Sachkundelehrerin Katharina Dommes (3.v.l) und Schulleiter Hans-Georg Jaspers (6.v.l) von der Katholischen Grundschule Frankenforst:

Thomas Sattelberger (l.), Sachkundelehrerin Katharina Dommes und Schulleiter Hans-Georg Jaspers (rechts) präsentieren die Urkunden

Fröhliche Gesichter bei Sachkundelehrerin Katharina Dommes und Schulleiter Hans-Georg Jaspers von der Katholischen Grundschule Frankenforst: Es ist geschafft, die Juroren sind überzeugt.

Nach einem gemeinsamen Kraftakt von Kindern und Lehrern der KGS über viele Monate halten sie die begehrte Auszeichnung „MINT-freundliche Schule” in den Händen. Eine Anerkennung für eine Vielzahl von Projekten und Ideen aus den Bereichen Mathematik – Informatik – Naturwissenschaft und Technik.

„Potenziale wecken – unabhängig von Herkunft und Geschlecht”

Vor eindrucksvoller Kulisse im Congress-Centrum Ost der Kölnmesse würdigte der Vorsitzende des bundesweiten Netzwerks „MINT Zukunft schaffen”, Thomas Sattelberger, auf der weltweit größten Bildungsmesse Didacta die Leistungen Katholischen Grundschule Frankenforst.

Sattelberger, Vorsitzender der BDA/BDI-Initiative betont: „Die ganze Schulgemeinschaft, ihre Lehrkräfte, Eltern, Schüler und Partnerunternehmen sind Herzstück vor dem Hintergrund, junge Menschen für berufliche MINT-Perspektiven zu gewinnen, ihre Potenziale zu wecken und ihnen ihre Aufstiegschancen aufzuzeigen – unabhängig von Herkunft und Geschlecht. Und hier werden wir auch mit allen Kräften schnellstens breitflächig an Bildungslösungen für unsere Flüchtlinge mitarbeiten. Heute jedoch freuen wir uns zunächst, dass nunmehr bereits knapp 1.100 Schulen in Deutschland den MINT-Weg aktiv als MINT-freundliche Schule gehen.”

2. Platz bei „Jugend forscht”

Parallel dazu erreichte die „Jugend-forscht“-Gruppe der Schule beim Regionalwettbewerb in Solingen einen beachtlichen 2. Platz. In der Altersgruppe bis 14 Jahre überzeugten sie die Jury mit einer Untersuchung von Lärm in der Schule.

Für alle sind diese Erfolge Motivation, hier anzuknüpfen. Jüngstes Projekt ist die Einrichtung und Ausstattung eines eigenen Experimentierraums für die kleinen Forscherinnen und Forscher aus der Taubenstraße.

Zum Hintergrund: Die „MINT-freundlichen Schulen” werden für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Unternehmen sowie die Öffentlichkeit durch die Ehrung sichtbar und von der Wirtschaft nicht nur anerkannt, sondern auch besonders unterstützt. Bundesweite Partner der Initiative »MINT Zukunft schaffen« zeichnen in Abstimmung mit den Landesarbeitgebervereinigungen und den Bildungswerken der Wirtschaft diejenigen Schulen aus, die bewusst MINT-Schwerpunkte setzen. Die Schulen werden auf Basis eines anspruchsvollen, standardisierten Kriterienkatalogs bewertet und durchlaufen einen bundesweit einheitlichen Bewerbungsprozess.

Die Partner und somit diejenigen, die die Ehrung vergeben, sind: Cisco Systems; DB Mobility Networks Logistic, Deutsche Mathematiker-Vereinigung; Deutsche Telekom Stiftung; Dienstleistungsgesellschaft für Informatik (DLGI); K+S Aktiengesellschaft; LEGO Education; technopedia; A.M.M Aktionszentrum Multi Media GmbH; VDE/VDI; WRO World Robot Olympiad; Wissensfabrik – Unternehmen für Deutschland e.V.

„MINT Zukunft schaffen” will als wirtschaftsnahe BildungsinitiativeLernenden und Lehrenden in Schulen und Hochschulen sowie Eltern und Unternehmern die vielfältigen Entwicklungsperspektiven, Zukunftsgestaltungen und Praxisbezüge der MINT-Bildung nahe bringen und eine Multiplikationsplattform für alle bereits erfolgreich arbeitenden MINT-Initiativen in Deutschland sein. »MINT Zukunft schaffen« wirbt für MINT-Studien, MINT-Berufe und MINT-Ausbildungen und will die Öffentlichkeit über die Dringlichkeit des MINT-Engagements informieren. Vor allem aber will »MINT Zukunft schaffen« gemeinsam mit seinen Partnern Begeisterung für MINT wecken und über attraktive Berufsmöglichkeiten und Karrierewege in den MINT-Berufen informieren.

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