Zanders-Betriebsrat will M-real per Gericht zur Umkehr zwingen
Der Betriebsrat der Gohrsmühle besteht auf Einhaltung der Betriebsvereinbarung vom April, wonach das Zanders-Werk in einen Papierpark mit verschiedenen Betrieben umgewandelt werden soll. Das habe Eigentümer M-Real nie ernsthaft verfolgt und wolle statt dessen nur noch Chromolux-Papier produzieren sowie eine Faltkarton-Fertigung ansiedeln. Der Betriebsrat werde weiter über seine Gewerkschaftskontakte nach Investoren suchen, wie in der Betriebsvereinbarung vorgesehen.  Zur Not werde man das ursprüngliche Konzept einklagen, droht Betriebsratschef Frank Eschenauer.  Zudem werde er Gespräche über eine Betriebsvereinbarung – zur Abwicklung von bis zu 350 Arbeitsplätzen – vorerst verweigern. Dabei verfügt Eschenauer über ein probates Druckmittel:  Ende 2011 läuft eine alte Betriebsvereinbarung aus: 2008 hatten die Zanderianer bei der Wiedereinführung der 40-Stunden-Woche auf Geld verzichtet. Gibt es keine Anschlusslösung, muss M-Real auch in der Chromolux-Fertigung acht  Prozent höhere Löhne zahlen.
Quelle: BLZ
Weitere Informationen: Alle Beiträge zu M-real Zanders

Autobahnzubringer: NRW stellt auch für 1. Bauabschnitt zu wenig Geld bereit
Die CDU-Landtagsabgeordneten Holger Müller und Rainer Deppe lassen in Sachen Autobahnzubringer nicht locker. Auf eine weitere Anfrage beim NRW-Verkehrsminister bekamen sie nun die Antwort, bereits der erste Bauabschnitt zwischen Mülheimer Straße (Gronau) und Kölner Straße (Bensberg) werde grob mit 36 Millionen Euro veranschlagt, im Landestraßenbedarfsplan sind aber nur 16,15 Millionen vorgesehen. Zudem wird aufgrund von Altlasten mit einem weiteren Kostenanstieg gerechnet.  Zwar hatte das Ministerium diesen Bauabschnitt auf der Liste der Projekte mit hoher Priorität belassen, was eigentlich einen Baubeginn bis 2015 bedeute – das sei bei der Finanzlage aber nicht möglich. Den zweite Abschnitt bis  zur Autobahn stuft Düsseldorf ohnehin als nachrangig ein. Daher rät die Regierung Bergisch Gladbach, die Verkehrsprobleme durch den Ausbau kommunaler Straßen selbst zu beseitigen.
Quellen: BLZ, Rainer Deppe, KSTA offline
Weitere Informationen: Alle Beiträge zum Autobahnzubringer

Kreis und Kommunen verpflichten sich zu schneller Arbeit
Der Rheinisch-Bergische Kreis und alle seine acht Kommunen haben einen Service-Verbund gegründet und sich dabei verpflichtet, die Anfragen ihrer “Kunden” (Bürger und Firmen) schneller zu behandeln. Das ist ganz konkret gemeint, so sollen

  • geprüfte und fällige Rechnungen innerhalb von 15 Tagen bezahlt werden
  • Anfragen zu Bau- und Gewerbeflächen innerhalb von drei Tagen beantwortet werden
  • Anregungen und Beschwerden erhalten innerhalb von fünf Tagen „eine qualifizierte Antwort“
  • Anrufe und E-Mails von Bürgern weden unmittelbar entgegengenommen
  • Sonderparkausweise für Anwohner, Behinderte und Handwerker gibt es innerhalb von drei Tagen
  • Gaststättenerlaubnis wird innerhalb von drei Tagen erteilt.

Wodurch das erreicht werden soll (ohne zusätzliches Personal), und warum das bislang noch nicht ging, wurde nicht öffentlich erörtert.
Quelle: KSTA, BLZ

Bergische Köpfe

  • Lutz Urbach, Mitglied der Kommunalgewerkschaft komba, lobt bei einem Gewerkschaftstreffen die Feuerwehr als “älteste Bürgerinitiative in Deutschland”, BLZ
  • Helmut Brunotte, Kinomogul, beurteilt die neuen Pläne für das Lowencenter in Bensberg sehr positiv, hält aber nichts von einer Öffnung der Fußgängerzone, KSTA
  • Carsten Mell (37), Grafiker und Zeichner in Rösrath, liebt Comic. Seine eigenen zeigt er jetzt in einer Ausstellung in Köln, BLZ
  • Nelly und Ralph Fleckhaus haben das legendäre Fleckhaus in Odenthal vermietet, ihren Hausstand aufgelöst und sind zu einer Weltreise aufgebrochen- auf Nimmerwiedersehen, KSTA offline

Weitere Berichte

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Umfrage der Woche

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Landrat-Watch

  • Frank vom Scheidt beantwortete die 26 Fragen des iGL
  • Frank vom Scheidt diskutierte in seiner Funktion als Personaldezernent des LVR mit Verdi-Mitglieder über die Zukunft des LVR, Verdi
  • Der Kreis sucht einen Nachfolger, BLZ
  • Alle Beiträge zur Landratswahl

Die lieben Nachbarn

  • Overath streitet über Güte der Streusalz-Vorräte, BLZ
  • Rösrath: das beitragsfreie letzte Kindergartenjahr kostet die Stadt 84 000 Euro, KSTA offline

Das bringt der Tag

Aktualisierung: Was der Tag bringt

Diese Presseschau gibt den Stand am Morgen wieder. Tagsüber kommen laufend Nachrichten herein. Die greifen wir in unserem Twitterkanal i_GL auf – doch das ist etwas für Spezialisten. Aber ab sofort können Sie die Kurznachrichten hier bequem verfolgen. Falls Sie die Presseschau schon morgens lesen lohnt es sich also, im Laufe des Tages noch mal vorbei zu schauen. Falls Sie selbst twittern und ihre Meldungen hier erscheinen lassen wollen: markieren Sie ihre Tweets mit #gl1. Das reicht.



Zur Erklärung:

  • Alle Meldungen in umgekehrt chronologischer Reihenfolge, die aktuellsten ganz oben.
  • Automatische Aktualisierung alle 15 Minuten. Wenn Sie mit der Maus über den Kasten fahren erscheint rechts ein Schieberegler, man kann auch mit den Pfeiltasten nach unten scrollen.
  • RT steht für ReTweet ( Meldungen, die nur weitergeleitet wurden), hinter @ folgt der Absender. “RT @ksta_rbo” steht also für eine Meldung des KSTA, die aufgegriffen und an die eigenen Leser weitergeleitet wurde.

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