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Journalist, Volkswirt und Gründer des Bürgerportals. Mail: gwatzlawek@in-gl.de. Twitter: @gwatzlawek

10 Kommentare zu “Meuthens Gretchenfrage: Und wie stehst Du zur AfD?”

  1. fabian schütz
  2. Fabian Schütz

    Hier ein Video der Rede von Prof. Meuthen:

    https://www.youtube.com/watch?v=1K7yayqvBp8&feature=youtu.be

  3. Morpheus

    ICH werd euren Streit lösen, euren Zank beenden!

    Um das zur allseitigen Zufriedenheit tun zu können an jede der beiden Streitparteien vorab jedoch ein paar Fragen.

    An die Nationalen;
    Wie soll eine Exportnation ohne Rohstoffe ihren Wohlstand anders verteidigen als dem Modell internationalen Kooperation und des Interessenausgleichs. Wie sieht eure Strategie diesbezüglich aus?
    Wie kann Deutschland als Unabhängige Nation in einem angestrebten losen Staatenverbund in Eurasien den Frieden eben dieser Völker untereinander mithelfen zu Gewährleisten. Insbesondere vor dem Hintergrund eines Finanz und Wirtschaftssystems dessen Erfolg und Misserfolg von seiner Fähigkeit zur Expansion abhängt. Ihr aber genau dieses System favorisiert?

    An die Internationalen;
    Wie wollt ihr ein gutes Sozialsystem erhalten bei unbegrenzter Zuwanderung. Wie sieht euer Finanzierungsmodell diesbezüglich aus?
    Wie erhaltet ihr Umwelt, Lebensqualität und Infrastruktur bei gleichzeitigem exorbitantem Bevölkerungswachstum. Wie sind diesbezüglich eure Strategien?

  4. Rolf Havermann

    Manni, von diesem Bürgerportal so sehr in seinem Vertrauen (in was?) erschütteter AFDler, was für eine krude Vorstellung muss man haben, um solche Verschwörungstheorien abzusondern? Für mich ist Ihre Verweigerung Selbstschutz, weil Sie wissen, wie Sie von Ihrer Umgebung, wüsste die, wer den Unsinn schreibt, abgestraft würden. Sie verteidigen- wohl als Mitglied – eine Partei, die wie keine andere seit dem 2. Weltkrieg, rechtes Gedankengut verbreitet. Damit bedient sie die berechtigten Ängste vieler Deutschen, die leider nicht erkennen, dass das alles nur dem Willen dient, unbedingt an die Macht zu kommen. Dabei ist es ihr völlig gleichgültig, die gleichen Parolen zu brüllen, wie das spätestens ab 1933 in Deutschland üblich war, die gleichen, menschenverachtenden Scenarien aufzuzeigen, wie die NSDAP. Heute sind die Flüchtlinge die Juden von damals, die durch die braune Hetze in große Gefaht für Leib und Leben kommen. Ein Herr Meuthen mag die braune Gefahr in eine Prosa kleiden, die bei Menschen wie Ihnen, Manni, auf fruchtbaren Boden fallen. Gott sei Dank gibt es eine denkende Mehrheit in Deutschland.

  5. Manni

    Sehr geehrter Herr Schmitter,

    Sie reden im Zusammenhang mit der AfD über Dinge wie Gestapo (in Großbuchstaben), angeregt durch den Umstand, dass jemand, dessen Texte von der AfD zitiert wurden, seinen Vater durch die Gestapo verloren hat. Ein Versuch vielleicht, etwas sehr spezielles und anrüchiges der AfD auf diese Art zuzuschreiben. Wobei Ihnen doch klar sein sollte, dass jedes Zitat in diesem Lande von jemanden kommen muss, dessen Eltern, Großeltern, Urgroßeltern oder nähere Verwandtschaft in irgendeiner Form mit Nazis in Verbindung gebracht werden können. Haben Sie Ihre eigene Verwandtschaft in dieser Hinsicht überprüft? Gleiches gilt für Ihr Ansinnen die wissentlich verfälschten Worte eines Vorstandsmitgliedes einem hiesigen Parteimitglied zuzusprechen. Es wurde seinerzeit schlicht und einfach erklärt, dass es selbstverständlich möglich sei, Grenzen zu schützen und die Art und Weise dafür auch klar in Gesetzen geregelt sei.

    Sie verteidigen dann aber, wenn man Ihre eigenen Maßstäbe anlegt, jemanden, der offensichtlich keine Probleme hat oder hatte, von deutschem Boden aus indirekt für Millionen von Toten und Flüchtlingen im Nahen Osten mitverantwortlich zu sein. Nämlich unsere Regierung mit Frau Merkel an der Spitze. Sie machte keine Anstalten den Bombeneinsatz aus Ramstein jemals zu unterbinden und ist im Gegenteil bei Einsätzen sogar behilflich. Sie bezeichnete auch Menschen wie Mrs. Frau Albright (“500.000 tote Kinder im Irak waren die Sache wert”), bei einem US-Besuch als Freunde.
    Da sollten Sie mit Ihrer Kritik an Parteien ansetzen, und nicht bei weltweit anerkannten Standards beim Grenzschutz.

    Damit nehme ich Ihre Frage auf: Ja, gehts denn noch?

    Viele Grüße

  6. Jörg Schmitter

    Lieber Manni, dann versuche ich mich mit Klarnamen einmal als Literaturkritiker! Herr Dr. Höller trägt also ein adaptiertes Gedicht vor von Erich Fried, der als 17-jähriger (!) von Österreich nach England emigrieren musste, weil sein Vater an den Folgen eines Verhörs durch die GESTAPO gestorben war. Und das kommt von dem designierten Bundestagskandidaten einer Partei, deren Vorsitzende Waffeneinsatz gegen unbewaffnete minderjährige Flüchtlinge als Option einfach mal so in den Raum gestellt haben. Ja, geht’s denn noch?

  7. Manni

    Sehr geehrter Herr Watzlawek,

    ja, man stellt sich mit Namen vor, besonders wenn man Vertrauen hat. Wenn man aber weiß, dass man mit einem Internetportal zu tun hat, das sich weniger damit befasst, neutral über das Geschehen der AfD an sich zu berichten, sondern sich stattdessen bemüht, im Vorfeld möglichst viele Gegendemonstranten durch subtile Hinweise und Fragen zu solchen Veranstaltungen zum Protest zu ermutigen, dann wird man vorsichtig.

    Die Anwesenden der gestrigen Veranstaltung werden sich sicher selbst ein Bild machen. Über die AfD und auch über die Berichte dazu in der örtlichen Presse. Sie werden sich wundern und darüber ganz sicher in ihrem privaten Umfeld berichten.

    Mehr muss man nicht sagen. Solche Passagen zeigen, was Sie antreibt:

    Aus dem Publikum “zischt es” …

    Dann arbeitet er sich im Vorlesungsstil durch eine gut kalkulierte Mischung von Wahrheiten, Halbwahrheiten und Binsenwahrheiten …

    Das hört sich an wie eine Theaterkritik. Sind sie Kritiker?

    Viele Grüße

  8. Jo

    Auch ich war gestern auf der Veranstaltung der AFD und kann den Eindruck von Lorenz nur bestätigen. Wie von mir erwartet fand ich einen Hauptredner vor, der freundlich, redegewandt und eloquent vortrug. Was er von sich gab, hatte jederzeit Hand und Fuß. Professor Meuthen hatte zudem durchaus keine Probleme damit, in der sich anschließenden Fragerunde einzugestehen, wenn er auf einem bestimmten Rechtsgebiet nicht der absolute Fachmann war. Die 30 Jahre Berufserfahrung im Bereich der Volkswirtschaft und der Finanzierung öffentlicher Haushalte hörte man aber immer heraus.

    Leider mußte ich die Veranstaltung früher verlassen und konnte nicht bis zum Ende bleiben. Haften blieb bei mir in jedem Fall der Eindruck einer neuen politischen Kraft, die die verkrustete politische Landschaft nachhaltig aufbrechen kann. Ich hoffe sehr, dass ihr dies auch in Nordrhein-Westfalen gelingen wird.

    Im Gegensatz zum Kölner Stadtanzeiger haben Sie wenigstens halbwegs objektiv über die Veranstaltung berichtet. Schon zu deren Beginn wurde darauf hingewiesen, am kommenden Tag das, was man jetzt erleben würde, mit der Presseberichterstattung abzugleichen. Die Vermutung, dass das, was man liest, mit dem, was man sah und hörte, nichts zu tun haben würde, hat sich (wieder einmal) bestätigt. Es ist schön zu wissen, dass die Auflagen des Kölner Stadtanzeigers und der Bergischen Landeszeitung ebenso wie die anderer Erzeugnisse der deutschen Qualitätspresse kontinuierlich zurückgehen. Vielleicht werden einige der Besucher der Veranstaltung, die bislang eine der beiden Zeitungen abonniert hatten, diese jetzt abbestellen.

  9. Lorenz

    Ich hatte gestern nicht den Eindruck auf einer Veranstaltung einer rechtspopulistischen Partei zu sein. Auch unter den Zuhörer fand ich keinen der auf mich den Eindruck machte, als wolle er unsere Demokratie abschaffen. Im Gegenteil, es hätte auch eine Veranstaltung der CDU oder FDP sein können.

    Das eine Partei im Wahlkampf nur Ihre Stärke propagiert ist normal. Viel wichtiger war, das die Zuhörer das Gefühl bekommen konnten, hier würden Ihre Ängste verstanden .
    Für mich war das ein ganz normaler Wahlkampf Auftritt, einer Partei die sich selbst als Alternative sieht und scheinbar tun das immer mehr, auch.

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