Der alte Lindenhof in früheren Zeiten. Foto: Unbekannt

Bei zwei weiteren Ortserkundungen mit dem ForumGronau führt Heinz-D. Haun an den beiden kommenden Wochenenden durch das „alte Gronau“. Was davon nicht mehr existiertet wird durch eine Vielzahl von Fotos wieder sichtbar gemacht: Die Gaststätten Klever und Kradepohl, alte Mühlen, der Kirmesplatz und der Kahnweiher.

Am 18. Mai um 11 Uhr sowie am 24. Mai um 15 Uhr beginnt am Alten Lindenhof am Schlodderdicher Weg 13 eine geführte Tour mit gut einem Dutzend Stationen durch das „Alte Gronau”. Sie endet eineinhalb bis zwei Stunden später am Gronauer Wirtshaus und wird geleitet von Heinz-D. Haun.

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Das „Alte Gronau“ ist natürlich nur noch bedingt zu sehen. Haun hat deshalb gemeinsam mit Michael Wittassek eine Vielzahl von Fotografien als Bebilderung vergangener Epochen zusammengestellt, anhand derer man frühere und aktuelle Stadtansichten miteinander vergleichen kann.

Die heute nicht mehr bestehenden Gaststätten „Kradepohl” und „Sporthotel Klever”, die nicht mehr vorhandenen Mühlen, der Kirmesplatz, der beliebte Kahnweiher …, sie alle tauchen so für einen kurzen Moment aus dem Sumpf des Vergessenen wieder auf.

Kaum noch bekannt ist, dass es einmal zwei St. Marien-Kirchen gab oder dass im Kuhlerbusch gelegentlich open air-Schulbetrieb abgehalten wurde. Beim Spaziergang lernen wir auch den jovialen Litaneiengesang der „Pfingstjungen“ kennen sowie den Schwur der Müllerknechte und können nachschauen, wie lange der Zug vom Bahnhof Gronau unterwegs sein wird nach Lindlar …

Hinweis der Redaktion: Die gemeinsam mit dem ForumGronau erarbeitete Schwerpunktseite „Unser Stadtteil Gronau“ finden Sie hier.

Ortskundige können gerne ihr besonderes Wissen in den Spaziergang einbringen. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung unter hdhaun@posteo.de ist unbedingt erforderlich. Der Spaziergang findet nur statt, wenn es nicht regnet.

Der Theatermacher Heinz-D. Haun ist selbst seit 1997 Gronauer Bürger. Er hat u.a. Geschichte studiert, ist also prinzipiell an Vergangenem interessiert, beobachtet aber auch aufmerksam die Erscheinungsformen des Wandels.

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