Der neue Vorstand: Karin Sahler, Ursula Strahlenbach, Elke Lehnert, Horst-Ulrich Tüllner, Gerhard Künkler, Marie Luise van den Berg und Peter Leffelsend (v.l.). Foto: Alfred Müller

„Unsere Helferinnen und Helfer haben Freude beim Helfen, nehmen sich viel Zeit zu helfen und kümmern sich um die Menschen“ – sagte Renate Reinhardt zu Beginn ihrer Erläuterungen zum zuvor verteilten Geschäftsbericht. Seit der Gründung vor 36 Jahren des im Sinne einer Nachbarschaftshilfe geführten Alten- und Familienhilfe Refrath-Frankenforst ist sie aktiv. Die letzten 25 davon als dessen Vorsitzende.

Und über das vergangene „Jahr der Höchstleitungen“ bei der Alten- und Familienhilfe konnte die 75-Jährige in der Tat außerordentlich Bemerkenswertes berichten. Mit exakt 18.868 geleisteten Helferstunden wurde das Vorjahr um mehr als 13 Prozent übertroffen. Ebenfalls Höchstleistungen bedeuten die 285 Mitglieder, insgesamt 280 Betreute und 177 Helfer.

Ehrenamtler leisten mehr als 5000 Einsatz-Stunden

Die im Vorstand, in der Einsatzleitung, in der Verwaltung und im Fahrdienst eingesetzten rund 50 „Ehrenamtler“ dürften es bei ihrem Engagement für die „Nachbarschaftshilfe“ auf weit mehr als 5.000 unentgeltlich geleistete Stunden gebracht haben.

Auch mit dem besonderen Dank an die Mitglieder für ihre Beiträge, den Spendern und anderen Förderern konnte später Schatzmeister Otfried Nieder trotz der Mehrleistungen und zusätzlichen Aufwendungen auf einen in etwa ausgeglichenen Haushalt verweisen. „Der Verein ist gut aufgestellt“ – so auch die Meinung im Plenum der gut besuchten Jahreshauptversammlung im neuen Pfarrheim von St. Johann Baptist.

Die ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder: Lilo Ritzerfeld, Renate Reinhardt, Otfried Nieder und Gisela Rittmeier (v.l.). Foto: Alfred Müller

Es kam dann doch ein wenig Wehmut auf, denn für Renate Reinhardt war es die letzte Präsentation eines Geschäftsberichtes. Sie zieht sich ebenso aus der Vorstandsarbeit zurück wie Schatzmeister Otfried Nieder, Vereinsmitgründerin Gisela Rittmeier sowie die Jahrzehnte lang auch als Bezirksbetreuerin aktive Lilo Ritzerfeld.

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Ihnen galt auch in den Grußworten der Vertreter der Stadt und des Kreises großen Dank und Anerkennung. Wenn nicht nur die Entlastung des alten Vorstandes sondern auch die Wahl der neuen Vorstandsmitglieder einstimmig erfolgte, bringt das das Vertrauen in die geleistete Arbeit und die Solidität des bewirkten nahtlosen Übergangs besonders zum Ausdruck.

Elke Lehnert übernimmt den Vorsitz

Neben Gerhard Künkler (als neuem stellvertretenden Vorsitzenden), Karin Sahler, Ursula Strahlenbach und Marie-Luise van den Berg, die auch weiterhin im Vorstand aktiv sind, bilden Elke Lehnert (als neue Vorsitzende), Peter Leffelsend (als neuer Schatzmeister) und Dr. Horst-Ulrich Tüllner (er steuert u.a. den Fahrdienst des Vereins) das Leitungsteam in der neuen Wahlperiode.

Die demographische Entwicklung und eine weitere Zunahme von an Demenz erkrankter älterer Menschen (die Kosten der Leistungen der Alten- und Familienhilfe werden mit 104 oder 208 Euro monatlich von der Pflegekasse übernommen) lässt erkennen, wie wichtig die Unterstützung auch weiterhin sein wird.

Die Alten- und Familienhilfe Refrath-Frankenforst e.V. ist gut aufgestellt und damit die Zukunft der „Nachbarschaftshilfe“ gesichert.

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1 Kommentar

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  1. Guten Tag,
    meine Mutter lebt seit einem Jahr alleine. Es wäre schön, wenn sie mehr Kontakte hätte oder evtl. Besuch bekommen könnte.
    Sehen Sie da irgendwelche Möglichkeiten.
    Viele Grüße P. Zimmermann