Michael Zalfen, Susana Dos Santos Herrman, Klaus Waldschmidt

Die Verkehrsexperten der Kölner und der Bergisch Gladbacher SPD haben sich am 1. Juli 2016 getroffen und über die Verkehrsprobleme beraten, die beide Städte betreffen. Und bei denen nur das gemeinsame Nachdenken und Handeln zum Erfolg führen wird.

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Ein wichtiges Gesprächsthema war der Öffentliche Personennahverkehr. Das 2. Gleis für die S-Bahn, Schnellbusse, die zwischen Bergisch Gladbach und Köln-Deutz fahren sowie die grundsätzliche Verlängerung der Straßenbahnlinie 1 bis Moitzfeld stehen bei allen SPDlern ganz oben auf der ÖPNV-Wunschliste.

In der Stärkung des Radverkehrs sehen die SPD-Mobilitätsexperten die Möglichkeit, den Verkehr – kostengünstig und relativ schnell – zumindest etwas zu entlasten. Ein Schnellradweg, der von Bergisch Gladbach über die Schluchter/Merheimer Heide nach Köln-Deutz führt, könnte ein wichtiger Puzzlestein dafür sein.

Um diesen Schnellradweg besser beurteilen zu können, werden wir im Spätsommer eine gemeinsame Radtour entlang der möglichen Strecke organisieren. Wir werden in Bergisch Gladbach beginnen und in Köln ankommen (Details folgen).

Hinweis der Redaktion: Bei diesem Text handelt es sich um eine Pressemitteilung der SPD. Nur die Überschrift stammt von der Redaktion.

Susana Dos Santos Herrmann, die verkehrspolitische Sprecherin der Kölner SPD-Fraktion, erklärt es so: „Köln braucht die interkommunale Zusammenarbeit zur Lösung seiner Verkehrsprobleme. Zur Entlastung stark befahrener Straßen kann ein Schnellradweg ein weiterer Lösungsbaustein sein.“

Der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Fraktion Bergisch Gladbach Michael Zalfen ist mit dem Ergebnis des gemeinsamen Gesprächs sehr zufrieden: „Das war ein wichtiger Anfang für unsere interkommunale Zusammenarbeit, um die Verkehrsprobleme der Gegenwart und der Zukunft zusammen anzugehen. Kurzfristig realisieren lassen sich, neben dem Radschnellweg, sicherlich auch Schnellbusse, die zwischen Köln-Deutz und Bergisch Gladbach pendeln.“

Darüber hinaus sind sich Susana Dos Santos Herrmann und Michael Zalfen darin einig, dass der Autobahnzubringer zur Verringerung des Staus notwendig ist. Wichtig ist beiden, dass die Anbindung direkt bis an die A 4 erfolgt und nicht an der Kölner Straße endet.

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1 Kommentar

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  1. Die Damen und Herren der SPD in Köln und Bergisch Gladbach scheinen ähnlicher Ansicht zu sein, wie ihr oberster Chef. Man muss nur fest an etwas glauben, dann wird es auch. Nur hat sein Ministererlass Schiffbruch erlitten. Will sich die SPD in Köln und Bergisch Gladbach nun auch erst von einem Gericht sagen lassen, dass der Bahndamm nie und nimmer wider Recht, Natur, Anwohner und Umwelt dieser undagbaren Nutzung zugeführt wird? Wenn Politiker einem Unsinn, der 30 Jahre ein solcher gewesen ist, immer noch nachhängen, sollten sie an Rücktritt denken. Dass die kölner SPD die Bahndammtrasse fordert, ist von besonderer Unverschämtheit, hat sie doch von 35 Jahren die geplante Entlastung auch ihrer Straßen im Rechtsrheinischen verhindert.