Sportgutscheine zum Schulstart

Wie bereits im Vorjahr bekommt jedes Grundschulkind zur Einschulung einen Gutschein für sportliche Aktivitäten: Damit kann der Jahresbeitrag in einem von 14 Sportvereinen bezahlt werden – in einer Vielzahl von Sportarten.

Die neu eingeschulten Grundschulkinder in Bergisch Gladbach können sich zum Schulstart in dieser Woche nicht nur über eine Schultüte mit Süßigkeiten freuen, sondern auch über etwas Gesundes: Die Stadt Bergisch Gladbach und der Stadtsportverband schenken jedem i-Dötzchen einen Gutschein für sportliche Aktivitäten im Verein.

Die Kinder können mit dem Gutschein im Wert von 75 Euro ein Jahr lang bei einem von 14 teilnehmenden Sportvereinen Mitglied sein – sollte eine Jahresmitgliedschaft mehr kosten, übernimmt der Verein den Differenzbetrag.

„Mit dem Sportgutschein möchte die Stadt Bergisch Gladbach und der Stadtsportverband Bergisch Gladbach e.V. den Erstklässlerinnen und Erstklässlern die Möglichkeit zu Bewegung, Spaß und Freude durch einen vereinfachten Zugang zu den Bergisch Gladbacher Sportvereinen bieten“, betonen die Verantwortlichen im Vorwort des Gutscheins. 

Unterstützt und gefördert wird das Projekt durch den Kreissportbund und der Kampagne „Sportplatz Kommune –  Kinder und Jugendsport in NRW“ der Staatskanzlei und des Landessportbundes, die sich für eine integrierte Kinder- und Jugendsportentwicklung in Kindergärten, Schulen und Sportvereinen einsetzen. 

Die Schulen haben die Gutscheine bereits in den Ferien erhalten. Sie werden, je nach Schule, entweder bei der Einschulung oder an einem Elternabend ausgeteilt.

„Unterstützen Sie Ihr Kind und lassen Sie es eines der angebotenen Sportangebote ausprobieren –  hier ist für jeden etwas dabei“, empfehlen Bürgermeister Lutz Urbach und Dr. Hartmut-Christian Vogel, Vorsitzender des Stadtsportverbandes, den Eltern.

Tatsächlich ist das Angebot vielseitig und umfangreich: Von Badminton über Fußball, Judo, Rhönrad und Karate ist alles vertreten. Diese 14 Vereine machen mit und bieten folgende Sportarten an:

SV Blau-Weiß Hand e.V.

  • Badminton
  • Ballsport für Kinder
  • Fußball
  • Handball
  • Kinderturnen
  • Tennis

TTV 59 Bergisch Gladbach e.V.

  • Tischtennis

Karate Zanshin Bergisch Gladbach e.V.

  • Karate

TV Bensberg 1901 e.V.

  • Judo
  • Kinderturnen
  • Leichtathletik
  • Basketball
  • Rhönrad

TTC Bärbroich

  • Tischtennis

Turnerschaft 1879 e.V. 

  • Ballsport für Kinder
  • Kinderturnen

TuS Moitzfeld 1961 e.V. 

  • Fußball
  • Tennis

SG Pegasus Rommerscheid ´91

  • Korfball

DJK SSV Ommerborn Sand

  • Fußball
  • Kinderturnen

TuS Schildgen 1923 e.V.

  • Kinderturnen
  • Korfball

TV Refrath 1893 e.V.

  • Handball
  • Judo

Tennis- und Hockeyclub Rot-Weiß e.V.

  • Tennis

DLRG Bensberg 1961 e.V.

  • Schwimmen (unter Vorbehalt: Es bestehen bereits lange Wartezeiten, sodass der Gutschein evtl. nicht in dem vorgesehenen Zeitraum eingelöst werden kann.)

TF GW Bergisch Gladbach 1975 e.V.

  • Tennis

Weitere Beiträge zum Thema




Hammerwerk des Bergischen Museums wird scheibchenweise verkauft

Wer möchte sich eine Scheibe abschneiden? Teile der alten Welle, des Wasserrads aus dem Hammerwerk im Bergischen Museum und massive Eichenholzbalken werden zum Kauf angeboten.

Die Sanierung des Hammerwerks im Bergischen Museum geht in die zweite Runde. Nachdem im Juni die alte Welle und das Wasserrad ausgebaut wurden, stehen nun die historischen Bauteile zum Verkauf. Zu erwerben sind sowohl die in dicke Scheiben gesägte Welle aus Eichenholz sowie massive Eichenholzbalken aus dem alten Wasserrad. 

„Nicht nur für Museumsfans ist so ein Originalstück aus der alten Welle sicherlich etwas ganz Besonderes“, so Museumsleiterin Sandra Brauer. Denn schließlich hätten die Schmiedevorführungen im Hammerwerk in den letzten rund 35 Jahren, in denen sowohl die Welle als auch das Wasserrad unermüdlich ihren Dienst taten, zahlreiche Kinderaugen leuchten lassen.

Der Vorrat an den massiven Eichenholzscheiben mit einem Durchmesser von rund 76 cm und den mächtigen Eichenbalken ist naturgemäß begrenzt. Jedes Stück ist ein Unikat. Abhängig von der Stärke der Scheiben, die zwischen 8 cm und 34 cm variieren, werden die Teile der Welle zu Preisen zwischen 60 und 80 Euro abgegeben. Die Eichenbalken kosten 25 Euro. Alle Einnahmen kommen dem Förderverein zu Gute. „Auch der Förderverein hat seit Beginn der Corona-Pandemie finanzielle Einbußen hinnehmen müssen“, erläutert Vereinsvorsitzender Willi Carl. „Wir freuen uns über jeden Euro, der uns und somit dem Museum zu Gute kommt.“

Interessenten können sich die Stücke während der Öffnungszeiten des Museums ansehen und an Ort und Stelle käuflich erwerben. Empfohlen wird, eine Schubkarre oder ein zweites Paar kräftige Hände mitzubringen – alleine lässt sich das Holz kaum bewegen.

Weitere Fragen beantwortet der Besucherdienst unter kontakt@bergisches-museum.de oder 02202 14 15 55.

Das Museum ist dienstags bis freitags von 10 bis 13.30 Uhr und am Wochenende von 11 bis 17 Uhr geöffnet.

Über die aktuellen Corona-Schutzmaßnahmen informiert die Webseite

Weitere Beiträge zum Thema:




Neue Baumschutzsatzung geht in die politische Beratung

Nachdem die letzte Baumschutzsatzung 2005 aufgehoben worden ist, geht nun eine neue Fassung zur Beratung in die Ausschüsse. Geplant ist das rechtzeitige Inkrafttreten, bevor Baumfällungen im Herbst wieder erlaubt sind. Wir dokumentieren die wesentlichen Punkte der Vorlage.

Der Entwurf der neuen „Baumschutzsatzung 2.0“ sei durch die städtische Abteilung StadtGrün erstellt worde, meldet die Stadt. Die CDU-Fraktion habe bereits im November 2019 einen Antrag im Stadtrat eingebracht, der mit „mehr Bäume und Grün für unser Stadtklima“ übertitelt ist. In diesem Zusammenhang sei auch auf Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen der Beschluss gefasst worden, wieder eine Baumschutzsatzung für das Gebiet von Bergisch Gladbach einzuführen.

Baumschutzsatzung 2.0

Der Entwurf der neuen „Baumschutzsatzung 2.0“ sei nun durch die städtische Abteilung StadtGrün erstellt worden und stehe am 18. August 2020 zur Beratung im Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz, Infrastruktur und Verkehr an. Auch der Haupt- und Finanzausschuss werde sich mit dem Thema beschäftigen, bevor es dem Rat am 1. September endgültig zum Beschluss vorgelegt werde.

Die letzte gültige Satzung, die das Fällen von Bäumen insbesondere auf privaten Haus- und Gartengrundstücken stadtweit reglementierte, sei 2005 durch den Stadtrat aufgehoben worden.

Vorteile von Bäumen in der Stadt
Bäume würden nach Auskunft der Stadt nicht nur das Stadtbild beleben, sondern hätten auch einen positiven Einfluss auf die Luftqualität. Sie würden für Schatten sorgen, das Aufheizen von versiegelten Flächen verringen und durch Verdunstung die Luft kühlen. So steige nicht nur die Luftfeuchtigkeit, sondern auch das Wohlbefinden des Menschen. Immer häufiger auftretende Hitzeperioden würden durch die positiven Effekte der Bäume abgemildert.

Schutz vor Winterfällungen

Der nun vorliegende Beschlussvorschlag orientiere sich im Wesentlichen an der Mustersatzung des Deutschen Städtetages. Der Zeitpunkt der Vorlage und der Beratungszeitraum seien so gewählt, dass die Satzung vor dem 1. Oktober in Kraft treten könne; dann nämlich wäre es nach den Buchstaben des Bundesnaturschutzgesetzes bis Ende Januar wieder erlaubt, Baumfällungen vorzunehmen.

Grundstückseigentümer könnten selbst Vorschläge für Ersatzpflanzungen einbringen. Einfach und „schlank“ solle die Antragstellung sein: Eine digitale Variante sei in Vorbereitung. Die Genehmigung gelte als erteilt, wenn der Antrag nicht innerhalb eines Monats beschieden sei.

Nach Auskunft der Stadt solle bald auch die Bauschatzung 2.1 vorgestellt werden. Sie schlage eine Brücke zwischen Bauwesen und grüner Infrastruktur. Gebühren für die Antragsbearbeitung sollen nicht fällig werden; dies solle die Verantwortung auch der Kommune für das gesunde Stadtklima unterstreichen. Festgelegt würden allerdings Ausgleichszahlungen, sofern die Antragsteller nicht selbst für die Nachpflanzung sorgen. Die Mittel würden zweckgebunden verwendet.

Die wesentlichen Bestimmungen der Baumschutzsatzung finden Sie hier zum Download:

Weitere Beiträge zum Thema




Freibad Paffrath öffnet die sanierten Außenanlagen

Mit einem Monat Verzug stehen die großen Außenbecken im Kombibad Paffrath wieder zur Verfügung. Gesperrt bleiben noch das Kinderplanschbecken sowie der Spielplatz. Ab Samstag werden Hallen- und Freibad organisatorisch getrennt. Besucher müssen dann online separate Tickets buchen.

Nach etwas mehr als zehn Monaten Bauzeit würden sich die letzten Arbeiten zur Neugestaltung des Freibadbereiches im Kombibad Paffrath dem Ende entgegen neigen, informiert die Stadt. Die Bädergesellschaft der Stadt Bergisch Gladbach habe die Wiedereröffnung terminiert.

Dabei erfolge die Inbetriebnahme der Außenbecken etappenweise, um einerseits Restarbeiten finalisieren, andererseits fertig gestellte Bereiche bei dem nun anstehenden Sommerwetter nutzen zu können.

Start mit 50-Meter Becken

In einem ersten Schritt werde daher ab Mittwoch, dem 5. August 2020 das 50-Meter-Schwimmerbecken freigegeben. Dieses werde, ebenso wie die gepflasterte Sonnenterasse, in den ersten Tagen über das Hallenbad zugänglich sein.

Der große Nichtschwimmerbereich und die Liegewiese würden ab Samstag, den 8. August 2020, öffnen. Dann würden aus dem Kombibad Paffrath zwei getrennte Schwimmbäder: „Um die Bestimmungen des Infektionsschutzes weiterhin gewährleisten zu können, müssen wir den Freibad- vom Hallenbadbetrieb entkoppeln. Daher kommen wir nicht umhin, zwei fest getrennte Bereiche einzurichten, für welche es jeweils separate Tickets gibt”, weist der Geschäftsführer der Bäderbetriebsgesellschaft Bergisch Gladbach Manfred Habrunner vorsorglich hin.

Zwei Zeitblöcke im Freibad

Während im Hallenbad weiterhin vier feste Zeitblöcke von je drei Stunden buchbar bleiben, seien für das Freibad zwei Zeitblöcke von 10.00 – 14.30 Uhr und von 15.30 – 20.00 Uhr verfügbar. Die Verpflichtung zu Onlinetickets bestehe weiterhin. Die Tickets könnten ab Freitag, den 7. August 2020 über die Webseite der Bäder erworben werden.

Gesperrt bleiben werde leider das Kinderplanschbecken sowie der Spielplatz, welche nicht rechtzeitig zur Wiedereröffnung fertiggestellt werden könnten. Ein Zeithorizont zur Öffnung dieses Bereiches wurde seitens der Stadt nicht genannt.

Bauverzug durch Witterung und Corona

Dass die Schließung des Bades länger andauerte als ursprünglich geplant, mag auch Manfred Habrunner nicht verschweigen. „Unser Ziel, das Freibad Anfang Juli wiederzueröffnen, haben wir leider verpasst. Insbesondere der sehr nasse Jahresbeginn hat zu deutlich erhöhtem Arbeitsaufwand und damit auch zu Zeitverlusten geführt. Zusätzlich haben die vielfältigen Einschränkungen der Corona-Pandemie die Arbeiten verzögert.”

Insgesamt sei die Freude nach dem Abschluss der Umbauarbeiten groß. Denn der Maßnahmenkatalog für das Vorhaben sei umfassend gewesen: So seien die Schwimmbecken mit pflegeleichterem und wartungsärmerem Edelstahl ausgekleidet worden, die Beckenumgänge und der Umkleidebereich erneuert und auch die Wasseraufbereitung modernisiert worden.

Die Beibehaltung des 50-Meter-Schwimmerbeckens, das über einen Ausschwimmkanal mit dem Hallenbad verbunden ist, werde auch zukünftig mit seinen acht Bahnen viel Platz für den Schwimmsport bieten. Das Nichtschwimmerbecken und seine große Wildwasserrutsche habe mit zusätzlichen Aktivelementen wie einem großen Bodensprudel oder dem Wasserpilz an Attraktivität gewonnen. Hinzu käme ein gänzlich neues, 130 Quadratmeter großes Kleinkinderbecken mit zahlreichen Spielmöglichkeiten für die jüngsten Gäste. Dabei stehe den Badegästen zukünftig ein ebenfalls modernisierter Umkleidebereich zur Verfügung.

Familiencharakter betont

„Der Erhalt des 50-Meter-Beckens hatte große Priorität in unseren Planungen, es ist ein Alleinstellungsmerkmal des Kombibades und nahezu ganzjährig Anziehungspunkt für viele Sportschwimmer“, so Geschäftsführer der Bädergesellschaft Frank Stein. „Mit der Aufwertung des Nichtschwimmerbereiches sowie einem großzügigen Planschbecken für unsere kleinsten Gäste haben wir außerdem den Spaßfaktor im Freibad deutlich erhöht und den Familiencharakter stärken können.“

Der für die Gäste meist verborgene Teil der Wassertechnik sei ebenso modernisiert worden. „Von den Leitungen über die Filter bis zur Steuerungstechnik ist die Wasseraufbereitung nun wieder auf dem neuesten Stand um auch in Zukunft eine optimale Wasserqualität gewährleisten und gleichzeitig Energie sparen zu können“ so Stein weiter.

Insgesamt seien ca. 5 Mio. Euro in die Sanierung investiert worden. Gut angelegtes Geld wie Geschäftsführer Manfred Habrunner findet, denn „nun haben wir wieder auf lange Sicht ein äußerst attraktives Freibad, in welchem unsere Gäste hoffentlich gerne schwimmen kommen.“

Weitere Informationen zu Zeiten, Preisen und den Ticketshop unter diesem Link.

Weitere Beiträge zum Thema




Mehr Licht: Erste Projektideen des Verfügungsfonds Bensberg & Bockenberg

Die Aufwertung des öffentlichen Raums ist Ziel des Verfügungsfonds für Bensberg und Bockenberg. Bürger:innen dürfen sich beteiligen. Mit einer Winterbeleuchtung für die Schloßstraße liegt nun eine erste, größere Idee vor. Wer weitere Ideen hat kann sich gerne beim Stadtteilbüro Bensberg melden.

Erst im Juni sei der Verfügungsfonds für Bensberg und Bockenberg beschlossen worden, der im Rahmen des integrierten Handlungskonzeptes (InHK) Bensberg die Aufwertung des öffentlichen Raumes durch die Partizipation der Bürgerinnen und Bürger verfolge. Um schon bald die ersten Projekte umsetzen zu können, hätten nach Angaben der Stadt nun erste Gespräche mit den Anliegern der Schloßstraße, Anliegern aus Bockenberg und Verantwortlichen der Kultur-Interessierten stattgefunden, in denen erste Projektideen entwickelt wurden.

Unterstützt würden privat initiierte Projekte im Plangebiet des InHK Bensberg, die in öffentlicher-privater Partnerschaft finanziert werden könnten. Eine Voraussetzung für die Realisierung sei, dass die Projekte die geplante bauliche Aufwertung im InHK-Gebiet ergänzten. Dazu würden Fördermittel von Bund, dem Land NRW und der Stadt Bergisch Gladbach bereitgestellt: Die Projekte würden dabei mindestens zu 50% aus privaten Mitteln und höchstens zu 50% aus öffentlichen Mitteln finanziert.

Winterbeleuchtung für Schloßstraße

In den Gesprächen wären bereits erste Projektideen intensiv diskutiert worden. Als eines der größten Projekte könnte beispielsweise eine Winterbeleuchtung in der Bensberger Schloßstraße umgesetzt und gefördert werden, deren Konzept in den geplanten Umbau der Straße integriert werden könnte. Auch zahlreiche weitere Projektideen für Bensberg und Bockenberg seien besprochen worden und würden nun geprüft und weiterentwickelt.

Mehr Licht für die Schloßtraße im Winter sieht eine der Projektideen vor

Darüber hinaus habe man die Mitglieder und Stellvertreter des Vergabegremiums bestimmt, die über die Bewilligung und Förderung der Projektideen entscheiden: Das Vergabegremium bestehe aus vier Personen der politischen Fraktionen, einem Mitglied der Stadtverwaltung und sechs Vertretern der privaten Interessen, schreibt die Stadt.

Interessenten bitte melden

Bei Ideen für Projekte oder Interesse, andere Projektideen zu unterstützen, können sich Bürgerinnen und Bürger beim Stadtteilbüro Bensberg unter bensberg@stadtplanung-dr-jansen.de oder telefonisch unter 0174-1763082 melden. Darüber hinaus ist eine persönliche Beratung vor Ort im Stadtteilbüro mittwochs zwischen 9:30 Uhr und 13:30 Uhr in der Schloßstraße 59 möglich.

Mehr Informationen zum Verfügungsfonds und zu weiteren Projekten des InHK Bensberg können online abgerufen werden unter https://www.bergischgladbach.de/inhk-startseite.aspx.

Weitere Beiträge zum Thema




66 Kandidat:innen für Integrationsratswahl

In seiner Sitzung des Wahlausschusses der Stadt Bergisch Gladbach am 28. Juli 2020 wurde über die Wahlvorschläge zur Integrationsratswahl entschieden. Mit 66 Meldungen steht ein breites Feld an Alternativen zur Wahl. Persönliche Profile der Kandidaten sollen ab Mitte August auf den städtischen Webseiten veröffentlicht werden, damit sich die Wähler informieren können.

Nach Angaben der Stadt habe es 38 Einzelkandidaten, die sich zur Wahl angemeldet hatten, sowie vier Listen gegeben: Bündnis der Vielfalt und Chancengleichheit in Bergisch Gladbach, Linke internationale Liste, Unser buntes Bergisch Gladbach und Unsere Stimme für Integration. Die Prüfung und Annahme der Wahlvorschläge erfolgte einstimmig.

Insgesamt würden somit 66 Kandidatinnen und Kandidaten zur Integrationsratswahl antreten. „Das ist ein starkes Engagement für die Belange der Einwohnerinnen und Einwohner von Bergisch Gladbach mit Migrationsgeschichte“, kommentiert Uwe Tillmann, Leiter der städtischen Abteilung für soziale Stadtentwicklung, die Vielzahl der Wahlvorschläge. „Diese hohe Bereitschaft, sich ins politische Geschehen unserer Stadt einzubringen, zeigt uns, dass der Integrationsrat ein Gremium mit großem gesellschaftlichem Gewicht und guter Resonanz in der Bürgerschaft ist.“

20.000 Wahlberechtigte

Die Zahl der Wahlberechtigten für den Integrationsrat habe sich seit der letzten Wahl um etwa 5.000 auf rund 20.000 Personen erhöht. Damit die Wählerschaft einen guten Überblick über die Kandidaten erhält, wurde den Bewerberinnen und Bewerbern angeboten, persönliche Profile zu erstellen, die Mitte August auf den städtischen Internetseiten veröffentlicht werden sollen.

Die Niederschrift über die Zulassung der Wahlvorschläge zur Integrationsratswahl mit allen Kandidat:innen können Sie hier herunterladen:

Weitere Beiträge zum Thema




Abrissarbeiten am NCG laufen an

Schadstoff-Funde hatten den Termin zunächst etwas verzögert, doch jetzt sind die Abrissarbeiten am Nicolaus Cusanus Gymnasium gestartet. Für Schüler, Lehrer und Verwaltung sind als Übergangslösung Containerklassen errichtet worden. Auch die Anwohner müssen sich auf eine länge Bauzeit einstellen.

Der Mitteltrakt bleibt stehen, davor wurden bereits Container aufgestellt.

Bereits im März 2020 sind die umfangreichen Sanierungsarbeiten am Nicolaus-Cusanus-Gymnasium (NCG) in Bergisch Gladbach gestartet – bislang haben sich die Tätigkeiten allerdings auf die Entkernungsarbeiten im inneren Bereich der Schule beschränkt. Nun wird die Sanierung auch von außen sichtbar.

Das Datum des Abrissbeginns hatte sich zunächst noch verschoben, da Schadstoffe gefunden wurden, die erst noch analysiert werden mussten, um den weiteren Umgang damit abzuschätzen.

Nun kann der Abbruch des Gebäudes wie geplant während der Sommerferien erfolgen, heißt es beim zuständigen Planungsbüro agn Rhein-Main GmbH. Die Maschinerie zum Abriss wurde bereits in der Vorwoche angeliefert.

Inzwischen wurden Containerklassen errichtet, sodass der Schulbetrieb während der Abriss- und Umbaumaßnahmen ungehindert fortgesetzt werden kann: 17 Schulklassen, die Verwaltungsbüros und das Lehrerzimmer sollen dort Platz finden.  

Hintergrund: Den Nordtrakt soll ein vierstöckiger, barrierefreier Neubau ersetzen. Überlegungen, das in den 1960er Jahren errichtete Gebäude durch einen Komplettneubau zu ersetzen, wurde aus wirtschaftlichen Gründen verworfen. Die naturwissenschaftlichen Räume im Mitteltrakt waren schon vor einiger Zeit saniert worden. Die Schule wird nun in Teilen neu errichtet und auch Freianlagen werden neu und barrierefrei gestaltet, sodass auf einer Basis von ca. 25 Millionen Euro saniert bzw. neu errichtet wird.

Die Anwohner rund um das Gymnasium müssen neben dem unvermeidlichen Baulärm auch mit Parkplatzeinschränkungen rechnen, insbesondere wenn Anlieferungen von Baumaterialien stattfinden. Die betroffenen Bürgerinnen und Bürger werden um Verständnis gebeten.

Infos zum Bauvorhaben finden Sie auf den Webseiten der Stadtverwaltung und in folgenden Beiträgen.

Weitere Beiträge zum Thema




Aufraffer gibt Tipps für junge Leute ohne Arbeit

Die Broschüre „Aufraffer 20/21 – Tipps für junge Leute, die ohne Arbeits- oder Ausbildungsplatz sind“ wendet sich an junge Menschen, die nach der Schule noch keine Ausbildungsstelle oder Arbeit gefunden haben, eine Berufsausbildung abgebrochen haben oder einfach keine Ahnung haben, wie es beruflich weitergehen soll. 

Seit mehr als 30 Jahren findet die Broschüre, die jedes Jahr aktualisiert wird, großes Interesse. 1.200 Exemplare werden jährlich an Jugendliche und deren Eltern, an Schulen und an Beratungsstellen verteilt.

Dieses Jahr wird die Broschüre wieder gemeinsam mit dem Jugendamt des Rheinisch-Bergischen Kreises herausgegeben. Auf gut 70 Seiten werden unterschiedliche Einrichtungen und Angebote im Raum Bergisch Gladbach genannt und kurz beschrieben, die Maßnahmen für junge Menschen anbieten, um den beruflichen Einstieg zu erleichtern. Auskunft und Informationen gibt der „Aufraffer 20/21“ über       

  • Angebote der Agentur für Arbeit
  • Angebote des Jobcenters Rhein-Berg
  • Informations- und Beratungsangebote
  • Schulische Maßnahmen
  • Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen
  • Unterstützung während der Ausbildung und
  • Beschäftigungsprojekte. 

Zusätzlich finden sich Hinweise über finanzielle Hilfen wie Arbeitslosengeld, Ausbildungsbeihilfe und BaföG. Damit die Freizeit nicht zu kurz kommt, sind auch alle Bergisch Gladbacher Jugendzentren aufgeführt.  

Die Broschüre kann auf den Internetseiten der Stadt Bergisch Gladbach angesehen werden.  Die gedruckte Version kann kostenlos angefordert werden bei Uwe Tillmann, Kontaktdaten siehe unten. 

Ansprechpartner für junge Menschen und deren Eltern aus Bergisch Gladbach ist:

Uwe Tillmann 
Fachbereich Jugend und SozialesStadt Bergisch Gladbach
Stadthaus An der Gohrsmühle 18, 51469 Bergisch Gladbach
Tel.: 02202/14 23 21 E-Mail: u.tillmann@stadt-gl.de 

Junge Menschen und deren Eltern aus Burscheid, Odenthal und Kürten wenden sich an:

Stephanie Lahme
Amt für Jugend und Soziales, Rheinisch-Bergischer Kreis
Refrather Weg 28, 51469 Bergisch Gladbach
Tel.: 02202/13 67 81 oder 13 67 88 E-Mail: kinderjugendfoerderung@rbk-online.de




Tannenbergstraße bald dicht, Buchholzstraße vor Öffnung

Immer wieder wurde das Bauende des Hochwassersystems in der Bucholzstraße verschoben. Nun soll es in Kürze soweit sein und die Durchfahrt geöffnet werden. Es gibt jedoch neue Behinderungen für den Verkehr: Demnächst erfolgt die Sperrung der Tannenbergstraße.

Als letzter Bauabschnitt der Kanalmaßnahme steht der Bereich Hermann-Löns-Straße/Britanniahütte/Tannenbergstraße an. Ab dem 3. August wird deshalb die Tannenbergstraße im Bereich Bahnübergang bis Einmündung Britanniahütte/Hermann-Löns-Straße voll gesperrt, informiert die Stadt. Die Bauarbeiten sollen etwa sechs Wochen dauern.

Die Umleitung erfolgt über die Buchholzstraße, die in Kürze fertiggestellt wird. In der Woche vom 20. auf den 24. Juli 2020 wird dort die Decke gefahren. Anschließend soll die Straße wieder geöffnet werden, auf der die Durchfahrt seit Anfang September 2019 nicht möglich war.

Baustelle mit Hindernissen

Die Baustelle für den Regenwassersammler an der Buchholzstraße war immer wieder von Störungen begleitet worden: Zunächst stellte sich der Untergrund im Bereich der Eisenbahnunterführung als sehr widerstandsfähiger Vollbeton heraus, womit vorab nicht zu rechnen war.

Ebenso widerspenstig gegen den Vortrieb der Bohrmaschinen zeigte sich der felsige Untergrund entlang der Marienkirche bis zur Mülheimer Straße. Hier wurde teilweise sogar überlegt, Sprengungen durchzuführen, was man aus Sicherheitsgründen allerdings verwarf. Letztendlich beeinträchtigte Corona die Baukolonnen, so dass der Baufortschritt erneut gehemmt wurde.

Weitere Beiträge zum Thema




Bergisch Gladbach mit dem Löwen in Ruhe erkunden

Der Puppenspieler Gerd J. Pohl führt gemeinsam mit dem Bergischen Löwen durch die Innenstadt und erläutert, was es zwischen Gnadenkirche und Laurentiuskirche zu entdecken gibt. In einem Film, der sich vor allem an Kinder richtet – aber mit seiner sehr ruhigen Erzählweise auch älteren Zuschauern entgegen kommt.

„Bergisch Gladbach – löwenstark!” lautet der Titel eines neuen Films, der Kinder und ihre Erwachsenen zu einer Schnuppertour durch die Innenstadt einladen möchte. Das Kunstmuseum Villa Zanders, die katholische Laurentius- und die evangelische Gnadenkirche, das Bürgerhaus, das Rathaus und die Strunde – das alles kann man auf diesem filmischen Rundgang erleben.

Moderiert wird der knapp 25-minütige Film vom Bergischen Löwen höchstpersönlich, als Handpuppe gespielt und gesprochen von Gladbachs Puppenspieler Gerd J. Pohl.

Inhaltsverzeichnis
Stadtmuseum Villa Zanders ab Minute 5:28
Bürgerhaus Bergischer Löwe ab Minute 8:36
Kath. Pfarrkirche Sankt Laurentius ab Minute 11:50
Rathaus ab Minute 14:04
Papierschöpfer ab Minute 16:45
Gnadenkirche ab Minute 17:45 

Pohl ist heute vor allem als Leiter des Bensberger Puppenpavillons bekannt, wurde Mitte der 1990er Jahre aber durch den damaligen Hauptpuppenspieler der Jim-Henson-Company, Robert Tygner, zum Fernsehpuppenspieler ausgebildet.

Lange Zeit hatte sich Pohl gausschließlich der Bühnenarbeit verschrieben und gar nicht mehr gefilmt:  „Bergisch Gladbach – löwenstark!” ist Pohls erste große Filmarbeit seit ziemlich genau 20 Jahren.

Die Löwenpuppe wurde von Till de Kock (1915-2010) geschaffen, der zu den großen Meistern unter den deutschen Figurenbildnern gezählt wird. Für Kamera, Ton und Schnitt zeichnet Volker Böhm verantwortlich, für die Musik Tanja Heesen. 

Ein betont ruhiger Film

„Bergisch Gladbach – löwenstark!” ist ein betont ruhiger und beschaulicher Film. Dazu Puppenspieler Pohl:

„Diese langsame und leise Erzählform ist heute im Kinderfernsehen nur noch selten anzutreffen. Sie mag deswegen etwas altmodisch erscheinen und an das Kinderfernsehen der 70er und 80er Jahre erinnern, aber ich habe sie sehr bewusst und allen aktuellen Trends zum Trotz gewählt. Denn ich finde es wichtig, Geschichten gerade für Kinder so zu erzählen, dass nicht nur die Inhalte ankommen, sondern auch die Seele mitreisen kann. Das mache ich bei meinen Theaterstücken, und davon wollte ich auch bei diesem Film nicht ablassen”.

Seinen Film möchte der Puppenspieler vor allem als Liebeserklärung an Bergisch Gladbach verstehen: „Die Stadt und ihre Menschen haben mir in den Jahren, die ich jetzt hier lebe und arbeite, so viel Gutes getan und mir Heimat und Halt gegeben. Wenn ich durch diesen Film etwas davon an die Kinder von Bergisch Gladbach weitergeben könnte, wäre das meine größte Freude!”

Bürgermeister Lutz Urbach hatte schon Gelegenheit zum ‚Preview‘ und äußert sich total begeistert: „Ein großartiges Ergebnis! Ein liebevolles Skript, eine tolle Puppe, schöne Bild- und Kameraführung, passende Musik und eine Menge an gut aufbereiteten Informationen.”

„Bergisch Gladbach – löwenstark!” entstand in enger Zusammenarbeit des Bensberger Puppenpavillons mit der Stadt Bergisch Gladbach. Zu sehen ist der Film ab sofort auf der Homepage der Stadt Bergisch Gladbach und über den Youtube-Kanal des Puppenpavillons.

Weitere Beiträge zum Thema




Bergisch Gladbach verleiht den 1. Heimat-Preis

Das Land und die Stadt haben erkannt, wie wichtig das Heimat-Gefühl ist – und wollen es durch die Ausschreibung eines Preises stärken. Bewerben können sich ab sofort Personen, Gruppen und Vereine. Im Fokus stehen Engagements, die dazu beitragen wollen, dass Bergisch Gladbach Heimat für alle Bürger:innen sein, bleiben und werden kann.

In diesem Jahr findet zum ersten Mal die Verleihung des Heimat-Preises in Bergisch Gladbach statt. Dabei ist „Heimat“ ein vielseitiger Begriff. Denn erst das Engagement von Vielen macht Bergisch Gladbach zur Heimat der Einzelnen. Wie unterschiedlich und wertvoll dieses Engagement sein kann, soll mit dem Wettbewerb gezeigt werden.

Im Mittelpunkt stehen dabei Projekte und Engagements, die dazu beitragen wollen, dass Bergisch Gladbach Heimat für alle Bürgerinnen und Bürger sein, bleiben und werden kann.

Bewerben kann sich jede Einzelperson, Gruppe und jeder Verein. Zum Start gibt es zwei Preiskategorien. Die erste Preiskategorie richtet sich an Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis 30 Jahren, um gezielt deren Aufmerksamkeit für das Thema „Heimat“ zu wecken. Für die zweite Preiskategorie werden alle Bergisch Gladbacherinnen und Bergisch Gladbacher aufgefordert, sich zu bewerben.

Den Gewinnern winkt dabei ein Preisgeld (insgesamt 5.000 Euro) und eine Preisverleihung. Damit soll das ehrenamtliche Engagement von Einzelpersonen, Gruppen oder Vereinen im Bereich „Heimat“ gewürdigt werden.

Worum geht es inhaltlich?

 Es gibt kein Schwerpunktthema. Das Engagement/Projekt kann einen oder mehrere der folgenden Bereiche betreffen: 

  • Pflege der Heimat: Ihre Arbeit legt besonderen Wert auf die Pflege der Heimat, zum Beispiel durch den Erhalt von Denkmälern, der Natur oder macht sie erlebbar. 
  • Stadtgeschichte: Ihr Engagement bewahrt die Stadtgeschichte? Vielleicht in Schriftform, vielleicht durch den Erhalt von Häusern, vielleicht durch etwas ganz Anderes. 
  • Tradition und Brauchtum: Zeigen Sie, welche Traditionen und Brauchtümer es in Bergisch Gladbach gibt und wie sie bewahrt und gelebt werden können. 
  • Lokale Kultur: Ihr Projekt zeigt, wie Kultur zu Bergisch Gladbach gehört oder Ihr kultureller Beitrag ohne die Stadt nie entstanden wäre. 
  • Nachbarschaftswesen: Ohne Gemeinschaften und das soziale Miteinander kann Bergisch Gladbach kaum als Heimat erlebt werden. Welchen Beitrag leistet Ihr Engagement? 
  • Innovation und sonstige Beiträge: Welchen nachahmenswerten oder wertvollen Beitrag leisten Sie für Ihre Heimat Bergisch Gladbach? Es könnte zum Beispiel um Nachhaltigkeit gehen oder um die kleine Idee, die hilft, dass sich alle mit Bergisch Gladbach identifizieren können. 

Gleichzeitig wird den Gewinnern eine Plattform geboten, um eine breitere Öffentlichkeit zu erreichen, und vielleicht können sogar neue Mitstreiterinnen und Mitstreiter gewonnen werden. Der Gewinner der ersten Preiskategorie stellt sich zudem dem Wettbewerb auf Landesebene.

Die Preisträger werden von einer siebenköpfigen Jury im September ausgewählt. Der Bürgermeister der Stadt Bergisch Gladbach, Lutz Urbach, leitet die Jury und benennt drei Mitglieder aus der Gesellschaft. Zudem stellen die drei größten Fraktionen im Rat jeweils einen Vertreter.

Die Entscheidungen trifft die Jury mehrheitlich. Die Preisverleihung findet voraussichtlich Anfang Oktober statt. Aufgrund der Corona-Pandemie kann im Moment noch nicht gesagt werden, wie sie genau aussehen wird.

Die verschiedenen Initiativen, Projekte, Organisationen, Vereine und Verbände werden dann zeigen, wie bei uns „geheimatet“ wird.

Bewerben kann man sich mit Projekten oder Engagements, die zum Jahresende 2018 noch nicht abgeschlossen waren. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 31. August 2020. Das Anmeldeformular, die Bewertungskriterien und alle weiteren Informationen finden Sie auf der Website der Stadt.

Hintergrund:

Im Jahr 2018 hat das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen das Landesförderprogramm „Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen. Wir fördern, was Menschen verbindet.“ aufgelegt. Eine von fünf Säulen ist der Heimat-Preis, im Zuge dessen Bergisch Gladbach vom Land 5.000 € für das Preisgeld bekam.

Am 23. Juni 2020 hat der Haupt- und Finanzausschuss stellvertretend für den Rat das Konzept für den Heimat-Preis 2020 beschlossen.




Bürgerbeteiligung zum Deutschen Platz startet – im Netz

Zur Vorbereitung der Neugestaltung des Deutschen Platzes und des Hindenburgplatzes im Rahmen des InHK Bensberg gibt es eine Beteiligung der Bürger. In einer ersten Testphase will die Stadt ein Meinungsbild erstellen – in Form einer Online-Befragung.

Wenn städtebauliche Neuerungen bevorstehen, ist es wichtig, dass Politik, Verwaltung und Bürgerinnen und Bürger gemeinsam an einem Ergebnis arbeiten, das im Sinne des Gemeinwohls ist.

Da im Rahmen des integrierten Handlungskonzeptes (InHK) Bensberg demnächst der Deutsche Platz und der Hindenburgplatz aufgewertet werden sollen, möchte die Stadtverwaltung in einer ersten Testphase einer Bürgerbeteiligung ein Meinungsbild der Bergisch Gladbacherinnen und Bergisch Gladbacher bekommen, um herauszufinden, welche Anforderungen an diesen Ort gestellt werden.

Hinweis der Redaktion: Der Deutsche Platz ist die Grünfläche am westlichen Ende der Schlossstraße, zwischen Gladbacher und Kölner Straße. Der Hindenburgplatz schließt sich als Dreieck nach Süden an.

Open Street Map

Erste Beteiligungsrunde fand 2016 statt

Zuvor stand die Stadtverwaltung im Jahr 2016 im Rahmen der Erstellung des InHK mit Bürgerinnen und Bürgern zu der Aufwertung der Grünflächen in einem Dialog. Die Beteiligung bestand aus Veranstaltungen für die allgemeine Öffentlichkeit und Werkstätten mit ausgesuchten Fachleuten/Experten.

Im Zuge dessen haben die Bürgerinnen und Bürger u.a. die Öffnung des Plangebietes in die Umgebung, Spielplatzaufwertung und eine Steigerung der Aufenthaltsqualität im Bereich des Deutschen Platzes thematisiert. 

Historischer Hintergrund: 1924 kam in Bensberg der Wunsch, den Gefallenen des 1. Weltkrieges ein Denkmal zu setzen. Der Kölner Bildhauer Ferdinand Flosdorf gestaltete ein Denkmal Basalt-Lava.Die am Fuße eingearbeiteten und von allen Seiten sichtbaren Soldatenköpfe symbolisieren, dass Deutschland im Krieg von allen Seiten umringt war, das bekrönende Schwert ist als Symbol des Friedens zu interpretieren, da die Schneide in den Fels gesenkt ist.

Dass ein Denkmal des Friedens an diesem Ort platziert wurde, ist kein Zufall, denn in seiner Geschichte hatte der Platz bereits drei Namen: Zwischen 1930 und 1933 hieß der Platz „Friedensplatz“ und diente als Festplatz. Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde er in die Grundlagen der NS-Ideologie eingegliedert und hieß „Adolf-Hitler-Platz“. Nach dem 2. Weltkrieg fand er als „Deutscher Platz“ nur noch wenig Beachtung. 

Digitale Karte nimmt Fotos und Hinweise auf

Da wegen der Corona-Pandemie Beteiligungen vor Ort nur schwierig umzusetzen sind, verläuft die Testphase der Beteiligung online: Auf einer digitalen Karte können Punkte eingezeichnet, Anmerkungen geschrieben, und wenn gewünscht auch Fotos und Dokumente zur Erklärung hochgeladen werden.

Das Leitmotiv der Beteiligung ist eine „Stadtführung“: Die Bürgerinnen und Bürger versetzen sich in die Lage eines Stadtführers und beantworten Fragen wie „Welche Bereiche würden Sie der Gruppe unbedingt zeigen wollen?“ oder „Wo würden Sie etwas verändern, bevor Sie es Gästen/Touristen zeigen?“.

Von den Ergebnissen erhofft sich die Verwaltung die beliebten und unbeliebtesten Orte, besondere Blickbeziehungen aber auch Bereiche, die Angsträume bilden, von der der Bevölkerung zu erkennen. 

Weitere Formate werden entwickelt

Wenn die Möglichkeit zur Beteiligung gut angenommen wird, kann diese auch zu einem späteren Zeitpunkt in die weitere Beteiligung integriert werden, in der Begehungen und Führungen, oder auch Beteiligungsmöglichkeiten vor Ort im Stadtteilbüro geplant sind.

Die weiteren Beteiligungsformate werden aktuell erarbeitet und am 25. August 2020 im Stadtentwicklungs- und Planungsausschuss (SLPA) vorgestellt. Durch die Testphase soll ein erstes Stimmungsbild abgebildet und eine neue Möglichkeit zur Bürgerbeteiligung ausprobiert werden. 

Wer sich beteiligen möchte kann die digitale Karte hier online  abrufen. Die Testphase läuft zwischen dem 16.07.2020 und dem 30.07.2020.

Wer weitere Informationen zur historischen Relevanz des Deutschen Platzes und des Hindenburgplatzes nachlesen möchte, kann sich hier informieren. Mehr Informationen zum InHK Bensberg sind hier zu finden

Weitere Beiträge zum Thema




Stadt lässt bei Trauung bis zu 15 Gäste zu

Bei Trauungen dürfen sich ab sofort wieder bis zu 20 Personen im Ratssaal im Historischen Rathaus aufhalten. Und auch im Bergischen Museum darf wieder geheiratet werden.

Die fortschreitenden Lockerungen der Corona-Schutzvorschriften machen weitere Schritte in Richtung Normalität möglich – so auch bei den Trauungen in Bergisch Gladbach.

Die Standesbeamtinnen und Standesbeamten können bei Hochzeiten im Großen Ratssaal des Rathauses Stadtmitte statt zehn nun 15 Gäste zulassen. Nicht mitgerechnet werden hier Brautpaare, Trauzeugen und Standesbeamte, so dass insgesamt bis zu 20 Personen den Saal bevölkern dürfen.

Die Regelungen sind mit dem Arbeitsmediziner der Stadt abgestimmt, damit die höchstmögliche Sicherheit für alle Beteiligten weiterhin gewährleistet ist. Maskenpflicht bis zum Sitzplatz, Begleitung im Haus durch städtische Mitarbeitende und Nachverfolgung der Anwesenden durch Listenführung gelten nach wie vor.

Auch ein weiterer beliebter Platz zum Heiraten ist wieder freigegeben: Neben dem Ratssaal steht nun auch das Bergische Museum für Trautermine offen. Sofern die Zeremonie im Raum stattfindet, sind allerdings nur acht Gäste zusätzlich zu den Trauzeugen zugelassen.

Es besteht auch die Möglichkeit der Feier unter dem Pavillon auf der Wiese; dazu dürfen neben den Trauzeugen zwölf Gäste eingeladen werden. Auf den Sektempfang nach der Trauung muss noch verzichtet werden.

Weitere Auskünfte zu den Trauorten und den corona-bedingten Einschränkungen gibt das Standesamt der Stadt Bergisch Gladbach, Tel. 02202 14-2232 oder -2204, e-mail: standesamt@stadt-gl.de.




Stadt bietet neun Ausbildungsgänge in 2021 an

Die Bewerbungsfrist für eine Ausbildung bei der Stadt ab 2021 läuft bereits. Interessenten haben die Auswahl vom Handwerk bis zum Dualen Studium. Auf die Auszubildenden warten rund 1.300 Kolleg:innen und ein – so die Stadt – kollegiales Betriebsklima.

Neun Ausbildungsgänge stehen zur Auswahl für die Schulabgängerinnen und Schulabgänger, die sich für einen Arbeitsplatz bei der Stadt Bergisch Gladbach interessieren. Anfang Juli 2020 war der Bewerbungsstart, die Frist läuft bis zum 31. Oktober dieses Jahres.

Nach Ausbildungsabschluss stehen vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten und differenzierte Arbeitszeitmodelle zur Auswahl. Die Stadt Bergisch Gladbach stellt Jobtickets zur Verfügung und, sofern es der Tätigkeitsbereich zulässt, ist auch Heimarbeit kein Problem.

Eines ist nach Angaben der Stadt besonders beliebt und geschätzt: Das Betriebsklima unter den ca. 1300 Arbeitskräften ist durch alle Hierarchien hindurch kollegial, das Miteinander wird aktiv gefördert.

Neuen Ausbildungsgänge

Die folgenden Berufsfelder sind zurzeit ausgeschrieben:

Bachelor of Laws – oder anders ausgedrückt: Stadtinspektoranwärter:in. Der zukünftige Tätigkeitsbereich als Beamter oder Beamtin bewegt sich im gehobenen Dienst der Stadtverwaltung. Die Ausbildung ist als Duales Studium angelegt; während der fachpraktischen Zeiten lernen die Studierenden die Verwaltung in mehreren Einsatzbereichen kennen und erhalten so schon einen umfassenden Einblick in mögliche künftige Aufgabenfelder.

Die Vermittlung der theoretischen Inhalte findet an der Hochschule für Polizei und Öffentliche Verwaltung in Köln statt. Die Ausbildung ist vielseitig, interessant und anspruchsvoll. Sie verbindet insbesondere die Theorie und Praxis sehr eng miteinander.

Bachelor of Arts (Verwaltungsinformatiker:in) ist ebenfalls als Duales Studium für den gehobenen Verwaltungsdienst angelegt. Der Fokus liegt hier auf Tätigkeiten im IT-Bereich; die Studierenden lernen, behördliche Prozesse fachlich zu begleiten und Verwaltung 4.0 zu gestalten. Der theoretische Teil des Studiums wird durch die Hochschule für Polizei und Öffentliche Verwaltung in Köln abgedeckt.

Verwaltungswirt:in (Sekretäranwärter:in) ist der dritte Ausbildungsberuf im Beamtenverhältnis. Im mittleren Verwaltungsdienst der Stadtverwaltung bearbeiten die Absolventen laufende Verwaltungsvorgänge oder bearbeiten Themen mit juristischem Schwerpunkt. Einstellungsvoraussetzungen sind insbesondere Fachoberschulreife und gute Leistungen in Deutsch und Mathematik. Die Ausbildung dauert zwei Jahre.

Verwaltungsfachangestellte:r ist das Gegenstück zum Verwaltungswirt im Angestelltenbereich. Die Einstellungsvoraussetzungen sind identisch; die Ausbildung dauert allerdings hier drei Jahre.

Kfz-Mechatroniker:in: Der Einsatzort liegt in der Werkstatt am städtischen Betriebshof. Dort wird der mit vielfältigen unterschiedlichen Modellen ausgerüstete Fahrzeugpark der Stadt gepflegt, gewartet und repariert. Dreieinhalb Jahre dauert die Ausbildung, der Hauptschulabschluss ist Einstellungsvoraussetzung.

Die Stadt Bergisch Gladbach ist auch als Ausbildungsstätte auf dem Arbeitsmarkt aktiv. Foto: Thomas Merkenich

Fachkraft für Abwassertechnik: Hauptsächlich im städtischen Klärwerk spielen sich die Tätigkeiten dieses Ausbildungsberufes ab. Drei Jahre lang lernen die Azubis die Grundlagen von Umweltschutz-, Abwasser- und Regelungstechnik, sie nehmen Proben von Abwasser und Schlamm und werten diese aus.

Die Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice ist ebenfalls im städtischen Klärwerk im Einsatz. Das Tätigkeitsfeld ist ähnlich dem der Fachkraft für Abwassertechnik. Drei Jahre lang dauert auch hier die Ausbildung, Voraussetzung ist der Hauptschulabschluss.

Gärtner:in: Ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit sind die Grundlagen zur fachgerechten Pflege der Bäume und des Baumschnitts, sowie die Kenntnisse zum Natur- und Umweltschutz. Der Einsatzbereich liegt im Stadtgebiet Bergisch Gladbach. Die Ausbildungsdauer beträgt 3 Jahre und setzt einen Hauptschulabschluss voraus.

Vermessungstechniker:in: Primär erlernen die Azubis in den 3 Ausbildungsjahren die Grundlagen der Vermessungskunde und der technischen Mathematik. Dazu gehören vor allem das Vorbereiten und Auswerten von Vermessungen mit dazugehörigen Berechnungen, sowie das Durchführen von Lage- und Höhenvermessungen. Weiterführend wirken die Auszubildenden bei grundstücks-, bau- und ingenieurtechnischen Vermessungen mit. Einstellungsvoraussetzung ist die Fachoberschulreife.

Die/Der Straßenwärter:in erlernt Arbeitsstellen grundlegend zu sichern, zu räumen und einzurichten sowie die Bearbeitung von Werks- und Hilfsstoffen. Außerdem gehören zu dem Aufgabenbereich auch die Instandsetzung und Unterhaltung von Fahrbahndecken, Gehwegen und Plätzen sowie die Durchführung von Bau- und Instandhaltungsarbeiten. Die Ausbildungsdauer beträgt 3 Jahre und setzt einen Hauptschulabschluss voraus.

So geht´s

Interessierte senden ihre Bewerbung in elektronischer Form mit tabellarischem Lebenslauf und Kopien der letzten beiden Schulzeugnisse bis zum 31.10.2020 an: ausbildung@stadt-gl.de

Bewerbungen werden ausschließlich per E-Mail entgegengenommen. Bevor Einladungen für die Vorstellungsgespräche erfolgen, werden Online-Einstellungstests durchgeführt.

Weitere Informationen unter gibt es zudem online bei der Stadt.

Weitere Beiträge zum Thema




Friedhofsverwaltung prüft Grabsteine auf Standsicherheit

Auf den städtischen Friedhöfen kommt demnächst wie jedes Jahr der Kipp-Tester zum Einsatz. Mit dem Gerät werden Grabmale auf festen Stand überprüft. Unsichere Gedenksteine müssen wieder hergerichtet werden. Was gilt es für Inhaber der Grabrechte zu beachten?

Die Überprüfung findet seit gestern durch die Friedhofsverwaltung der Stadt Bergisch Gladbach als Teil der Abteilung StadtGrün statt und dauert voraussichtlich bis zum 17. Juli. Sie umfasst die Grabsteine auf den fünf städtischen Friedhöfen.

Damit wird sichergestellt, dass die Inhaberinnen und Inhaber von Grabrechten ihrer Pflicht nachkommen, die Grabgedenkzeichen auf der Grabstätte standsicher zu halten.

Wie wird getestet?

Zur Überprüfung nutzen die Mitarbeiter:innen der Friedhofsverwaltung den sogenannten Kipp-Tester. Dabei handelt es sich um ein Gerät, durch das ein Prüfdruck von 300 Newtonmeter (ca. 30 kg) auf eine der Langseiten des Grabsteins gebracht wird. Dieser darf sich nicht bewegen, um als standsicher zu gelten.

Grabmale, die dem Prüfdruck nicht standhalten, werden mit einem Aufkleber versehen, der auf die Notwendigkeit hinweist, ihn befestigen zu lassen. Gefährlich unsichere Grabsteine werden bei der Prüfung abgestützt oder umgelegt.

Prüfung nicht bestanden – was tun?

Die Inhaber:innen der Grabrechte werden von der Friedhofsverwaltung schriftlich darüber informiert, dass es erforderlich ist, die Grabmale entsprechend der Friedhofssatzung durch ein Fachunternehmen wieder herrichten zu lassen.

Danach benötigt die Friedhofsverwaltung die von diesem Betrieb ausgestellte schriftliche Standsicherheitsbescheinigung. Informationen der Friedhofsverwaltung finden Sie unter diesem Link.

Aufmacherbild: Bild von Anja auf Pixabay

Weitere Beiträge zum Thema




Elternbeiträge: Kita die Hälfte, OGS frei

Im Juni und Juli werden für den Offenen Ganztag keine Gebühren erhoben, für den Kindergarten fällt der halbe Beitrag an. Die Kosten teilen sich Stadt und Land.

Die Stadtverwaltung hatte bereits am 12. Juni 2020 angekündigt, dass in den Bereichen Kindertagespflege und Kindertagesstätten für die Monate Juni und Juli jeweils nur 50 Prozent des festgesetzten Elternbeitrages erhoben werden. Das Land NRW und die Stadt Bergisch Gladbach übernehmen nach Absprachen, die die kommunalen Spitzenverbände mit dem Ministerium getroffen haben, jeweils 25 Prozent der zu entrichtenden Beiträge.

Eine Regelung hinsichtlich der Elternbeiträge für den Bereich der Offenen Ganztagsschulen stand noch aus, liegt aber nunmehr vor. Für die Monate Juni und Juli wird auf die Erhebung der Elternbeiträge für die Betreuung im außerunterrichtlichen Angebot an Grundschulen in voller Höhe verzichtet. Auch hier teilen sich Land und Kommune die Kosten. 

Aus Gründen der Vereinfachung wird zum 15. Juli 2020 für die Bereiche Kindertagespflege und Kindertagesstätten der volle Elternbeitrag erhoben, so dass der halbe Beitrag aus dem Monat Juni gemeinsam mit dem halben Beitrag für Juli in einer Summe abgebucht wird. Somit wird insgesamt für jeden der beiden Monate der halbe Beitrag erhoben.

Sollte kein SEPA-Mandat erteilt sein, werden die Beitragspflichtigen gebeten, im Juli einen vollen Monatsbeitrag an die Stadtkasse zu überweisen.

Weitere Beiträge zum Thema




Stadt sucht Standorte für Ladestationen

Zur Förderung der E-Mobilität baut die Stadt Bergisch Gladbach das Netz an Ladestationen für Elektroautos aus. Dazu werden jetzt Vorschläge für Standorte und weitere Betreiber der Ladestationen gesucht.

Im Kontext der nachhaltigen Stadtentwicklung will die Stadt Bergisch Gladbach die E-Mobilität weiter fördern. Deshalb hat der Stadtrat bereits im Februar 2020 beschlossen, dass pro Stadtteil ein gewisses Kontingent an öffentlichen (Park-)Flächen für die Betreiber von Ladeinfrastruktur kostenlos zur Verfügung gestellt werden sollen.

Bereits seit März können sich die potentiellen Betreiber online auf die Kontingente bewerben. Auch weiterhin nimmt die Stadt gerne Bewerbungen entgegen. 

Belkaw will zehn Ladestationen betreiben

Bislang liegen 15 Anfragen vor: Die BELKAW nimmt dabei als lokaler Energieversorger eine zentrale Rolle ein und möchte ihr TankE-Ladenetzwerk im Stadtgebiet um 10 Standorte erweitern.

In dem Ausbauschritt konzentriert man sich zunächst auf die Stadtteilzentren; die genaue Lage, die Beschilderung oder auch die nötige Versorgung mit Netzanschlüssen werden aktuell endabgestimmt. Zusätzliche Erweiterungen sind möglich, allerdings aktuell noch nicht geplant.

Das Elektroladeinfrastrukturkonzept wurde von der BELKAW erarbeitet und soll nun gemeinsam von allen Beteiligten durchgeführt werden. Deshalb wird die BELKAW ihr Konzept im nächsten Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz, Infrastruktur und Verkehr (AUKIV) am 18. August 2020 vorstellen.  

OnCharge will Wohngebiete ausrüsten

Ergänzend zu den Plänen der BELKAW möchte auch die Firma OnCharge die Ladeinfrastruktur in Bergisch Gladbach ausbauen: OnCharge verfolgt den Ansatz, Elektromobilität in die Wohngebiete zu bringen, da dort häufig eine private Lademöglichkeit nicht ohne weiteres realisiert werden kann, wenn kein eigener Stellplatz und keine eigene Garage vorhanden sind.

Bürgerinnen und Bürger können über die Firmenhomepage  Wunschstandorte angeben, die dann auf Umsetzung geprüft werden. Aktuell sind von OnCharge vier Standorte angefragt. Eine weitere öffentliche Ladesäule möchte ein Privatinteressent im Zentrum von Refrath errichten. 

Die Genehmigung der Stadt für die Standorte kann in Kürze erfolgen. Die Umsetzung der Projekte ist allerdings noch abhängig von der Realisierung der erforderlichen Stromnetzanschlüsse für die Ladesäulen.

Offen für weitere Ladepunktbetreiber

Interessierte Ladepunktbetreiber sind weiterhin dazu aufgerufen, sich bei der Stadt Bergisch Gladbach zu bewerben. Eine digitale Karte zu den im Stadtgebiet vorhandenen öffentlichen und teilöffentlichen Lademöglichkeiten, zum Ladesäulenkontingent, das Onlineformular zum Anfragen von Standorten und alle weiteren Informationen sind auf der Website der Stadt zu finden.

Weitere Beiträge zum Thema




Fördergeld für Bensberg und Zanders-Areal

Auf der Schlosstreppe hat sich Regierungspräsidentin Gisela Walsken die Fortschritte beim Umbau der Schlossstraße angeschaut – und zwei Bescheide mitgebracht. Für das InHK Bensberg und das Erneuerungsprojekt Zanders-Gelände.

Gleich zwei Förderbescheide hatte Regierungspräsidentin Gisela Walsken im Gepäck, als sie am Montag Bergisch Gladbach besuchte: Sowohl das integrierte Handlungskonzept Bensberg als auch das Stadterneuerungsprojekt für das Zanders-Gelände in der Stadtmitte erhielten die Zusicherung der finanziellen Unterstützung des Landes in Höhe von insgesamt knapp 3 Millionen Euro. Für Bensberg war es bereits der dritte Zuwendungsbescheid, für das Zanders-Gelände der erste.

Attraktive Meile mit hoher Aufenthaltsqualität

Die Übergabe fand an einem symbolträchtigen Ort statt: In der Bensberger Schloßstraße steht die „Schlosstreppe“ als Verbindung zum Markt vor der Vollendung, und nebenan hat soeben das Einkaufszentrum „Schlossgalerie“ eröffnet – beides sichtbare Zeichen der schrittweisen Verwandlung des Bensberger Zentrums in eine attraktive Meile mit künftiger hoher Aufenthaltsqualität.

1.994.000 Euro aus dem Fördertopf „Aktive Zentren“ fließen in die Umsetzung des 3. Bauabschnittes des InHK Bensberg. Unter dem Motto „Stadtkrone mit neuem Glanz“ sollen insgesamt 33 öffentliche und private Maßnahmen umgesetzt werden.

Die Neugestaltung der Schloßstraße mit Schlosstreppe ist dabei ein zentrales Projekt und der Anlass des heutigen Besuchs aus Köln; weitere Maßnahmen finden im Stadtgarten, am Deutschen Platz oder im Wohnpark Bockenberg statt. Als Gesamtfördersumme sind 15.75 Mio. Euro in Aussicht gestellt, was einem 70prozentigen Förderanteil durch Bund und Land entspricht.

„Die Stadt Bergisch Gladbach hat in Bensberg zum ersten Mal ein Integriertes Handlungskonzept an den Start gebracht. Das ist ein extrem anspruchsvolles Stadterneuerungsinstrument, was einen umfassenden Ansatz verlangt und viele unterschiedliche Lebensbereiche unter einen Hut bringen muss,“ betont Bürgermeister Lutz Urbach.

„Ein solches Format kann eine Stadt wie Bergisch Gladbach nicht aus eigenen Mitteln stemmen, deshalb freuen wir uns sehr, dass das Land Nordrhein-Westfalen uns finanziell unter die Arme greift. Aber auch die Kolleginnen und Kollegen der Planungs- und Ausführungsteams, die hiermit seit 2016 befasst sind, haben mit Wettbewerben, Bürgerbeteiligungen und Baubegleitung eine glänzende Arbeit gemacht. Für dies alles kann ich allen Beteiligten nur ein ganz großes Dankeschön aussprechen!“, sagte Urbach.

„Straße der vielen Begegnungen” soll 2023 fertig werden

Die Fertigstellung der Schloßstraße als „Straße der vielen Begegnungen“ ist für 2023 geplant. Bereits vor der Vollendung steht der Stadtgarten, der mit gut 330.000 Euro gefördert wurde.

An Burggraben und Burgmauer laufen die Arbeiten, das Hof- und Fassadenprogramm erfreut sich großen Interesses bei den Hauseigentümern, und auch der Verfügungsfonds ist beschlossen und wird in Kürze umgesetzt. Für den Gestaltungleitfaden Schloßstraße hat ein erstes Auftaktgespräch stattgefunden. Ein weiterer Förderantrag soll im Herbst 2020 gestellt werden.

Projekt „Zanders-Gelände / Südliche Innenstadt“

Nicht minder anspruchsvoll und aufwändig ist das Stadterneuerungsprojekt Zanders-Gelände/Südliche Innenstadt.

Insbesondere zwei Aspekte haben die Stadt veranlasst, das Areal der Papierfabrik Zanders im Jahre 2018 zu erwerben: zum einen die Standortsicherung unter Erhalt möglichst vieler Arbeitsplätze, zum anderen aber auch der klare Wille, die Entwicklung  dieses zentrumsnahen Geländes mit einem solch enormen Potential nicht aus der Hand zu geben.

Aus dem Kauf eines traditionsreichen Industriegeländes wurde damit ein Stadterneuerungsprojekt, das in dieser Größenordnung kaum zu überbieten ist. Umfangreiche Voruntersuchungen, Bestandserfassungen und Gutachten wurden bereits gefertigt oder stehen noch aus, um Wettbewerbsverfahren, einen städtebaulichen Masterplan und ein Integriertes Handlungskonzept zu entwickeln. Darüber hinaus ist die Entwicklung des Zanders-Geländes auch als Projekt für die Regionale 2025 angemeldet.

Die Stadt hat im Herbst 2019 bei der Bezirksregierung einen ersten Antrag auf Zuwendung von Fördermitteln gestellt. Dieser Antrag wurde positiv beschieden; dadurch kann der fortlaufende Planungs- und Beteiligungsprozess sichergestellt werden. Den Förderbescheid über gut 810.000 Euro hat Regierungspräsidentin Gisela Walsken heute ebenfalls an die Projektverantwortlichen überreicht. 

Dass dieses Areal für die Bergisch Gladbacher Stadtentwicklung zentrale Bedeutung hat, liegt auf der Hand: Das Gelände ist so groß, dass großen Einfluss auf die gesamte Struktur der Innenstadt hat; aufgrund der Schnittstellenfunktion zwischen Metropole und Bergischem Land und seiner guten Anbindung zu öffentlichen Verkehrsmitteln kommt der Fläche überdies eine hohe regionale Bedeutung zu.

Ziel der weiteren Qualifizierung des Projektes in den kommenden Monaten und Jahren ist es, im Rahmen der Regionale 2025 „Bergisches RheinLand“ zunächst den A-Status zu erreichen, der den Weg in die weitere Städtebauförderung bereitet.

Bürgerbeteiligung im Herbst

Konkret soll im Herbst die corona-bedingt verschobene erste Beteiligungsphase der Öffentlichkeit auf dem Zanders-Gelände stattfinden. Hier sollen zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern, den Innenstadtakteuren und der interessierten Öffentlichkeit Nutzungsideen für das freigesetzte Zanders-Areal entwickelt und in den weiteren planerischen Qualifizierungsprozess eingespeist werden.

Der Abschluss der Masterplanung, die wiederum die Grundlage für den A-Status im Regionale-Prozess bildet, ist für Ende 2021 / Anfang 2022 angepeilt. Parallel soll das Integrierte Handlungskonzept (InHK) Zanders-Innenstadt entwickelt werden.

Angestrebt ist, den Grundförderantrag auf Basis des InHK – zusammen mit einem Maßnahmenprogramm sowie einer Kosten- und Finanzierungsübersicht – im September 2022 bei der Bezirksregierung Köln einzureichen.

Weitere Beiträge zum Thema




Aktuelle Angebote für Kinder und Jugendliche in GL

Corona hatten den lange vorbereiteten Ferienkalender über den Haufen geworfen, doch rechtzeitig zum Ferienbeginn legt die Stadtverwaltung ein ganz neues umfangreiches Programm für Kinder und Jugendliche. Das Programm wird ständig aktualisiert, schauen Sie öfter mal rein.

Der Ferienkalender der Jugendämter des Rheinisch-Bergischen Kreises bietet jedes Jahr eine gute Übersicht zu spannenden Projekten und Ferienangeboten für Kinder und Jugendliche im Kreisgebiet.

Dieses Jahr mussten die Angebote wegen der Corona-Pandemie zum Großteil abgesagt werden; nun wird aber ein neuer Ferienkalender veröffentlicht, der ein buntes Ferienprogramm unter Einhaltung der Infektionsschutzmaßnahmen für Kinder und Jugendliche vorstellt. 

Das aktuelle, immer wieder ergänzte Ferienprogramm finden Sie hier.

Erstmals vor den Osterferien wurde der Ferienkalender veröffentlicht. Dieser war aber schon nach wenigen Tagen nicht mehr aktuell: Wegen der Corona-Pandemie wurde fast das komplette Programm abgesagt, und die Arbeit am Ferienkalender war somit umsonst.

„Den Kalender gibt es bereits seit über zehn Jahren, und dieses Mal war er schon vor den Osterferien obsolet“, erklärt Martina Sussenburger vom Fachbereich Jugend und Soziales enttäuscht, denn die Arbeit an der Zusammenstellung beginnt bereits im November des Vorjahres.

Jedes Jahr wird er von einem anderen Jugendamt des Kreises erarbeitet, dieses Jahr war Bergisch Gladbach an der Reihe. Nun hat die Stadt Bergisch Gladbach eine zweite Version veröffentlicht. 

Im Jugendamt war man sich schnell darüber klar, dass auch zu Krisenzeiten Angebote geschaffen werden sollten. Man hat es geschafft, trotz geltender Infektionsschutzmaßnahmen ein buntes Programm aufzustellen:

  • Mit dem Jugendzentrum UFO können Kinder und Jugendliche zur Wasserskianlage nach Langefeld fahren,
  • im Jugendzentrum Cross wird geboxt, gesprayt oder der eigene Instagram-Account verbessert.
  • Das Sommerferienprogramm im Q1 enthält eine Zirkusshow, Bastel- und Wanderangebote.
  • Auch zwei Angebote des kostenlosen und stark nachgefragten Programms „Kulturrucksack“ in der Villa Zanders und dem Q1 sind dabei.

„Ich bin beeindruckt, wie flexibel und toll die Einrichtungen und auch die Jugendverbände reagiert haben. Sie haben Hygiene- und Infektionsschutzkonzepte erstellt und dafür gesorgt, dass die Angebote mit reduzierter Teilnehmerzahl, aber trotzdem mit Spaß und Spannung durchgeführt werden können“, freut sich Martina Sussenburger über die Fülle des Angebots. 

Alle Beteiligten sind froh, wie Verbände und Einrichtungen mit der Krisensituation umgegangen sind. „Die Corona-Pandemie hat gezeigt, dass ein solcher Ferienkalender umso wichtiger ist, wenn die gewohnten Angebote wegfallen“, so Sussenburger.

Doch auch die offenen Zeiten der Jugendzentren, außerhalb der speziellen Ferienangebote, sind von großer Bedeutung: Denn auch ohne Termin und Programm können sich Kinder und Jugendliche hier treffen und etwas gemeinsam unternehmen.

Weitere Beiträge zum Thema




Freizeitkarte Bergisch² neu aufgelegt

Die Faltkarte Bergisch² bietet Familien mit Kindern, Touristen und auch Einheimischen einen Überblick über Attraktionen rund um Bergisch Gladbach und Odenthal. Sie enthält Anregungen für alle, die in den Sommerferien lieber zuhause bleiben möchten.

Wo gibt es leckere Waffeln? Was mache ich mit meinen Kindern am Wochenende? Wo kann man spontan aktive Erholung finden? Welche Wanderung bietet sich rund um Altenberg an? – Antworten auf diese und viele andere Freizeitfragen bietet ab sofort die neue Auflage der Freizeitkarte von bergisch²!

Die touristische Kooperation des Stadtentwicklungsbetriebes der Stadt Bergisch Gladbach und der Gemeinde Odenthal „Bergisch² – Denn eins und eins ist mehr als zwei“ bietet bereits verschiedene touristische Angebote an.

Nun hat die Kooperation mit der neuen Freizeitkarte ein aktualisiertes Serviceangebot erstellt. Zielgruppen sind Familien mit Kindern, Touristen, oder auch Menschen in der Region, die vielleicht das ein oder andere Angebot noch nicht kennen.

Die Faltkarte bietet einen guten Überblick zu den unterschiedlichen Themen: Essen & Trinken, Sportanlagen, Veranstaltungsorte, Sehenswürdigkeiten, oder auch verschiedenste Freizeitangebote.

Wer als Familie nach Abwechslung sucht, wird beispielsweise auf der Minigolf-Anlage, im Märchenwald, beim Indoor-Spielplatz Tummel-Dschungel, im Hochseilgarten und im Skaterpark sowie in den Bädern in Bergisch Gladbach fündig. Auch Besonderheiten, wie Eseltrecking oder Segway, sind hier aufgelistet und verortet. 

Der Stadtgrafiker Michael Thomys hat zusammen mit dem städtischen Geoservice die vielfältige und kleinteilige Karte in Absprache mit Anika Hohmeier von der Gemeindeverwaltung Odenthal und Gabriele Malek-Przemus von der Wirtschaftsförderung der Stadt Bergisch Gladbach erstellt. 

Die neue Freizeitkarte liegt in den öffentlichen Gebäuden der beiden Kommunen aus und ist an bekannten touristischen Informationsstellen erhältlich. Das Angebot ist auch auf den Websites der Stadt Bergisch Gladbach und der Gemeinde Odenthal abrufbar.

Wegen der aktuellen Corona-Situation ist es möglich, dass einige der in der Karte eingezeichneten Aktivitäten nicht geöffnet sind. Hier wird darum gebeten sich vorher im Internet zu erkundigen, ob ein Besuch möglich ist.




Joinville-le-Pont und Runnymede bekommen einen Platz vor dem Schloss

Joinville-le-Pont und Runnymede waren die einzigen beiden Partnerstädte, die man auf dem Stadtplan nicht finden konnte. Das hat sich geändert: beide sind nun durch die Umbenennung der beiden zentralen Plätze vor dem Bensberger Schloss prominent vertreten.

Städtepartnerschaften und freundschaftliche internationale Kontakte hatten in Bergisch Gladbach schon immer einen hohen Stellenwert. Die Städte Joinville-le-Pont und Runnymede waren bislang die beiden einzigen Partnerstädte von Bergisch Gladbach, die nicht in einem Platz- oder Straßennamen wahrnehmbar waren. Dies ändert sich nun durch die Umbenennung der beiden zentralen Plätze vor dem Bensberger Schloss.

„Die beiden Plätze stehen heute für die besondere Freundschaft zu unseren Partnerstädten. Auch wenn die Einweihungsfeier wegen der Corona-Pandemie auf nächstes Jahr verschoben werden muss, freuen wir uns die beiden Plätze bereits heute, am Tag der ursprünglich geplanten Eröffnung, zeigen zu können“, freut sich Bürgermeister Lutz Urbach.

Die Lage hat einen besonderen symbolischen Charakter: Nicht nur, weil zwischen den drei Städten eine dreiseitige Ringpartnerschaft besteht, sondern auch, weil das Bensberger Schloss in seiner Geschichte immer wieder Schauplatz verschiedener kriegsrelevanter Ereignisse wurde. Das 1882 errichtete Kriegerdenkmal mahnt heute als Zeugnis der Vergangenheit dazu, Frieden und Versöhnung immer wieder aktiv zu gestalten.

„Die Benennung der beiden Plätze vor dem Bensberger Schloss soll unseren festen Willen zum Ausdruck bringen, die Freundschaft und Verbundenheit mit den Menschen in unserer französischen Partnerstadt Joinville-le-Pont und in unserer englischen Partnerstadt Runnymede hier in Bergisch Gladbach und besonders in Bensberg zu bewahren, zu pflegen und weiterzuentwickeln“, erklärt Annerose Linden vom Bürgermeisterbüro, mitzuständig für die Städtepartnerschaften.

Die französische Stadt Joinville-le-Pont ist bereits seit dem 18. September 1960 Partnerschaft der Stadt Bensberg – seit 1975 hat die Stadt Bergisch Gladbach die Städtepartnerschaft fortgeführt. Die Partnerschaft und die Benennung des Platzes soll Frieden und europäische Freundschaften symbolisieren und weiter fördern. 

Runnymede ist der Name von Wiesen an der Themse bei der englischen Stadt Egham. Seit dem 8. Mai 1965 bestand die Städtepartnerschaft zwischen der britischen Stadt und der Stadt Bensberg. Als Datum für die Städteverschwisterung wurde bewusst der zwanzigste Jahrestag des Kriegsendes 1945 gewählt, der den Willen zur Freundschaft und zum Frieden zwi­schen den Partnerstädten symbolisieren sollte. Im Jahr 1974 ging die Stadt Egham in der neu gebildeten Stadt Runnymede auf, mit der die Stadt Bergisch Glad­bach die Städtepartnerschaft seit der kommunalen Gebietsreform von 1975 fortführt. 

Die Gestaltung der beiden Plätze wurde im Rahmen der Umbenennung aufgewertet: Durch die Aufbereitung der Bänke und den Ersatz eines Kugelahornbaumes wurde die Aufenthaltsqualität verbessert. Darüber hinaus wurde auf den Plätzen je ein Hinweisschild errichtet, das die Bedeutung der Plätze erklärt und auf die Städtepartnerschaften hinweist. Mittig unterhalb des Schilder sollen noch Siegelplatten mit den Logos der Städtepartnerschaften angebracht werden.

Auch wenn die Eröffnungsfeier der beiden Plätze wegen der Corona-Pandemie noch auf sich warten lassen muss, sind die Plätze bereits begehbar und Bürgerinnen und Bürger können sich über den symbolischen Charakter der Plätze und die Bedeutung der Städtepartnerschaften informieren.  

Bei der Vorstellung der Plätze waren anwesend (v.l.):Michael Thomys (Stadtgrafiker), Michael Zalfen (Zweiter Stellvertretender Bürgermeister), Bürgermeister Lutz Urbach, Josef Willnecker (Erster Stellvertretender Bürgermeister), Annerose Linden (Bürgemeisterbüro und Städtepartnerschaften), Angela Behrend (Arbeitskreis Partnerschaft mit Runnymede und Luton). Klaus Wohlt(Arbeitskreis deutsch-französische Freundschaft) und Anna Maria Scheerer (Dritte Stellvertretende Bürgermeisterin). Auf dem Gruppenfoto fehlt Frederik Saalmann.




Bergisch Gladbach sucht einen Klimaschutzmanager

Die Stadt Bergisch Gladbach hat die Stelle eines Klimaschutzmanagers öffentlich ausgeschrieben. Bis Anfang Juli können Bewerbungen für dieses, viele Bereiche umfassende, Aufgabengebiet eingereicht werden.

Klima- und Umweltschutz sind zu Zeiten des zu beobachtenden Klimawandels und „Fridays for Future“-Demonstrationen in aller Munde. Nicht zuletzt aus diesen Gründen haben Politik und Verwaltung entschieden, dem Thema Klimaschutz in Bergisch Gladbach zukünftig eine noch größere Rolle zuzuweisen:

Aktuell wird ein Klimaschutzmanager (m/w/d) gesucht, der die Ziele des Klima- und Umweltschutzes in verschiedenen Vorhaben der Stadt noch stärker in den Fokus stellen und somit zur ökologischen, ökonomischen und sozialen Nachhaltigkeit von Bergisch Gladbach beitragen soll. 

Zum Aufgabenbereich gehören beispielsweise die Erstellung, Prüfung und Weiterentwicklung sowie Controlling eines Klimaschutzkonzeptes und des Klimaschutzprozesses der Stadt, die Koordinierung und Umsetzung der Maßnahmen des Klimaschutzkonzeptes, die Erfassung und Auswertung von klimaschutzrelevanten Daten, die Mitarbeit bei der Stadtentwicklungs-, Bauleit-, und Grünflächenplanung sowie sonstigen umweltrelevanten Planungen, oder auch die Entwicklung von gesamtstädtischen Qualitätszielen, Leitlinien und Klimaschutzstandards. 

Interessierte können sich auf der Website der Stadt über das Stellenangebot informieren. Darüber hinaus stehen Sebastian Höller (02202 141429) und Willi Schmitz (02202 141326) von der Steuerungsunterstützung des Verwaltungsvorstand II für Fragen zur Verfügung.

Aussagekräftige Bewerbungen können bis zum 3. Juli 2020 gesendet werden an :

Stadt Bergisch Gladbach
Der Bürgermeister
Fachbereich 1-11
Postach 20 09 20
51439 Bergisch Gladbach

oder per E-Mail an: a.kosmidou@stadt-gl.de.

Diese und weitere Stellenausschreibungen der Stadt finden Sie HIER.




Bergisches Museum nimmt Veranstaltungen wieder auf

Die Veranstaltungs-freie Zeit ist im Bergischen Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe in Bensberg vorbei: Es geht los mit Handwerker-Vorführungen, einem Honig-Infostand und einem Familien-Workshop.

Allerdings gelten weiterhin die üblichen Hygiene-Auflagen, zudem können die Termine bei einer Veränderungen der Lage auch wieder abgesagt werden. Aktuelle Infos und die Schutzmaßnahmen fnden Sie auf der Website des Museums.

Die Details zu den Terminen

Handwerker-Vorführung Spinnen
mit Karin und Janina Dünner 
Sonntag, 12. Juli , 14 – 16 Uhr 
Eintritt: 3 Euro / 1,50 Euro (ermäßigt) / für Kinder im Vorschulalter frei 

Sonntagnachmittags lassen unsere ehrenamtlichen Handwerker historische Techniken aufleben. Schauen Sie ihnen über die Schulter. Hier ist Ausprobieren ausdrücklich erlaubt.

Handwerker-Vorführung Weben
mit Sabine und Matthias Körsgen
Sonntag, 12. Juli, 14 – 16 Uhr
Eintritt: 3 Euro / 1,50 Euro (ermäßigt) / für Kinder im Vorschulalter frei Sonntagnachmittags lassen unsere ehrenamtlichen Handwerker historische Techniken aufleben. Schauen Sie ihnen über die Schulter. 

Handwerker-Vorführung: In der Stellmacherei
mit Dr. Alexander Kierdorf
Sonntag, 5. Juli 14 – 16 Uhr
Eintritt: 3 Euro / 1,50 Euro (ermäßigt) / für Kinder im Vorschulalter frei

Sonntagnachmittags lassen unsere ehrenamtlichen Handwerker historische Techniken aufleben. Schauen Sie ihnen über die Schulter. Hier ist Ausprobieren ausdrücklich erlaubt.

Weitere Sommerferien-Angebote:




VHS legt Sommerprogramm auf

Die Volkshochschule startet nach langer Corona-Pause wieder durch. Schwerpunkt eines besonderen Angebotes für den Sommer sind der Gesundheits- und Bewegungsbereich. Die Attraktion ist ein Schnupperkurs im Segelfliegen. Das komplette Programm findet man ausnahmsweise nur im Internt.

Mit über 50 Kursen startet die Volkshochschule Bergisch Gladbach ihr Sommerprogramm. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den Gesundheits- und Bewegungsbereich, weil viele Kurse in diesem Bereich im Frühjahrsemester wegen der Corona-Krise ausfallen mussten. 

Sebastian Hollstegge, der seit Anfang Mai 2020 als neuer pädagogischer Mitarbeiter für diesen Bereich zuständig ist, freut sich, dass es wieder losgeht: „Mit Tai Chi, Yoga, Pilates, Zumba und weiteren Angeboten wollen wir etwas mit Spaß für die Gesundheit unserer Teilnehmenden tun und wieder Bewegung in die VHS bringen.“ 

Es besteht auch die Möglichkeit, Tanzkurse zu besuchen, Fremdsprachen auszuprobieren oder Sommerdesserts in der Lehrküche zu kreieren. Erstmalig im Programm ist ein Schnupperkurs im Segelfliegen. 

Der Leiter der VHS, Michael Buhleier, ist sich sicher: „Für Menschen, die dieses Jahr nicht in Urlaub fahren und in Bergisch Gladbach bleiben, bieten wir mit unserem Sommerprogramm ein attraktives Angebot, um mit Gleichgesinnten die Freizeit zu verbringen.“

Mit Sprachkursen in Englisch, Spanisch, Italienisch, Französisch, Niederländisch, Portugiesisch und Arabisch kann man sich schon auf den nächsten Urlaub vorbereiten.

Da das Sommerprogramm kurzfristig entwickelt werden musste, wird dieses Jahr kein Programmheft in Papierform veröffentlicht. Informieren kann man sich über die Kurse auf der Internetseite  oder bei der Anmeldung der VHS unter der Telefon-Nummer: 02202 – 14 22 63. 




Fußgängerzone: Gutachter nehmen Schäden unter die Lupe

Die Schäden in der Pflasterung der Fußgängerzone sind schon lange nicht mehr zu übersehen. Nach langer Verzögerung sind jetzt Gutachter unterwegs, um die Ursache zu klären. Davon hängt ab, wer die Reparatur bezahlen muss.

In den beiden Wochen vom 15. bis 19. Juni und 29. Juni bis 3. Juli 2020 wird die Fußgängerzone in der Stadtmitte Gegenstand von gutachterlichen Untersuchungen sein. Darüber informierte Stadtbaurat Harald Flügge die Mitglieder des Ausschusses für Umwelt, Klima, Infrastruktur und Verkehr. 

Hintergrund ist ein bereits mehrere Jahre anhängiger Rechtsstreit zwischen Stadt und ausführenden Bauunternehmen über die Anerkennung von Gewährleistungsmängeln. Die streitenden Parteien haben dazu ein sogenanntes Selbständiges Beweisverfahren beantragt, das zunächst ausschließlich der Beweissicherung dient und unabhängig von einem Zivilprozess durchgeführt wird. Der Gutachter hierzu wird vom Gericht benannt.

Dies ist nun geschehen; bei den Terminen vor Ort sollen Proben entnommen und Messungen durchgeführt werden. Die Prozessbeteiligten sind ebenfalls geladen und haben die Möglichkeit der Teilnahme. 

Vorsorglich wird darauf hingewiesen, dass Nachfragen aus der Öffentlichkeit nicht beantwortet und gutachterliche Aussagen vor Ort nicht gegeben werden können, da es sich bei der Beweisaufnahme um ein laufendes Verfahren handelt. 

Die Bestimmungen der Corona-Schutzverordnung werden unabhängig von der Anzahl der bei den Terminen anwesenden Personen nicht verletzt. Hier handelt es sich um zwingend erforderliche berufliche Zusammenkünfte, die von den Kontaktbeschränkungen ausgenommen sind. Den Teilnehmern wird aber empfohlen, eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen.

Weitere Beiträge zum Thema




Bienen im Bergischen Museum präsentieren erste Honigernte

Sechs fleißige Bienenvölker haben mit Hilfe fleißiger Imkerinnen und Imker des Bienenzuchtverein Bergisch Gladbach ihren ersten Honig produziert, der am Info-Stand zur Honig-Ernte im Museum erworben werden kann.

Im letzten Jahr hat ein Team von Imkerinnen und Imkern des Bienenzuchtvereins die Betreuung des Bienenstands im Bergischen Museum übernommen. Inzwischen wohnen sechs Völker im Museum. Die Bensberger Bienen waren in diesem Jahr fleißig, so dass der Verein erstmals einen eigenen Museumshonig produziert hat, der an der Museumskasse für Besucher erhältlich sein wird. 

Bei einem Pressetermin präsentierten die Vereinsmitglieder Robert Kargl und Martina Klupp die Früchte ihrer Arbeit. „Der Museumshonig fängt den Frühling ein“, beschreibt Robert Kargl den flüssigen, goldenen Honig. „Die Bienen haben den Honig aus der Frühtracht der Blüten gemacht. Er ist mild und sehr vielfältig im Geschmack.“

Kargl hofft, dass auch die zwei neuen Ablegervölker, sozusagen Völker in der Entwicklung, im Museum zu fleißigen Wirtschaftsvölkern heranwachsen werden. Denn der Bensberger Museumshonig ist wie das i-Tüpfelchen des Engagements des Vereins im Museum, das seit 2019 beständig ausgeweitet wird. 

Seit vielen Jahren fester Bestandteil des Apfelblütenfests um den Baum der Religionen und des Museumsfest am ersten Sonntag im August, bietet der Verein seit letztem Jahr auch „Bienen-Sonntage“ an, die begleitend zum Bienenjahr den Besuchern Wissenswertes zur Königinnenzucht oder zu Wildbienen vermitteln. Mittlerweile hat der Verein auch eine zweite Schaubeute vor dem Bienenstand installiert, so dass Besucherinnen und Besucher das geschäftige und zielstrebige Treiben der Bienen im Bienenstock beobachten können. 

Martina Klupp und Robert Kargl freuen sich, dass sie nach der coronabedingten Veranstaltungspause im Museum mit dem nächsten Bienen-Sonntag am 21. Juni zwischen 14 bis 16 Uhr den Auftakt zu den wiederaufgenommenen handwerklichen Vorführungen machen: Unter Beachtung von Hygieneauflagen erklären sie interessierten kleinen und großen Besucherinnen und Besuchern, wie Bienen und Imker den leckeren Honig produzieren. 

Der Museumshonig ist an der Museumskasse für 4 Euro erhältlich. 2 Euro von jedem Glas spendet der Verein dem Förderverein des Museums, um deren Arbeit zu unterstützen. 

Wer zum Info-Stand des Vereins zum Thema „Honigernte“ kommen möchte, wird um die Beachtung folgender Hygieneauflagen gebeten:

  • An der Museumskasse können sich Besucherinnen und Besucher für eine der 20-minütigen Zeitfenster beim Info-Stand mit Namen, Adresse und Telefonnummer eintragen.
  • Die Anzahl der beim Info-Stand gleichzeitig anwesenden Besucherinnen und Besucher wird eingeschränkt.
  • Beim Info-Stand muss der Mindestabstand von 1,50m zu anderen Besucherinnen und Besuchern und zu den Imkerinnen und Imkern eingehalten werden.
  • Besucherinnen und Besucher werden gebeten, beim Gespräch mit den Imkern einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. 

Die rund 100 Mitglieder des Bienenzuchtvereins Bergisch Gladbach e. V. betreuen insgesamt über 500 Bienenvölker. Der Verein produziert Bienenhonig und bereichert die Blüten- und Artenvielfalt im Bergischen. Das Lernen über das Imkern und der Austausch von Imkern untereinander ist eines der wichtigsten Standbeine des Vereins, der die Gemeinschaft mit gemeinsamen Aktionen und Workshops stärkt.

Mehr Informationen über das Vereinsleben sowie das umfangreiche Angebot zur Unterstützung des Einstiegs von Neuimkern auf der Website des Vereins.

Interessierte können sich mit Fragen auch direkt per Email an den Verein wenden: bienenzuchtvereinbgl@gmail.com




Wertstoffhof Kippemühle öffnet vollständig

Nach der Schließung wegen der Corona-Pandemie hatte der Wertstoffhol bereits im April seine Arbeit zum Teil wieder aufgenommen. Ab Montag stehen alle Dienste wieder komplett zur Verfügung, auch für Gewerbetreibende.

Ab Montag, den 15. Juni 2020, werden alle akzeptierten Abfallarten wieder angenommen. Auch Gewerbetreibende können nun wieder anliefern.

Für alle Anliefernden besteht Ausweispflicht, sowie die Mund-Nasen-Schutz-Pflicht (diese gilt bereits in den PKWs bei der Kontrolle und Bezahlung). Der Mindestabstand von 1,50 Metern zwischen Personen ist einzuhalten.

Es sind weiterhin nicht alle Annahmeplätze geöffnet, um den geforderten Mindestabstand zu garantieren. Aufgrund dieser Maßnahmen muss mit Wartezeiten gerechnet werden, hierfür bitten wir um Verständnis.

Folgende Dienstleistungen werden neben der Abfallannahme wieder erbracht:

  • Ausgabe von Abfuhrkalendern und Infomaterial
  • Verkauf von Laub- und Restmüllsäcken
  • Ausgabe Gelber Säcke
  • Verkauf von Vorsortierbehältern, Biofiltern und Kompost in Säcken
  • Anmeldung von Sperrmüll zur Abholung
  • Ausgabe, Tausch und Rücknahme von Abfallbehältern (Der Tausch erfolgt nur nach vorherigem Antrag beim Abfallwirtschaftsbetrieb und Anforderung eines Behälter-ausgabe- oder Umtauschscheins). 

Die mobile Schadstoffsammlung findet weiterhin nicht statt. Die Mengenkapazität der Annahmestation ist durch die Maßnahmen aufgrund der Corona-Virus-Pandemie reduziert. Daher bitten wir um die Unterstützung aller Bürgerinnen und Bürger im Sinne einer sicheren und effektiven Entsorgung.

Auch der Betriebshof in Obereschbach öffnet ab dem 15. Juni wieder. Dies beschränkt sich allerdings rein auf die Behälterverwaltung (Behältertausch, -abmeldung, und -anmeldung).

Bevor das Bürgeranliegen vor Ort bearbeitet werden kann, muss im Vorhinein ein Termin vereinbart werden. Somit werden Warteschlangen verhindert und das Anliegen kann schnell bearbeitet werden.

Die Behälterverwaltung befindet sich im Nebengebäude des Abfall-wirtschaftsbetriebes vor dem Besucherparkplatz. Es gilt die Mund-Nasen-Schutz-Pflicht.

Öffnungszeiten Wertstoffhof Kippemühle:
Mo und Sa: 09:00 – 13:30 Uhr,
Di, Do und Fr: 09:00 – 17:00 Uhr und
Mi 09:00 – 18:00 Uhr (Einlass endet 15 Minuten vor Ende der Öffnungszeit)
Adresse: Refrather Weg 34, 51469 Bergisch Gladbach

Öffnungszeiten Betriebshof Obereschbach (nur Behälterverwaltung):
nach Terminvereinbarung
Adresse: Obereschbach 1, 51429 Bergisch Gladbach




Bensberg: Stadt fördert Fassaden-Lifting

Über das Hof- und Fassadenprogramm erhalten Grundstückseigentümer in Bensberg Geld für die Aufwertung ihrer Häuser. Nun wurde der erste Antrag des Hof- und Fassadenprogramms bewilligt. Gefördert werden Kosten für eine ganze Reihe an Verschönerungsmaßnahmen zur Aufwertung und „Inszenierung” von Fassaden.

Das Hof- und Fassadenprogramm ist eine Maßnahme im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes (InHK) Bensberg, das Grundstückseigentümern ermöglicht öffentliche Mittel für die Verschönerung der Hausfassaden und für Begrünungsmaßnahmen zu beantragen.

Die Stadt Bergisch Gladbach, das Land NRW und der Bund unterstützen das Programm, um zur Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität und damit zur Aufwertung Bensbergs beizutragen. Bereits seit Mitte Januar ist es möglich eine Förderung durch das Hof- und Fassadenprogramm zu beantragen.

Start in der Steinstraße

Nun kann sich der erste Eigentümer und Antragsteller über den bewilligten Antrag freuen. Die Arbeiten zur Aufwertung einer Hausfassade in der Steinstraße können starten: Die Ansicht der Immobilien an der stark frequentierten Steinstraße ist heute geprägt von den Rückseiten der Häuser der Schloßstraße. Durch die Förderung ist es nun möglich die Fassade aufzuwerten und besser zu inszenieren.

Das Engagement des Eigentümers zeigt, dass trotz der Corona-bedingten Einschränkungen ein Vertrauen auf eine positive Entwicklung des Standortes Bensberg besteht. „Wir hoffen, dass dieses positive Beispiel auch andere Eigentümer dazu motiviert, sich an dem Programm zu beteiligen. So können wir gemeinsam zur Aufwertung von Bensberg beitragen“, freut sich Helge Mehrtens, Sachgebietsleiterin der Städtebauförderung und Mitorganisatorin des InHK Bensberg. 

Bis 50 Prozent Förderung

Der Förderbeitrag von Bund, Land und der Stadt Bergisch Gladbach kann dabei bis zu 50 Prozent der Kosten betragen. Gefördert werden beispielsweise ein farblicher Anstrich der Fassade, die Aufwertung von Dächern, die Beseitigung von veralteten Werbeanlagen oder die Erneuerung von erhaltenswertem Fassadenschmuck, Haustüren und Schlagläden.

Zusätzlich ist auf privaten Grundstücken die Entsieglung und Begrünung der Freiflächen sowie die Aufwertung, zum Beispiel mit Fahrradständern oder Mülltonnen-Einhausungen, förderfähig. Zur Verbesserung der Zugänglichkeit von Ladenlokalen und Wohngebäuden werden auch Maßnahmen an Eingängen, Treppen oder Wegen finanziell unterstützt. Zusätzlich gibt es Zuschüsse für Fassaden- und Dachbegrünungen.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich vom Stadtteilbüro Bensberg beraten lassen. Wegen der Corona-Pandemie sind derzeitig ausschließlich telefonische Sprechstunden möglich: Mittwochs und donnerstags jeweils zwischen 9.30 Uhr und 13.30 Uhr unter der Rufnummer 0174-1763082.

Ab dem 25. Juni sind auch Beratungen vor Ort, in der Schloßstraße 59, wieder mit eingeschränkten Öffnungszeiten möglich: donnerstags zwischen 9.30 Uhr und 13.30 Uhr.

Weitere Informationen zum Hof- und Fassadenprogramm können nachgelesen werden unter https://www.bergischgladbach.de/das-hof-und-fassadenprogramm.aspx.

Mehr zum InHK Bensberg finden Sie unter https://www.bergischgladbach.de/inhk-startseite.aspx.




Kostenlose Schnuppertouren durch die Stadt starten neu

Die beliebten Touren zum Kennenlernen der Stadt mussten Corona-bedingt pausieren. Doch jetzt geht es wieder los, im Juni sind die Stadtführer in Refrath und Sand unterwegs.

Wie in den Vorjahren ist auch für das Jahr 2020 von der Stadtverwaltung und den Stadtführern ein kostenloses Angebot für Stadtführungen in Bergisch Gladbach erstellt worden. Aufgrund der Corona-Pandemie hat bisher in diesem Jahr leider noch keine Führung stattgefunden.

Nachdem die Lockerungen der Corona-Schutzverordnung auch kleine Führungen im Freien zulassen, werden die ersten Stadtführungen wie geplant für den Monat Juni 2020 angeboten. Unter Einhaltung der Abstandsregelungen und mit einem Mund-Nasen-Schutz können Interessierte an zwei Stadtführungen am 20. Juni 2020 teilnehmen.

Folgende Führungen werden stattfinden:

Samstag, 20. Juni 2020 – 14:30 Uhr
Rundgang Kinderdorf Bethanien / Bergbau im Königsforst
Treffpunkt: Parkplatz Kinderdorf Bethanien
Führung: Hans-Peter Müller
Dauer: circa 2 Stunden
Die Teilnahme ist ausschließlich nach vorhergehender Anmeldung per Mail möglich (max. 10 Personen):g.malek@stadt-gl.de 

Samstag, 20. Juni 2020 – 14:30 Uhr
Rundweg: Geschichtepfad Sand
Treffpunkt: Kirche St. Severin
Führung: Manfred Dasbach
Dauer: circa 2 – 3 Stunden
Teilnahme ist ausschließlich nach vorhergehender Anmeldung per Mail möglich (max. 10 Personen):g.malek@stadt-gl.de 

Weitere Informationen unter www.tourismus-gl.de.




Eine Frau rückt an die Spitze des Immobilienbetriebs

Der Fachbereich 8 (Immobilienbetrieb) umfasst in der Stadtverwaltung den Hochbau, das Grünflächenamt sowie die Verwaltung von Gebäuden und Grundstücken – und damit auch des Zanders-Areals. Die Leitung übernimmt nun eine Frau aus Leichlingen, die lange in Solingen gearbeitet hat.

Eindeutig Bergische Wurzeln hat die neue Leiterin des Fachbereiches 8 – Immobilienbetrieb, Ruth Schlephack-Müller. Die Diplom-Ingenieurin und Architektin ging in Opladen zur Schule und wirkte beruflich mehr als 30 Jahre in der Stadtverwaltung Solingen, wo sie „von der Pike auf“ Karriere machte.

Nach dem Studium der Architektur an der Gesamthochschule Wuppertal schloss sie 1987 den Vorbereitungsdienst für den Bautechnischen Dienst des Landes NRW ab und blieb noch zwei Jahre beim Finanzbauamt Düsseldorf, um bereits 1989 zur Stadt Solingen zu wechseln. 

Zunächst Abteilungsleiterin für Bauunterhaltung, später stellvertretende Leiterin des Dienstleistungsbetriebes „Gebäude der Stadt Solingen“ und Abteilungsleiterin für Bautechnische Grundsatzangelegenheit, war sie zuletzt für Projektentwicklung und technisches Gebäudemanagement der Technischen Betriebe Solingen verantwortlich. 

Ideale Voraussetzungen also, um die Fäden für die sehr weitreichenden und differenzierten Aufgaben des Immobilienbetriebes der Stadt Bergisch Gladbach in der Hand zu behalten.

Die Leichlingerin war durch eine Personalmanagement-Agentur auf das Stellenangebot aufmerksam gemacht worden und hatte daraufhin ihre Bewerbung eingereicht. Sie verantwortet künftig also die Bereiche Gebäude und Grundstücksverwaltung, Hochbau und StadtGrün, außerdem ist sie für das Management der Zanders-Liegenschaft zuständig.

Der Haupt- und Finanzausschuss hat ihr in seiner Sitzung (ebenso wie dem neuen Leiter des Fachbereichs Planen & Bauen, Wolfgang Honecker) seine Zustimmung gegeben. Ruth Schlephack-Müller übernimmt die seit dem 1. März 2020 vakante Stelle in der Nachfolge von Bernd Martmann zum nächstmöglichen Zeitpunkt. 

Weitere Beiträge zum Thema




Schüler statt Flüchtlinge: Lückerather Container werden Klassenräume

Mit dem Containerdorf in Lückerath hat die Stadt jetzt auch die letzte provisorische Unterkunft für Flüchtlinge geschlossen. Damit geht eine Ära zu Ende – in der sich in Bergisch Gladbach sehr viele Menschen um die Menschen aus Krisengebiete gekümmert haben. Viele der Container werden jetzt umgerüstet und während der Sanierung des hinter dem Nicolaus-Cusanus-Gymnasiums als Klassenräume genutzt.

Am 4. Juni 2020 endete in Bergisch Gladbach die Nutzung kurzfristig errichteter Bauten für Menschen aus Krisengebieten. Die letzten Bewohner haben die Containerunterkunft in Lückerath verlassen. Alle anderen Provisorien sind bereits außer Betrieb:

So hatte die Zeltstadt in Katterbach in den drei Hallen insgesamt rund 330 Plätze. Der Erstbezug war am 28. September 2015; der Standort blieb bis Mai 2017 in Betrieb.

Die Container an der Franz-Heider-Straße in Paffrath beherbergten bis zu 153 Personen. Sie wurden am 31. Mai 2016 in Betrieb genommen und mit Ablauf der Baugenehmigung im Mai 2019 geräumt.

Der Containerbau in Lückerath bei einem Termin für die Öffentlichkeit

In Lückerath hätten bis zu 286 Menschen wohnen können. Im April 2017 war die Unterkunft bezugsbereit. Zuletzt lebten hier noch um die 40 Bewohner. Rund zehn Millionen Euro wurden in die Standorte investiert. Da die Baugenehmigung auf drei Jahre begrenzt war, war eine längere Nutzung nicht möglich.

Hintergrund: Im Sommer 2015 hatte die Stadt entschieden, die Menschen aus Krisengebieten, in Zelten und Containerbauten unterzubringen. Parallel dazu waren Turnhallen als Provisorien für das Wohnen der Zugewiesenen genutzt worden.

Die Flüchtlingshilfe ist damit jedoch nicht beendet: Sowohl an der IGP als auch in Heidkamp am Gustav-Lübbe-Haus sind die Flüchtlingsinitiativen noch mit Fahrradwerkstatt und anderen Angeboten im Einsatz.

Rund 865 Flüchtlinge leben aktuell in Bergisch Gladbach, die nunmehr größte Unterkunft ist das Gustav-Lübbe-Haus mit rund 100 Bewohnerinnen und Bewohnern.

Containerschule nach Sommerferien

Am Montag beginnen die nun Umbauarbeiten an den ersten Containern in Lückerath. Die Module werden anschließend verladen und zum Nicolaus-Cusanus-Gymnasium gebracht. Sie dienen dann als Klassenräume während der Generalsanierung des Nicolaus-Cusanus-Gymnasiums. 

Insgesamt 80 Container werden von Lückerath ans NCG umgezogen, damit nach den Sommerferien die Containerschule genutzt werden kann. Die Verwendung der übrigen Container wird noch verwaltungsintern geprüft.

Lutz Urbach im Gespräch mit dem Bürgerportal Bergisch Gladbach. Foto: Laura Geyer
Würdigt den Einsatz von Ehrenamtlern und Mentoren während der Flüchtlingskrise: Bürgermeister Lutz Urbach

Viel Integrationsarbeit geleistet

„Ich möchte den heutigen Tag zum Anlass nehmen, um ein herzliches Dankeschön auszusprechen. Danke an die Anwohnerinnen und Anwohner, die im Vorfeld der Planung und des Baus viele Bedenken und Ängste geäußert hatten und dann aber ein gutes Miteinander mit den neuen Nachbarn gelebt haben. Das ist nicht selbstverständlich“, betont Bürgermeister Lutz Urbach. 

Lutz Urbach versucht es mit Zahlen und Argumenten
Bei Bürgerversammmlungen hatte Lutz Urbach den Anwohnern (hier 2016 in Lückerath) die Pläne erklärt.

„Nicht nur die Lückerather, auch die Nachbarn in allen anderen Stadtteilen mit neuen Unterkünften haben viel Integrationsarbeit geleistet. Ob in Katterbach auf dem Sportplatz an der Grundschule, in Paffrath neben Gesamtschule und Kombibad oder in den Turnhallen in Refrath, Frankenforst, Heidkamp und Sand – überall wurden die Menschen freundlich aufgenommen und von Haupt- und Ehrenamt sorgsam betreut.“ 

Ohne die vielen Flüchtlingsinitiativen, so erläutert Lutz Urbach weiter, wäre der noch andauernde Marathon der Integration wohl bereits zu Beginn gescheitert.

Lesetipp: 2018 hat sich Bürgerportal-Reporterin Laura Geyer in einer vierteiligen Serie am Beispiel Schildgens beschrieben, wie die Stadtgesellschaft mit der Herausforderung umgegangen ist – und wie die Integrationsarbeit die Stadt verändert hat. Alle Beiträge der Serie finden Sie hier.

„Wir als Stadtverwaltung brauchten viele helfende Hände, und die Bergisch Gladbacherinnen und Bergisch Gladbacher standen uns zur Seite“, resümiert der Bürgermeister. „Das war und ist bis heute nicht selbstverständlich. Auch diesen vielen Ehrenamtlern und Mentoren möchte ich ganz herzlich danken.“ 

Flüchtlinge und DRK-Mitarbeiter begrüßen Bundespräsident Joachim Gauck bei seinem Besuch 2015 in Katterbach

Gauck würdigte Willkommenskultur

Urbach erinnert in diesem Zusammenhang auch an den Besuch des Bundespräsidenten Joachim Gauck im November 2015 in Bergisch Gladbach: „Nicht umsonst hat der erste Bürger unseres Staates für seine Informationsreise zur Flüchtlingskrise Bergisch Gladbach ausgewählt. Der Ruf der Willkommenskultur, die wir in unserer Stadt gepflegt haben und noch pflegen, ist bis nach Berlin gedrungen.“ 

Hinweis der Redaktion: Das Bürgerportal hat das Flüchtlings-Thema intensiv begleitet, die rund 400 Beiträge dazu finden Sie hier.

Ebenfalls gute Arbeit hat das sogenannte Hauptamt geleistet. Allen voran die Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter der Stadtverwaltung in Kooperation mit den Fachleuten vom Deutschen Roten Kreuz-Kreisverband Rheinisch-Bergischer Kreis e.V.. Aber auch die Hausmeister für die verschiedenen Einrichtungen haben viele Aufgaben mit Bravour gemeistert. So auch die vielen Umzüge in den letzten Wochen. 

Ingeborg Schmidt als DRK-Gruppenleiterin bei der Einrichtung einer ersten Unterkunft 2015 in Sand. Foto: WSD

DRK spielte eine wichtige Rolle

Für das DRK geht ebenfalls eine Ära zu Ende. An allen Standorten waren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als Betreuungspersonal in den letzten fünf Jahren im Einsatz.

Nun bleibt das Gustav-Lübbe-Haus als Einsatzort erhalten. In Kooperation mit der Stadtverwaltung werden die dort lebenden Migranten betreut.

„Ich bedanke mich stellvertretend für alle, die in den Unterkünften gearbeitet haben, bei Geschäftsführer Reinhold Feistl und der DRK-Vorsitzenden Ingeborg Schmidt“, erklärt Lutz Urbach. „Ohne diese großartige Unterstützung des DRK, die selbstverständlich auch vergütet wurde, wäre die Aufgabe der Integration und Betreuung nicht zu schaffen gewesen.“




Nächste Runde für Umbau Mehrgenerationen-Park

Die Planungen für die Umgestaltung der Grünanlage an der Wilhelm-Klein-Straße in Refrath zu einem Mehrgenerationenpark gehen in die nächste Runde. Die Ideen sollen durch ein Planungsbüro geprüft und weiterentwickelt werden, erklärt die Stadt. Hierzu suche man nun Landschaftsarchitekten und lädt zu Bewerbungen ein.

Im letzten Jahr hat der Bürger- und Heimatverein Refrath (BHV) gemeinsam mit vielen interessierten Anwohnenden spannende Ideen im Rahmen eines Bürgerfestes und einer Onlineumfrage zur Umgestaltung der öffentlichen Grünanlage gesammelt und weiterentwickelt.

Die Ideen für den Umbau der ca. 2.500m² großen Fläche zu einem Mehrgenerationenpark, der zum Treffpunkt aller Altersklassen werden soll, werden nun geprüft, um zu entscheiden, was möglich und sinnvoll ist. 

Finanzierung aus Haushaltsmitteln und Spenden

Durch große Unterstützung aus der Bevölkerung und mit Hilfe eines aufgestellten Vorentwurfs, der bereits 2019 den zuständigen Ausschüssen vorgestellt wurde, konnten für das Jahr 2020 Mittel für den Umbau der Parkanlage im städtischen Haushalt bereitgestellt werden. Außerdem sammelte der BHV im vergangenen Herbst eine beträchtliche Spendensumme ein, die jetzt auf die zweckgebundene Verwendung im Projekt wartet.

Landschaftsarchitekten sollen die Vorschläge zur Gestaltung des Mehrgenerationenparks prüfen und weiterentwickeln

Nun kann die Planung des Entwurfs an ein externes Planungsbüro vergeben werden. Das zu beauftragende Planungsbüro soll den Vorentwurf weiter konkretisieren und insbesondere weitere Ausstattungsvorschläge für den Mehrgenerationenpark liefern, die auch Themen wie Inklusion, essbare Stadt und Biodiversität beinhalten sollen.

Bewerbung bei StadtGrün

Landschaftsarchitektinnen und Landschaftsarchitekten, die Interesse haben, den Entwurf des Mehrgenerationenparks zu gestalten, sind hiermit aufgerufen sich zu bewerben:

  • Deadline: 17. Juni 2020
  • Ansprechpartner: Bianca Bartnik, StadtGrün
  • Kontakt: 02202 14-2753

Nach wie vor ist auch finanzielle Unterstützung aus der Bürgerschaft zur Realisierung des Parks willkommen. Unter derselben Telefonnummer können sich Spendenwillige an StadtGrün wenden, um nähere Informationen zu erhalten.




Bensberger Burgmauer wird aufpoliert

Mit den Fördergeldern des Integrierten Handlungskonzeptes werden nicht nur Schlossstraße, Emilienbrunnen und Stadtgarten umgestaltet – auch die uralte Burgmauer und der Burggraben am Bensberger Rathaus werden städtebaulich aufgewertet.

Das nächste Bauprojekt des Integrierten Handlungskonzeptes (InHK) Bensberg steht in den Startlöchern: Neben 32 weiteren Maßnahmen, wie der Aufwertung des Stadtgartens oder der Neugestaltung der Schloßstraße, wird nun auch die Burgmauer des technischen Rathauses in Bensberg städtebaulich aufgewertet.

Ab Anfang Juni wird die Burgmauer des technischen Rathauses in Bensberg aufgewertet und neu in Szene gesetzt. Historisch ist das Bauwerk sehr bedeutend. Das bereits im 12. Jahrhundert erbaute „alte Schloss“ wurde zwar in den 1960er Jahren zum Rathaus umgebaut, schlägt aber durch seine historische Fassade die Brücke zur Vergangenheit Bensbergs.

Um dieses Erbe zu bewahren gilt es deshalb die Burgmauer zu erhalten und aufzuwerten. Dazu gehört auch die bereits im Sommer 2019 fertiggestellte altstadtgerechte Straßenbeleuchtung, um auch in den Abendstunden eine sichere Nutzung und Orientierung zu gewährleisten.

Weg an der Burgmauer vorerst gesperrt

Die Aufwertungsmaßnahme beginnt Anfang Juni und wird bis Anfang des Jahres 2021 dauern. Der Weg um die Burgmauer wird während der gesamten Zeit gesperrt sein.

Doch nicht nur die Burgmauer wird aufgewertet, sondern auch der Burggraben mit den dazugehörigen Grünbereichen und Freiräumen soll verschönert werden: Am 9. Juni 2020 wird im Ausschuss für Umwelt, Klima, Infrastruktur und Verkehr (AUKIV) über den Burggraben beraten. Im Anschluss soll die Finalisierung der Ausführungsplanung zügig erfolgen.

StadtGrün hat sich bereits mit der Gestaltung des Burggrabens befasst: „Der Entwurf umfasst die Schaffung neuer Wegeverbindungen, die Aufwertung des vorhandenen Spielplatzes, die Aufwertung der Bepflanzung und die Beleuchtung der Burgmauer. Wir möchten der Burgmauer und dem Burggraben zu neuem Glanz verhelfen“, so Volker Oberreuther von StadtGrün.

Claudia Werker vom Jugendamt der Stadt Bergisch Gladbach, StadtGrün und das Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe bereiten zu diesem Themenfeld, insbesondere aber zur Neugestaltung des Spielplatzes, eine Kinderbeteiligung vor.

Hierzu wird voraussichtlich im Herbst, ein Projekt unter dem Motto „Bensberg – Gestern und Heute“ in Kooperation mit der freischaffenden Kunst- und Kulturpädagogin Tihana Biscan sowie der Stadtteileinrichtung „Kontaktstelle im Wohnpark – kurz KIWO“ umgesetzt. 

Das InHK Bensberg umfasst insgesamt 33 Maßnahmen. Mehr Informationen zum diesem und weiteren Projekten des InHK Bensberg finden Sie auf der Website der Stadt

Weitere Beiträge zum InHK




Freibad Milchborntal öffnet am Samstag – mit vielen Regeln

Ab Pfingstsamstag können die Bürger:innen wieder das Freibad Milchborntal nutzen. Dabei gibt es jedoch strikte Hygiene- und Abstandsregeln, Tickets gibt es nur online. Für das Kombibad und die Hallenbäder gibt es noch keinen Termin.

Nachdem das Land NRW den Betrieb von Freibädern wieder für zulässig erklärt hat, öffnet das Freibad Milchborntal ab Pfingstsamstag, den 30. Mai 2020 seine Tore. Der Betrieb des Freibades ist dabei mit strikten Hygiene- und Infektionsschutzvorgaben seitens des Verordnungsgebers verknüpft.

„Die Abstimmung und Umsetzung unseres Hygienekonzepts hat ein wenig Zeit beansprucht. Beim Thema Sicherheit für unsere Badegäste und unser Personal geht jedoch Sorgfalt vor Schnelligkeit. Nun sehen wir einer sicheren Wiedereröffnung des Freibades entgegen.“ so Manfred Habrunner, Geschäftsführer der Bäderbetriebsgesellschaft Bergisch Gladbach mbH.

Dabei müssen sich die Badegäste auf wesentliche Änderungen und Regeln einstellen. Neben den allgemeinen Hygiene- und Abstandsregeln, welche zwingend auch im Freibad gelten, hat die Bäderbetriebsgesellschaft spezifische Maßnahmen zum Infektionsschutz für das Freibad Milchborntal getroffen. Diese betreffen u.a.

Hygienevorschriften: Im Kassenbereich und in geschlossenen Räumen ist eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Jeder Gast ist angehalten, sich beim Eintritt in das Bad sowie nach Nutzung der Sanitärräume die Hände zu desinfizieren.

Es gelten die allgemeinen Abstandsregeln und Kontaktbeschränkungen. Große Gruppen dürfen sich auch im Freibad nicht zusammenfinden.

Zutrittsbeschränkungen: Zur Wahrung der allgemeinen Abstandsregeln im Bad ist die Zahl der Badegäste stark reduziert.

E-Ticketing: Um eine lückenlose Nachverfolgung zu gewährleisten und Warteschlangen zu verhindern, müssen Badegäste vor dem Besuch des Bades online ein Ticket erwerben.

„Jeder Badegast hat die Möglichkeit, über unsere Webseite www.baeder-gl.de online sein Ticket zu erwerben und dieses auf dem Smartphone vorzuzeigen oder sich das Ticket zuhause auszudrucken.“ erläutert Habrunner weiter und weist darauf hin. „Nur wer ein Online-Ticket besitzt, kommt rein.“

Der Online-Ticketverkauf startet am Freitag, den 29. Mai 2020 um 12 Uhr.

Tarife: Die reguläre Entgeltordnung wird vorrübergehend außer Kraft gesetzt.

Um bei der limitierten Gästezahl möglichst vielen Menschen ein Besuch zu ermöglichen, wird es im Freibad Milchborntal zwei feste Zeitblöcke geben:

  • 10.00 – 14.30 Uhr
  • 15.30 – 20.00 Uhr

Die Eintrittspreise liegen für Erwachsene (ab 18 Jahre) bei 4,50 Euro und für Kinder/Jugendliche (4-17 Jahre) bei 3,50 Euro. Kleinkinder bis einschließlich 3 Jahre haben freien Eintritt. Alle weiteren Tarife entfallen.

Sanitäranlagen: Umkleiden, Duschen und Toiletten sind in verringertem Umfang verfügbar.

Gastronomie: Der Freibadbetrieb eröffnet in der ersten Woche ohne gastronomisches Angebot. Es ist zulässig, Verpflegung mitzubringen.

„Sicheres Badervergnügen

Die getroffenen Maßnahmen bedeuten Einschränkungen, ist sich Habrunner bewusst, „aber wenn sich alle an die Regeln halten, steht einem sicheren Badevergnügen nichts im Wege.“

Hierfür wird auch das Badpersonal sorgen, welches eigens noch einmal im Umgang mit den Hygienevorschriften und im richtigen Umgang mit den Corona-Regeln geschult wurde. Zusammen mit einem verstärkten Reinigungsteam sollen so die notwendigen Standards eingehalten werden.

Öffnung der Hallenbäder wird vorbereitet

Seit dem gestrigen Mittwoch, den 27. Mai 2020, gibt es weiterhin Neuigkeiten für den Betrieb von Hallenbädern. Hier wurde seitens des Landes NRW das Bahnenschwimmen oder eine vergleichbare Betätigung ab dem 30. Mai für zulässig erklärt.

Für eine Umsetzung im Kombibad Paffrath und im Hallenbad Stadtmitte bestehen bereits konkrete Ideen. Jedoch müssen die entsprechenden Hygienekonzepte auch hier, wie schon bei den Freibädern, noch einmal gründlich mit den nun veröffentlichen Hygienevorgaben abgeglichen und vor einer Öffnung der Bäder mit den zuständigen Stellen abgestimmt werden.

„Die Landesregierung hat mit der Öffnung der Schwimmbäder zum 30. Mai ihre Ankündigung umgesetzt, die konkreten Bedingungen hierfür den Betreibern allerdings erneut nur sehr kurzfristig zur Verfügung gestellt. Wir bemühen uns um eine schnellstmögliche Wiedereröffnung“ lässt Manfred Habrunner ein genaues Wiederöffnungsdatum für die Hallenbäder in Bergisch Gladbach noch offen.

Weitere Beiträge zum Thema




Beratung für Frauen und Mädchen in Zeiten von Corona

Mit einer Flyeraktion bieten die Gleichstellungsbeauftragte und der Verein Frauen helfen Frauen e.V Hilfe für Frauen und Mädchen in Notsituationen an. Der Flyer enthält alle Kontaktinfos und liegt in Supermärkten, Apotheken und vielen anderen Stellen der Stadt.

„Beratung für Frauen und Mädchen in Zeiten von Corona“: Mit dieser Flyeraktion wollen die städtische Gleichstellungsbeauftragte und der Verein Frauen helfen Frauen e.V. auf die Möglichkeit aufmerksam machen, sich in Situationen häuslicher Gewalt und auch anderen familiären und persönlichen Notlagen Unterstützung zu holen.

Die handlichen DIN A5-Merkzettel weisen auf die Telefon- und Onlineangebote der Allgemeinen Frauen- und der Mädchenberatungsstelle im Rheinisch-Bergischen Kreis hin.

Auffällig in violett gestaltet, sollen diese  in Apotheken und Supermärkten der Stadt ausgelegt werden und  ermutigen, bei Konflikten, Ängsten und Problemen die angebotene Beratung per Telefon oder online in Anspruch zu nehmen.

Die in Zeiten von Corona geltenden Kontaktbeschränkungen bedeuten für Familien, in denen es ohnehin schon kriselt, eine große Herausforderung, wenn Ehepartner oder Eltern und Kinder wochenlang wesentlich stärker auf sich selbst bezogen sind.   

Magdalene Holthausen, Leiterin von Frauen helfen Frauen Bergisch Gladbach e.V., sieht hier erhöhte Gefahren von Übergriffen innerhalb einer Familie:

„Fachorganisationen und Expert*innen befürchten, dass unter den aktuellen Bedingungen ein Anstieg von Partnerschaftsgewalt und Gewalt gegen Kinder und Jugendliche im häuslichen Umfeld zu erwarten ist. Durch die Ausgangsbeschränkungen kann es zum einen zur Zunahme von häuslicher Gewalt kommen, zum anderen ist den Betroffenen oft der Zugang zu Beratungsstellen und auch zu Beratungsmöglichkeiten erschwert.“ 

Die städtische Gleichstellungsbeauftragte Judith Klaßen teilt diese Befürchtung:

„Die Betroffenen verbringen mit Tätern oder Täterinnen viele Stunden im Haushalt; es ist leicht vorstellbar, dass sich dabei kaum Gelegenheiten ergeben, sich Hilfe zu holen und Kontakt zu Beratungsstellen aufzunehmen. Insofern gehe ich mit den Expert*innen davon aus, dass die Anzahl der Anzeigen, die aktuell bei den Beratungsstellen eingeht, von der Zahl der tatsächlichen Übergriffe deutlich abweicht.“ 

Einige Kommunen und Kreise haben sich daher entschlossen, Hilfesuchenden, die von häuslicher Gewalt bedroht / oder betroffen sind, im öffentlichen Raum über Kontaktstellen und Hilfenotrufe zu informieren. 

Für Bergisch Gladbach unterstützt Bürgermeister Lutz Urbach diese Aktion und ermutigt Opfer von häuslicher Gewalt, sich den Freiraum zu verschaffen und Hilfe in Anspruch zu nehmen:

„Die Idee, gezielt Apotheken und Supermärkte als Auslagestellen für die Flyer zu gewinnen, empfinde ich als guten Ansatz, um viele Betroffene erreichen zu können. So wird hilfesuchenden Mädchen und Frauen deutlich erleichtert, Kontakt mit der Mädchen- und Frauenberatungsstelle aufzunehmen.“

Der Hinweiszettel der Frauen-/ Mädchenberatungsstelle fasst alle Informationen über deren Erreichbarkeit knapp zusammen und enthält einen QR-Code. Den kann man entweder sofort einscannen oder den Zettel einstecken, so dass die Mädchen und Frauen ihre Ansprechpartner im Falle des Falles sofort verfügbar haben.

Weitere Beiträge zum Thema




Das Wahlbüro wirbt um Wahlhelfer

Der Termin für die Kommunalwahl im September steht, aber viele Fragen sind noch offen. Die Zeit drängt, daher beginnt das Wahlbüro jetzt mit den Vorbereitungen. Es nennt wichtige Daten, bestellt viele Umschläge für die Briefwahl und appelliert an die Bürger, sich als Wahlhelfer zu bewerben.

Die Kommunalwahl findet statt! Nach wie vor gilt die Bekanntmachung des NRW-Innenministeriums vom September letzten Jahres, nach der sich die Städte und Gemeinden im Land richten. Der Wahltermin ist demnach der 13. September 2020. 

Das Wahlbüro hat bereits mit den Vorbereitungen für die Wahl des Stadtrats, der Bürgermeisterin/des Bürgermeisters, des Kreistages und des Integrationsrates begonnen.

Die Zeit läuft davon

„Uns liegen noch keine Handlungsempfehlungen der Landeswahlleitung vor, allerdings läuft uns die Zeit davon. Daher müssen wir nun bei der Planung zügig voranschreiten.“, betont Frank Bodengesser, Leiter des Wahlbüros der Stadt Bergisch Gladbach.

Erleichterungen im Verfahren sind zwar angekündigt, aber entsprechende Beschlüsse des Landtags sind noch nicht bekannt. Deshalb müssen die Parteien und Wählergruppen bis auf weiteres die derzeit gültigen Regelungen im Auge behalten: 

  • Letzter Tag für die Einreichung der Wahlvorschläge ist der 16. Jui, 18 Uhr
  • Die Zahl der Unterstützungsunterschriften für „neue“ Parteien und Wählergruppen beträgt für einen Wahlbezirk fünf, für die Reserveliste 90 und für einen Bürgermeister bzw. eine Bürgermeisterin 310 Unterschriften.
  • Auch gilt derzeit noch die maximale Größe der Stimmbezirke mit bis zu 2.500 Einwohnern.

Das Wahlbüro wird im Falle einer Rechtsänderung auf den städtischen Internetseiten informieren.

Wahllokale werden inspiziert, Direktwahlbüros eingerichtet

Das Wahlbüro wird in den nächsten Tagen und Wochen alle Wahlräume in den Stadtteilen inspizieren und ggf. an ein Hygienekonzept anpassen.

Außerdem bereitet man sich auf ein erhöhtes Briefwahlaufkommen vor. Ab dem 10. August wird es in den Stadteilen Bensberg, Refrath und in der Stadtmitte wieder Briefwahllokale vor Ort (Direktwahlbüros) geben, in denen die Wählerinnen und Wähler vorab ihre Stimme abgeben können.

„Wir haben eine große Anzahl der dazu notwendigen Umschläge und Merkblätter bestellt, sodass wir der hoffentlich starken Resonanz an Briefwählern Herr werden können“, so Bodengesser. Auch in den Direktwahlbüros wird auf die Einhaltung der Hygienestandards geachtet.

Wahlhelfer gesucht – Demokratie live

Ab Montag, 25. Mai 2020 nimmt das Einberufungsteam für die Wahlvorstände seine Arbeit auf. Es werden auch für diese Kommunalwahl wieder Freiwillige als Wahlhelfer gesucht! Das Wahlbüro appelliert an alle Wahlberechtigten, sich zur Verfügung zu stellen. Insbesondere können bei dieser Kommunalwahl auch 16-Jährige in einem Wahlvorstand mithelfen.

Gerade für junge Leute ist die Tätigkeit besonders interessant. Zum einen bietet sie die Gelegenheit, Demokratie live und vor Ort mitzuerleben, zum anderen springt ein ordentliches Taschengeld dabei heraus. Für die Tätigkeit erhält jede/r mindestens 50 Euro auf die Hand, die Wahlvorsteherin/der Wahlvorsteher sogar 60 Euro.

Ein Wahlvorstandsteam besteht aus acht Mitgliedern, die sich zu viert den Vormittag und den Nachmittag aufteilen. Abends treffen sich alle wieder zum gemeinsamen Auszählen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Wahlhelfer müssen lediglich mindestens 16 Jahre alt sein und die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen.

Bewerben kann man sich per Email unter wahlhelfer@stadt-gl.de oder über die Homepage der Stadt Bergisch Gladbach unter

Weitere Beiträge zum Thema