Rolf-Albert Schmitz (Foto) gehört mit Erich Bethe zu den Stiftern, die den Spendenbetrag verdoppeln

97 Tage sind seit dem Start des Spendenmarathons vergangen. Auf Initiative der Stadt Bergisch Gladbach wird seit dem 23. Oktober 2015 Geld für den guten Zweck gesammelt. Unter dem Titel „Fluchtpunkt Bergisch Gladbach – 100 Tage Spendenmarathon” ist die Aktion gestartet und kann drei Tage vor dem Ende der Verdopplungsfrist bereits als Erfolg gewertet werden.

Bis Sonntag wird jeder Euro verdoppelt – aber Aktion läuft weiterDenn dank des Engagements der Bethe Stiftung und der Stiftung für Solidarität und Menschenrechte (kurz SUM), werden Einzelspenden mit einem Betrag von bis zu 3.000 Euro verdoppelt, sofern sie auf dem städtischen Konto bei der Kreissparkasse Köln gut geschrieben werden.

Spendenkonto bei der Kreissparkasse Köln
Kontoinhaber: Stadt Bergisch Gladbach
IBAN: DE25 3705 0299 0311 5707 53
BIC: COKSDE33XXX
Bitte Anschrift in der Überweisung angeben, falls Spendenquittung gewünscht

Am 31. Januar 2016 laufen die 100 Tage der Verdopplung ab. Das bedeutet aber nicht, dass nicht weiter gespendet werden kann.

Bürgermeister Lutz Urbach

„Wir haben tolle Projekte, die von Ehrenamtlern aber auch offiziellen Institutionen und Einrichtungen zugunsten für die Menschen in unseren Flüchtlingsunterkünften durchgeführt werden sollen“, erläutert Bürgermeister Lutz Urbach. „Auch in den nächsten Monaten sammelt die Stadt Spenden, um sie dann konkret an die Projektträger weiter zu leiten.”

Doch noch läuft der Spendenmarathon. Damit verbunden ist die Chance, aus einem Euro Spende zwei Euro zugunsten der Flüchtlingshilfe zu machen. Daher werben Lutz Urbach, Erich Bethe und Rolf-Albert Schmitz (SUM) um jeden Cent.

160.000 Euro sind bereits sicher

„Der Spendenstand aktuell beläuft sich auf 85.000 Euro, wobei eine Großspende dabei ist, so dass bisher 75.000 Euro verdoppelt werden“, so beschreibt Lutz Urbach den aktuellen Zwischenstand. 160.000 Euro (150.000 Euro plus 10.000 Euro ohne Verdopplung) sind somit im Spendentopf sicher.

Alle Informationen finden Sie im Bürgerportal und auf der städtischen Webseite

„Ich bin schon sehr stolz auf die große finanzielle Unterstützung und rufe hiermit zum Endspurt auf“, erklärt der Bürgermeister.

35 Anträge für konkrete Projekte liegen vor

Bisher sind 35 Projektanträge eingegangen, darunter ganz konkrete Ideen, um den neuen Mitbürgerinnen und Mitbürgern die Integration und das Leben in der Stadt zu erleichtern.

Die Ideen sind vielfältig. Unter anderem vorgeschlagen wurden

  • Theaterprojekt
  • Musikkurse
  • Begleitservice bei Behördengängen
  • Fahrradreparatur
  • Bastelangebote
  • Koch-Events
  • Gesprächs-Cafés
  • Bau und Unterhaltung eines Nutzgartens
  • Anschaffung von Freizeit-Spielgeräten
  • Verschönerung der Außenflächen
  • Bau eines Spielplatzes
  • Kostenübernahme von gemeinsamen Ausflügen
  • Einrichtung einer Trauma-Ambulanz.

Sehr viele Initiativen, die sich in den letzten Monaten an neuen Standorten der Flüchtlingsunterbringung gegründet haben, haben nützliche aber auch kreative Vorschläge eingereicht.

„Es wäre schön“, so sind sich Erich Bethe, Lutz Urbach und Rolf-Albert Schmitz einig, „wenn auch alle sinnvollen Projekte das notwendige Geld erhalten könnten.“

Viele Bürger haben eigene Events organisiert und den Erlös gespendet, so bei diesem Wohnzimmerkonzert der Band Cell ardoor

Der Bürgermeister wird gemeinsam mit den Stiftern in den nächsten Wochen entscheiden, welches Projekt gefördert wird und welche Spendensumme zur Verfügung gestellt werden kann.

Insgesamt haben die eingereichten Projektanträge ein Volumen von rund 160.000 Euro.

Zur Erinnerung das Spendenkonto bei der Kreissparkasse Köln

Kontoinhaber: Stadt Bergisch Gladbach
IBAN: DE25 3705 0299 0311 5707 53
BIC: COKSDE33XXX
Bitte Anschrift in der Überweisung angeben, falls Spendenquittung gewünscht

Mitarbeiter der Caritas haben für den guten Zweck in der RheinBerg Galerie Päckchen gepackt

Pressestelle Stadt BGL

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