Helga Bernhauser und Ursula Wenzel mit Bürgermeister Lutz Urbach

Anlässlich der Eröffnung der Antonius-Oktav mit einem feierlichen Gottesdienst in der Kirche St. Antonius Abbas in Herkenrath hat Bürgermeister Lutz Urbach Helga Bernhauser mit der Ehrennadel und Ursula Wenzel mit der Ehrennadel in Gold geehrt.

Jahrelanger Einsatz für ein gutes Miteinander der kirchlichen und bürgerlichen Gemeinschaft zeichnen das Engagement der beiden Geehrten aus. Hier leistet jede für sich einen wichtigen Beitrag – doch auch gemeinsam bewegen sie viel: Im Team sind sie als Redakteure für die Pfarrzeitschrift “Blickpunkt” zuständig. Sie agieren hier als Trio: Joachim Wittwer ist der dritte im Bunde. Auch er wird in Kürze für sein Engagement mit der Ehrennadel ausgezeichnet.

Der „Blickpunkt“ ist das zentrale Informations-Medium der Pfarrgemeinde St. Josef und St. Antonius. Auf 37 Ausgaben mit jeweils rund 36 Seiten kann das Trio zurückblicken. Die Redaktion hat der Pfarrgemeinde St. Josef und St. Antonius mit ihrem “Blickpunkt” ein vertrautes Gesicht gegeben.

Mit der Gründung des Pfarrverbandes Lerbach Strunde im Jahr 2001 formierte sich auch die Redaktion. Dreimal im Jahr versorgten die Redakteure ihre Leser in Heidkamp, Sand, Herkenrath und Bärbroich, Herrenstrunden und Eikamp mit wichtigen Informationen zum Gemeindeleben, oft auch weit darüber hinaus.

Die Redaktions-Mitglieder haben den “Blickpunkt” immer als Zeitschrift für alle Mitglieder des Pfarrverbandes verstanden. Die Pfarrzeitschrift ist ein wichtiger Beitrag zur Herausbildung einer gemeinsamen Identität. Artikel und Fotos, vor Ort gesammelt und in Form gebracht, beschreiben das Gemeindeleben auf anschauliche Art und Weise. Der „Blickpunkt“ ist sich seiner treuen Leserschaft seit Jahren gewiss. Die Auflage beträgt rund 7.000 Exemplare.

Auch als der Pfarrverband im Jahr 2010 zur Pfarrgemeinde umorganisiert wurde, arbeitete das Team weiter. Der “Blickpunkt” erhielt zugleich ein neues Design.

Neben ihrer Arbeit ihm Team, sind die Geehrten auch einzeln sehr aktiv.

Gottesdienst in der Kirche St. Antonius Abbas

Helga Bernhausers Engagement geht dabei über die Stadtgrenzen Bergisch Gladbachs hinaus: Auch in ihrem früheren Wohnumfeld in Duisburg hat sie sich als Kindergottesdiensthelferin eingebracht. Sie war in der KJG Gemeinde St. Jakobus in Dinslaken aktiv und leistete dort bis Anfang der 70er Jahre Vorstandsarbeit.

Zehn Jahre lang, von 2002 bis 2012, engagierte sie sich im Vorstand der Katholischen Frauengemeinschaft (KFD) Herrenstrunden/Eikamp. Seit 2010 ist sie – als erste Frau in der Vereinsgeschichte – Vorsitzende des Bürgervereins Herrenstrunden. Der Vorstand organisiert in Herrenstrunden das Maibaumsetzen, die Rievkooche-Kirmes, den Martinszug und viele weitere beliebte Veranstaltungen.

Seit 2011 unterstützt Helga Bernhauser außerdem die Selbsthilfegruppe Lip-Lymphödem.

Auch Ursula Wenzel kann auf Jahrzehnte der ehrenamtlichen Arbeit zurückblicken. Dabei geht auch ihr Einsatz über die „Blickpunkt“-Redaktion hinaus, die sie zusätzlich als Verteilerin unterstützt und so dafür sorgt, dass der „Blickpunkt“ die Haushalte erreicht.

Von 1981 bis 2001 gehörte sie dem Pfarrgemeinderat St. Antonius Abbas an, davon zwölf Jahre als Vorsitzende. 1991, somit kurz nach der „Wende“, leitete sie als Pfarrgemeinderatsvorsitzende das Zustandekommen der Partnerschaft mit der Pfarrgemeinde in Wittenberg ein. Im Laufe der Jahre organisierte sie viele Begegnungen. Es finden immer noch zu besonderen Anlässen gegenseitige Besuche statt. Insbesondere durch das Zusammensein in Gastfamilien sind viele Freundschaften entstanden.

Von 1983 bis 2009, somit 26 Jahre lang, arbeitete sie maßgeblich in der Redaktion der Pfarrmitteilungen von St. Antonius Abbas.

Auch das Projekt „Kinderbibelwoche“ unterstützt die Geehrte tatkräftig. Daneben ist sie seit 2005 Koordinatorin des Eine-Welt-Kreises und kümmert sich auch um den Verkauf der Eine-Welt-Produkte. So fährt sie regelmäßig zum Großhandel, um fair gehandelte Ware zu besorgen, die dann in Herkenrath verkauft wird, und hält Kontakt mit einer Missionsstation in Tansania, die unter anderem AIDS-Waisen betreut. Dorthin geht auch der Erlös aus dem Eine-Welt-Verkauf.

Ursula Wenzel engagiert sich überdies in der Firmkatechese. Die Geehrte ist seit 1991 Kommunionhelferin und Lektorin. Seit vielen Jahren ist sie einmal wöchentlich Vorbeterin des Rosenkranzgebetes und übernimmt seit 1996 die Organisation und inhaltliche Vorbereitung für die jährliche Fußwallfahrt nach Trier. Diese Wallfahrt dauert immer drei Tage. Auch den Sternsingern kommt ihr Engagement zugute: Als Sternsingerköchin bekocht sie alle beteiligten Kinder und Begleitpersonen. Vielen Kindern ist sie außerdem als „Märchenoma“ bekannt, die sie im katholischen Kindergarten Herkenrath regelmäßig verkörpert.

Außerhalb des kirchlichen Raumes engagiert sich Ursula Wenzel ebenfalls stark. So ist sie seit mehr als 30 Jahren Frauenwartin im erweiterten Vorstand des „Turnverein Herkenrath 09 e.V.“ und für alle Belange der Damen im Bereich Breitensport zuständig. Bei Vereinsfeiern und Saisoneröffnungen sind ihre Beiträge für den Verein von elementarer Bedeutung. Hier profitiert der Sportverein von der reichhaltigen Leitungs-, Organisations- und Kommunikationserfahrung Ursula Wenzels im kirchlichen Bereich.

Ursula Wenzel ist präsent, wo sie gebraucht wird und arbeitet über Jahrzehnte hinweg zuverlässig am Aufbau und Erhalt des Gemeindelebens von Herkenrath und Umgebung. Sie ist immer bereit, Dinge zu bewegen und mit zu gestalten.

Durch ihre vielfältige Arbeit und vor allem ihre Vernetzungsarbeiten auf kirchlicher und sportlicher Ebene macht sie Gemeinschaftsleben erst möglich. Gleichzeitig drängt sie sich nicht in den Vordergrund, sondern arbeitet sachorientiert und bescheiden auch im Hintergrund.

Mit ihrem langjährigen und vielseitigen Engagement haben sich Helga Bernhauser und Ursula Wenzel auch um das Ansehen der Stadt Bergisch Gladbach verdient gemacht und erhalten als Anerkennung diese hochrangigen städtischen Würdigungen.

Pressestelle Stadt BGL

Hier werden offizielle Pressemitteilungen der Stadtverwaltung veröffentlicht. Sie geben nicht die Meinung des unabhängigen Bürgerportals iGL wieder.

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