Oliver Knigge, Knigge Immobilen, Bergisch Gladbach

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Zwei Drittel aller Kaufentscheidungen werden allein auf Basis des ersten Eindrucks getroffen. Und vier von fünf Immobilien-Interessenten können sich nur schwer vorstellen, was man aus einer fremden oder leeren Wohnung machen kann. Bei Häusern und Wohnungen, die nicht mehr ganz so frisch aussehen, kann sich das als echte Hürde entpuppen. Doch zum Glück gibt es eine effektive Lösung.

Beim sogenannten Homestaging geht es darum, die Immobilie in eine Bühne zu verwandeln. Nicht etwa, um Fehler oder Mängel zu vertuschen, sondern um den Interessenten einen Eindruck zu erleichtern, wie sich das Objekt positiv verwandeln lässt.

In den USA wird kaum noch eine Immobilie ohne Homestaging verkauft, in Deutschland greift es allmählich um sich. Angesichts der vielen Häuser auf dem Markt, die seit den 60er oder 70er Jahren nicht mehr neu eingerichtet wurden, ein Segen.

Eiche depressiv, alte Böden, dunkle Decken – Sie kennen das. Und auf der anderen Seite die typischen Käufer: junge Familien, die mit Ikea groß geworden sind. Das passt einfach nicht zueinander.

Wir haben Homestaging vor drei Jahren zum ersten Mal ausprobiert. Es ging um eine 120 Quadratmeter große Wohnung. Besenrein, aber es gab ein paar dunkle Ecken, lose Kabel, schwarze Silikonfugen und verschmutzte Rollladengurte. Nichts, was man nicht schnell hätte beheben können. Aber dazu hatte offenbar keiner der Interessenten Lust, zwei Monate lang tat sich nichts.

Die klassische Option wäre jetzt gewesen, um 10.000 bis 20.000 Euro runter zu gehen und sich auf die Gefahr einer Abwärtsspirale einzulassen.

Stattdessen sind wir selbst zu Ikea und zum Baumarkt gefahren. Haben die Schönheitsreparaturen erledigt und die Wohnung mit weißen, neutralen Möbeln ausgestattet. Mit Pflanzen, Bildern, Kissen und Besteck. Knapp 5000 Euro haben wir investiert, neue Fotos gemacht – und nach zwei Wochen war die Wohnung zum Wunschpreis verkauft.

Seither hat sich diese Methode zur Wunderwaffe für ältere und leerstehende Gebäude entwickelt, mit der wir ausschließlich gute Erfahrungen gemacht haben. Unsere Grundidee dabei: Der Käufer soll sich sofort wohlfühlen und den Gedanken entwickeln „Schön, hier will ich bleiben.”

Der Aufwand lohnt sich auf jeden Fall. Inzwischen gibt es spezielle Dienstleister, die einen Fundus an neutralen Möbelstücken und freundlichen Einrichtungsgegenständen besitzen. Zum Teil wird auch mit Pappküchen oder Luftbetten gearbeitet.

Etwas anders, aber im Ergebnis ganz ähnlich, sollte man bei bewohnten Immobilien vorgehen. Hier steht meistens eine De-Personalisierung an: Raus mit der Sammlung von Geweihen in der Diele, die Regale aufräumen, mehr Licht. Das erfordert nur einen überschaubaren Aufwand, wirkt aber mächtig.

Ein guter Makler wird Sie beraten, welcher Einsatz sinnvoll ist und wer die Arbeiten professionell übernehmen kann. Mittlerweile gibt es sogar einen Bundesverband der Homestager.

Bis zum nächsten Monat! Es grüßt Sie, Ihr Oliver Knigge

Knigge Immobilien hat sich mit dem Motto „einfach anders”  im Großraum Bergisch Gladbach als  Makler und Hausverwalter etabliert, der die bekannten Maklerklischees widerlegt. Gemeinsam mit einem Expertennetzwerk bildet das Unternehmen am Standort Laurentiusstraße/Odenthaler Straße das Immobilien-Kompetenzcenter Bergisch Gladbach. Knigge ist nicht am kurzfristigen Erfolg interessiert, sondern an langfristigen persönlichen Kundenbeziehungen. Was das heißt, ist in der Leistungsgarantie festgelegt. Mit zehn Mitarbeitern bietet Knigge den Service eines Großunternehmens, kombiniert mit der Persönlichkeit eines Familienbetriebs.

KNIGGE.Immobilien
Immobilien-Kompetenzcenter Bergisch Gladbach
Fon 02202 242841
Fax 02202 242862
info@knigge-immobilien.de
Laurentiusstraße 98, 51465 Bergisch Gladbach

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Oliver Knigge

ist Kaufmann der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft sowie geprüfter Wertermittler für Immobilien (EIA). In Bergisch Gladbach geboren und aufgewachsen, hier hat er 2006 Immobilien Knigge gegründet. Er ist verheiratet, lebt in Nußbaum und ist seit Schülertagen von der Architektur fasziniert.

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