Aktualisierung 23.9.2013: Wie befürchtet kommt es auf der Buddestraße und schon viel früher auf der Gladbacher Straße aus Richtung Innenstadt zu sehr langen Rückstaus. Die Ursache dafür ist laut Baustellenmanager Stefan Höller auch die Unvernunft der Autofahrer: anstatt in Richtung Bensberg City die ausgeschilderte (lange) Umleitung rechts ab über die Saaler Straße zu nutzen wollen sie linksabbiegen.

Die Linksabbiegerspur ist allerdings sehr kurz. Also staut sich der Verkehr zurück, auch die Rechtsabbieger müssen ewig warten, bis sie auf die gedachte Umleitung einbiegen können.

So scheitert der Verkehrsfluss an einem klassischen Gefangenendilemma: zwar ist es für den Einzelnen sinnvoll, die Abkürzung links herum zu nutzen, weil sie in der Theorie viel schneller nach Bensberg hinein führt. Aber wenn das alle machen, bricht das System zusammen – und jeder einzelne leidet darunter. Im Stau. Für den Einzelnen macht es aber auch keinen Sinn, sein Verhalten zu ändern – denn dann steht er erstens lange im Rückstau und muss dann zweitens den langen Umweg fahren.

Ursprünglicher Text vom 10.9.: Weil die Gasleitungen erneuert werden, wird die Buddestraße ab Montag, 21. September, in Richtung Gladbach zur Einbahnstraße. Diese Regelung gilt voraussichtlich bis Ende des Jahres, teilt die Belkaw mit.

Die Details: Ab der Kreuzung Kölner Straße/Falltorstraße bis zur Einmündung der Saaler Straße geht es auf der Bundesstraße dann nur in Richtung Innenstadt.

In der Gegenrichtung wird der Durchgangsverkehr in Richtung Bensberg offiziell relativ weiträumig über die Saaler Straße, die Karl-Theodor-Straße und die Graf-Adolf-Straße auf die Kölner Straße umgeleitet. Von dort gelangt man rasch zur Autobahn.

Wer in die Bensberger City will, kann theoretisch auch links in die Gladbacher Straße abbiegen. Allerdings is die Linksabbiegerspur nicht für ein starkes Verkehrsaufkommen geeignet, daher würde das zu einem Rückstau führen, der auch die Fahrbahn für die Rechtsabbieger blockiert.

Die Belkaw bittet um Verständnis für „die unvermeidliche Lärmbelästigung sowie die möglicherweise auftretenden Verkehrsbehinderungen”. Die Arbeiten dienten der Versorgungssicherheit und seien im Detail mit dem Baustellenmanagement der Stadt Bergisch Gladbach koordiniert.

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Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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