Zehn Tage lang fährt zwischen Bergisch Gladbach und Köln-Mülheim keine S-Bahn. Das ist allerdings nur eine Belastungsprobe für das, was in den kommenden Jahren auf Pendler:innen zukommt. Wir haben uns am Bahnhof umgehört und getestet, wie der Schienenersatzverkehr mit dem Bus funktioniert.

Das S-Bahn-Gleis ist leer. So leer ist es um diese Zeit sonst nur, wenn gerade erst eine Bahn Richtung Köln abgefahren ist. Doch heute fährt keine Bahn. Auch morgen und übermorgen nicht. Seit Freitagabend und bis einschließlich 17. November (20.30 Uhr) ruht der S-Bahnbetrieb zwischen Bergisch Gladbach und Köln-Mülheim wegen Bauarbeiten. 

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Die Bahn hat für diese Zeit einen Schienenersatzverkehr (SEV) mit Gelenkbussen eingerichtet, der zwischen den beiden Bahnhöfen hin- und herpendelt. Zu den Stoßzeiten im 10-Minuten-Takt, sonst alle 20 Minuten, spätabends halbstündlich (Der Fahrplan ist hier zu finden.) Auf dem Weg hält er an den S-Bahnstationen Duckterath, Dellbrück und Holweide. 

Probelauf für die kommenden Sperrungen

Diese zehn Tage sind für Pendler:innen, Bahn und Verkehrsbetriebe ein Probelauf für die sehr viel längeren Sperrungen der S 11 in den kommenden Jahren. Der Montagmorgen ist der erste Tag, an dem sich der SEV im Berufsverkehr bewähren muss. 

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S 11 gesperrt – das sind die Alternativen

Zehn Tage lang fährt keine S-Bahn. Nicht nur für die Pendler:innen, sondern auch für Bahn und Verkehrsbetriebe sind diese Tage ein Testlauf für die sehr viel längeren Sperrungen der S 11 in den kommenden Jahren. Wir listen auf, welche anderen Optionen es auf dem Weg nach Köln gibt – mit Bus, Auto oder Rad. (Erweiterte und korrigierte Fassung.)

Am Montagmorgen ist der Bahnsteig verwaist. Foto: Redaktion

Viele Pendler:innen haben sich offenbar darauf eingestellt und sich für andere Optionen entschieden. Um 8 Uhr jedenfalls stehen nur einzelne Menschen am Bahngleis. „Mist, hier fährt ja nix!“, sagt eine Frau zu einer anderen Frau. Ein Mann, der gerade aus einem Bus gestiegen ist, blickt verdutzt auf die digitale Anzeige am Gleis. „Was ist denn hier los?“, sagt er fassungslos zu sich selbst. 

Doch auch diejenigen, die ahnungslos am Gleis ankommen, erfahren schnell, was hier los ist: Die digitale Anzeige weist auf den SEV hin und darauf, auf Aushänge und Informationen am Bahnsteig zu achten. Und die sind kaum zu übersehen. 

An beiden Enden des Bahnsteigs sind auf dem Boden großflächige, lilafarbene Schilder mit Piktogrammen und Hinweisen auf den Schienenersatzverkehr angebracht. Dort stehen die genauen Daten und die Nummern der Bussteige, an denen die Ersatzbusse fahren. Ein Pfeil weist zusätzlich die Richtung. 

In den Schaukästen am Gleis, in denen die Fahrpläne und Abfahrtzeiten der S 11 hängen, finden sich Informationsschilder über die Sperrungen und Baumaßnahmen nebst Fahrplanänderungen.

Sperrzeiten der S 11 im Überblick:

  • 7. bis 17.11. 2025 wegen Brückenarbeiten in Mülheim
  • 10.04. bis 03.07.2026 wegen weiterer Brückenbauarbeiten und der Generalsanierung Generalsanierung des Hochleistungsnetzes Köln-Wuppertal-Hagen
  • 9.7. bis 15.10. 2027 wegen weiterer Bauarbeiten der Bahn, u.a. Neubau der Verkehrsstationen Köln-Holweide und Köln-Dellbrück

Go.rheinland weist daraufhin, dass die Planungen von der Bahn (DB Regio und DB InfraGO) erstellt werden, Änderungen seien noch möglich.

Und so finden sich an den Bussteigen 8 und 9, an denen die Ersatzbusse halten, irgendwann auch die am Bahngleis Gestrandeten ein. Dort ist ein Haltestellenschild mit lilafarbener Säule aufgestellt. Eine digitale Anzeige informiert über die Abfahrtszeiten der nächsten Busse. Per Knopfdruck kann auch der gesamte Fahrplan angezeigt oder in die Audio-Version der Fahrpläne gewechselt werden. (Diese Säule steht auch an den übrigen Ersatzhaltestellen, wie sich später herausstellen wird.)

Schicksalsgemeinschaft am Bussteig

An den Bussteigen 8 und 9 bildet sich eine Schicksalsgemeinschaft: Diejenigen, die sich auskennen oder schon länger hier warten, informieren die Neuhinzukommenden. Diejenigen, die die Bahn-App auf dem Smartphone haben, schauen mögliche Verbindungen für andere Fahrgäste nach. Die Stimmung ist überraschend gut, der Ton freundlich.

„Geht es hier nach Köln?“, fragt eine Frau die umstehenden Leute. „Ja, aber nur bis Mülheim“, antwortet ein Mann. „Und wie komme ich dann weiter zum Hauptbahnhof?“, möchte sie wissen. „Mit der S- oder Regionalbahn. Sie können sich mir einfach anschließen, ich muss da auch hin.“

Der ÖPNV ist besser als sein Ruf.Ein Berufspendler

Er berichtet, dass er drei- bis viermal in der Woche mit der S 11 zur Arbeit nach Köln fährt, bis zur Haltestelle Christophstraße/ Mediapark. An den anderen Tagen arbeite er im Homeoffice. „Der ÖPNV ist besser als sein Ruf“, findet er. „Ich wollte dem Schienenersatzverkehr eine Chance geben und teste das heute mal.“ Im Vergleich zu sonst sei es überraschend leer.

Laut Anzeige am Bussteig hätte um 8.20 Uhr ein Bus abfahren sollen. Auch in der App der Deutschen Bahn wird dieser angekündigt. Offenbar werden die Ersatzbusse nicht in Echtzeit angezeigt. Denn tatsächlich kommt er erst um kurz vor halb neun. 

An den Haltestellen Duckterath und Dellbrück füllt sich der Gelenkbus. Die Sitzplätze sind nun fast alle belegt. „Ich komme später, Bahn fährt nicht“, sagt ein junger Mann in sein Handy. Der Bus fährt an vielen regulären Haltestellen vorbei – er stoppt nur an den fünf Bahnstationen der S 11. 

37 statt 11 Minuten bis Köln-Mülheim

„Die Fahrt dauert aber lange“, sagt die Frau, die zum Hauptbahnhof muss und von der Sperrung der S11 nach eigener Aussage nichts mitbekommen hatte. 37 Minuten braucht der Ersatzbus vom Gladbacher bis zum Mülheimer Bahnhof – laut Plan zumindest. Die S-Bahn benötigt gerade einmal 11 Minuten. 

Das Auto sei für ihn keine Option, berichtet der Mann, der zur Arbeit pendelt. „20 Minuten braucht die S-Bahn bis zum Hauptbahnhof, so schnell schafft man es nicht mit dem Auto, egal zu welcher Zeit.“ Abgesehen von der Fahrtdauer müsste er in Köln außerdem erst einmal einen Parkplatz finden. Und für den auch noch zahlen. Da steige er, vor allem im Sommer, lieber aufs Rad. „Die S-Bahn ist unschlagbar schnell.“ Wenn sie denn fährt.

Leider sei das ja fast eine Ausnahme, ist die Erfahrung einer Pendlerin. „Wenn ich einen wirklich wichtigen Termin habe, verlasse ich mich nicht mehr auf die S 11.“ Mit dem Rad oder Auto nach Thielenbruch fahren und von dort auf die KVB ausweichen sei für sie dann die bessere Option. 

Das lange Warten auf das zweite Gleis

„Ich habe auch schon so häufig erlebt, dass die S 11 nur bis Dellbrück fährt und dort alle aussteigen müssen“, berichtet die Pendlerin. Auch wenn die Busfahrt sehr viel länger dauert: „Ich kann mich wenigstens von vornherein drauf einstellen. Das ist mir 1000 Mal lieber, als unplanmäßig irgendwo zu stranden oder gar nicht erst loszukommen.“ Denn bei kurzfristigen Ausfällen gebe normalerweise keinen Ersatz, sei ihre Erfahrung. 

Dass die S 11 nur bis Dellbrück fährt, passiert vor allem dann, wenn diese schon eine große Verspätung hat. Da die Strecke ab Dellbrück eingleisig ist, kann sie nur in eine Richtung befahren werden. Die Bahn der Gegenrichtung muss so lange warten, bis die Strecke wieder frei ist. 

Mit der Einrichtung eines zweiten Gleises soll das anders werden. Dann soll die S11 in einem Zehn-Minuten-Takt fahren. „Vom zweiten Gleis wird schon so lange geredet. Ich glaube nicht, dass ich das in meinem Berufsleben noch erlebe“, gibt sich der Mann, der beruflich zur Christophstraße muss, pessimistisch. „Wobei: Ich muss ja noch zehn Jahre arbeiten, vielleicht meinen sie es dieses Mal wirklich ernst.“ 

Der Ersatzbus soll laut Plan um 9.07 Uhr in Mülheim ankommen. In Buchheim, rund um den Herler Ring und die Autobahnauffahrt, geht es nur im Stop-and-go-Tempo voran. Auch auf der Frankfurter Straße, zwischen Wiener Platz und Bahnhof, staut sich der Verkehr. Die Frau, die nichts von der Sperrung wusste und zum Hauptbahnhof muss, wird nervös: „Ich habe um 10 Uhr einen Termin.“

Als der Bus um 9.14 Uhr schließlich die Endhaltestelle in Mülheim ansteuert, sind diejenigen, die den Bus um 8.20 Uhr nehmen wollten (der nicht kam), schon eine knappe Stunde unterwegs. „Und ich brauche jetzt noch mindestens 20 weitere Minuten bis zum Ziel“, sagt der Mann, der dem SEV eine Chance geben wollte. Normalerweise, wenn die S 11 planmäßig fährt, benötige er insgesamt etwa eine halbe Stunde. „Ich muss mir noch überlegen, wie ich es in den nächsten Tagen mache.“  

Auf der gegenüberliegenden Straßenseite kommt der Ersatzbus Richtung Bergisch Gladbach tatsächlich um 9.22 Uhr – pünktlich, so wie im aushängenden Fahrplan angekündigt. Er ist deutlich leerer als der auf der Hinfahrt. Auch auf der Straße ist nun weniger los.

Kurz vor dem Busbahnhof in Bergisch Gladbach, an der Einfahrt zur Stationsstraße stauen sich einige Autos und Busse. Trotzdem kommt der Bus mit nur drei Minuten Verspätung an sein Ziel.

ist seit 2024 Redakteurin des Bürgerportals. Zuvor hatte die Journalistin und Germanistin 15 Jahre lang für den Kölner Stadt-Anzeiger gearbeitet. Sie ist unter anderem für die Themen Bildung, Schule, Kita und Familien zuständig und per Mail erreichbar: k.stolzenbach@in-gl.de

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  1. Es wäre sehr schön,vwenn es einen zweiten “Schnellbus” geben würde, der durchfährt von Bergisch Gladbach S-Bahnhof zum Hbf Köln und zurück. Schließlich pendeln tatsächlich viele hauptsächlich zwischen diesen beiden Haltestellen.

  2. Leider ist der P+R Parkplatz in Thielenbruch gleichzeitig gesperrt, dort wird schon länger gearbeitet. Sonst wäre die KVB eine sehr gute Alternative. Man ist in etwa 30 min. am Hbf.

  3. Machen wir uns nichts vor, Bergisch Gladbach ist und bleibt eine Autostadt. Wer pünktlich irgendwo ankommen möchte, würde niemals mit der S11 fahren. Und mit dem SEV erst recht nicht. Wer glaubt, dass sich dies in absehbarer Zeit ändert, sollte einen Psychiater aufsuchen.

    1. Dasselbe wurde jahrzehntelang über Paris gesagt. Bis es dann quasi über Nacht zur Fahrradstadt wurde, weil politisch beschlossen wurde, dem Radverkehr mehr Platz zu geben. Von Amsterdam und anderen holländischen Städten gar nicht zu reden.
      Wer glaubt, dass alles so bleibt wie es ist, sollte… ;-)

  4. Ich finde den SEV grundsätzlich gut Organisiert, er fährt halt länger und alleine das ist ärgerlich und macht das Pendeln deutlich umständlicher. Was ich mir wünschen würde wäre wenn der SEV nicht in Mühlheim enden würden sondern bis Deutz oder zum HBF fahren würde denn dann müsste ich auf meinem Arbeitsweg nicht 2 mal umsteigen das wäre für mich eine Deutliche Erleichterung. Auch wenn der Weg dann noch länger dauert, denn früher los muss ich ja sowieso und länger unterwegs auch. Da wäre es ne deutliche Erleichterung wenn es nicht noch nen Umstieg und Anschluss gäbe den man verpassen kann weil es mal doch nicht so rund läuft wie geplant

  5. Tja, solange GL und Köln sich nicht ganz klar zum ÖPNV bekennen und den ganzen Autojunkies das Leben bewusst unbequem machen, wird Busfahren nie zu einer Alternative. Eine knappe Stunde bis Mülheim? Mit dem Rad brauche ich für dieselbe Distanz 25 Minuten…

    1. Und die 25 Minuten sind bei noch recht entspannter Fahrt zu schaffen (auf einem nicht elektrifizierten Rad).

    2. Busse sind eigentlich für Großstädte ungeeignet – zu Fuß ist mensch oft schneller. Es funktioniert nur dann zuverlässig, wenn der Bus dank eigener Spur am Stau vorbeifahren kann. In Bergisch Gladbach gibt es nur wenige kurze Abschnitte, und selbst in Köln sind die Möglichkeiten sehr eingeschränkt (Aachener Straße, Frankfurter Straße, Universitäts-/Kanalstraße…).
      Ab einer gewissen Stadtgröße gehört der (Pendler-)Verkehr auf die Schiene.

  6. Zwei Tage durfte ich bislang testen, was der SEV bieten kann. Am Samstag sind wir gegen 11Uhr in diesen gestiegen und haben ca. 30 Min bequem im Stau stehend benötigt, um nach Mülheim zu kommen. Dort sind wir, wie geplant, mit der übervollen SBahn weiter gefahren. Die veranschlagten Zeiten sind eingehalten worden, aber nicht befriedigend.
    Zurück mussten wir auf die Abfahrt des SEVs warten. Offenbar ist ein Bus (17:32) ausgefallen.
    Am Montag früh sind wir vom Markt über Refrath mit überfüllten ÖPNV innerhalb 90 Min nach Köln gekommen. Auf der Rückreise wechselte ich vom HBF kommend in Mülheim in den SEV um 16:32, der sich leicht verspätet in den Berufsverkehrsstau einreihte. Nach ca. 90 Min haben wir unser Ziel erreicht.
    Verbesserungswürdig ist hier vieles: Ich kann andere Zeiten für die Reise anpeilen. Das ist nur mit Verständnis auf Seiten termingebender Arbeitgeber zu wählen. Auch frühere Verbindungen werden angeboten. Dies stellt eine Herausforderung und eine Lebensumstellung dar. Nicht einfach!
    Einfacher wäre an eine Busspur explizit zur Rushour einzurichten. Eine teilweise Strassensperrung ist aber wohl nicht möglich und würde Autofahrer in eine Rebellionssituation zwingen. Ich denke an eine Teilung wie in den 70er Jahren: an ungeraden Tagen fahren Autos mit ungeraden Ziffern im Kennzeichen und andersrum. Eine Halbierung des Autoaufkommens wäre evtl die Folge.
    Andererseits gibt es bestimmt Kompromisslösungen, die aus Politik und Gesellschaft entwickelt werden können.

  7. Ich habe es am Sonntag getestet auf dem Rückweg von Köln und war sehr angetan von der nicht zu übersehenden Beschriftung im Mülheimer Bahnhof. Ich hatte befürchtet, dass ich den Anschluss verpasse, weil ich erst lange nach dem SEV suchen muss. Das ist aber wirklich gut gelöst.

  8. Hallo Bergisch Gladbach
    Da hat man sich echt Mühe gegeben z.B. am S Bahnhof.
    Das ist sehr schön.
    Endlich ist es soweit dass die Bahn ein zweites Gleis schafft. Das wird man auf jeden Fall in Zukunft merken. Kein Umsteigen mehr in Dellbrück. Da hat man Zeit gespart und Stress.
    Ich freue mich darauf wenn alles fertig ist.

  9. Danke für den Erfahrungs Bericht. Für mich ist die Kombi Straßenbahn und Fahrrad ab Thielenbruch die beste Alternative.

    1. Wenn die Linie einfach um 500 Meter bis in unser Stadtgebiet nach Gronah verlängert würde… Wäre sicherlich nicht allzu teuer. Und dann Busse im 10 Minuten Takt von GL nach Gronau anbieten…

      Das wäre auch was, das nicht 40 Jahre in der Umsetzung braucht, wie der S11 Bau. Machen, bitte! Liebe Politik.

      1. Das gab es ja schon mit der Linie 6, die in den 80ern abgebaut wurde. Einfach mal den Bus nach Thielenbruch leiten wär schön.

      2. Also wenn ich das richtig verstehe, wird die S11 nächstes Jahr von April bis Oktober bis auf ein paar Tage gesperrt, also ein halbes Jahr. Seit über zwanzig Jahren ist die Rede von einem zweiten Gleis. Wir haben hier Verhältnisse, die ich vor ein paar Jahren höchstens einem Dritte-Welt-Land zugetraut hätte. So etwas geht ja auch bei unserem östlichen Nachbarn schneller. Wer soll denn eigentlich von der Straße auf die Schiene, wenn dort nichts fährt und die Bahn sich mit dem Feigenblatt eines SEV schadhaft zu verbergen meint?

      3. Die S 11 ist 2026 „nur“ bis Juli gesperrt. Aber schon 2027 gibt es eine weitere Sperrung, und die geht dann von Juli bis Oktober. Und irgendwann, wenn das zweite Gleis gebaut wird, steht ein einjähriger Ausfall an.

      4. Immerhin hat die DB jetzt einen neuen Vorstand, der schon deutlich gemacht hat, dass er aufräumen wird. Das hilft in der aktuellen Situation noch nichts, lässt aber für die Zukunft hoffen.

  10. Aus Spaß habe ich mir den SEV heute Abend für den Heimweg mal angetan. Rund 20 Personen im Bus und 13 Minuten Verspätung. Die Alternativen sind definitiv schneller, via Refrath geht es in 40 Minuten bis zum Heumarkt. Gut, das klappt auch nicht in jedem Fall zuverlässig, aber selbst wenn man den Anschluß and die Linie 1 verpasst, dauert es mit 50 Minuten weiterhin weniger lang.

    Ich denke, der SEV wird die nächsten Tage ohne mich durch die Gegend fahren – wahrscheinlich ungefähr so leer wie es zu erwarten war.