Knapp 30.000 Einbrüche hat das Innenministerium in NRW von Januar bis Juni gezählt. Das sind viele – aber immerhin 4,8 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Das geht auf die Antwort der Regierung auf eine kleine Anfrage im Landtag hervor.

Gegenläufig war jedoch die Entwicklung im Rheinisch-Bergischen Kreis. Hier stieg die Zahl im ersten Halbjahr um satte 26 Prozent auf 593 Fälle (siehe Grafik oben). Rechnet man diese Zahl auf das gesamte Jahr hoch, würde sich eine Zahl von fast 1200 Einbrüchen ergeben – was dem höchsten Stand seit 14 Jahren entsprechen würde (siehe Grafik unten).

Zudem gibt es eine weitere schlechte Nachricht: Einbrecher haben in RheinBerg eine überproportionale Chance, unentdeckt zu bleiben. Die Aufklärungsquote ist deutlich gesunken. Mit nur noch 8,8 Prozent an aufgeklärten Fällen (siehe Grafik unten) ist die Erfolgsquote der Polizei im Rheinisch-Bergischen Kreis relativ weit unten.

Noch geringer ist sie nur in Köln, Dortmund, Düsseldorf und dem Hochsauerlandkreis. Städte wie Oberhausen oder Krefeld können dagegen eine Aufklärungsquote von über 28 Prozent aufweisen. Und auch landesweit liegt sie mit 14,1 Prozent deutlich über dem Ergebnis in RheinBerg.

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