Mahnwache am Rande der Kirmes 2014

Mahnwache am Rande der Kirmes 2014. In diesem Jahr sind die Grünen offiziell nicht dabei.

Wie im vergangenen Jahr wird es am Rande der Pfingstkirmes eine Mahnwache geben, mit der die Initiatoren darauf aufmerksam machen, dass es sich beim traditionellen Ponyreiten um Tierquälerei handele.

Das ist zwar auch die persönliche Auffassung von Bürgermeister Lutz Urbach, eine deutliche Mehrheit des Stadtrates hatte jedoch Ende 2014 gegen ein Verbot gestimmt. Daher ist das Ponykarussell unter der Aufsicht des Kreisveterinäramtes wieder auf der Kirmes vertreten.

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Nach Angaben der Polizei sind insgesamt drei Demonstrationen an drei Kirmestagen angemeldet; sie seien als stationäre Veranstaltungen genehmigt. Faktisch handelt es sich damit um Mahnwachen, wie im Vorjahr. Die Termine: Samstag 11:30 bis 13 Uhr, Sonntag 12 bis 16 Uhr, Montag 10 bis 17 Uhr. (Mehr Infos auf Facebook)

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Jetzt noch im Aufbau, aber hier drehen die Ponys ab Samstag ihre Runden

Im Gegensatz zu Ankündigungen der Linken  bzw. Mitglieder der Linken (hier und hier) hat nicht die Tierschutzorganisation Peta die Demonstrationen angekündigt. Antragsteller seien drei Personen, deren Namen man aus Datenschutzgründen nicht nennen dürfe, erklärt die Polizei.

Das bestätigt auch ein Peta-Sprecher. Seine Organisation helfe den Personen nur argumentativ.

Die Demonstration wird von der Fraktion der Linken im Stadtrat unterstützt.

Dagegen distanzierten sich Fraktion und Ortsverband der Grünen deutlich: nach den Erfahrungen des letzten Jahres habe man sich dagegen entschieden, sagt Ko-Fraktionschef Dirk Steinbüchel.

Allerdings wollen sich einzelne Mitglieder der Grünen an den Demonstrationen beteiligen. Die umweltpolitische Sprecherin Sarah Bähner hatte in einer Pressemitteilung auf die Kritik am Ponyreiten aufmerksam gemacht, von Aktionen ist darin aber nicht die Rede.

Mindestens einer der drei Anmelder der Demonstrationen gehöre jedoch den Grünen an, bestätigt der Peta-Sprecher.

Im kommenden Jahr wird voraussichtlich kein Ponyreiten auf der Kirmes mehr stattfinden. Denn dann wird im Forumpark gebaut – und wohl kein Platz mehr sein.

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Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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1 Kommentar

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  1. Es ist eine Qual für die Tiere, jeden Tag auf hartem Boden nur mit etwas Einstreu bedeckt im Kreis zu laufen. Dies ist für die Sehnen und ihre Beine denkbar schlecht. Der Kopf wird mit den Zügeln nach unten gebunden, damit sie ihre Art-und Leidensgenossen nicht beißen können und sich gegen ihre „Reiter“ nicht wehren. Diese ungesunde und unnatürliche Haltung des Kopfes verursacht starke Schmerzen in der Halswirbelsäule und führt zu Muskelverspannungen. Die Tiere sind unter Schmerzen starkem Stress ausgesetzt, durch ständig wechselnde „Reiter“ und extremen Lärm durch andere Fahrgeschäfte sowie die Enge des Rondells.