Alexander Felsch. Foto: Philipp J. Bösel

Der Bürgermeisterkandidat von CDU und FDP, Alexander Felsch, will die Lebensqualität älterer Menschen in der Stadt gezielt verbessern und Einsamkeit entschieden entgegentreten. Er sagt eine Stärkung der Seniorenbegegnungsstätten zu, will weitere Treffpunkte schaffen und die Bargeldfunktion an Parkautomaten retten.

Wir veröffentlichen eine Mitteilung der CDU

„Senioren sind ein großer Schatz für unsere Stadtgesellschaft. Wir wollen ihre Erfahrungen und ihr Engagement stärker einbinden und dafür sorgen, dass sie mitten im Leben bleiben“, erklärt Alexander Felsch, Bürgermeisterkandidat von CDU und FDP. Wir wollen ihre Erfahrungen und ihr Engagement stärker einbinden und dafür sorgen, dass sie mitten im Leben bleiben“.

Ein zentrales Anliegen ist dabei die Stärkung der fünf Seniorenbegegnungsstätten. Sie sollen nicht nur verlässlich gefördert, sondern auch um kreative Angebote erweitert werden. „Wir wollen Orte schaffen, die Begegnung, Kultur und gemeinsames Arbeiten ermöglichen – auch mit schattigen Außenbereichen für die Sommermonate“, so Felsch.

Darüber hinaus setzt er auf neue „Dritte Orte“ in der Stadt: Treffpunkte, an denen ältere Menschen zwanglos zusammenkommen können. Als Beispiel nennt er die „Neue Mitte auf dem Zandersgelände“. Hier könnte Raum für Freizeit und Kultur entstehen – bis hin zu einem Begegnungscafé. Auch die Villa Zanders soll wieder stärker als kultureller Treffpunkt für Senioren genutzt werden. 

Ein besonderes Projekt ist die „Zuhörerbank“: Einmal im Monat möchte Felsch auf den Wochenmärkten den direkten Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern suchen. „Das Gespräch vor Ort ist durch nichts zu ersetzen“, betont er.

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Plauderbank zieht dauerhaft in die RheinBerg Galerie

Bereits seit 2024 gibt es die Plauderbank im Park der Villa Zanders. Die Freiwilligen-Börse RheinBerg e.V. möchte mit diesem Projekt dabei helfen, die Einsamkeit von Menschen durch nette Gespräche zu lindern. Durch die Wetteranfälligkeit der Bank im Park wird das Angebot nun dauerhaft auf eine Bank in der RheinBerg Galerie verlegt.

Um Einsamkeit vorzubeugen, setzt Felsch zudem auf die Förderung von Mehrgenerationenwohnen sowie eine stärkere Verbindung von Kunst und Kultur mit Seniorenthemen.

Neben kulturellen und sozialen Themen stehen auch Mobilität und Sicherheit auf der Agenda: Barrierefreie Wege, der Ausbau des Nahverkehrs und die Sanierung von Straßen und Gehwegen haben für Felsch höchste Priorität: „Lebensqualität bedeutet auch, sicher und selbstbestimmt unterwegs zu sein“, sagt er.

Deshalb spricht er sich klar dafür aus, dass Bargeldzahlung an Parkautomaten weiterhin möglich bleibt. „Politik für Senioren ist keine Nischenpolitik – sie ist Politik für die Mitte unserer Gesellschaft. Wir wollen Bergisch Gladbach zu einer Stadt entwickeln, in der man gut alt werden kann“, so Alexander Felsch abschließend.

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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  1. Was hat denn die Bargeldzahlung an Parkautomaten mit Seniorenpolitik zu tun? Wir Älteren sind nicht zu dämmlich oder zu tatterig, eine Girocard zu verwenden – problematisch ist der Digitalzwang bei reiner Handyzahlung, und die Vorbehalte dagegen gehen durch alle Altersgruppen.

  2. Ja, die Senioren sind eine zunehmende Gtuppe in der Bevölkerung. Neben den fitten Ü65, die dauernd unterwegs sind, könnten auch die nicht so mobilen Personen unterstützt werden, die sich über mehr Sitzmöglichkeiten an den Bushaltestellen im Stadtgebiet freuen würden.