Feuerwehreinsatz bei St. Gobain-Isover G-H. Fotos: Feuerwehr GL

In der vergangenen Nacht ist die Feuerwehr durch einen automatische Rauchmelder auf einen Brand bei St. Gobain-Isover G+H an der Jakobstraße aufmerksam gemacht worden. Die Leitstelle schickte gegen ein Uhr ein großes Aufgebot los. Vor Ort entdeckten die Einsatzkräfte bei einer ersten Erkundung mit Angehörigen des Werkes einen Brand in einer 1000 qm großen Lagerhalle. Das berichtete die Feuerwehr am Morgen.

Demnach brannten fertige Mineralwolleprodukte in Karton- und Kunststoffverpackungen. Die Mineralwolle, die für die Wärmedämmung von Häusern eingesetzt wird, ist nichtbrennbar. Daher qualmten wahrscheinlich vor allem die Kunststofffolien. Zuletzt war es im Mai 2014 zu einem Brand in einem Materiallager auf dem Geländer gekommen.

Starker Rauch erschwert Löscharbeiten

Die stationäre Löschanlage hatte zwar in der vergangenen Nacht eine unkontrollierte Ausbreitung des Brandes verhindern können, es sei aber zu einer massiven Verrauchung der Lagergebäude gekommen.D adurch wurde die Brandbekämpfung zunächst erschwert, berichtet die Feuerwehr weiter.

Die Einsatzleitung vor Ort

Daher erhöhte der Einsatzleiter die Alarmstufe auf Feuer 3, der ehrenamtliche Löschzug Stadtmitte wurde ebenfalls alarmiert. Mehrere Angriffstrupps der Feuerwehr wurden unter Atemschutz zur Brandbekämpfung und Entrauchung eingesetzt.

Der notwendige Atemschutz war so aufwendig, dass die Alarmstufe erneut erhöht und auch der ehrenamtliche Löschzug Paffrath/Hand an die Einsatzstelle gerufen wurde. Der diensthabende Leitungsdienst der Feuerwehr übernahm die Einsatzleitung vor Ort.

Werksangehörige, die ehrenamtlich bei der Feuerwehr Bergisch Gladbach tätig sind, unterstützten mit Gabelstaplern unter Atemschutz die Löscharbeiten und dienten zudem als ortskundige Ansprechpartner vor Ort. Der Werksleiter stand ebenfalls während des gesamten Einsatzes der Einsatzleitung vor Ort zur Verfügung und koordinierte die werksinternen Maßnahmen.

Keine Gefahr für die Anwohner

Nach Angaben der Feuerwehr beschränkte sich die Rauchentwicklung auf das Werksgelände. Die Messgeräte zeigten keine Gefahr für die Bevölkerung an.

Nach gut fünf Stunden war der Brand soweit unter Kontrolle, dass die Werksleitung das weitere Vorgehen selbst in die Hand nehmen konnte. Über Schadenumfang, Schadenhöhe oder Ursache kann die Feuerwehr keine Aussagen treffen.

Eingesetzte Einheiten: LZ Stadtmitte, Wache Süd, Einsatzführungsdienst, Wache Nord, LZ Bensberg, LZ Paffrath/Hand, Rettungsdienst. Personalstärke: 18 Hauptamtliche Kräfte, 40 Ehrenamtliche Kräfte, 2 Rettungsdienst

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

Reden Sie mit, geben Sie einen Kommentar ab

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.