Die Mitglieder des Theaters Strenger Baach

Im Februar 1982 hatten Emil Odenthal und zwölf  Begeisterte das Mundarttheater „Am Strungerbaach“ e.V. gegründet. Ihr Ziel war es, das Bergische Brauchtum und die Bergische Mundart zu beleben und zu pflegen. Im selben Jahr konnten sie noch mit 20 Schauspielern die Proben beginnen.

Spielleiter des ersten Stücks war Herbert Stahl. „Die Aufführungen Ende des Jahres waren ein Riesenerfolg und sie gingen auf Tournee in die anliegenden Orte wie z. B. Kürten, Lindlar, Hohkeppel, Leverkusen“, heißt es auf der eigenen Website.  1983 wurden das Theater zum gemeinnützigen Verein.

Die unterschiedlischsten Menschen sind Mitglied im Verein. Dabei ist es egal, ob sie Verwaltungsfachkraft, kaufmännischer Angestellter, Polizeikommissar, Lehrer, Schlosser, Zimmermann, Techniker, Ingenieur, Schüler, Studenten oder Rentner sind. Hauptsache ist der Spaß beim Mit- und Selbermachen, beim Stücke übersetzen, Kulissen bauen, Schminken, Frisieren, Soufflieren.

Szenenbild der Aufführung 2013

„Kein Auskommen mit dem Einkommen“

In wenigen Tagen feiert „Am Strungerbaach“ mit dem Stück „Zemmer zo vermeeden“ Premiere (von Fritz Wempner/H.Hertling), in der großen Aula des Nicolaus-Cusanus-Gymnasiums. Darin geht es um das kinderlose Rentnerehepaar Ida und August Odenbusch. Für sie gilt das Motto: „Es ist kein Auskommen mit dem Einkommen“. So beschließen, sie die Lösung, dass ein Untermieter einziehen soll, der regelmäßig für Kost und Logis bezahlt. So wollen sie die Rente aufbessern.

Ida bevorzugt einen männlichen Untermieter, August eine Untermieterin.  Erst geben sie eine Annonce auf. Unterdessen pflegt August seine obligatorischen Streitereien mit der boshaften Nachbarin. In der Hektik eines lautstarken Streit mit der ewigen Nörglerin fällt aus Versehen ein Blumentopf vom Balkon. Die vom Wurfgeschoss getroffene junge Frau ist eine potenzielle Interessentin für das Zimmer. August vermietet ihr das Zimmer.

Doch Ida hat in der Zwischenzeit den jungen LKW-Fahrer Klaus, als Untermieter aufgenommen. Groß ist zunächst der Schreck für Ida und August, dass ihre „gute Stube“ doppelt vermietet wurde.

Szene aus der Aufführung 2013

Karten gibt es im Vorverkauf bei allen Mitgliedern und an den Vorverkaufsstellen. Der Preis Beträge zwölf Euro für Erwachsene und  sechs Euro für Schüler und Studenten. Telefonische Kartenbestellung sind unter 02202 989 99 53 möglich

Die Aufführungstermine:
Samstag,         25. Oktober                2014   – 18:00 Uhr
Sonntag,          26. Oktober               2014   – 18:00 Uhr
Freitag,            31. Oktober                2014   – 20:00 Uhr
Samstag,          01. November           2014   – 18:00 Uhr
Sonntag,          02. November           2014   – 18:00 Uhr

Mehr Infos: www.strungerbaach.de

Ensemblemitglieder des Strungerbaach

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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