Symbolfoto: Redaktion

In den Sommerferien wird auch der bergauf führende Geh- und Radweg an der Alten Wipperfürther Straße saniert. Dazu wird die Fahrspur Richtung Hand und Paffrath für wenigstens drei Wochen gesperrt. Wir haben die Details – auch zur Umleitung.

Der Fuß- und Radweg entlang der Alten Wipperfürther Straße war vor knapp zwei Jahren zur Hälfte aufwendig erneuert worden, jetzt kommt die gegenüber liegende Seite dran. Die südliche Seite von der Kreuzung zur Paffrather Straße werde bergauf bis zur Hausnummer 66 saniert, teilte die Stadt jetzt mit. Also bis knapp vor der Einmündung Jägerhof.

Die Arbeiten sollen mit den Sommerferien am Montag, den 14. Juli, beginnen und ca. drei Wochen dauern. Aus Zeit- und Kostengründen werde in einem Stück gearbeitet. Die Einmündung Kamelsbuckel und die Zufahrt zur Tiefgarage (Häuser Nr. 14 bis 22) werden ausgespart, hier sei keine Erneuerung notwendig.

Während der Bauzeit werde eine Einbahnstraßenregelung für den Verkehr eingerichtet, sodass die Durchfahrt nur in Fahrtrichtung Hebborn möglich sein werde.

In Fahrtrichtung Hand werde eine Umleitung ausgeschildert. Der Verkehr wird bereits am Hebborner Kreuz abgefangen und über die Odenthaler Straße in die Stadtmitte geleitet, dann geht es über die Schnabel- und Gohrsmühle, durch den Stadttunnel zur Jakobstraße, Am Stadion und zur Paffrather Straße.

Der Radverkehr kann während der Bauzeit auf der Fahrbahn mit der Einbahnstraße (stadtauswärts) fahren. Der bereits neu hergestellte Rad- & Gehweg bergab bleibt offen.

Umfahrungen sind über die Nussbaumer Straße und Reuterstraße im Osten sowie über die Paffrather Straße und ebenfalls die Reuterstraße im Westen möglich. Auf der Westroute liegt derzeit jedoch noch die Baustelle im Kreisel zur Wilhelm-Lindlar-Straße mit einer Baustellenampel.

Die Zufahrt zu den Grundstücken auf der südlichen Seite der Wipperfürther Straße sei ab dem 14. Juli vorübergehend nicht möglich. Es sei jedoch jederzeit möglich, zu Fuß zu den jeweiligen Grundstücken zu gelangen. Ob und wo Parkmöglichkeiten für die Anwohnerschaft eingerichtet werden, blieb zunächst offen.

Die Stadt weist daraufhin, dass Eigentümerinnen und Eigentümer von Grundstücken verpflichtet sind, ihre Sträucher und Hecken so zu unterhalten und zurückzuschneiden, dass eine Beeinträchtigung der Verkehrssicherheit ausgeschlossen ist. Daher werden sie um einen entsprechenden Rückschnitt noch vor dem Baubeginn gebeten.

Zudem betont die Stadt, dass für die Anliegerinnen und Anlieger durch die Sanierung keine Kosten entstehen.

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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  1. Alles Käse, die Einbahnlösung, die Radwege und die hohe Auslastung der Straße, aber besser geht es wohl nicht. Wobei ich die Anbindung der IGP über Nussbaum gemacht hätte und dort z.B. eine weitere Beruhigung oder zeitbeschränkte Durchfahrverbote für nicht Anlieger während der Hauptzeiten in Erwägung ziehen würde. Wäre zwar etwas länger aber deutlich sicherer als über die alte Wipperfürther. Der Schwerlastverkehr hat zumindest etwas abgenommen seit die Leverkusener Brücke wieder freigegeben ist.

  2. Würde es nicht Sinn machen, die Umleitung für KFZ + LKW (damit Ortsunkundige sich zurechtfinden) über die Odenthaler Straße in den Kreisel (Schnabelsmühle) und durch den Tunnel nach Hand usw. zu führen?

    Nicht sehr angenehm wäre, wenn man die Auto-/LKW-Kolonnen, die sonst alle die Alte Wipperfürther Straße in Richtung Hand hochfahren, durch irgendwelche kleinen Sträßchen führen würde.

    Und diejenigen, die irgendwo in B-GL wohnen, werden schon wissen, welche alternativ-Strecke für sie die jeweils kürzeste/günstigste ist.

  3. Dass die Einbahnstraße/ Baustelle wieder in der Kurve beginnen soll stellt eine Gefahr für den laufenden Verkehr dar.
    Es ist unsinnig diese Radwege als Schulweg zu planen, dann müssen die Schüler nämlich die Straße in der gefährlichen Kurve überqueren um auf der richtigen Seite zu fahren. Machen sie das nicht und fahren auf der falschen Seite laufen sie Gefahr bei der LKW Aus und Einfahrt ünerfahren zu werden. Nicht gut geplant für Kinder auf dem Rad.
    Als Anwohner kann ich nur jedem empfehlen die Radwege zu nutzen. Bei uns vor der Haustüre wurden schon drei Autos schrottreif gecrasht, da die Fahrer die Autos “übersehen” haben. Die Straße ist für Radfahrer und Fußgänger sehr gefährlich. Das Überquere ein tägliches Geduldsspiel mit Stressfaktor. Definitiv nicht für Schüler geeignet!

    1. Die Querung der Alten Wipperfürther aus dem Jägerhof heraus ist sicherlich eine Herausforderung, die durch eine Querungshilfe definitiv positiv unterstützt würde. Eine entsprechende Querung auf Höhe der Peter-Landwehr Str. wurde leider zurückliegend aus Platzgründen verworfen.

      Aber auch in anderer Richtung – also bergauf – wird die Alte Wipperfürther Richtung NCG und Schulzentrum Kleefeld als Schulweg genutzt. Daher macht die Sanierung dieser Seite sehr viel Sinn auch um das Geisterradeln auf der bereits sanierten Seite zu reduzieren.

      Leider fehlt danach immer noch der Lückenschluss zwischen Peter-Landwehr und Paffrather, was ich nur sehr eingeschränkt nachvollziehen kann. :-(

    2. Es wäre sinnig, eine Querung an der Einmündung Jägerhof anzulegen (war mal geplant, aber…) und den neuen, verbreiterten Radweg in beide Richtungen freizugeben. Denn wer aus der Peter-Landwehr-Straße kommt, hat an dieser Stelle zu manchen Zeiten keine Chance, auf die “richtige” Seite der Straße zu queren.

      Der Bürgersteig auf der Südostseite ist zwar in schlechtem Zustand – aber da Radfahrer bergauf kaum mehr als 10 km/h fahren, ist das nicht wirklich ein großes Problem. Viel wichtiger wäre der Lückenschluss bis zur Paffrather Straße.

      1. Ein Zweirichtungsradweg innerorts ist bei zahlreichen Einfahrten und/oder Einmündungen schwierig bis unzulässig und im konkreten Fall reicht die Breite nicht und wäre darüber hinaus durch das starke Gefälle und schneller Bergabfahrt gefährlich im Begegnungsverkehr.

        Deinen Vorschlag @U. Kleinert kann ich daher leider gar nicht nachvollziehen. Im Übrigen fahren Pedelecs auch mit höheren Geschwindigkeiten bergauf.

      2. Der sanierte Bürgersteig ist jetzt ca. 3,50 Meter breit, voll ausreichend für Begegnungen.
        Ja, Zwei-Richtungs-Radwege sind problematisch – aber was ist die Alternative? Die Straße queren ist – zumindest im Berufsverkehr – kaum möglich, eine zweite Querungshilfe in Höhe Peter-Landwehr illusorisch (schon die beim Jägerhof ist unsicher).

        Viele (gerade Schüler:innen) dürften aus Paffrath kommend auf der Nordseite bleiben und erst am Jägerhof queren, und diese Realität sollte anerkannt werden. nb, dasselbe gilt auch andernorts im Stadtgebiet, wo es faktisch unmöglich ist, zu queren und auf der “richtigen” Seite zu fahren.

        Dass elektrisch mehr als 10 km/h drin sind, stimmt natürlich. Ich finde es ja nicht verkehrt, dass saniert wird (hoffentlich mit Freigabe ab Kreuzung Paffrather) – meine Anmerkung bezog sich einfach darauf, dass mir der Lückenschluss zur Paffrather (noch) wichtiger scheint.

    3. @Anwohner – “und der Radweg überdimensional breit ist”

      Ich kann Ihnen versichern, dass der getrennte Geh-/Radweg inkl. dem notwendigen Sicherheitsraum zur Fahrbahn lediglich dem Mindestmaß der aktuellen Regelwerke (ERA und RASt) und damit dem notwendigen Stand der Technik entspricht und zumindest in diesem faktischen Zusammenhang nicht als überdimensioniert bezeichnet werden kann.

      https://rhein-berg.adfc.de/neuigkeit/verkehrssicherheit-auf-radweg-an-der-gladbacher-alten-wipperfuerther-strasse

  4. Es ist Bemerkenswert das die Stadt eine Bundesstraße zur Einbahnstraße machen will für 3 Wochen und keine echte Alternative nennt. Die angesprochenen Umleitungen über Nußbaum ist komplett Sinn befreit, und die Umleitung über die Reuterstrasse/ Paffrather Straße ist selbst eine Baustelle!
    Vielen Dank für so viel Blödsinn!

    1. Wie gesagt, unsere Anfrage, über welche Strecke die Umleitung geführt werden soll, ist noch nicht beantwortet worden. Wir haben lediglich die beiden naheliegenden Optionen genannt.

  5. Welcher Radweg? Ich stelle immer wieder fest, dass der Bereich als Parkfläche von Autofahrern genutzt wird.

    1. Konsequent Kennzeichen, Uhrzeit, Verstoß und Ort notieren und ans Ordnungsamt weitergeben. Anders lernen es diese Pappnasen nie.

      1. Mache ich schon, aber wenn ich alle (= konsequent) verkehrswidrig auf dem Radweg abgestellte Fahrzeuge dem Ordnungsamt melden wollte so würde da ein Vollzeitjob draus.

      2. Auch wieder wahr. Da müsste man wohl mal den „Anzeigenhauptmeister“ nach GL einladen.

      3. Oder hoffen, dass die Stadt/das Ordnungsamt vermehrt in den Abendstunden und insbesondere am Wochenende solche Stellen ansteuert. Dann ist es am schlimmsten, alle Bewohner sind zu Hause, fühlen sich sicher vor Verwarnungen, …

      4. Einige dieser Pappnasen wollen vielleicht auch nur nicht das ihr Auto schon wieder kaputt gefahren wird, weil auf der Straße mit viel zu hoher Geschwindigkeit gefahren wird und der Radweg überdimensional breit ist.
        Einen neuen Stellplatz auf dem eigenen Grundstück einrichten geht übrigens nur mit Architekt und Bauantrag. Somit ist das Parken für Anwohner in jedem Fall sehr kostspielig. Entweder weil man sich alle zwei Jahre ein Neues kaufen muss, da das Alte angefahren wurde, oder weil ein Stellplatz bzw. alleine schon der Antrag dazu im 5stelligen Bereich liegt. Mich stören als Anwohner eher die LKWs die auf der Straße geparkt werden. Da kann mein Kind die Straße nicht sicher überqueren. Parkende Autos auf dem Radweg haben uns beim Radfahren noch nie behindert. Die stehen höchstens mit einem Reifen drauf. Die LKWs stehen meist Wochen vor der Haustür und die Nachbarn kommen kaum aus der Garage raus weil sie den Verkehr nicht sehen können.

      5. @Anwohner: Stellplatz mit Architekt und Bauantrag, allein der Antrag im fünfstelligen Bereich? Siehe dazu Paragraph 62 Nr. 14c BauO: nicht überdachte Stellplätze bis zu 100qm sind verfahrensfrei.

      6. @Anwohner: Wegen dieser tatsächlichen oder eingebildeten Probleme werden dann also einfach andere behindert und gefährdet. Rechtsbruch aus Eigennutz. Danke, mehr muss man dazu nicht hören.

        Ach ja: Mit welcher Qualifikation trauen Sie sich ein Urteil darüber zu, ob ein Radweg „überdimensional breit“ ist?

      7. @ Anwohner: schön, dass Sie die Personen selbst als Pappnasen bezeichnen. Ich hätte nicht gewagt sie so zu benennen, herzlichen Dank.

        Da man sein Auto nicht gerne kaputtfahren läßt stellt man sein Fahrzeug auf die Fläche, die einem anderen Verkehrsteilnehmer zugedacht ist.
        Am besten läßt man es dann direkt komplett in der Garage stehen um es nicht den sonstigen Gefahren des Straßenverkehrs und der Umwelteinflüsse (Sturm, Regen, Sonne) auszusetzen.

  6. „Der Fuß- und Radweg entlang der Alten Wipperfürther Straße war vor knapp zwei Jahren zur Hälfte aufwendig erneuert worden“
    Ich kann beim besten Willen nur einen kleinen Teil des beschriebenen Fuß-und Radweges finden. Der größte Teil der Rad-und Fußwege an der Alten Wipperfürther Straße ist noch immer in einem erbärmlichen Zustand oder überhaupt nicht vorhanden.
    Von der „Hälfte“ kann da wohl kaum die Rede sein.

  7. Weiß jemand, warum der schöne neue und breite Radweg keine Benutzungspflicht hat? Ich sehe dort regelmäßig Radfahrer, die weiterhin auf der Straße fahren und den neuen Radweg nicht nutzen. Dann hätte man sich das Geld auch sparen können!

    1. Der Radweg ist ja kein durchgehender Radweg, kann deshalb keine Benutzungspflicht haben (bzw. aus einem entsprechenden Schild würde keine Benutzungspflicht resultieren).
      Der Radweg geht ja nur von der Einmündung Jägerstraße bis zur Einmündung Peter-Landwehr-Str. (meines Wissens als Bestandteil eines Radwegenetzes zur IGP). Klar wäre ein gut ausgebauter durchgehender Radweg wünschenswert, aber dann würden weitere Parkplätze wegfallen. So wie es jetzt ist benutze ich den Radweg auch nicht, um dann ein paar Meter weiter wieder auf die Straße zu wechseln…

    2. Gute Radwege brauchen keine Benutzungspflicht.
      Wenn Sie Radfahrer auf der Fahrbahn sehen, handelt es sich wohl nicht um einen guten Radweg.
      LG

    3. Vielleicht ist es dort auf der Fahrbahn auch gar nicht so außergewöhnlich gefährlich, dass man dort das Radfahren verbieten darf?