Vorständin Sylvia Streb, die ausgeschiedene Vorständin Alwine Pfefferle und Vorstandsvorsitzende Evelyn Timm. Foto: Foto: AWO Rhein-Oberberg / Sabine Eisenhauer

Im Vorstand des AWO-Kreisverbands Rhein-Oberberg gibt es einen wichtigen Wechsel: Die bisherige Kita-Fachberaterin Sylvia Streb folgt auf Alwine Pfefferle, die in den Ruhestand geht.

Wir veröffentlichen einen Mitteilung der AWO Rhein-Oberberg

„Die Aufgabe im Vorstand übernehme ich mit großem Respekt und sehr viel Freude“, sagt Sylvia Streb. Ab dem 1. September 2025 ist sie neu im Vorstand des AWO-Kreisverbands Rhein-Oberberg. Sie folgt damit auf Alwine Pfefferle, die in den Ruhestand wechselte.

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Den AWO-Kreisverband mit seinen 15 Ortsvereinen, 45 Kindertagesstätten, zwei Seniorenheimen, einer ambulanten Pflege, drei Beratungsstellen, drei Jugendzentren und einer Jugendwerkstatt mit Jugendsozialarbeit leitet Sylvia Streb nun gemeinsam mit der Vorstandsvorsitzenden Evelyn Timm.

Seit 15 Jahren arbeitet Sylvia Streb im AWO-Kreisverband Rhein-Oberberg. Sie begann als Mitarbeiterin der AWO-Kita Christa-Hasenclever in Gummersbach, später leitete sie diese Einrichtung. Die Stelle als Fachberatung der oberbergischen AWO-Kitas übernahm sie im Jahr 2019. „Bei der AWO habe ich immer die Chance bekommen, mich weiterentwickeln und weiterbilden zu können“, sagt die aus Hameln in Niedersachsen stammende neue Vorständin.

Finanzierung wird zur immer größeren Aufgabe

Bei der Arbeit im Kreisverband sieht sich Sylvia Streb gemeinsam mit allen Verantwortlichen vor neue Herausforderungen gestellt: „Die Finanzierung der sozialen Angebote wird zu einer immer größeren Aufgabe, zudem verändern sich gesellschaftliche Zusammenhänge.“

So löse sich der Konsens über gemeinsame Werte immer mehr auf, dafür rücke die Individualisierung zunehmend in den Vordergrund. Eines ihrer Ziele für die Arbeit im Vorstand sieht Sylvia Streb daher darin, den AWO-Kitas gemeinsam mit deren Teams ein erkennbares Profil zu geben.

Sylvia Streb ist staatlich anerkannte Erzieherin, Fachwirtin für Erziehungswesen und hat einen Bachelor in „Pädagogik der frühen Kindheit“. Berufsbegleitend hat sie aktuell erfolgreich den Master-Studiengang „Sozialmanagement“ an der FH Münster absolviert.

Abschied von Alwine Pfefferle

Ihre Vorgängerin Alwine Pfefferle war 19 Jahre lang beim AWO-Bezirksverband tätig, 2013 wechselte sie als Geschäftsbereichsleiterin für Kinder, Jugend, Familie und Beratungsdienstdienste in den AWO-Kreisverband Rhein-Oberberg. 2021 wurde sie stellvertretende Geschäftsführerin, mit der Umstrukturierung im Jahr 2024 Vorständin.

„Alwine Pfefferle hat den Kreisverband mit großem Fachwissen und sehr viel Feingefühl geleitet und geprägt“, würdigt ihr Wirken Ralph Kühr, Vorsitzender des Präsidialausschusses des AWO-Kreisverbands.

Ruhig und souverän und immer ein offenes Ohr: So habe sie Alwine Pfefferle als Vorgesetzte erlebt, sagt Nachfolgerin Sylvia Streb. „Für mich war sie Mentorin und Kompass“, betont sie.

Vorstandsvorsitzende Evelyn Timm ergänzt: „Während unserer Zusammenarbeit hatte Alwine Pfefferle auf alle Fragen zur AWO eine Antwort – und wenn nicht, war einfach die Frage falsch.“

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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