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ist Fotograf, Designer und Kommunikationsberater.

7 Kommentare zu “Parkplätze sind kein Rezept gegen Ödnis”

  1. Es kommen sicherlich mehrere Gründe zusammen. Der von Ihnen genannte ist auch einer. Ich war heute in der Stadt, Treckingschuhe kaufen. Bei Görtz bin ich rausgegangen mit den Worten: “Dann muss ich die wohl im Internet bestellen.” Die hatten echt kein einziges Paar. Dann bin ich im Löwencenter fündig geworden. Ein einziges “Modell” unter 100 Euro. Das gabs zum Glück in der richtigen Größe und ich hab es mitgenommen. Im Internet wäre die Auswahl unter 100 Euro wesentlich umfangreicher gewesen. Aber Schuhe probiert man halt gerne vorher an.

  2. Frau Wirrkopf,

    Das ist sicherlich eine richtige Beobachtung. Der Grund ist aber glaube ich eher, dass viele (ich schließe mich da ein) heute lieber online kaufen. Zu billigeren Preisen, mit weniger Stress und ohne oft nervige Verkäufer.
    Da hat der deutsche Einzelhandel einfach “den Schuss nicht gehört”. Ich denke das ist ein überregionales Phänomen.

  3. Ich wage mal zu unken und ein bisschen zu übertreiben: Mit der Zeit werden alle “die großen Namen” der Geschäftswelt hier wieder verschwinden. Nicht weil Parkplätze fehlen sondern weil Umsätze fehlen. Unsere Welt lebt doch davon, dass Menschen Dinge kaufen, die sie nicht brauchen und davon viel und jedes Jahr wieder das Neuste. Das kann nicht funktionieren, wenn Menschen kein Geld mehr haben, dass sie nicht brauchen.

    Die Stadt ist unter der Woche voller Menschen. Aber wenn man sich mal eine Weile hinstellt und guckt, was diese Menschen tun, wird man feststellen: Sie laufen rum, gucken und befühlen das Angebot, kaufen es aber nicht. Die meisten machen es mangels Kohle wie ich: Sie schauen sich an, was es gibt, was sie sich aber nicht leisten können, vermutlich weil die Miete und die Raten fürs Auto wichtiger sind. Dann kaufen sie sich eine Wurst oder irgendwas beim Billigbäcker und setzen sich auf eine Bank neben den bereits erwähnten vor Schmutz starrenden Abfallbehältern. Überall, wo es Essbares gibt, sitzen Menschen. Beispiel RheinBerg-Galerie: Dort sitzen die Leute, essen und trinken, aber in den Shops ist keine Kundschaft. Jedenfalls nicht so viel, dass so ein Laden überleben könnte. M.E. muss nicht das Angebot attraktiver werden, sondern die Menge verfügbaren Geldes in der Hosentasche der Bürger muss mehr werden. Daran können Stadtplaner aber nun mal gar nix ändern.

    Aus der RheinBerg-Galerie kann man, wenn sie dann irgendwann leersteht, sicherlich noch einen türkischen Basar machen. Aber für den Rest der Stadt seh ich schwarz!

  4. Völlig einverstanden: “nur mehr Parkplätze”, das bringt uns in unserer Stadtentwicklung nicht voran.

    Ich denke auch, dass man aus einer alten Dorfkneipe nicht so ohne Weiteres eine “Erlebnisgastronomie” (für welche Zielgruppe auch immer) machen kann. Das ist jedoch nicht tragisch: die Stärke unserer Stadt kann in der gelungenen Mischung liegen.
    Eine von den dort wohnenden Menschen akzeptierte Dorfkneipe ist mir natürlich lieber als (noch) eine Spielhalle.

  5. PS: Aus einer alten Dorfkneipe mach man keine Erlebnisgastronomie nur mit mehr Parkplätzen. Man braucht einen neuen Besitzer bzw. Pächter ;-))

  6. P. B.-C. Dem ersten Teil (Thema Parkplätze) kann ich mich 100 pro anschließen. Gedankenloses verwalten statt kreatives gestalten. Der Mut zu neuem Denken und Handeln fehlt. Die Bereitschaft alte Wege zu verlassen? Fehlanzeige! Wie tief dieses Denken bei allen Beteidigten verwurzelt ist, zeigt der Ruf nach mehr Parkplätzen. Stadtentwicklung und -planug ist mehr als die Ruf nach Parkplätzen.

  7. Dieser Beitrag spricht mir aus der Seele: sowohl zum Thema Parkplätze, wie auch zum erwähnten Bahndamm wird es wirklich höchste Zeit für ein neues Denken. Inwieweit die Kommunal- und die Bürgermeisterwahl dies bringen werden?
    Schauen wir mal…

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