Die bevorstehende Ausstellung „Trügerische Landschaft“ des AdK (Arbeitskreis der Künstler) beschäftigt sich mit den Folgen des Reaktorunfalls von Tschernobyl vor 40 Jahren. Diese Erinnerung an die atomare Katastrophe ist wichtig – lenkt sie doch den Blick auf die ständig wachsende „normale“ Bedrohung.
Autoren-Archive: Klaus Hansen
ist Fotograf, Designer und Kommunikationsberater.
Die Vergangenheit bleibt
Zum 80. Jahrestag des Ende des Zweiten Weltkriegs erinnert Klaus Hansen die Konzentrationsaußenlager hier in Bergisch Gladbach und an die Verbrechen in den letzten Tagen des Kriegs. Aber auch an die mutigen Frauen und Männer, die noch Schlimmeres verhinderten.
Erinnerungen und Gedanken zur Flucht, ganz persönlich
Der Bericht über einen geplanten Containerbau für Flüchtlinge an der Paffrather Straße hat im Bürgerportal eine umfangreiche Diskussion ausgelöst. Einige Kommentare machen mich sehr nachdenklich. Wohin driften wir als Gesellschaft ab?
Gemeinsam für Demokratie und Freiheit
Als Kind habe ich die Gräuel des von Deutschland ausgehenden Weltkriegs noch erlebt. Aber das Aufwachsen in einem offenen, freiheitlichen, demokratischen Land hat mein Leben geprägt. Und nun erfährt eine Partei der ewig Gestrigen und Unzufriedenen eine Zustimmung, die mich erschreckt. Nationalisten vieler Länder fallen zurück in Zeiten, die wir überwunden glaubten. Wir erleben gerade die Bedrohung unserer Demokratie, den Angriff auf unsere Freiheit und den Rechtstaat.
Es gibt sie doch, die seriösen Medien
Die gesellschaftliche Auseinandersetzung verroht, Differenzierungen bleiben zu oft auf der Strecke – und auch die freie Meinungsäußerung steht unter Druck. Dabei brauchen wir gerade jetzt mehr denn je einen streitbaren Diskurs auf einer qualifizierten, empathischen Ebene. Dafür bieten Medien wie das Bürgerportal eine gute Basis – die es zu nutzen gilt, argumentiert unser Autor Klaus Hansen.
Die fast unlösbare Aufgabe
Üble Radwege, viele Schilder, kein Respekt: Es gibt viele Gründe, warum Radfahren in Bergisch Gladbach kein Spaß ist. Und die überfällige Mobilitätswende eine Herkulesaufgabe bleibt. Unser Autor ist kein Experte, sondern nur ein gemeiner Verkehrsteilnehmer, häufig mit dem Pedelec unterwegs. Ausgerüstet mit spitzer Feder und scharfen Augen für die Absurditäten des Verkehrs. Kennen Sie zum Beispiel den schmalsten Radweg der Stadt?
Bei Tag der offenen Tür im KREA-Club zeigen Jugendliche ihre Talente
Unter dem Motto „Mach mit!“ hat der Krea Jugendclub seinen Tag der offenen Tür gefeiert. Die Jugendlichen nutzten die Gelegenheit, ihre vielfältigen Talente zu präsentieren. Auf der Bühne gab es Rap, Gesang, Streetdance und Breakdance zu bestaunen. Eine Fotoreportage.
Ein Appell an die Vernunft
Wir haben viel zu viele Autos, und viel zu große. Sie produzieren Feinstaub und CO2, sie kosten Platz. Eine Freiheit, für die diese überdimensionierten Autos angeblich stehen, zerstören sie selbst. Und unsere Städte, unsere Umwelt. Was also können wir tun? Was müssen wir tun? Wir könnten Vernunft walten lassen. Und uns bescheiden. Ein Essay von Klaus Hansen, mit dem wir eine Serie zu grundlegenden Fragen der Klimawende starten.
Kirmes in Bergisch Gladbach – ein Bilderbuch
Nach einer schmerzhaften Corona-Pause ist die Kirmes zurück in Bergisch Gladbach, am Samstag wird die traditionelle Pfingstkirmes eröffnet. Für diejenigen, die sich kaum noch erinnern können, was die Kirmes ausmacht, haben wir aus dem Archiv von Klaus Hansen ein Bilderbuch zusammengestellt. Und auch für alle, die sich schon mal in Stimmung bringen wollen.
Deutscher Platz: Es ist an der Zeit für eine Entscheidung
Der Krieg gegen die Ukraine wühlt bei Menschen, die den zweiten Weltkrieg noch erlebt haben, tief vergrabene Erinnerung auf. Auch bei unserem Autor Klaus Hansen, der sich vor diesem Hintergrund noch einmal die Geschichte der Umbenennungen des Deutschen Platzes in Bensberg vorgenommen hat – und einen friedvollen Kompromiss vorschlägt.
Bruno – das einzigartige Geschenk
Dieser Text handelt davon, wie aus einem Spendenwunsch beinahe ein Spendenverzicht wird und ein sinnvolles Projekt fast scheitert. Nach einer unruhigen Zeit blickt Bruno, der Einzigartige, heute gelassen über den Zaun an der Weide in die Weite.
Der Diepeschrather Bär
Mitten im Diepeschrather Wald, fast schon in Köln, steht ein Bär. Erschaffen an einem Tag aus einer sehr alten Eiche. Und gleichzeitig ein anregendes bürgerschaftliches Engagement.
Eine Zeitreise in Bergisch Gladbachs Industriegeschichte
Wenn Sie das wieder geöffnete Papiermuseum an der Strunde besuchen, sollten Sie die alte Maschinenhalle nicht übersehen. Hier steht die alte Papiermaschine PM4 – und damit ein wichtiger Teil der Industriegeschichte Bergisch Gladbachs. Mit dieser Fotoreportage schließen wir unsere siebenteilige Serie zur Alten Dombach ab.
Ein schöner Name für einen schönen neuen Park
Nach wie vor ist die Debatte über eine Umbenennung des Hindenburgsplatzes und des Deutschen Platzes in Bensberg sehr kontrovers, inzwischen haben sich die Grünen positioniert, in anderen Parteien und in der Bürgerschaft wird diskutiert. Unser Autor Klaus Hansen hat noch einmal alle Argumente für und gegen einen neuen Namen aufgearbeitet – verbunden mit einem ganz konkreten Vorschlag.
Hindenburgplatz: Ein Vorschlag für eine friedliche Lösung
Die Straßenschild-Aktion einer jungen Initiative hat die Debatte um die geschichtliche Einordnung des Hindenburgplatzes und des Deutschen Platzes erneut angefacht. Unser Autor Klaus Hansen stellt einen neuen Vorschlag vor, der vielleicht zu einer einvernehmlichen Lösung führt.
Eine Kritik am Umgang mit der Corona-Krise
Ein Jahr nach Beginn der Pandemie in Deutschland zieht unser Autor Klaus Hansen in einem „Brief an meine Freunde“ ein erstes Fazit. Corona habe schonungslos aufgedeckt, welche gravierenden Versäumnisse sich schon zuvor angehäuft hatten. Auch das Management der Krise sei nicht gerade optimal gelaufen.
Ein Bilder-Buch zum Fest: Gladbacher Getier
Friederike Naroska ist (unter anderem) Biologin und hat ein Buch vorgelegt, das den Tieren und Fabelwesen im Stadtbild nachgeht. Zudem liefert es viel Hintergrund zur Geschichte Bergisch Gladbachs und über die Grafen von Berg. Das Buch ist zwar schon zehn Jahre alt, aber zeitlos aktuell und jetzt wieder erhältlich.
Was ist deutsch am Deutschen Platz?
Der Deutsche Platz und der Hindenburgplatz in Bensberg werden städtebaulich umgestaltet. Dabei soll „das historische Erbe bewahrt und Zukunft gestaltet“ werden. Dazu gehört aber mehr, als die Pflege von Hecken: Eine Auseinandersetzung mit den Namen und dem Erbe von 1930 ist überfällig. Eine Schülerin und einige andere haben gute Ansätze geliefert, jetzt muss etwas geschehen!
Worauf es nun ankommt
Die aktuellen Informationen zu Corona erreichen nicht alle Mitbürgerinnen und Mitbürger. Denn viele hören und sehen nicht die öffentlich-rechtlichen Sender, lesen keine Tageszeitung oder das Bürgerportal. Und nicht alle Menschen in dieser Stadt sprechen Deutsch als erste Sprache.
Bensberger Impressionen: Die neue Schlosstreppe
Die neue Schlosstreppe an der Schlossstraße ist offiziell noch gar nicht eröffnet, doch sie wird schon heiß diskutiert. Damit Sie sich ein Bild machen können zeigen wir das Bauwerk aus allen Perspektiven.
Denken verleiht Flügel – Gespräche mit Walter Hanel zum 90.
Ein aufmerksamer und kritischer Beobachter des Zeitgeschehens wird in diesen Tagen 90 Jahre alt: Walter Hanel. Seit mehr als einem halben Jahrhundert ist der Bergisch Gladbacher Ehrenbürger ein subtiler Kommentator des Zeitgeschehens. Bekannt sind vor allem seine Karikaturen – aber auch seine freien Zeichnungen sind eine Klasse für sich.
Hintergrund im Vorübergehen
Vom Papiermuseum Alte Dombach führt der Pflanzenpfad nach Osten zum Maschinenfreigelände und zur rund zweihundert Meter entfernten Maschinenhalle der Neuen Dombach. Hier werden die Rohstoffe gezeigt, die seit über 2000 Jahren zur Papierherstellung genutzt werden, hier kann man sehr viel Hintergrundwissen im Vorübergehen einsammeln. Der sechste Teil unser reich bebilderten Serie zum LVR Industriemuseum.
Zum Fisch im Wald
Im Gelände des Papiermuseums Alte Dombach stoßen Ausflügler:innen auf ungewöhnliche Silhouetten. Skulpturen, aus Stahlplatten geschnitten, die auf Leben und Arbeit der Menschen in den Papierfabriken an der Strunde erinnern: Kunstwerke des freischaffenden Künstlers Joachim Röderer. Teil 5 unserer Serie zur Alten Dombach.
Die ganze Geschichte des Papiers an einem Ort
Von 1800 bis heute stieg der jährliche Papierverbrauch pro Kopf von 0,5 auf über 250 Kilogramm. Deutschlands größtes Papiermuseum zeigt in seiner ständigen Ausstellung in der Alten Dombach die Wandlung vom Luxusgut zum Alltagsprodukt, die Entwicklung von der handwerklichen zur industriellen Fertigung und die Folgen des Papierverbrauchs für die Umwelt. Eine Fotoreportage.
Das kleine Dorf am kleinen Bach
Ein Kleinod an der Strunde: Sorgsam restaurierte Fachwerkhäuser, Jahrhunderte alte ehemalige Wohnhäuser und Produktionsstätten der Papierfabrikanten, direkt aneinander gebaut. Im dritten Teil der Serie zum Papiermuseum Alten Dombach rücken wir die Gebäude und ihre Geschichte in den Vordergrund.
Ohne Parkplatzsorgen zur Alten Dombach
Zum Besuch der „Papiermühle Alte Dombach“ bietet sich der direkte Weg zu Fuß oder mit dem Fahrrad an. Es ist ein relativ kurzer Weg. Vom Konrad-Adenauer-Platz in der Stadtmitte bis zum LVR-Industriemuseum sind es nicht ganz zwei Kilometer – und die perfekte Annäherung an dieses außergewöhnliche Museum.
Kommen Sie mit zum Kollergang?
Ein faszinierender Ort im Tal der Strunde: Das Industriemuseum „Papiermühle Alte Dombach“ ist Deutschlands größtes Papiermuseum. Es bietet eine anschauliche Präsentation der handwerklichen, industriellen und sozialen Geschichte im Bergischen Land über vier Jahrhunderte. Eine Geschichte, der Bergisch Gladbach die Existenz verdankt – und die wir in dieser Serie aufblättern.
Das Elend des Waldes ist systemrelevant
Unsere Umwelt ist aus dem Gleichgewicht. Ein in Millionen von Jahren austariertes System funktioniert nicht mehr wie gewohnt. Unsere Umwelt – das ist die Lebensgrundlage aller Menschen. Diese Fotoreportage entstand über einen längeren Zeitraum bei Radtouren im Rheinisch-Bergischen.
Nachdenken über die Chancen durch Corona
Pandemien werden uns auch künftig bedrohen. Deswegen müssen wir über eine „neue Normalität“ nachdenken. Und die Chancen für Veränderung ergreifen, auch in unserem kleinen Kosmos Bergisch Gladbach.
Vertrauensbildende Maßnahme
Im Rheinisch-Bergischen Kreis werden die vom Virus heimgesuchten Alters- und Pflegeheime nicht nur nicht genannt, sondern sogar geheimgehalten. Ein klarer Fall für schwarzen Humor, urteilt unser Autor.
Die Strunde: Vom Quelltopf in die Innenstadt
Corona hin, Corona her: Die Strunde fließt unbeeindruckt von Herrenstrunden in Richtung Rhein. Klaus Hansen hat sie dabei beobachtet – und bietet ein Gegengift zur aktuellen Aufgeregtheit.
Praktische und schnelle Hilfe für Notleidende
Hohe Summen stehen für die Abmilderung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise bereit. Aber wie kann Künstlern, Selbstständigen oder Kleingewerbetreibenden rasch und unbürokratisch geholfen werden? Ein Vorschlag.
Verkehrspolitiker: Kommt endlich in der Gegenwart an!
Die Idee der Verwaltung, den Radweg auf die untere Hauptstraße zu verschwenken, bringt (nicht nur) Kinder in Gefahr. Und sie legt offen, dass die Verkehrspolitik von gestern ist. Dabei gibt es Lösungen – für die untere Hauptstraße und für die ganze Stadt.
So kommt Kunst direkt zu den Menschen
Kunst kann man wunderbar in Containern präsentieren. Davon hat die Stadt viele. Und eigentlich auch genug gute Stellplätze. So kommt Kunst direkt zu den Menschen. Ein Besuch ohne Schwellenangst. Mitten in der Stadt. Mitten im Leben.
Das Ende der Selbstverzwergung
Die Expertenrunde zur freien Kunst hat gezeigt: Es geht um mehr als den Verlust von Ausstellungsflächen und Ateliers. Es geht um den Stellenwert von Kunst und Kultur in GL. Diese Frage reicht über die Wünsche nach einer „Heimstatt” hinaus. Wir müssen größer denken.
Schlossstraße: Trauerflor an gesunden Bäumen
Am Samstag folgten zahlreiche BensbergerInnen dem „Hilferuf der Bensberger Bäume” zu einem Spaziergang durch die Schlossstraße, um die der Kettensäge zum Opfer fallenden Bäume anzuschauen.
