Im Rahmen der Reihe „KuK: Kunst und Kultur im Krankenhaus” wurde die Ausstellung “iBasta Ya! – Kolumbiens Krieg und die Hoffnung der Menschen auf ein Ende der Gewalt” im Eingangsbereich des Marien-Krankenhauses eröffnet.

Der Krieg in Kolumbien dauert seit mehr als einem halben Jahrhundert. Mehr als 250.000 Tote und über sechs Millionen Vertriebene sind die Folge der bewaffneten Auseinandersetzungen. Dennoch ist der Konflikt hierzulande in Vergessenheit geraten.

„Mit einer Ausstellung will Caritas International dazu beitragen, die Betroffenen des Konflikts in Kolumbien aus dem Vergessen zu holen“, erklärt Wolfgang Drötboom vom Caritasverband für den Rheinisch-Bergischen Kreises. „Gleichzeitig möchten wir die weltweite Caritasarbeit in den Blick rücken, sichtbar und erlebbar machen, denn die Caritas Kolumbien steht an der Seite der Vertriebenen und Minenopfer und hilft ihnen, ihre Rechte einzufordern und ein besseres Leben zu gestalten.“ Die Ausstellung zeigt, wie vielfältig, umfassend und überlebenswichtig die Arbeit der Caritas in vielen Ländern, hier am Beispiel von Kolumbien, ist.

Bei der Ausstellung handelt es sich um eine Kombination aus Portrait-Fotografien der Konfliktopfer, ergänzt durch ihre persönlichen Geschichten sowie Informationstafeln, die über die Hintergründe des kolumbianischen Bürgerkriegs und die Arbeit von Caritas international und Diakonie Katastrophenhilfe in diesem Kontext informieren. Um Bilder und persönliche Geschichten betrachten zu können, kann der Besucher die Präsentationsstelen aufklappen.

Außerdem enthält die Ausstellung eine Medieninsel mit einem Film zur Arbeit der Caritas in Kolumbien (Monitor und Kopfhörer). Begleitend zur Ausstellung können die Besucher ein Dossier aus der Reihe „Weltsichten“ zum Konflikt in Kolumbien lesen und einen Ausstellungsflyer mitnehmen.

„Die Caritas Kolumbien steht mit Unterstützung von Caritas International an der Seite der Vertriebenen und Minenopfer und hilft ihnen, ihre Rechte einzufordern und ein besseres Leben zu gestalten”, erklärt Hans-Peter Bolz, Vorstand des Caritasverbandes für den Rheinisch-Bergischen Kreis.

Die Wanderausstellung ist vom 11. August bis zum 24. August in der Eingangsbereich des Bergisch Gladbacher Marien-Krankenhauses zu sehen.

Caritas RheinBerg

Unter dem Motto "Caritas RheinBerg – Der Mensch zählt" ist der Caritasverband für den Rheinisch-Bergischen Kreis e.V. heute wie vor 50 Jahren bestrebt, seinen Auftrag als Sozialdienst der katholischen Kirche, als Verband der freien Wohlfahrtspflege und als Mitgliederverband zu erfüllen.

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