Grafik: Stadt GL

In dieser Woche sind bereits die ersten Schritte zur Umsetzung der Radroute F2 in Frankenforst gestartet, teilt die Stadt nachträglich mit. In einem ersten Schritt werden Fahradstraße markiert – womit auch zahlreiche Parkplätze wegfallen. Das Projekt sei teil des Ausbaus des Radverkehrsnetzes, das sichere und komfortable Wege für Radfahrende schaffen soll.

Wir veröffentlichen eine Mitteilung der Stadt Bergisch Gladbach

Seit der laufenden Woche starten die ersten Maßnahmen zur Umsetzung der Radroute F2 in Bergisch Gladbach. Den Auftakt machen Markierungsarbeiten in der Parkstraße, in der darauffolgenden Woche folgen die Nachtigallenstraße und der Hasenweg. Die Maßnahme ist Teil des Ausbaus des städtischen Radverkehrsnetzes, das sichere und komfortable Wege für Radfahrende schaffen soll.

In der Parkstraße bleibt das dauerhafte Parken grundsätzlich möglich – allerdings nur noch in den entsprechend neu markierten Flächen.

Anders sieht es in der Nachtigallenstraße und im Hasenweg aus: Dort ist aufgrund der begrenzten Straßenbreite künftig kein dauerhafter Parkraum mehr vorgesehen. Ziel ist es, genügend Platz für den Radverkehr, den Autoverkehr und sichere Verkehrsverhältnisse insgesamt zu schaffen.

Grafik: Stadt GL

Im weiteren Verlauf werden die Nachtigallenstraße und der Hasenweg zu Fahrradstraßen umgewidmet. Diese Umstellung dient der Priorisierung des Radverkehrs und ist ein zentraler Bestandteil des beschlossenen Radverkehrskonzepts der Stadt Bergisch Gladbach.

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„Mit der Umsetzung der Route F2 verbessern wir die Infrastruktur für alle, die mit dem Rad unterwegs sind – und machen einen weiteren Schritt hin zu einem sicheren, modernen und umweltfreundlichen Verkehrsnetz“, erklärt Ragnar Migenda, Erster Beigeordneter der Stadt Bergisch Gladbach.

Die Radroute F2 ist eine wichtige Verbindung im wachsenden Radverkehrsnetz der Stadt. Sie verbindet zentrale Stadtbereiche und schafft eine durchgängige Achse für den Alltagsradverkehr.

Detaillierte Informationen zu den geplanten Maßnahmen finden Interessierte auf der städtischen Website.

Das vollständige Radverkehrsnetz ist unter www.bergischgladbach.de/radverkehrsnetz zu finden.

Dokumentation

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  1. Die Verlängerung der St. Engelbertstr. war jetzt sooooo lange gesperrt!
    Der Bergisch Gladbacher Teil Voiswinklerstr. vl. schon. Man hätte die Sperre gut nutzen können um lebensgefährliche Fahrradunfälle zu verhindern! Aber nein, man will der Umwelt und der Gesundheit zu liebe mit dem Rad zum Aldi einkaufen fahren, muss Fisch aber von rasenden Autofahrern in die Schlaglöscher drängen lassen ! Wäre das zu einfach gewesen diese Sperre für die Instandsetzung zu nutzen? Oder muss erst ein tötlicher Unfall passieren? Dafür bezahlt man Steuern. Fühle mich als Raflerin total im Stich gelassen!