Nachrichten, Hintergründe, Termine und Service aus Bergisch Gladbach

Journalist, Volkswirt und Gründer des Bürgerportals. Mail: gwatzlawek@in-gl.de. Twitter: @gwatzlawek

42 Kommentare zu “Ponyreiten auf der Kirmes – ein letztes Mal”

  1. wenn ich mit meinen eltern auf der kirmis bin war und werde ich niemals dort reiten absolute tierquälerei! die pferde haben verhaltes störungen durchs immer in kreis laufen und artgerecht gehalten werden sie auch nicht.. wie kann man tieren nur so etwas antuhen ich versteh das nicht.. ich habe salbst schon öfters Besitzer eines solchen Geschäftes angesprochen und ihnen meine meinung gesagt da ich das unmöglich finde.. klar kann man damit Geld verdienen aber das kann man auch anders als tiere zu quälen und sich den nochnicht mal bewusst zu sein! ich riete selbst auf einem hof seit jahren bei dem die pferde unter besten bedingungen stehen und geritten werden. lg lina

  2. Ich habe meine Tochter früher auch auf der Kirmes reiten lassen und mir nichts böses dabei gedacht. Meine Tochter hat sich zur Pferden ärrin entwickelt, so kam es dass sie später Reitstunden nehmen mussten. Es hat lange gedauert bis wir einen Reitstall fanden, in welchem die Tiere zumindest “im zumutbaren Rahmen” artgerecht gehalten wurden, richtig artgerecht kann man ein Reitpony -oder Pferd nicht halten, Pferde sind Fluchttiere. Erst so nach und nach wurde mir bewusst was man so einem Pferdchen in einem Kirmesrund eigentlich antut und ich schäme mich im Nachhin ein dafür, dass ich mir damals nichts dabei gedacht habe und meine Tochter immer dort reiten liess. Zum Glück wird die Menschheit gebildeter (zumindest die, welche es zulassen) und lernt dazu (ausser denen die sowieso immer sagen, das war aber schon immer so). Heute bin ich froh dass meine Tochter zu denen gehört, die auf der Kirmes einen großen Bogen um das Ponyreiten macht, sodass es meine 2,5 jährige Enkeltochter nicht sieht. Die Gründe warum sie da nicht reiten darf könnte sie noch nicht verstehen. Ihr wird das aber in ein paar Jahren erklärt werden. Und höchstwahrscheinlich wird auch sie soäter einmal in einem Reitstall reiten gehen (welcher zuvor von meiner Tochter auf seine Qualität hin geprüft wird. Zum Glück können wir dazu lernen – es ist nicht alles gut nur weil es schon immer so war, genauso wie auch nicht alles gut ist nur weil es modern und neu ist. Kopf einschalten udn etwas Menschlichkeit hilft meist einen guten Weg zu finden.

  3. Lieber Herr Schroeters, es tut mir in der Seele weh, dass es Menschen wie Sie gibt. Augen zu und durch, auf der Welle der Ignoranten :( Sie greifen Menschen an mit Floskeln, die sie irgendwo gehört haben. Sie sollten mal nur für einen einzigen Tag ein Herz besitzen – und all das Leid, das auf der Welt herrscht, am eigenen Leib verspüren! Es gibt nicht nur Ponyreiten auf der Kirmes, es gibt auch gequältes Schlachtvieh, im Luxus gehaltene aber trotzdem und erst Recht gequälte Sportpferde usw. Wenn man die Augen aufmacht und auch hinter die Kulissen schaut, wenn man die Dinge hinterfragt, wenn man den Mut hat, sich dafür einzusetzen, dass etwas getan wird, um all das Leid zu lindern, statt es zu rechtfertigen, wie Sie das tun, dann sieht man die Welt tatsächlich mit ganz anderen Augen. Ich zitiere Sie: “Heute leben wir in so gewaltigem und unsäglichem Luxus dass uns bereits der Anblick eines Pferdes das für ein paar Stunden im Kreis läuft zu tränen rührt und als Qual empfunden wird….” Moment! Das Wesentliche ignoriert oder übersehen? Überlesen, was andere hierzu geschrieben haben? Ein Kirmespony fristet meist ein erbärmliches Dasein (jaaa auch andere Tiere tun das, und jaaa auch hier muss etwas getan werden! Siehe Horst Balkenhol, der berühmte Springreiter, der mit Vorbildfunktion zeigt, dass man Sportpferde auch anders halten kann!). Schon mal was von “artgerecht” gehört? Nur weil es schon vor 40 Jahren so gemacht wurde, ist es längst nicht richtig! Im allgemeinen laufen die armen Ponys stundenlang und stupide und bei jedem Wetter (auch brütende Hitze) im Kreis. Sie sind heruntergeschnürt, können sich nicht strecken oder dehnen, sie tragen altes schäbiges Geschirr, haben Druckstellen und Geschwüre davon. Die Hufe sind oft nicht ordentlich gepflegt. Sie bekommen zu wenig Ruhephasen und zu wenig zu trinken. Die schreienden zappelnden und oft tretenden Kinder müssen sie erdulden. Und auch die Praktiken, dass Kinder festgeschnallt werden und keine Helme tragen, sind für mich verantwortungslos und grob fahrlässig. Es ist das schnelle Geschäft mit dem Geld. Würden die Ponykarussell-Besitzer verantwortungslos mit Mensch und Tier umgehen, ich glaube, keiner würde sich aufregen! Wenn die Ponys tatsächlich immer so etwas wie diesen tollen Auslauf nutzen könnten. Wenn sie immer ordentlich gepflegt würden, gutes Futter und ordentliches und passendes Geschirr hätten. Wenn sie nach einer Stunde im Kreis tappen eine Stunde Erholung bekämen, dann auch mal die Richtung gewechselt würde… wenn das Ganze mit mehr Rücksicht auf den “Geschäftspartner” erfolgen würde… aber für Menschen wie Sie, gibt es ja nur “Nutztiere” und “Gebrauchsgegenstände”… mit denen man rücksichtslos verfahren kann, um sie dann zu entsorgen? Völlig falsch! Nächstes Zitat: “Frag ist nur. Ist sie sich bewusst dass es Menschen gibt die ihren Kindern kein Pferd schenken können? Wissen sie das es in Großstädten 5 Klässler gibt die der Meinung sind Kühe seine lila. Weil sie noch nie, außer in der TV Werbung, eine echte Kuh gesehen haben?
    Wollen sie wirklich diesen Kindern das Recht vorenthalten im Zoo, Zirkus und Rummelplätzen echte, lebende Tiere zu sehen und auch mal auf einem zu Reiten oder es berühren zu können?
    Glauben sie wirklich dass das vorenthalten von Kontakten zu Tieren bei Kindern und Jugendlichen das Verständnis und den Respekt vor anderen Geschöpfen entwickelt und fördert?… ”
    Ähm, kurzgefasst sind Sie der Meinung, dass man ein armes vernachlässigtes irrgläubiges unsoziales und fettleibiges Pommes und Hamburger auf dem Sofa vorm Fernseher fressendes Kind nur ab und zu auf ein Kirmespony setzen muss, dem es kräftig in die Rippen treten darf, um so zu lernen, wie man mit Verständnis und Respekt anderen Geschöpfen begegnet? Achja, und dazuhin lernt, dass Kühe nicht lila sind? Ach nein, das erfährt man ja beim Zoobesuch, wo das uninteressierte Kind, das nach Eis, Limo und Kola quengelt, beim Anblick von durch den Einsatz von Psychopharmaka phlegmatisch im Eck vegetierenden oder Antidepressiva stimulierten Pinguinen oder Nilpferden lernt, dass Kühe nicht lila sind??? Wie wäre es stattdessen mit einer liebenden Mutter, die ihrem Kind mit viel Zeit und Interesse diese Dinge beibringt? Mit ihm Bücher anschaut, Spaziergänge macht und mit ihm REDET, es aufklärt und erzieht? Die Fragen beantwortet und vielleicht sogar ein Haustier anschafft, das gemeinsam versorgt wird? Das geht auch mit wenig Geld, denn Liebe und Zuwendung kosten nichts!

  4. Ponyreiten auf solchen Veranstaltungen ist Tierquälerei. Jeder, der seine Kinder auf solch ein Tier setzt, macht sich einem Vergehen an der Kreatur schuldig.

    Bitte verzichten Sie auf persönliche Angriffe. Dieser Kommentar wurde von der Redaktion bearbeitet.

  5. Wer glaubt, dass eine Kirmes der geeignete Ort ist um zu reiten, glaubt auch, dass Kinder an der Currywurstbude Kontakt zu Schweinen haben.

    Mal ehrlich: Das Geld, was eine kinderreiche Familie an einem Tag auf der Kirmes verballert, davon könnten die Kinder mindestens 2 Monate lang qualifizierten Reitunterricht bekommen oder ein Wochenende auf dem Bauernhof verbringen oder oder …

    Ach nee, ich vergaß: Der JUC verteilt ja jetzt Freikarten fürs Ponykarussell. Einfach nur bitter!

  6. Es freut mich sehr das die CDU sich eines besseren besinnt und die Stimme der vernuKfz, die Stimme der FDP, erhört.

    Mit liberal Gruss und Dank……

  7. “schreckt nicht davor zurück, selbst unbefangene kindliche Freude zu vermiesen. „Noch“ haben wir doch die Möglichkeit den eigenen Kindern/Enkeln unsere Maßstäbe für verantwortliches Handeln nach Augenmaß selbst zu vermitteln und brauchen „noch“ nicht der allumfassenden grünen Indoktrination das Feld überlassen.”

    Richtig, schließlich sind öffentliche Hinrichtungen ja auch schon abgeschafft worden.Jetzt wird den Kindern auch noch vermiest, wenn die Eltern kein Geld für Reitenstunden in einer geeigneten Umgebung mit Anleitung und Sicherheit haben, wenigstens für ein paar Euronen mal stumpfsinnig auf eigene Gefahr im Kreis gedreht zu werden.
    Ausklingen lässt man einen solch schönen Tag dann mit ungesundem Fast Food, weil das ja auch nicht viel teurer ist als frisch gekocht ?

    Vielleicht muss man auch einfach mal die eigenen Scheuklappen abnehmen um “den Grünen” nicht nur Mediengeilheit zu unterstellen.

    Denn das ist für mich ein Verlust von Augenmaß und Verhältnismäßigkeit.

  8. Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut. Es gibt soviel was man verbessern könnte, ein Verbot der Kirmesponys wäre ein guter Anfang. Ich muss so manchen Vorredner zustimmen: Kinder sehen so vielleicht ein Pony…aber was für ein Pony sehen diese Kinder denn? Nicht wie es vor Freude läuft, mit Genuss frisst und sich auf den Menschen einlässt. Sondern ein Tier das sich aufgegeben hat….ob das für ein Kind schön ist, wage ich zu bezweifeln. Ich möchte behaupten das so manches Pony lieber tot wäre ( um mal auf die Schlachtung zurückzukommen) als jahrelang SO ein Leben zu führen. Ich würde mir wünschen und auch da stimme ich so manchem Vorredner zu, das man so vieles ändern könnte…weil so viel im Argen liegt. Es stimmt das so manches Tier schon immer ein Nutztier war…nur damals konnte man das nicht ändern…heute schon. Zur Belustigung und Zeitvertreib zu fungieren hat rein garnichts mit Nutztier zu tun. Da muss man schon unterscheiden…für mich und meine Kinder muss kein Pony stundenlang im Kreis rennen, stundenlang laute Musik und Geräusche ertragen und Kinder erdulden die keine vernünftige Einweisung bekommen haben und darum auch nicht behutsam mit dem Tier umgehen….Es wäre schön wenn ganz ganz viele Menschen ebenso denken und darum kämpfen das dies bald der Vergangenheit angehört. Danach widmen wir uns entweder der Robbenjagd, der Gänsemast, den Tiertransporten und leider so vielem mehr….

  9. Tiere sind keine Karussellfiguren, weg mit der Quälerei!

  10. Lange überfällige Entscheidung! Es gibt genug andere Attraktionen, die Kindern Freude machen und bei denen keine Tiere gequält werden. Sowas hat in der heutigen Zeit nichts mehr verloren!

  11. Ich kann es nicht verstehen, warum man sich hier streitet. Wenn wir über Artgerechte Haltung sprechen wollen, dürfen wir gar nicht über Haltung sprechen, da eine Haltung immer nicht artgerecht ist.

    Wenn wir eine artgerechte Haltung der Tiere haben wollen, müssen wir Menschen wieder zu Jger und Sammler werden. Damit hätte ich als Bauer und lebender Mensch kein Problem, was machen aber die Leute aus der Großstadt. Die werden verhungern, oder dürften für ihr Kilo Fleich das 100fache des jetzigen Preises bezahlen.

    Ich weiß auch nicht was die Grünen vor haben! Sei es mit den regenerativen Energien oder mit immer neuen Gesetzen der Artgerechten Haltung von Tieren uns Tierhalter das Leben schwer zu machen, aber dies nicht auf den Endverbraucher Preis aufschlagen zu wollen!!!

    Regenerative Energien so noch als Stichwort: Ich würde behaupten das Photovoltaik und Windräder unser Klima auf der Erde genauso verändern werden wie die Kohle- und Gas- und Erölkraftwerke.

  12. Richtig so! Meinen Mama hat mich auch nie auf der Kirmes reiten lassen, da dies Tierquälerei sei.

    Meine Kinder werden direkt auf Pferden reiten lernen und ihre ersten Runden bei keinem Schausteller im Zelt drehen :)

  13. Eigentlich geht es bei den Argumenten der Gegner ja nicht um das “ob” sondern eher um das “wie”.
    Wären gewisse Bedingungen für die Pferde besser, wäre das auch von Tierschützern zu vertreten (Abseits von extremer Lautstärke auf einer Ovalbahn (mehr Geradeauslaufen als gebogen), mit vielen und regelmäßigen Ruhepausen, in denen die Ponies fressen können, abseits von Kinderhänden. Selbstverständlich mit passenden Sätteln und Bewegungsfreiheit (eben nicht ausgebunden)). Ein besseres Beispiel dafür wäre der Freizeitpark Lochmühle.

    Artgerecht gehaltene Tiere erkennt man eigentlich recht einfach daran, wie sie sich präsentieren. Sie haben wache Augen, sind aufmerksam, neugierig, interessiert. Bei den Kirmesponies ist zu beobachten, dass sie abgeschaltet haben, sie nehmen die Umgebung nicht mehr wahr. Ich denke dies wurde in den Kommentaren vorher mit “Depression” gemeint. Das klingt in erster Linie vermenschlicht, ist aber nicht so gemeint.

    Und Nutztier hin oder her, im Grunde stellt sich die Frage, warum sich der Mensch so selbstverständlich das Recht herausnimmt, Tiere zu “benutzten”. Nur weil wir intelligenter sind? Gerade das sollte den Unterschied machen.
    Wenn wir sie schon benutzen, dann bitte unter angenehmen Umständen. Dann machen die Tiere auch gerne mit.

  14. Dieses Verbot ist schon lange überfällig! Es ist auch für einen Laien ersichtlich das es den Ponys keinen Spaß machen kann sich bei Lautstärke und Menschenmassen im Kreis zu drehen! Wenn man dann noch bedenkt, dass Pferde Fluchttiere sind ist es eine unzumutbare Qual für die Tiere. Ich bringe meinen Kindern bei,Recht von Unrecht zu unterscheiden und das gilt nicht nur im Umgang mit Menschen.Meiner Meinung nach haben generell Tiere bei solchen und ähnlichen Veranstaltungen nichts zu suchen……auch Hundehalter sollten mal darüber nachdenken, welchen Nutzen ihr Tier von drängenden Menschen und lauten Fahrgeschäften hat

  15. *leicht

  16. Ja- Kinder sollten Landluft und echte Tiere zu sehen bekommen, aber nicht auf einer Kirmes! Denn ich möchte meinen Kindern zeigen, wie Tiere artgerecht leben sollen.
    klar würde ich ihnen einen Blick in den Zirkus oder Ponyreiten auf der Kirmes nicht verwehren um einfach zu zeigen, wie man es nicht macht!! Fahrt aus der Stadt aufs Land, wo Tiere hingehören um den Kindern echte Tiere zu zeigen und wartet nicht darauf bis die Tiere in die Stadt kommen…

    Sicherlich ist 23 Std Boxenhaltung genauso schlimm wie Kirmesreiten!
    Es ist beides nicht artgerecht!

    Eine artgerechte Haltung ist in der festen Herde in einem Aktivstall oder Offenstall oder das mindeste Box mit 20 std draußen!! es muss Zeiten geben zum “sich frei bewegen können” und das am besten den ganzen Tag lang.

    Wie geaundheitsschädlich es ist für ein Pferd im Kreis zu laufen, wenn es daa nicht vernünftig gelernt hat und da schlicht und weg die gute Ausbildung fehlt, denken hier wohl einige nicht dran. Pferde aind keinesfalls körperlich dazu geschaffen im Kreis zu laufen. In jahrelanger vernünftiger Ausbildung kann ich das einem Pferd beibringen aber garantiert kein einziges Kirmespony hat dies gelernt. Die kaputten Knochen und die kaputte Psyche mag icg mir gsr nicht ausmalen! Trainierte Muskeln um Reiter überhaupt korrekt zu tragen? Das habem diese Ponys ganz sicher nicht! Argumente wie “Kinder sind doch dichtcht, das schadet nicht” ist kann nur auf Unwissenheit basieren.
    Wenn man mal überlegt, dass Pferde keine Laute für Schmerzen haben. Armes Tier!

    Von der Psyche dieser Kirmesponys ganz zu schweigen! Wenn man mal daran denkt, daas auch Pferde nicht zig Bezugspersonen und zig verschiedene Reiter auf ihrem Rücken brauchen! Auch Tiere bekommen Depressionen oh ja, ich kenne ein paar! Aber ich warte schon darauf von Unwissenden ausgelacht zu werden. Selber arme Seelen!

  17. Für mich gehört das wieder in die Kategorie grüne„Veggyday“-umerziehungsmaßnahmen. Eine Gruppe versucht Ihre Vorstellungen ziemlich militant gegen die Allgemeinheit durchzusetzen und schreckt nicht davor zurück, selbst unbefangene kindliche Freude zu vermiesen. „Noch“ haben wir doch die Möglichkeit den eigenen Kindern/Enkeln unsere Maßstäbe für verantwortliches Handeln nach Augenmaß selbst zu vermitteln und brauchen „noch“ nicht der allumfassenden grünen Indoktrination das Feld überlassen. Der Kreisveterinär hat bestätigt, dass es keine Beanstandungen zur Haltung und Versorgung der Tiere gibt und dass der Einsatz nicht tierquälerisch ist. Nach einem erzwungenen Verbot können die einen dann ihre Kinder zum Reitunterricht fahren , die anderen sind dann halt nicht in der Lage der unbefangenen kindlichen Tierliebe ihrer Kinder zu entsprechen. Vielleicht können die grünen Spaßbremsen einmal darüber nachdenken, dass nicht alle Eltern von Stadtkindern die wirtschaftlichen Möglichkeiten haben, ihren Kindern körperliche Nähe und Erfahrung mit größeren Tieren zu ermöglichen. Das Ganze ist für mich ein Verlust von Augenmaß und Verhältnismäßigkeit. Erst wenn dieser grüne Eifer alle zu Tofu-verzehrenden Radfahrern umerzogen hat, die sich abends bei CO2-frei erzeugter Beleuchtung von Claudia Roth politisch korrekte Märchen erzählen lassen, werden sich vielleicht einige erinnern, wieviel Spaß es in dieser Welt einmal gab. Ich wünsche allen Kindern viel Spaß beim dann wohl letzten Pony-Reiten auf der Laurentiuskirmes und den Gegnern eine Bestätigung ihres moralischen Selbstwertgefühls.

  18. Ich finde auch,es sollte abgeschafft werden. Aber genauso gehören alle Reitställe kontrolliert,in denen die Pferde Tag und Nacht in Boxen stehen. Und wenn überhaupt eine Stunde am Tag auf einen 9 qm Paddok kommen,um die Verletzungsgefahr zu minimieren.Das gehört in meinen Augen genauso verboten. Trotzdem sind diese Reitschulen alle voll. Also,nicht nur auf eine Sache versteifen und drauf schimpfen.

  19. Wenn doch endlich jede Stadt eine solche Entscheidung fällen würde!
    Liebe Bürgermeister,
    nimmt Euch dieses Urteil zum Vorbild!

  20. Hallo Jens Schroeters,

    es ist schön geradeaus denkende Menschen zu treffen die nicht von dieser seltsam grünen “es gehört verboten”-Mentalität angesteckt sind.

    Nachdem ich vor vielen Jahren gesehen habe wie fürstlich Kampfstiere in Spanien 3 Jahre lang leben durften um dann in die Arena zu müssen und im gleichen Bericht die Haltung von Mastvieh gezeigt wurde bin ich sehr skeptisch gegenüber all den Gutmenschen, die mir weismachen wollen, sie hätten die Wahrheit gepachtet.

    Ihren Ausführungen stimme ich zu.

    Und bevor sich jetzt andere auf mich stürzen: ich werde diesen Artikel nun wieder verlassen und nicht wiederkommen, Anfeindungen sind also zwecklos.

    Grüße Roland

  21. Sorry Frau Wachtel, ich verstehe ihre Frage nicht ganz.
    Sie wollen den Tieren ihre “Anziehsachen” ausziehen und Schlachten, kindern Tiere lediglich im TV Präsentieren und Fragen mich ob ich lebende Tiere zum Anfassen, Reiten und Arbeiten als Human und Artgerecht in Haltung und Verwendung betrachte?

  22. Ich finde es richtig, dass es verboten werden soll, dies sollte aber auch Bundesweit geschehen. Auf dem Hamburger Dom gibt es auch so ein Pnykarussell, der Dom ist aber 4 Wochen dort und es gibt keine Rasenflächen dort oder der Umgebung….

  23. Ich finde es schade.
    Nun werden meine Kinder wohl eine Runde extra bekommen und dann gehen wir in den ZOO. Dort sin die Tiere doch glücklich oder, habe dort noch nie eine “Grüne Mahnwache gesehen”.

  24. Sehr geehrter Herr Schroeters,

    die “Nutz”Pferde werden eh geschlachtet. Egal ob Kirmes reiten verboten wird oder nicht. Sobald ein Tier nichts mehr “nutzt” wird es entsorgt. Passiert nach einem Verbot halt nur früher.
    Und nun möchte ich Sie fragen, ob Sie auch den ganzen Tag zugeschnürt mit nicht passendem Anziehsachen im Kreis laufen möchten. Wenn Sie sich aich nur einmal im Leben eine Blase gelaufen haben, können Sie verstehen, wie sih ein nicht passender Sattel oder Trense anfühlt.
    Und nach der Arbeit dürfen Sie auf Ihrem Klo auf den nächsten Tag warten. Und jetzt beantworten Sie diese Frage: Ist das artgerecht? Wenn Sie das bejahen, dann können Sie auch mal so arbeiten gehen. Wie lange halten Sie durch?
    Auch wenn niemand seinem Pferd oder sonstigem Tier ein 100% artgerechtes Leben bieten kann, können wir doch viel dafür tun es so gut wie möglich zu grstalten.
    Aber Kindern so einen Kontakt zu Tieren ermöglichen zu wollen ist dumm wie falsch. So lerne sie vielleicht, wie ein Pony aussieht. Aber nichts über deren Bedürfnisse. Das ist nichts anderes als Bildung via RTLII vermitteln zu wollen. Da lernen Kinder nur, dass Tiere benutzt werden dürfen und keinen verantwortungsvollen Umgang.
    Diese kleine Altion ist ein richtiger Schritt in die richtige Richtung.

  25. Faust *Ich bin ein Teil jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft.*

    Sehr geehrte Frau Lüttgen,
    ihre Annahme dass ich keine Ahnung von Tieren bzw. Pferden und deren Haltung hätte fußt vermutlich auf derselben Überzeugung mit der sie dem zuständigen Kreisveterinär für unfähig und Inkompetent halten wenn er meine Überzeugung teilt.

    Das die Grünen Fachkompetenz nicht anerkenne und lieber durch Parteifunktionäre immer neue Regeln, Verbote und Gebote erlassen ist bei denen defakto Parteiprogramm und sollte nicht weiter verwundern.
    Gibt ganze Ortsgruppen in DE die Hingeschmissen haben weil ein Wald abgeholzt wurde um für Windräder Platz zu machen. :-(
    Nu kümmern sie sich verstärkt um Tierschutz. Vermutlich bis zu dessen völliger Ausrottung.

    Wenn sie und andere also einmal kurz aufhören könnten Tiere zu vermenschlichen und Menschen tierisches zu unterstellen und die Emotionen einmal kurz außen vor lassen. Könnte man mal Sachlich argumentieren und sich darüber austauschen.
    Was glauben den die Befürworter wird in Deutschland-, Europa-, Weltweit mit den Pferden geschehen wenn sie nicht mehr arbeiten dürfen?
    Genau sie werden Geschlachtete weil nicht jeder so im Luxus schwelgt wie sie und ein paar andere Menschen und sich ein Pferd halten um es in eine Box zu stellen um es einmal die Woche zu Reiten.
    Sie befürworten also defakto mit ihrer Verweigerung Realitäten zu würdigen den Tod tausender Nutztiere! Denn auf nichts anderes Läuft ihr handeln hinaus. Darüber muss man sich im Klaren sein! Putz mich ohne mich Nass zu machen gibt es in der Realität des Lebens nicht.
    Mir ist bewusst das es sich hier in Bergisch Gladbach um die gut situierte Mittelschicht unserer Gesellschaft handelt. Frag ist nur. Ist sie sich bewusst dass es Menschen gibt die ihren Kindern kein Pferd schenken können? Wissen sie das es in Großstädten 5 Klässler gibt die der Meinung sind Kühe seine lila. Weil sie noch nie, außer in der TV Werbung, eine echte Kuh gesehen haben?
    Wollen sie wirklich diesen Kindern das Recht vorenthalten im Zoo, Zirkus und Rummelplätzen echte, lebende Tiere zu sehen und auch mal auf einem zu Reiten oder es berühren zu können?
    Glauben sie wirklich dass das vorenthalten von Kontakten zu Tieren bei Kindern und Jugendlichen das Verständnis und den Respekt vor anderen Geschöpfen entwickelt und fördert?

    Fazit, Wenn die Tiere wirklich nach der Arbeit statt auf die Wiese in den Hänger mussten gehört das ab-gestraft. Arbeit per se aber schadet weder Tier noch Mensch.
    In diesem Sinne, allseits noch nen schönen Abend.

    PS. Unglaublich wie sich die CDU im Wind wiegt und auf der Jagd nach Wählerstimmen den aufrechten Gang verlernt.

  26. Ich finde die Initiative der Grünen gut, auch die vielen Kommentare, die sich für die Pferde einsetzen, und auch die Entscheidung des Stadtrats. Leider konnte sich der Stadtrat bisher nicht dazu entschließen, dem einzigen obdachlosen Menschen der Stadt einen Platz in einer Notunterkunft zu gewähren. Diese junge Frau (mit Hund) ist nun seit über einem Jahr obdachlos. Das Bürgerportal hat in dem Artikel “Obdachlos in Bergisch Gladbach” ausführlich darüber berichtet. Vielleicht findet ja einer der vielen Kommentatoren unter diesem Artikel einen Weg zu den Herzen der Stadtväter und Stadtmütter, um dieser andauernden Schande für unsere Stadt ein Ende zu bereiten.

  27. Und genau das ist das Problem.
    Nicht bloß dass die Tiere den ganzen Tag karoussell spielen, nein wenn sie ausgedient haben werden sie in die Tonne geschmissen wie ein Stück Verpackungsmüll … Das Abbild des paddocks mag ja ganz nett sein, entspricht aber laut Artikel nicht der Wahrheit , da die Ponys über Nacht in den Hänger gepfercht werden, wie es auch auf vielen anderen Märkten der fall ist…
    Das gefährliche für die Kinder ist zum einen dass sie keine reitkappe tragen und zum anderen dass man auch schon beobachtet hat dass die Kinder auf den Ponys festgebunden (!) werden… Der ein oder andere Betreiber bindet die Ponys auch noch bis zum non plus Ultra aus und ob die Sättel Passen und nicht drücken wage ich zu bezweifeln…

  28. Ich bin froh, dass man sich bei der Stadt dagegen entschieden hat. Pferde tief eingeschnürt in einem kleinen Kreis bei lauter Musik laufen zu lassen, ist selbstverständlich nicht artgerecht. Was unsere sogenannten Nutztiere, wie Schweine usw angeht, halte ich die Massenhaltung auch für katastrophal! Und seit wann ist etwas gut, nur weil es immer schon so war???

  29. Auch wenn es nicht wirklich optimal ist. Besser wie in vielendeutsvheb privaten Ställen.
    Denn dort herrscht immer noch die Praxis die Pferde für 23 Stunden in der Box zu lassen
    und mit dem reiten seinem Pferd doch wohl ausreichend Bewegung verschafft zu haben.
    wenn man mal nicht hin geht ist es doch egal. Das Pferd ist doch glücklich in der Box.
    Der Unterschied zur Kirmes: immer privat und keiner kann das wirkliche Elend sehen.
    Das ist viel öfters zu sehen wie Ponys auf der Kirmes….wenn man denn sehen will!

  30. Hoffentlich werden die Tiere wenn sie dann kein Geld mehr verdienen nicht einfach entsorgt.

  31. Vor 40 Jahren durften auch noch keine Väter bei der Geburt ihres Kindes dabei sein, es gab keine Anschnallpflicht und keine Helmpflicht für Motorradfahrer. Vor 40 Jahren war noch nicht bekannt, dass Rauchen in der Schwangerschaft schädlich ist, dass die Autoabgase die Bäume sterben lassen…..So könnte ich endlos weitermachen! Also bitte, nur weil vor 40 Jahren Ponyreiten noch hip war, muss das nicht heißen, dass das heute auch noch so ist!!

  32. Sehr geehrte Herr Andre X,

    wir stellen diese Plattform zur Verfügung, legen großen Wert auf vernünftige Umgangsformen und setzen unsere Regeln auch durch. Wer in einer öffentlichen Debatte seine Kontrahenten als „krank“ und als „Spinner“ tituliert verstößt ganz eindeutig gegen unsere Regeln, aber auch gegen jeden Anstandsregel.

    Mit freundlichen Grüßen, die Redaktion

  33. Wäre doch Ok wenn die Ponys immer nach einer oder zwei Stunden arbeiten eine Pause bekämen…

  34. An die Redaktion !!!
    Ich habe keinen Namen genannt und keinen persönlich angegriffen !!! Ich find es eine Frechheit von Ihnen das zu zensieren !!! Ich persönlich werde es jetzt über die Schausteller und meine bekannten Publik machen , wie Sie mit Kritik umgehen !!!
    MfG Andre

  35. Damit kann ich mich sehr gut abfinden. Bleibt zu hoffen, das es generell abgeschafft wird. Für die Tiere ist das eine reine Quälerei und ich kann es nicht ab, wenn Mütter oder Väter ihre Kinder immer noch auf den armen Tieren reiten lassen. Sie werden den lieben langen Tag auf einem teilweise viel zu kleinen Zirkel weitergetrieben und keiner kümmert sich wirklich darum, wie es ihnen geht -das finde ich echt zum kotzen. Ob Nutztier oder nicht, fakt ist, diese Zeiten sind (Bis auf wenige ausnahmen) vorbei und es ist noch lange kein Grund, diese wunderschönen Tiere so zu quälen. Wenn man schon Tiere hält, sollte man sich auch um dessen Wohlergehen kümmern und alles dafür tun, dass es wenigstens etwas nett gestaltet ist -Artgerecht hört schon da auf, wo man die Tiere aus ihrer ‘Natürlichen’ Umgebung reißt. Seaworld und diverse Zoos zeigen, wie es NICHT gemacht wird, also sollte nirgendwo ein Unterschied gemacht werden :D

  36. Das Ponygeschäft auf der Kirmes gibt es schon da war ich noch klein !!! 40 jahre ist das her da war ich 8. Jetzt kommen irgendwelche Spinner und entdecken das des mit Tierhaltung nichts zu tun hat. Wie nennt man dann eine Kuh oder ein Schwein was im Dreck erstickt ??? Nahrungsmittel !!! Überlegt Euch echt mal was Ihr hier zum besten gebt !!!

    Bitte vermeiden Sie persönliche Angriffe. Dieser Kommentar wurde bearbeitet. Die Redaktion

  37. Ich selber bin Tierliebhaber, habe selber Tiere und liebe Pferde sowie Ponys über alles. Ich finde es ist mehr als Tierquälerei. Ich finde es muss auf jeden Fall verboten werden. Auch wenn es einigen Menschen mehr als egal was mit Tieren passiert und die das auch noch gut finden.

    Liebe grüße Jenny

  38. Sagt ein MENSCH , der keine Ahnung von Pferden hat ! Geschweige denn von deren Haltung ! Bleib in deinem Jahrhundert wo auch immer du lebst ! jens schroeters ! Erst Informieren, dann Senf dazu geben !!!

  39. Bleibt festzuhalten dass das Pferd seit Jahrhunderten vom Mensch als Nutztier gehalten wurde und auch als Nahrungsmittel diente/dient.

    Heute leben wir in so gewaltigem und unsäglichem Luxus dass uns bereits der Anblick eines Pferdes das für ein paar Stunden im Kreis läuft zu tränen rührt und als Qual empfunden wird.

    Ob als nächstes das Schwitzen eines Menschen bei der Arbeit, oder Arbeit per se als Quälerei und Menschenunwürdig eingestuft und verboten werden sollte?

    Kopfschüttelnde Grüße

  40. Meine Tochter hat schon im Kleinkindalter entschieden, das so etwas Tierquälerei ist. Sie mochte weder in einen Zirkus gehen, noch hat sie jemals Interesse an so einer Quälerei, wie es auf der Gladbacher Kirmes praktiziert wird…Ich bin stolz auf meine Tochter und schäme mich für die Kirmespolitik in BGL…

    Hinweis der Redaktion: Wir freuen uns über jeden sachlichen Kommentar. Persönlichen Angriffe lassen wir jedoch nicht zu, dieser Beitrag wurde daher von uns bearbeitet, zwei weitere Kommentare von anderen Lesern wurden gelöscht.

  41. Bin auch der Meinung, dass diese Art Vergnügen abgeschafft gehört, genau wie Tiernummern und Tierhaltung im Zirkus. Es gibt wohl für Pferde nichts stumpfsinnigeres als im Kreis zu laufen. Das Foto oben ist ja ganz “nett”, dürfte aber kaum repräsentativ für die Haltung und die Arbeit der Tiere sein. Artgerecht ist anders.

  42. Also ich habe meiner Tochter immer gesagt das ist doch Tierquälerei das UNTERSTÜTZEN wir nicht . Das war dann in Ordnung für sie ,später hat sie immer gesagt daß das Tierquälerei sei . Und hat immer die armen Ponys bedauert . Übrigens will sie schon ganz lange nicht mehr auf der Kirmes reiten . Sie reitet lieber auf Pferden weil sie Pferdewirtin werden will.

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