Wohnraum ist in Bergisch Gladbach relativ teuer. Der Bedarf steigt.

Bürgermeister Lutz Urbach lässt aktuell in der Verwaltung überprüfen, welche Optionen bestehen, eine eigene Wohnungsbaugesellschaft zu gründen. Dies erfolgt in Abstimmung mit der Politik.

Die Fraktionsvorsitzenden von CDU und SPD, Peter Mömkes und Klaus Waldschmidt, wurden informiert, dass der Verwaltungsvorstand eruieren möchte, welche Vorteile und gegebenenfalls auch Nachteile mit der Gesellschaftsgründung verbunden wären.

Die Vertreter der beiden größten Fraktionen im Stadtrat, die gemeinsam die Koalition bilden, begrüßen die Idee: „Es gibt viele Faktoren, die auf der Hand liegen, wieso gerade jetzt neben einer Stärkung der Rheinisch-Bergischen Siedlungsgesellschaft auch die Prüfung der Gründung einer eigenen Wohnungsbaugesellschaft sinnvoll sein kann”, erläutert Klaus Waldschmidt.

„Wenn wir davon ausgehen, dass 60 Prozent der Flüchtlinge bei uns bleiben werden, dann muss sich etwas beim Thema günstiger Wohnraum tun“, ergänzt Peter Mömkes. Zu erwarten sei, so sind sich beide Politiker einig, dass die Familien der meist allein geflüchteten Männer zeitnah nachfolgen werden.

Bürgermeister Lutz Urbach sieht als weitere wichtige Faktoren, dass die aktuelle Zinsentwicklung für das Investment in den Wohnungsbau sehr günstig ist. „Der letzte Kassenkredit wurde mit minus 0,2 Prozent Zins abgeschlossen“, erläutert der Verwaltungschef.

Ein zusätzlicher Aspekt ist, dass die Metropole Köln immer mehr Zulauf erhält, das Stadtgebiet aber nicht ausdehnbar ist: „Ich bin überzeugt, dass der Zuzug nach Köln überschwappen wird. Und wenn, dann sicherlich in die schönste Stadt der Region, hier zu uns nach Bergisch Gladbach.“

Pressestelle Stadt BGL

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