Foto: CDU Stadtmitte

Lachgas-Kartuschen, Flachmänner, Glasscherben, Bierflaschen und Zigarettenstummel hat der CDU-Ortsverband Stadtmitte, Sand, Hebborn und Rommerscheid eingesammelt. Nicht irgendwo, sondern vor allem auf Spielplätzen in der Innenstadt.

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Auf dem Beit-Jala-Platz turnten zwar noch keine Kinder auf den Spielgeräten, doch das Klappern von Greifzangen war bereits deutlich zu hören. „Seit vielen Jahren sammeln wir vom CDU-Ortsverband Stadtmitte, Sand, Hebborn und Rommerscheid im Innenstadtbereich Müll, um mit gutem Beispiel voranzugehen“, erklärt Ulrich Gürster, Vorsitzender des Ortsverbandes. 

Die engagierten CDU-Helfer werden bei ihren Einsätzen regelmäßig von Bürgerinnen und Bürgern angesprochen und erhalten viel Lob und Zuspruch für ihr Engagement. Der stellvertretende Vorsitzende Heinz-Bernd Padberg ergänzt: „Leider ist das Ergebnis am Spielplatz auf dem Beit-Jala-Platz erschreckend. Bei genauerem Hinsehen füllten sich innerhalb kurzer Zeit vier Säcke mit Müll.“ 

Anschließend setzte das Team seinen Einsatz an den Spielplätzen Quirlsberg, Weizenfeld und an der Strunde fort. Gleichzeitig wurden der Rosengarten, die Strunde sowie die umliegenden Grünflächen von Abfällen befreit. 

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Zum Auftakt des Dialogprojekts „GL spricht“ hat das Bürgerportal mit den Menschen in der Bergisch Gladbacher Fußgängerzone über das Thema Müll und Sauberkeit diskutiert. Im Fokus stand dabei die Frage: Was braucht es, damit wir uns in unserer Stadt wohlfühlen? Und wie können wir selbst dazu beitragen? Dabei wurden viele Ideen gesammelt, die nun konkretisiert werden sollen.

Auch die weiteren Helfer Thorsten Beyer, Dr. Klara Heidkamp und Martin Gürster von der Jungen Union waren überrascht, wie viel Müll zusammenkam. Von Lachgas-Kartuschen über Flachmänner, Glasscherben, Bierflaschen und Zigarettenstummel bis hin zu Kleidungsstücken, Papierabfällen und sogar einer Bratpfanne reichte die Fundliste. 

Der 20-jährige Martin Gürster zeigte sich fassungslos: „Was sind das für Menschen, die unsere Umwelt in einem solchen Zustand hinterlassen?“ 

Lob für den Abfallwirtschaftsbetrieb

Trotz der ernüchternden Funde sind sich alle Beteiligten einig: Sie werden ihr Engagement fortsetzen und bereits im September erneut mit ihren Greifzangen in der Innenstadt unterwegs sein. 

Ein besonderer Dank gilt dem Abfallwirtschaftsbetrieb Bergisch Gladbach, der solche Aktionen stets unkompliziert und vorbildlich mit Personal und Unterstützung begleitet. 

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