Das Team des Patenprojektes: Manfred Lenthe, Friedhelm Bilski, Wolfgang Schneider, Ute Grosch, Werner Haas, Dorothea Grönke

Das Team des Patenprojektes: Manfred Lenthe, Friedhelm Bilski, Wolfgang Schneider, Ute Grosch, Werner Haas, Dorothea Grönke (v.l.n.r.)

„Ohne Moos nix los“: Ein flotter Spruch, der leider für rund 4.500 Kinder und Jugendliche aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis traurige Realität ist: Sie leben in einem Umfeld, das von Hartz IV oder Sozialleistungen wie ALG II, Wohngeld und Asylleistungsgesetz geprägt ist oder deren Eltern so genannte Aufstocker sind.

Und das bedeutet: Die Familien müssen jeden Cent dreimal umdrehen. Deswegen ernten die Kinder fast immer ein Kopfschütteln oder hören ein „das können wir uns nicht leisten“, wenn sie Sport treiben, ein Instrument lernen oder Nachhilfeunterricht bekommen wollen.

Diesen Mädchen und Jungen zu helfen ist Ziel von „Das Paten-Projekt – Große helfen Kleinen“, das vor zehn Jahren unter dem Dach des Kinderschutzbundes Rhein-Berg an den Start ging. Und damit den Grundstein für eine Erfolgsgeschichte legte: Über 750 Kinder im Alter bis zu 16 Jahren wurden seitdem von der Hilfsaktion unterstützt.

Kinderschutzbund trägt alle Nebenkosten

Möglich wurde das durch die Spendenbereitschaft vieler Paten. Rund 267.000 Euro kamen durch die Großzügigkeit von Privatleuten, Firmen, Vereinen und durch Sammelaktionen zusammen.

Verwendet werden die Mittel zu 100 Prozent für die Kinder, da alle Mitarbeiter ehrenamtlich für das Paten-Projekt arbeiten. Hinzu kommt: Anfallende Nebenkosten werden ausschließlich aus dem Budget des Kinderschutzbundes bezahlt.

Gefördert wurde mit dem Spendengeld eine Vielzahl von Aktivitäten wie Nachhilfe, Musikunterricht, Karate, Kinderturnen und Tanzen, Schwimmkurse, Fußball, Basketball und noch Vieles mehr.

Eine unverzichtbare Unterstützung für viele Familien aus dem Kreis ist die Hilfsaktion des Kinderschutzbundes Rhein-Berg, auch wenn beispielsweise der Beitrag eines Sportvereins oder eine Kursgebühr höher ausfallen als die Unterstützung des für das Bildungs- und Teilhabepaket zuständigen Jobcenters in Höhe von zehn Euro im Monat. Oder wenn die Familie finanziell nicht in der Lage ist, die Kosten für die notwendige Sportkleidung und Ausrüstung wie etwa Fußballschuhe zu bezahlen.

Hilfsangebot holt viele Kinder aus dem Abseits

In Anspruch genommen werden kann das Hilfsangebot des Paten-Projekts ebenso, wenn Maßnahmen anstehen, für die keine staatliche Förderung vorgesehen ist. Etwa die Bezahlung von teurem therapeutischem Reiten. Oder für den Fall, dass neben einer durch das Bildungspaket bezahlte Aktivität eine weitere Maßnahme wie etwa ein Schwimmkurs gewünscht wird. Auch im solchen Fällen springt das Paten-Projekt ein, da das Amt nur eine sportliche Betätigung pro Jahr fördert.

Damit werden aber nicht die Wünsche vieler Kinder erfüllt, sondern gleichzeitig werden viele von ihnen aus dem Abseits geholt, sprich aus einer sozialen Ausgrenzung. Das macht in vielen Fällen den ansonsten oft tristen Alltag der Kinder und Jugendlichen etwas heller und freundlicher.

Wenn auch Ihr Kind von „Das Paten-Projekt – Große helfen Kleinen“ gefördert werden soll oder wenn Sie die Hilfsaktion des Kinderschutzbundes durch eine Spende unterstützen wollen, dann erfahren Sie mehr auf unserer Website

Wenn Sie spenden möchten:
VR Bank Bergisch Gladbach
Iban DE13 3706 2600 3607 7160 47

Kontakt:
Deutscher Kinderschutzbund, Kreisverband Rhein-Berg
Bensberger Straße 163, Bergisch Gladbach
Tel: 02202 39924, Mail: dksb-patenprojekt@gmx.de
Friedhelm Bilski, friedhelm.bilski@t-online.de
Werner Haas, haas-odental@t-online.de
Manfred Lenthe, hm.lenthe@t-online.de

Achtung: Der Kinderschutzbund ist umgezogen und jetzt in der „Roten Schule” in Heidkamp, Bensberger Straße 163, zu finden.

Der Flyer des Patenprojektes in vier Sprachen:

Kinderschutzbund

Der Deutsche Kinderschutzbund e. V. hat seit über 40 Jahren einen festen Platz als sozialer Träger in Rhein-Berg. Wir sind ein Zusammenschluss von engagierten Menschen, mit dem Ziel, die Lebenssituation von Kindern, Jugendlichen und Familien in unserer Gesellschaft zu verbessern. Wir freuen uns über...

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