Kita, OGS und Schulen, Freizeitangebote und Mitspracherecht für Kinder und Jugendliche: Hier sind die Postionen der Parteien zu den wichtigsten Familienthemen.

Die Zusammenfassungen basieren auf zwei Quellen:

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Die Wahlprogramme der Parteien, analysiert mithilfe des Chatbots FragDieWahl (AfD hat kein lokales Programm vorgelegt) und Antworten der Parteien auf die Fragen der WahlAgenda GL

(Die Reihenfolge der Parteien folgt der im analogen Wahl-O-Mat zu allen Themen.)

CDU

  • Leuchtturmprojekt für die nächsten fünf Jahre: die Schulen
  • unbürokratische Schulbudgets (100.000 € für jede Grundschule, 200.000 € für jede weiterführende Schule) z.B. für Reparaturen
  • Schulbaugesellschaft stärken
  • Modulare Bauweise, bessere Vergabeverfahren und Kooperation mit Investoren für Sanierung und Ausbau von Kitas, OGS und Schulen
  • Für die OGS Räume flexibler nutzen, extern anmieten und OGS-Bedarf im Neubau berücksichtigen
  • Vertretungspools in Kitas
  • und bezahlbarer Wohnraum für Fachkräfte
  • Jugendarbeit städtischer und ehrenamtlicher Organisationen weiter stärken
  • Jugendförderung für Vereine ab 2026 verdreifachen

SPD

  • Schulbaugesellschaft finanziell und personell weiter stärken
  • und auch für Kitas und schulische Erweiterungsbauten nutzen
  • Kita-Gebühren senken und Familien mit geringem Einkommen (bis 60.000 €) von den Gebühren befreien
  • Jugendzentren erhalten und die Sport- und Freizeitmöglichkeiten junger Menschen erweitern, z.B. durch einen Skate-Park
  • Austausch zwischen den Generationen fördern, u.a. durch Sozialcafés

Grüne

  • Rechtsanspruch auf Betreuungsplätze in Kitas, Tagespflege und Ganztagsschulen erfüllen
  • und die Qualität der Einrichtungen sichern
  • Schulbaugesellschaft mit Personal stärken, um den Schulbau voranzutreiben
  • Sprachförderung und Fachkräftegewinnung stärken
  • bessere Zusammenarbeit zwischen Stadt, Eltern und Schul-/KiTa-Leitungen, damit Probleme schnell benannt und gelöst werden
  • Jugendzentren erhalten, Spielplätze und Freizeitangebote ausbauen

Bürgermeister-Kandidat Marcel Kreutz (SPD / Grüne)

FWG

  • Leuchtturmprojekt für die nächsten fünf Jahre: rasche Beseitigung des Sanierungsstaus u.a. bei Schulen und Kitas, handlungsfähige personelle und finanzielle Ausstattung der Schulbaugesellschaft
  • Ausbau von Ganztagsbetreuung für unter Dreijährige vorantreiben, Ehrenamtliche sowie Angehörige als Unterstützung für das Fachpersonal einbinden
  • Personalprobleme in OGS / Kitas durch niederschwelligeren Quereinstieg mit Unterstützungs- und Profilergänzungskräften beseitigen (z.B. Musiker, Künstler)
  • Einrichten eines Springerpools
  • politische Vertretung von Jugendlichen in Form eines Schüler- oder Jugendparlaments
  • Sportstätten erhalten und zügig sanieren
  • Nutzung von Sportstätten, auch für Aktivitäten außerhalb von Vereinsmitgliedschaften und Betreuung durch Patenschaften (z.B. Skatepark) organisieren
  • Kürzung sozialer und kultureller Angebote für Jung (und Alt) vermeiden

Linke

  • eigene, kostenlose und barrierefreie Kitas
  • Stärkung des Kita-Personals mit städtisch ausgebildeten Erzieher:innen
  • tragfähige Übergangslösungen für die sanierungsbedürftigen Grundschulen
  • kostenlose OGS
  • Ausstattung und Infrastruktur der Schulen verbessern
  • inklusive Gesamtschulen ausbauen
  • Verankerung von Kinderrechten in der Stadtentwicklung
  • Jugendlichen durch Jugendrat mehr Mitspracherechte einräumen
  • Sportplätze, Mehrgenerationenplätze und ähnliche Angebote für alle Altersgruppen fördern
  • U.a. soll das Zanders-Gelände ein vielseitiger Begegnungsraum werden – mit Jugendtreff, Pfadfindern, Seniorencafé, Künstler- und Handwerkerateliers, Kletterhalle, Skateranlage, Bibliothek, Gemeinschaftsgärten, Festivals, Schutzräumen, Kindergartenräumen und Spielplatz

FDP

  • flexibles, verlässliches und qualitativ hochwertiges Betreuungsangebot von der Kita bis zur Schule
  • standardisierte Bauverfahren, mehr Verantwortung bei freien Trägern und effiziente Projektsteuerung für Sanierung und Ausbau von Kitas, OGS und Schulen
  • Sanierung aller Schulen im Stadtgebiet innerhalb von 10 Jahren durch Public-Private Partnerships (PPP)
  • Zusammenarbeit zwischen Kitas und Grundschulen stärken
  • Talentförderung stärken, um soziale Ungleichheiten abzubauen
  • Räume für Jugendliche, die mit ihnen gestaltet werden
  • Generationenverbindende Angebote und Wohnprojekte

Bürgermeister-Kandidat Alexander Felsch (CDU / FDP)

Volt

  • Kreative Ansätze im Bereich der frühkindlichen Bildung und Kinderbetreuung, um den Mangel an Kita-Plätzen und Personal zu beheben
  • Etwa Aufbau eines städtischen Pools an pädagogischen Fachkräften, Förderung von Quereinstiegen und berufsbegleitender Ausbildung sowie flexible Betreuungsmodelle auch für Familien mit unüblichen Arbeitszeiten.
  • mehr Tempo beim Ausbau aller Bildungseinrichtungen
  • Stärkung der Schulbaugesellschaft, klare Zeitpläne, digitale Projektsteuerung und mehr Kooperation mit freien Trägern
  • Investition in die Schulinfrastruktur – von der Barrierefreiheit bis hin zur digitalen Ausstattung
  • Inklusion an Schulen stärken, indem zusätzliches sonderpädagogisches Personal und Assistenzkräfte eingesetzt werden
  • Ausbau von Spielplätzen und Multifunktionsparks
  • Jugendzentren stärken, jugendgerechte Freiräume mit kostenlosem Wlan ausbauen
  • intergenerationelle Projekte fördern
  • Einrichtung eines Jugendparlaments oder Jugendforen, internationale Austausch- und Auslandsprogramme für Jugendliche fördern

Bürgerpartei

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Wer oder was ist die „Bürgerpartei GL“?

Die Plakate der Bürgerpartei GL zur Kommunalwahl sind nicht zu übersehen, sie tritt für den Stadtrat und für das Amt des Bürgermeisters an. Dabei ist sie gar keine Partei, sondern eine kleine intransparente Wählergemeinschaft. Fragen des Bürgerportals beantwortet sie nicht – in unserem Archiv finden sich jedoch einige Hinweise auf die Gruppierung, ihren Vorstandsvorsitzenden Frank Samirae und den Spitzenkandidaten Thomas Klein.

  • kurzfristig Budget schaffen durch Schnellvermarktung einzelner Flächen des Zandersgeländes
  • moderne, schadstofffreie und energieeffiziente Kitas und Schulen bauen
  • Übernahme einzelner Bauprojekte durch Investoren
  • Grundstückssuche mithilfe von Makler, neue Flächen zügig zu Bauland erklären und für Kitas nutzen – mehr städtische Kita-Plätze schaffen
  • Gebühren für Kindertagesstätten senken und Familien mit normalen Einkommen entlasten – Ziel Kitas kostenfrei zu machen
  • Aus- und Neubau von Räumlichkeiten für OGS, um eine 100-prozentige Bedarfsdeckung zu erreichen
  • Jugendzentren sanieren oder neu bauen

AfD

  • Stärkung der Schulbaugesellschaft
  • Intensivierung der finanziellen Mittel durch eine langfristige Finanzstrategie für Bergisch Gladbach
  • Jugendbeirat könnte sinnvoll sein, Kommunikation und Austausch mit jungen Menschen intensivieren

Unser Chatbot zur Wahl in GL: Wir haben eine Künstliche Intelligenz mit den vollständigen Programmen der Parteien in Bergisch Gladbach gefüttert. Nun können Sie in einem Chat Ihre Fragen stellen. Probieren Sie es aus, fragen Sie nach Übereinstimmungen mit eigenen Präferenzen, lassen Sie die Aussagen der Parteien zu bestimmten Themen vergleichen, …

ist freie Reporterin des Bürgerportals. Geboren 1984, aufgewachsen in Odenthal und Schildgen. Studium in Tübingen, Volontariat in Heidelberg. Nach einem Jahr als freie Korrespondentin in Rio de Janeiro glücklich zurück in Schildgen.

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