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TVH-Athleten in Grosseto und in Duisburg aktiv

Drei Medaillen für den TVH bei den Nordrhein-Jugendmeisterschaften U18 und U20

Bei den Nordrhein-Jugendmeisterschaften der U18 und U20 am letzten Samstag und Sonntag in Duisburg wurde Bastian Höller vom TV Herkenrath über 400m Hürden der U20 Zweiter in 58,25 Sekunden. In seinem ersten Wettkampf nach einer langen, durch einen Muskelfaserriss bedingten Trainings- und Wettkampfpause zeigte der 18jährige Student einen rhythmisch runden Lauf, offenbarte allerdings auch die zu erwartetenden Mängel in der Schnelligkeitsausdauer.

Moritz Lohmann vom TV Herkenrath / Bergisch Gladbach

Moritz Lohmann vom TV Herkenrath

Eine Premiere nach längerer Pause bot Duisburg auch für Kurzhürdler Moritz Lohmann. Bei seinem ersten Rennen über 110m Hürden unter U20-Bedingungen belegte der Herkenrather Platz drei in 15,26 Sekunden und unterbot auf Anhieb die Norm für die Deutschen Jugendmeisterschaften Ende Juli in Mönchengladbach. In einem Einlagelauf steigerte sich Lohmann anschließend auf 15,16 Sekunden.

Ebenfalls Bronze gewann Jonas Bettermann im Weitsprung der männlichen Jugend U20. Der 19jährige verfehlte mit 6,14 Metern nur knapp seine persönliche Bestleistung.

Ein starkes Comeback gelang Milan Wurth über 400m der U20. Wurth, der zu Beginn der Freiluftsaison mit starken 100m und 200m Zeiten aufwartete, dann aber wegen einer Muskelverletzung pausieren musste, steigerte seine persönliche Bestzeit um mehr als 0,7 Sekunden auf 51,52 Sekunden und belegte Rang sieben.

Bekim Bodini verfehlte im 100m-Lauf der U18 mit 12,08 Sekunden um winzige 0,03 Sekunden das Semifinale und sprintete über 200m 24,52 Sekunden.

Sein Vereinskollege Moritz Külschbach, sicherer Kandidat für das 100m-Finale, war mit einer starken Erkältung nach Duisburg angereist und musste während des Aufwärmens erkennen, dass eine Wettkampfteilnahme unmöglich war. Damit waren auch die Hoffnungen der Herkenrather 4x 100m-Staffel in der männlichen Jugend U20 „geplatzt“.

Marc Schuh

Marc Schuh (Archivbild)

Marc Schuh in Grosseto weiter verbessert

Derzeit finden in Grosseto/ Italien die Europameisterschaften der paralympischen Leichtathleten statt. Für Marc Schuh vom TV Herkenrath, bei der letzten EM vor zwei Jahren in Swansea mit vier Medaillen dekoriert, ist Grosseto erst der zweite Wettkampf nach langer Verletzungspause und gerade einmal sechswöchigem Training. Entsprechend gering waren auch seine Erwartungen an diese Veranstaltung. Doch 26,22 Sekunden über 200m (Platz sechs), vier Zehntelsekunden langsamer als vor zwei Wochen beim Saisonauftakt, da hatte der Herkenrather schon ein wenig mehr erwartet. Technische Probleme in der Startphase verhinderten aber eine schnellere Zeit

Am Montag dann der Wettbewerb über 400m. Mit schwachen 49,26 Sekunden im Vorlauf am Vormittag erzielte Schuh nur die fünftbeste Zeit und verhinderte knapp das drohende Ausscheiden in der ersten Runde. „Das Ergebnis ist frustrierend, nagt gewaltig an meiner Motivation“, konnte Schuh nur noch konstatieren.

Doch entgegen allen Befürchtungen war Schuh im Finale nur fünf Stunden später wie verwandelt. Auf Bahn sieben fahrend konnte Schuh dem vor ihm gestarteten Briten Richard Chiassaro lange folgen und musste die Favoriten erst auf der zweiten Hälfte ziehen lassen. Das Rennen gewann der sechsfache Goldmedaillengewinner bei Paralympics, der Briten David Weir, der mit phantastischen 46,10 Sekunden einen neuen Championships-Rekord und einen neuen britischen Rekord erzielte. Zweiter wurde sein Landsmann Richard Chiassaro, der mit 46,46 Sekunden ebenfalls so schnell wie noch nie war, Bronze ging an den Russen Aleksei Bychenok in 46,62 Sekunden. Dahinter fuhr Marc Schuh mit ausgezeichneten 47,03 Sekunden über die Ziellinie, einer Zeit, die bei den Europameisterschaften 2012 und 2014 zum klaren Sieg gereicht hätte.

„Ein solch schnelles Rennen hatte ich für Grosseto nicht erwartet. Immerhin haben Kenny von Wheegel, der 400m-Weltmeister, und der Schweizer Marcel Hug auf einen Start bei dieser EM verzichtet. Aber vor allem David und Richard sind vor Rio stärker denn je, können sich als Profis auf die Paralympics vorbereiten. Meine Zeit hatte ich nach dem Vorlauf überhaupt nicht erwartet. Die Formkurve zeigt weiter nach oben. Vielleicht kann ich mich ja trotz der langen Trainingspause noch für Rio qualifizieren,“ so Schuhs Resümee am Montagabend.

Die Ergebnisse im Detail:
1. David Weir (GB) 46,10 sec. (Championships Record)
2. Richard Chiassaro (GB) 46,46 sec. (persönliche Bestleistung)
3. Aleksei Bychenok (RUS) 46,62 sec.
4. Marc Schuh (D) 47,03 sec. (Saisonbestleistung)
5. Julien Casoli (F) 48,20 sec.
6. Aleksandr Ganzei (RUS) 48,62 sec. (Saisonbestleistung)

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