Hier wird für sechs Wochen im Untergrund gearbeitet. Foto: Redaktion

Die stark befahrene Kreuzung der Hauptstraße mit der Odenthaler Straße am Waatsack wird ein weiteres Mal zur Baustelle. Ab dem 22.7. arbeitet die RheinNetz am Versorgungsnetz im Untergrund. Daher ist für – voraussichtlich – sechs Wochen nur eine Fahrbahn befahrbar.

Hinweis der Redaktion: Die RheinNetz hat sich am Montag gemeldet und offene Fragen geklärt, daher haben wir den Beitrag ergänzt und das Startdatum der Arbeiten geändert.

Wo die Odenthaler Straße auf die obere Hauptstraße trifft, wird immer wieder der Asphalt aufgerissen. Legendär ist die Baustelle für das Hochwasserprojekt „Strunde hoch vier“, doch auch danach mussten die Belkaw und inzwischen die RheinNetz hier immer mal wieder das Wasser- und/oder Gasnetz reparieren oder neue Anschlüsse legen.

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Ab Mittwoch, dem 22. Juli 2026, ist es wieder soweit. Bis voraussichtlich Anfang September müsse hier am Versorgungsnetz gearbeitet werden, teilte die RheinNetz am Freitag mit. Das Unternehmen erledigt für die lokalen Versorger Belkaw und RheinEnergie alle Netzarbeiten.

Konkret müsse das Niederspannungsnetz unter der Hauptstraße im Bereich zwischen den Hausnummern 274 und 292 sowie ein Wasserhausanschluss (Höhe Hausnummer 286) ertüchtigt werden.

Für die Dauer der Arbeiten sei die Kreuzung nur einspurig befahrbar, der Verkehr werde durch eine Ampelanlage geregelt. Auch ein Teil des Gehwegs müsse gesperrt werden.

Die Baustelle nimmt nacheinander jeweils eine Fahrspur und einen Gehweg auf der Hauptstraße in Anspruch, der Verkehr wird daran vorbei geleitet.

Dauer und Umfang der Arbeiten seien mit dem Baustellenmanagement der Stadt Bergisch Gladbach abgestimmt.

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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  1. Wie ist es möglich dass die Straße am Quirls schon wieder eine Baustelle ab dem 15.7 wird?? Warum werden die Arbeiten nicht korrekt oder richtig durchgeführt?Kann doch nicht korrekt sein das immer wieder an der gleichen Stelle gearbeitet wird.Es ist traurig das so mit den Steuern umgegangen wird.Von den erheblichen Verkehrsbehinderungen abgesehen die dadurch entstehen.

    1. Wenn immer wieder dieselbe Stelle vom selben Akteur aufgerissen würde, könnte man diesen Vorwurf tatsächlich erheben. Sehr schwer koordinieren lässt es sich aber, wenn einmal die Stadt am Verkehrsbauwerk arbeitet und dann die RheinNetz am Versorgungsnetz (die übrigens nicht von Steuergeldern lebt).

      Die RheinNetz arbeitet in einem Gebiet, das weit größer ist als Bergisch Gladbach, mit verschiedenen Tiefbau- und Techniktrupps ihre Baustellen nach den Prioritäten ab, die von Kriterien wie Versorgungssicherheit, Reparaturbedürftigkeit und Verfügbarkeit der Arbeitskräfte bestimmt sind. Die Stadt Bergisch Gladbach handelt ebenso und wie sie auch die anderen Gemeinden im Einzusgegebiet der RheinNetz.

      Um solche Situationen wie die oben geschilderte zu vermeiden, müssten also die Bauaktivitäten der RheinNetz mit denen aller Gemeinden in ihrem Gebiet abgestimmt werden und damit natürlich auch die der Gemeinden untereinander. Nicht mitgerechnet sind dabei unvorhergesehen Notfallbaustellen, etwa im Fall eines Leitungsschadens. Ebenfalls nicht mitgerechnet sind andere Infrastrukturunternehmen wie Telekom etc., die ebenfalls in die Koordination einbezogen werden müssten.

      Finden Sie dafür eine einfache Lösung und Sie sind ein reicher Mann.

      1. Ich möchte ein reicher Mensch werden:

        Am 16.10.25 schrieb ich ab die Infrastruktur- und Projektgesellschaft Bergisch Gladbach mit Bezug auf die Rahmenplanung 2.0 vom August 2024. Bekam aber leider keine Rückmeldung. In diesem Entwurf beschäftigen sich Planer mit den Verkehrsflächen rund um die Straße “An der Gorsmühle” und dem Tunnelbauwerk ohne die Straßenführung zu verändern. Dies ist in IMHO sehr unbefriedigend, denn Fußgängern mit NUR zwei Brücken einen Eindruck einer zusammenhängenden Innenstadt zu vermitteln, bleibt unbeantwortet. Auch die Neuentwicklung des Zander-Areals wird als eigenes und separiertes Unternehmen wahrgenommen, was wirklich nicht im Sinne der Bevölkerung der Stadt ist. Von Anfang an sollte eine “Vergrößerung der Innenstadt Bergisch Gladbach für Fußgänger, Radfahrer und dem ÖPNV gearbeitet werden. Für den KFZ Verkehr ist eine geeignete Lösung zu finden, die deutlich abgegrenzt von der Innenstadt erarbeitet werden muss.

        Die Untertunnelung L286/ L288 An der Gorsmühle sollte meines Erachtens genutzt und erweitert werden. Der ganze Bereich der Innenstadt (bestenfalls vom Driescher Kreisel bis zur Odenthaler Straße)(oder darüber hinaus) kann vom Autoverkehr befreit werden, indem die gesamte Länge unter die Erde verlegt wird. Ein paar Ausfahrten an stark frequentierten Wegen sind selbstverständlich vorzusehen (aktuell: Bauarbeiten können zusammen mit Sondierungsarbeiten durchgeführt werden).

        Dies hat den Vorteil, dass keinerlei teure und unwirtschaftliche Brückenbauwerke zu errichten sind und Menschen, die zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem ÖPNV unterwegs sind, mehr Platz haben, sich sicherer bewegen können und weniger Lärm ausgesetzt sind.

        Dieses Bauwerk ist nachhaltig mit geeigneter Bepflanzung ein großer Schritt zur Beschattung und Kühlung zu versehen. Auch der Bach Strunde ist naturnah auf diesem Areal anzulegen und Teil der Klimatisierung.

        Zusätzlich ist die Planung einer Brücke für alle KFZ über die S-Bahn Strecke zu verwerfen! Viel eher ist ein Tunnel für diesen Verkehr vorhanden und kann ausgebaut werden. Wenn eine Querung der Bahnstrecke für die Fußgänger (auch behindertengerecht) und Fahrradfahrer geplant werden wird (was offensichtlich aber unverständlicher Weise nicht geplant ist) wird ein Beispiel in den Niederlanden überzeugen (https://bike2change.de/der-hovenring-in-den-niederlanden/).

        Diese Lösung ist gerade in Bergisch Gladbach anzusetzen, da Höhenunterschiede überbrückt werden können.

        Falls aber irgendetwas gegen solcherart Pläne spricht, würde mich dies interessieren, statt überhaupt keine Reaktion zu bekommen. Das ist ärgerlich!

      2. Eigentlich ging es um die Koordination von Baustellen unterschiedlicher Auftraggeber. Also Thema verfehlt. (Wenngleich Ihre städtebaulichen Überlegungen nicht uninteressant sind.)

    2. Bislang ist offen, welche Arbeiten die RheinNetz dort durchführt, unsere Anfrage ist am Freitag noch nicht beantwortet worden. Erst mit den Infos lässt sich genaueres sagen.

      1. Die Seite kennen wir. Dort ist diese Baustelle aber (noch) nicht eingetragen.

  2. Ich möchte gerne über das Bürgerportal Bergisch Gladbach Informationen erhalten. Meine Frau möchte diese Informationen auch gerne erhalten