar geschenkt: Des Weiteren unterstellen Sie mir, ich wünschte anderen einen Shitstorm, der ja unausweichlich kommen würde, an den Hals. Unsinn
    Hatte die Stadt, bei allen von mir genannten Stellen und ich füge noch eine hinzu, Fußgängerzone Alt-Bergisch Gladbach, Ihre Argumentation im Hinterkopf.

    Und zum guten Schluss. Der Vorschlag von H. Niederwipper, Betonröhre, dürfte die dauerhafteste und am schnellsten realisierbare Lösung sein. Gibt es übrigens auch im Wald zwischen Saaler Mühle und Refrath.

    1. Nicht egal wie geartet, nur bei bestimmten Vorschlägen. Ich verrate Ihnen noch etwas: Man darf anderer Meinung sein als Sie. Und die übrigen von Ihnen genannten Herrschaften dürften keine Probleme damit haben, ihren Standpunkt selbst zu vertreten.

    2. @Herr Schulz “Betonröhre,… dauerhafteste und am schnellsten …. realisierbare Lösung. Gibt es übrigens auch im Wald zwischen Saaler Mühle und Refrath”

      Aber warum soll man die rücksichtslosen Fehler der Vergangenheit wiederholen?

      An vielen Bächen werden solche künstlich eingebrachten Sohl- und Uferbefestigungen aus Stein und Beton, die in den 1970er Jahren eingebaut wurden, zwecks Renaturierung aufwendig wieder entfernt, um diese Fließgewässer ökologisch wieder aufzuwerten!

      1. @ Ulla, vor Ort wüsten Sie es handelt sich um ca 2 – 3 Meter für einen kleinen Weg. NICHT um ein Ufer.
        Ökologisch kein Problem.
        Wer keine Probleme hat macht sich welche. Sie vergleichen Äpfel mit Birnen.

      2. Für einen kleinen Fußgängerüberweg?
        Eine Betonröhre, ca. 2 – 3 Meter lang und 1 Meter Innen?durchmesser, dazu nicht nur etwas, sondern viele Tonnen (Bau?) Schutt?, der von irgendwoher herangefahren werden muss um alles einzuebnen?
        Evl. müsste man auch die Bäume links und rechts (wie auf dem Bild zu sehen) fällen damit die 2 – 3 Meter lange Röhre durchpasst und ordentlich platziert werden kann?
        Ökologisch alles kein Problem?

        Na ja, dann könnte man dort wenigstens demnächst mit dem Auto + Anhänger über den Bach in den Wald fahren, wenn Ihre Wunschlösung zum Zuge kommt.

    3. Betonröhre hätte in meinen Augen den Nachteil, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis Äste, Laub und alles andere dafür Sorgen, dass sich dort Seelandschaften bilden.

      Herr Drucker ist ein recht gescheiter Mann, der Probleme von vielen Seiten betrachtet und vermutlich auch viel recherchiert, manchmal nervt es aber es nervt doch immer wenn jemand den Fehler/Schwachstelle am eigenen Standpunkt findet, dafür tauschen wir uns doch hier aus, wenn Sie auf Likes aus sind, sollten Sie eventuell auf Facebook kommentieren.

      Letztendlich finde es jedoch richtig, dass hier viele nicht nachvollziehen können, warum das ganze so lange dauern muss. Ich persönlich auch nicht. Es muss kein Bauwerk errichtet werden, welches tausend Jahre hält oder als Ausweichroute für Panzer dienen soll.
      Wenn das ganze dann immer wieder am Thema Haftungsrisiko endet, dann sollten wir eventuell mal daran drehen. Jemand hat letztens in einem anderen Beitrag geschrieben, dass wir endlich aus der Staatlichen-Vollkasko-Mentalität raus müssen und da stimme ich gerne zu. Der Staat, Land, Kommune darf nicht die Aufgabe haben, den Bürger von allen eventuell möglichen gefahren zu schützen, sondern es ist die Aufgabe des Bürgers mit Sinn und Verstand durchs leben zu laufen.
      Die Brücke macht nicht den Eindruck, als würde diese sofort zusammenbrechen, weil jemand drüber geht, eventuell probiere ich es am Wochenende einfach mal aus.

      1. @ Christian Lesnik,

        Die Bretter auf den Trägerbalken sind alle auf beiden Seiten abgefault.
        Auf dem faulen wurden von Stadt Grün Siebdruck Streifen als Notlösung gelegt. Natürlich faulte es die letzten Jahre weiter.
        Aktuell müssten alle Bretter komplett erneuert werden.
        Im Bauhof gibt es mit Sicherheit genug Siebdruck Platten die zugeschnitten werden müssten. Es muss EINFACH NUR gemacht werden.
        Jetzt kommt dann wieder ein Planungsbüro für die Sicherheit ins Spiel und wir diskutieren und dann Tod.
        Die Betonröhren können ja wenn denn wann die Neue Brücke kommen soll wieder raus aus dem Boden.
        Die Verstopfung vor dem Rohr kann ich fast täglich überprüfen.

        Meine Frau sagt:
        Alle sagten, das geht nicht.
        Dann kam einer, der wuste das nicht und hat es einfach gemacht.

      2. Wenn man eine Brücke errichtet muß diese regelmäßig auf ihre Sicherheit überprüft werden.
        Wo sollen die Probleme sein, anstelle einer Brücke ein kleines Stück Betonröhe zu prüfen und evtl. zu reinigen?

  9. Hahaha da kommt ja richtig Stimmung auf.
    Vielleicht sollte der ein oder andere mal vor Ort den Weg neben der Brücke über die Steine ( liegen noch vom letzten mal im Bächlein ) oder über die Bretter der Schrebergärten kraxeln.

    Und nochmal die Gebet Mühle in der Hand…… Betonröhren ….. Schotter….alle sind Glücklich. Da klappt es auch ohne Gutachter usw….es ist und bleibt ein kleiner Bach.
    Am Weg vom Parkplatz Schloss liegt auch ein Rohr….der gleiche Bach. Einfach machen.

  10. Hallo Ulla,
    ich möchte mich nicht anhängen sondern Ihnen in einem eigen Kommentar antworten.
    Ihre Darstellung in Ehren, aber sie ist falsch.
    Herr Scheuer hat für viel Geld juristische Gutachten erstellen lassen (übrigens andere für
    viel Geld erstellte Gutachten außer acht gelassen) und sogar die Verträge von externen Juristen aushandeln lassen. Schaden z.Zeit 243 Millionen.
    Sollten Sie an weitern Missständen in Bezug auf Berater interessiert sein hie eine Empfehlung und ein Link.

    https://www.ardmediathek.de/video/reschke-fernsehen/geheime-berichte-staatsmilliarden-fuer-berater/das-erste/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLm5kci5kZS80ODY3XzIwMjUtMDItMjctMjMtMzU

    1. “Herr Scheuer hat für viel Geld juristische Gutachten erstellen lassen (übrigens andere für viel Geld erstellte Gutachten außer acht gelassen) und sogar die Verträge von externen Juristen aushandeln lassen.”
      Diese aus Steuermitteln bezahlten “Externen” kommen als – Schaden, da nicht realisiert – zu den noch z. Zeit 243 Millionen obendrauf. Wieviel?

      Und dies, OBWOHL Bundestagsjuristen /Juristen des Bundesverkehrsministeriums die Ausländer-Maut bereits nach dem Konzept von 2014 für europarechtswidrig bzw. mit EU-Recht unvereinbar hielten.

      Deswegen, ein Verkehrsminister, der auf seine EIGENE Kompetenz mehr vertraut hat, ohne auf andere zu hören.

  11. Gibt es keine bundesweite Datenbank in den Kommunen mit fertig geprüften Bauwerken, sodass man diesen Plan ausschreiben oder besser direkt vergeben kann?

    1. Laut KI wohl nicht. Das nächste Digitalisierungsprojekt:
      “In Deutschland gibt es keine bundesweite Datenbank mit standardisierten und geprüften Bauplänen für Bauwerke wie Brücken oder Durchlässe über Bäche, die von Kommunen direkt genutzt werden können. Allerdings gibt es einige Ansätze, die in diese Richtung gehen:

      Standardisierte Bauwerke und Typenstatiken
      Einige Bundesländer oder Fachinstitutionen stellen Typenstatiken und Musterentwürfe für bestimmte Bauwerke zur Verfügung, z. B. für kleine Brücken oder Durchlässe. Diese können als Planungsgrundlage dienen, müssen aber oft an die spezifischen örtlichen Gegebenheiten angepasst werden.

      Datenbanken und Regelwerke

      Die FGSV (Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen) stellt Regelwerke und Empfehlungen bereit, die den Bau und die Instandhaltung von Brücken und Durchlässen betreffen.
      Die DBV (Deutscher Beton- und Bautechnik-Verein) bietet Richtlinien für Bauwerke aus Beton.
      Einige Länder, wie Bayern, haben eigene Datenbanken oder Leitfäden für Standardbauwerke (z. B. “Bayerischer Brückenkatalog”).
      Kommunale Zusammenarbeit und digitale Bauakten
      In manchen Regionen gibt es Ansätze zur Digitalisierung von Bauakten oder zur gemeinsamen Nutzung von Planungsunterlagen zwischen Kommunen. Eine flächendeckende, bundesweite Plattform existiert jedoch nicht.

      Vorteile einer solchen Datenbank
      Kosten- und Zeitersparnis: Kommunen könnten schneller und günstiger Standardbauwerke realisieren.
      Erleichterte Genehmigung: Bereits geprüfte Baupläne könnten die Genehmigungsprozesse beschleunigen.
      Nachhaltigkeit und Best Practices: Gute, bewährte Konstruktionen könnten mehrfach genutzt und verbessert werden.
      Herausforderungen bei der Umsetzung
      Unterschiedliche Anforderungen: Jede Baustelle hat individuelle geologische und hydrologische Bedingungen.
      Haftung und Verantwortung: Wer haftet für Fehler in einer solchen Datenbank?
      Koordinierung zwischen Bundesländern: Bauvorschriften sind teils länderspezifisch, was eine einheitliche Lösung erschwert.
      Es wäre also durchaus sinnvoll, eine solche Datenbank zu schaffen – möglicherweise in Form einer Plattform mit geprüften Standardplänen, die Kommunen anpassen und nutzen können.”

      1. Das wäre tatsächlich eine gute Idee. Die länderspezifischen Abweichungen sind gar kein so großer Hemmschuh, da die meisten Länder die Musterbauordnung weitgehend übernehmen, auch mit der MVV-TB gibt es ein übergreifendes Regelwerk.

        Der größere Haken wäre für mich der Tiefbauanteil solcher Projekte, der in jedem einzelnen Fall individuell geplant und ausgeführt werden muss. Da lässt sich leider sehr wenig verallgemeinern.

  12. Stadt kommt bei Reparatur von Holzbrücken nicht nach.

    Ja W. Hafner, Sie haben im Prinzip Recht. Gutachten, Gegengutachten usw., alles für viel Geld. Wo bleibt die eigene Kompetenz der Verwaltung? Und zudem, ein Hinweis für Drucker. Ich hatte mal einen Chef, der stand auf dem Standpunkt: Die Lösung eines technischen Problems hat mit Gefühl nichts zu tun: Mit Gefühl bekommt man eher Kinder.
    Sollte Ihr Einwand zur Organisation vielleicht auf ein Gott gegebenes und nicht veränderbares Faktum hinweisen? Ich sage Organisation lässt sich zum Besseren verändern!
    Übrigens, an vielen Stellen in der Stadt, z.B. Refrather Weg, Paffrather Straße in Paffrrath, Verbindungsweg Refrath Kirche entlang des Baches zur Straße An der Wallburg wird mit Schildern das Haftungsriko vermindert oder ausgeschlossen.
    Fazit: Warum baut die Stadt nicht auf die Schnelle einen Behelf mit Schild „Betreten auf eigene Gefahr“? Geht ja im Winter auch mit dem Hinweis „Kein Winterdienst begehen auf eigene Gefahr“.

    1. “Gutachten, Gegengutachten usw., alles für viel Geld. Wo bleibt die eigene Kompetenz der Verwaltung?”
      Wir hatten mal einen Verkehrsminister, der auf seine eigene Kompetenz vertraut hat, ohne auf andere zu hören.
      Wir erinnern uns an das PKW-Maut Desaster, welches ein katastrophaler Misserfolg war und den Steuerzahler, ich weis nicht wie viele hundert Mio. an Schadenersatzzahlungen kosten wird bzw. bereits gekostet hat.

      Das viele Geld ist einfach weg. Für nichts und wieder nichts!
      Dann lieber immer VOR jeder Maßnahme ein oder zwei Gutachter hinzuziehen.

    2. Ja, so sieht das aus, wenn man sich einzelne Begriffe herauspickt, eine Anekdote drumherum strickt und wohlklingende Sätze davon ableitet. Hat bloß keine argumentative Wirkung.

      Und Ihr Vorschlag, ein Provisorium aufzustellen und die Haftung für die Nutzung auszuschließen, kann ja wohl nicht Ihr Ernst sein. Möchten Sie das Risiko übernehmen, dass die Gerichte nach dem ersten Unfall die Wirksamkeit des Haftungsausschlusses anders beurteilen? Und möchten Sie den nach einem solchen Unfall garantiert losbrechenden Shitstorm am Hals haben? Wohl eher nicht, aber andere sollen das nach Ihrer Ansicht.

  13. Alles zu pragmatisch!!!
    Erst eine Machbarkeitsstudie in Auftrag geben. Dann ein Architektenbüro mit einen Kostenermittlungsverfahren beauftragen. Dann einen Stuhlkreis bilden…..

    1. Warum werde ich das Gefühl nicht los, dass Sie noch nie an der Organisation eines öffentlichen Bauvorhabens beteiligt waren?

      1. Dann lese ich das nächste Mal langsamer, wenn Sie etwas schreiben. (Und ich frage mich trotz langsamem Lesen immer noch, welche Tiere Sie jetzt meinen.)

  14. Hm, die maroden Brücken sind ja dann wohl noch ein Gruß der Vorbesitzer, und eher weniger der Stadt anzulasten?

    1. Die Brücke wurde 2014 von der Firma Gerlach kostenneutral schon einmal erneuert. Die Stadt Bergisch Gladbach hatte das Material bezahlt. Das gleiche Problem gab es schon einmal. Wenn die Stadt genug Geld für große Wälder hat gehören die Wege auch dazu. Wer ein altes Auto kauft kann auch nicht sagen der Vorbesitzer ist Schuld am schlechten Zustand.

  15. wollen ist wie machen nur krasser

    vllt. machen ja einige ‘einfach etwas’,
    ;-))
    dann ist es provisorisch .. und funktioniert!
    für alle, zumindest die meisten und mehr denn jetzt

    und dann, irgendwann, wenn auch die Stadt GL es schafft, wird es kurzum fachlich erneuert

    BürgerInnenInitiative

  16. Die einfachste Pragmatische Lösung; Falz Betonröhren , gibt es bis DN 1000.
    Es handelt sich um einen Weg und keine Straße. Über einen Bachlauf. Diese Lösung gibt es sehr oft in Wäldern. Zur Zeit klettern die Menschen über Steine im Bachlauf bzw stolpern einige über lose Bretter hinter den Schrebergärten . Gehbehinderte und Rollstuhl Fahrer bleiben draußen!
    Inklusion ist das Stichwort.
    Alte & Behinderte brauchen wir nicht. Ich selber bin Schwerbehinderter.

  17. Vielen Dank für diesen, leider längst schon überfälligen, Bericht, der mir als Anwohnerin aus tiefster Seele spricht. Es wohnen hier wirklich viele ältere, teils gehbehinderte Menschen, die den Wald, wie ich auch, gerne zur Erholung besuchen. Aber leider schreckt die seit langem zugesperrte Brücke ab, es ist einfach traurig, denn der Wald wurde immer gerne besucht, ich selbst mache dies seit 16 Jahren. Das gleiche Problem haben Waldbesucher, die vom Wald auf den Lerbacher Weg möchten. Ich hoffe, es findet sich bald eine Lösung.

  18. Wo genau liegt da jetzt die Herausforderung? Die Holzbalken beim Baumarkt abzuholen oder die Holzbalken aufzubauen? :D

    1. Sollte man meinen. Zumindest sollte ein Zeitplan stehen und haltbar sein. Erinnert mich irgendwie an die Erneuerung der Fußgängerbrücken in Refrath.

    2. Ein öffentliches Verkehrsbauwerk aufzustellen, für dessen Sicherheit die Stadt dann haften muss, ist schon ein bisschen aufwendiger, als wenn man mehr schlecht als recht eine Bank für den Balkon zusammenzimmert.

      1. @Drucker,
        aufwendig stimmt zum Beispiel in Odenthal.
        Die Brücke leider zwei Meter zu kurz. Alternativ die Brückenlager zwei Meter zu weit.
        Da gibt’s einen schönen Bericht im WDR.

      2. Das Spiel gab es in Refrath ja auch schon. Da war man bei der Erneuerung zweier Brücken völlig überrascht, dass die so tief gegründet waren – und das fand man erst beim Abriss heraus. Da musste dann neu geplant werden, die alten Brücken waren aber schon demontiert, also kamen für die Benutzer noch ein paar Monate Umweg dazu.

        Bei der Bauplanung der Stadt ist sicher nicht alles Gold, aber es reicht eben auch nicht, ein paar Balken einzukaufen und ein Provisorium hinzustricken, wie man das zu Hause auf eigene Gefahr könnte. Im Extremfall steht die Stadt irgendwann vor Gericht und muss nach einem Unfall lebenslange Renten bezahlen. Oder man sieht sich wegen einer freihändigen Auftragsvergabe unter Korruptionsverdacht etc. pp. Was da (nicht zuletzt auch zum Schutz der Bürger) an Anforderungen eingebaut ist, hat leider auch seine negativen Seiten.

      3. Ich bin sehr beruhigt, dass die Stadt sich so um die Sicherheit kümmert. Gönnt man sich zuviel Sicherheit könnte aber auch Probleme mit der Sicherheit bekommen. Umwege können auch gefährlich sein. Besonders dann, wenn man als Umweg den Sprung über den Bach wagt.

        An anderer Stelle wurde das Fehlen einer sicheren Fußgängerquerung der Straße Vürfelser Kaule an der Haltestelle Refrath diskutiert. Die Fußgänger sind natürlich selbst für ihre eigene Sicherheit verantwortlich, aber nehmen die auch alle brav den Umweg über die Ampel? Wenn man sich für die Sicherheit verantwortlich fühlen würde, müsste man hier ganz schnell was machen. Hoffentlich sprechen keine Sicherheitsüberlegungen dagegen.

      4. Die Stadt kann sich um das kümmern, was sie regeln kann, also was in ihrem Einflussbereich liegt. Das heißt naturgemäß nicht, dass ein Behördenmitarbeiter jeden Bürger an der Hand über die Straße führt. Wer als Einzelner ein Risiko eingeht, muss auch die Folgen tragen.