FDP-Fraktionschefin Dorothee Wasmuth. Foto: Thomas Merkenich

Die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Bergisch Gladbach beantragt den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Bauverwaltung. Gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft und Forschung soll die Stadt ein Pilotprojekt starten, das den Weg für schnellere, transparentere und rechtssicherere Verfahren ebnet.

Wir veröffentlichen einen Beitrag der FDP

„Zu lange Bearbeitungszeiten bei Bauanträgen blockieren Wohnungsbau, Schulbau und Investitionen in unserer Stadt“, erklärt Dorothee Wasmuth, Vorsitzende der FDP-Fraktion im Stadtrat. „Mit dem gezielten Einsatz von KI können wir Abläufe beschleunigen, Fehler vermeiden und die Verwaltung entlasten. Bergisch Gladbach sollte hier Vorreiter sein.“

Das Projekt soll innerhalb von zwölf Monaten erste Ergebnisse liefern. Im Fokus stehen automatisierte Vorprüfungen, Vollständigkeitskontrollen und die rechtssichere Übertragung von Daten. Ziel ist es, den Service für Bürgerinnen und Bürger deutlich zu verbessern und die Attraktivität des Standorts zu steigern. Dabei könne die Stadt mit Partnern wie etwa der Hochschule für Polizei und Verwaltung NRW (HSPV) kooperieren.

Die Liberalen verweisen auf bereits erfolgreiche Modellprojekte: In Niedersachsen wird eine automatisierte Baugenehmigung erprobt, in Wien beschleunigt das Projekt BRISE Bauverfahren erheblich. Auch in Bayern und Rheinland-Pfalz kommen digitale Bauanträge mit intelligenten Assistenzsystemen zum Einsatz. 

Forschungsprojekte wie RessStadtQuartier oder URBAN.KI zeigen zudem, wie KI die Analyse von Unterlagen und die Prozessoptimierung nachhaltig unterstützen kann.

„Wir wollen nicht länger zusehen, wie Bauherren und Investoren durch unnötige Verzögerungen ausgebremst werden. Ein KI-Pilotprojekt ist ein konkreter Schritt, um Verfahren praxisnah zu modernisieren und Chancen der Digitalisierung für unsere Stadt nutzbar zu machen“, so Dr. Alexander Engel.

Hier veröffentlichen die Ratsfraktion und der Parteivorstand der FDP Bergisch Gladbach ihre Beiträge.

Reden Sie mit, geben Sie einen Kommentar ab

4

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

  1. “Irgendetwas mit KI…” wird’s schon richten, sagt die FDP. Und denkt dabei vielleicht eher an die fetten Aufträge für ihre Buddies…

  2. “Mit dem gezielten Einsatz von KI können wir Abläufe beschleunigen, Fehler vermeiden und die Verwaltung entlasten.”
    Laut gelacht und nicht weitergelesen. *Fehler vermeiden* mit KI? Der Beitrag hätte am 1. April besser gepasst. KI bringt neue Fehlerquellen ins Spiel und erfordert detaillierte Nachkontrollen. Für die die Mitarbeiter der Verwaltung erst geschult werden müssen.

  3. Das ist u.U. eine Möglichkeit, dass einerseits Bauwillige schneller zu dem kommen, was sie wollen, neue Investoren zu gewinnen, die vor dem Schneckentempo von Baugenehmigungen flüchteten und GL bzw. der Stadtverwaltung das schlimme Image zu nehmen, vorausgesetzt, KI wird begriffen. Ansonsten entsteht eine weitere Baustelle in der Verwaltung.

    1. Hallo Herr Havermann, nicht Menschen müssen die KI verstehen. Es ist gerade umgekehrt, KI kopiert die Denk- und Handelsweise der Menschen.