Lothar Eschbach beim Stammtisch des Bürgerportals im Gaffel am Bock

Beim Stammtisch des Bürgerportals „Neue Ideen für den Bahndamm” hat Lothar Eschbach den Impulsvortrag gehalten. Wir dokumentieren seinen Beitrag im Wortlaut. 

Als gebürtiger Bensberger leide unter den städtischen Verkehrsverhältnissen eigentlich ein Leben lang, mal mehr, heute weniger, dabei habe ich einiges erlebt. Nur vier Highlights aus dem Nahbereich:

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  • Anfang 1960iger Jahre Ausbau Südring Leverkusen…Weiterführung GL?
  • Zweite Hälfte 1960iger Jahre Bau der A 4 … Bensberg abgeschnitten vom Königsforst, Lärm, Feinstaub, CO² und Gestank …. Stau!
  • Anfang 1970iger Jahre Bau der Steinstrasse in Bensberg als… Dorfumgehung….heute Stau!
  • Ende 1980iger Jahre Bau Tunnel durch die Stadt…

Seit vielen Jahren sehe ich also vielfältige Bemühungen diese Herausforderung „Verkehr“ in unserer Stadt für die Menschen „erträglicher“ zu gestalten, leider eher mit weniger als mit mehr Erfolg. Auch habe ich viele große Veränderungen gesehen, die die Verkehrssituation der Stadt maßgeblich betroffen haben, am Ende waren alle diese Maßnahmen nicht ausreichend, um zu jeder Zeit dem jeweiligen Mobilitätswunsch gerecht zu werden.

Die Veränderungen im Mobilitätsverhalten sind zu gering und der Zuwachs an Verkehr ist zu groß. Das heißt: neue Straße, mehr Autos. Das ist der Automatismus, den ich bislang gesehen habe.

Der gesamte Stammtisch in vier Sätzen (bitte klicken)
Hinweis der Redaktion: Ausnahmsweise gibt es kein Video von der Veranstaltung.

Unsere knappe Zusammenfassung der Veranstaltung lautet: Beim Stammtisch zum Autobahnzubringer mit Lothar Eschbach sind Meinungen und Erkenntnisse von Befürwortern und Gegner der Bahndammoption wie erwartet aufeinander geprallt. Einigkeit bestand aber in der Erkenntnis, dass die akuten Verkehrsprobleme rasche Lösungen benötigen und diese nur in einer Vielzahl von Einzelschritten bestehen können – von einer besseren Verkehrslenkung bis zum Ausbau des Radverkehrs und des ÖPNV .  CDU und SPD halten den Bahndamm als Option offen, die Lösung über das Merheimer Kreuz sei eine Illusion. Im nächsten Verkehrsausschuss steht eine Stellungnahme auf der Tagesordnung, wie die Stadt zum Abbau der Schienenverbindung ins Gewerbegebiet Zinkhütte steht.

Es gibt natürlicher Weise auch unterschiedliche Sichten auf die verkehrlichen Herausforderungen der Stadt. Die Mitbürger, die sich eher mit ihrer Stadt als Industriestadt identifizieren, wie ich von Herrn Busen (Polytron) beim letzten Stammtisch hier gelernt habe, haben da bestimmt eine andere Sicht, als die Bewohner der eher ländlichen und mit überwiegend Wohnbebauung besiedelten Gebiete, Rentner eine andere als Berufstätige und diejenigen, die auf den ÖPNV angewiesen sind eine andere als die am Individualverkehr Teilnehmenden.

Deshalb u.a. ist ein Leitbild für die Stadt so wichtig, um diese unterschiedlichen Sichten zu einem Bild zu vereinigen, wie wollen wir leben und arbeiten in GL. Dazu kommt, diese Gesamtsituation zum Verkehr ist auch nicht Bergisch Gladbach spezifisch, diese Situation findet sich in vielen westlichen Ländern, wir müssen halt intelligenter damit umgehen, mit unserer Infrastruktur, unseren Mobilitätswünschen  und auch mit unseren Ressourcen.

Die Gemeinsamkeit ist im Allgemeinen, das jeder der Verkehrsteilnehmer eigentlich zu jeder Zeit seinen Mobilitätswunsch gerne umsetzen können möchte und das möglichst mit dem Verkehrsmittel seiner Wahl. Soviel zur Theorie.

Die Ausgangssituation

1. Egal nun, ob ich in dieser Stadt Befürworter oder Gegner des Bahndamms bin, verwöhnt wird hier keiner von beiden, das kann man der Verwaltung oder der Politik nicht nachsagen oder vorwerfen. Nach realistischer Einschätzung dürfte die Dauer für die Umsetzung einer solchen Maßnahme wie „Straße auf dem Bahndamm“ oder andere Lösungen 2-3 Dekaden in Anspruch nehmen (nach Herrn Ott und Herrn Börschel), wohlgemerkt, wenn alle „Steine“ aus dem Weg geräumt sind, wenn alle wollen. So viel zur zeitlichen Einordnung.

2. Wenn dann zum jetzigen Zeitpunkt mit dem Anspruch auf „Uniqueness“ „Abtragen“ oder „die Lösung heißt Brüderstrasse“ die Runde machen, ja dann denke ich, es lohnt sich unbedingt noch einmal vorher zu denken. Schließlich ist dieses Vorhaben fast 20 (zwanzig) Jahre alt und mit einer Vielzahl an Studien und Stellungnahmen belegt, „Uniqueness“ ist also eher schwierig und käme hier „Zaubern“ oder „über Wasser laufen“ gleich. Wer sich da ins Detail begeben möchte, der gehe auf die neu gestaltete Website von den elf BI’s zum Bahndamm (Sprecherin Frau Liane Schneider).  

3. Der in Rede stehende Bahndamm verläuft heute überwiegend durch ein Naherholungsgebiet erster Güte. An den Besucher- und Veranstaltungszahlen und der Zufriedenheit der Besucher kann man es ablesen. Es ist ein Naherholungsgebiet mit Golfplatz, der Eissporthalle, einem Grillplatz, einem großen Kinderspielplatz, dem Lückerather Anger, dem Altenheim, dem Saaler Mühlen See mit angrenzendem Wald, der Wellnessanlage Mediterana, dem Otto Hahn Gymnasium und der Otto Hahn Realschule, der angrenzenden Waldsiedlung Frankenforst und einer zur anderen Seite hin vorhandenen Ein- und Mehrfamilienhausbebauung zum Neuen Weg.

Dieses Naherholungsgebiet ist mehr zufällig, durch glückliche und sich fügende Umstände und auch durch das große Engagement von Lückerather Bürgern entstanden. (Vater Hinterecker sei Dank wg. des Schwimmbades)
Jede Stadt mit 1oo tausend Einwohnern und wir haben davon nur ca 80 in der Republik, jede dieser Städte würde sich über ein solches Vielseitiges Naherholungsgebiet in der heutigen Zeit freuen und es nach besten Kräften schützen und erhalten. Es ist ein Alleinstellungsmerkmal mit großer Bedeutung für die Zukunft.

4. Die Stadt Bergisch Gladbach, das Zentrum ist im Umbruch und steht vor ihrer größten Veränderung seit der kommunalen Neuordnung, dem damaligen Zusammenschluss mit Bensberg. Damit meine ich nicht die Regionale, auch nicht die Strunde hoch 4, wenn auch beide Vorhaben die Stadt für lange Zeit völlig auf den Kopf gestellt haben, immerhin ist nun der nächste Kreisel fertig.

Das waren bisher alles Kleinigkeiten. In den nächsten 5-8 Jahren wird sich Gladbach Mitte dramatisch verändern und zwar mehr als in den letzten 50 Jahren vorher. Das ist eine frohe Botschaft für alle Bürger dieser Stadt. Man kann es kaum glauben, was sich da alles in Bewegung gesetzt hat (Cox, Köttgen, Kops, Zanders…das Stadthaus, die frei werden Bauten/Flächen an der Schnabels Mühle…), Innenentwicklung „at it’s best“, da entsteht Gladbach 2.0. (J. Cramer: macht aus gläbbisch eine richtige Stadt!!) Aber Sie ahnen es wahrscheinlich schon, der Verkehr wird auch zunehmen.

5. Die laufende Verdichtung, das soll nicht erst kommen, die schon kräftig im Bau in anderen Stadtteilen (z.B. Refrath, Heitkamp, Moitzfeld….) und wirft ihre Schatten voraus, mehr Verkehr.

6. Der FNP-E fordert weitere Wohnbebauungs- und Gewerbeflächen, gefordert ist noch mehr als ausgewiesen, hoffentlich wird es weniger, aber trotz allem mehr Verkehr.

7. Ein moderates Wachstum der Wirtschaft, der Stadt insgesamt erwarten wir natürlich auch, mit einhergehendem Wachstum des Verkehrs.

8. Auch wird ein großer Veränderungsdruck durch die laufende Digitalisierung entstehen, die sowohl positive aber leider auch negative Auswirkungen haben wird. Sie bietet durchaus z.B. die Chance einer besseren Auslastung der Verkehrsinfrastruktur, teilweise um mehr als 30 % zu erreichen (s.a. SBB), ein Hoffnungsschimmer.

Entwicklungsmöglichkeiten:

1. Die Verhaltensänderung ist als erste und größte Stellschraube zu nennen, der wir uns wohl alle Stellen müssen. Es ist eben nicht mehr selbstverständlich, das jeder der Verkehrsteilnehmer zu jeder Zeit seinen Mobilitätswunsch mit dem Verkehrsmittel seiner Wahl umsetzen kann. Das kollabierende Verkehrssystem Straße allein verhindert das. Im Mobilitätskonzept sind viele gute Untersuchungen angestellt und Vorschläge gemacht worden. Die schnelle Umsetzung ist angesagt. Da es sich allerdings in vielen Fällen um Verhaltensänderung handelt, wird es eben dauern.

2. Der nur sehr aufwendig und nicht kurzfristig mögliche Ausbau und die Veränderung im ÖPNV erlangen durch dieses eben gezeichnete Szenario mit wachsendem Verkehr eine noch viel höhere Bedeutung und benötigen sehr viel mehr Aufmerksamkeit. Es geht nicht nur um das zweite S-Bahngleis, auch die KVB Linien 3 oder 18 könnten weitergeführt werden. Ebenso natürlich in Bensberg die Linie 1.

-> Der Bahndamm könnte z.B. als Verbindung für eine Rundstrecke der KVB von Köln über Bergisch Gladbach nach Bensberg und wieder zurück nach Köln genutzt werden. Eine Straßenbahn auf dem wiederertüchtigten Bahndamm würde keine „Schneise schlagen“ in ein intaktes Erholungs- und Besiedlungsgebiet. Es würde keine 20 Jahre ab Entscheidung dauern.

-> Viel schneller noch könnte die Bahndammtrasse als Fahrradweg nach Rösrath ausgebaut und genutzt werden, der ehemaligen Bahnlinie durch den Königsforst folgend.

3. Natürlich benötigt Bergisch Gladbach Anschlüsse an die Autobahnen, die Hauptschlagadern der Region. Die gute Lage eingebettet zwischen A 4, A 3 und A 1 ermöglichen das auch. Mit drei Anschlüssen an die A 4 ist hier bereits eine gute Anbindung der Stadt hergestellt. Abgesehen davon, dass diese Autobahn A 4 „notleidend“ ist, weil sich der Verkehr je nach Jahreszeit und Witterungsverhältnissen regelmäßig staut, in der täglichen Rushhour auf 8-15 km, meist mehr Kilometer. 

Dabei spreche ich nicht von den Staus, die über Jahre durch Tunnelrenovierung oder Straßen- und Brückensanierung entstehen, das, meint man, geht ja vorüber.

Nur, dem ist nicht so, weil Neues passiert. Der Ausbau auf sechs Spuren ist vordringlich beschlossen im Bundesverkehrswegeplan. Im Bereich der BaSt ist die Brüderstrasse damit schon zweimal verplant, wenn man der Verwaltung glaubt. Abgesehen davon geht durch den sechsspurigen Ausbau ein großes Stück des Waldes verloren, der Filterfunktion und Lärmschutzfunktion hat für das naheliegende Wohngebiet Hummelsbroich, auch wenn Post Welters etwas anderes sagen. (aktuell Februar 2017 Heft 2, Rheinisches Ärzteblatt, Warnung vor Feinstäuben und Stickoxiden). Außerdem befürchte ich, dass diese dritte Spur auf der A 4 nach Fertigstellung als Spur für den Schnellbus genutzt werden kann/muss.

4. Der Anschluss an die A 3 Richtung Bensberger Marktweg, Merheimer Kreuz/Kreisel ist die natürlichste Verbindung aus Bergisch Gladbach raus. Deshalb wurde sie auch vor Jahren schon von Fachleuten so geplant und in großen Teilen sogar gebaut. Die Richtung stimmt, die Wege, die der Verkehr in der Stadt zurücklegt, die werden im Wohnumfeld minimiert. Sollte es bei der Planung kritische Stellen geben, wäre auch eine Untertunnelung in Betracht zu ziehen.

Der zweite Anschluss an die A 3 könnte durch Verlängerung des Südrings über Schlebusch hinaus entstehen. Vielleicht wäre auch von Bergisch Gladbach aus in Richtung Flittard/Leverkusen eine andere Streckenführung möglich.

5. Dann wäre da noch ein Autobahnanschluss an die A 1 zu planen, in deutlichem Abstand von der Autobahnauffahrt Burscheid. Es könnte so sehr viel Verkehr direkt in die richtige Richtung abfließen, ohne A 4, Autobahnkreuz Ost, Kölner Ring oder Autobahnkreuz Leverkusen zu belasten.

Meine Aussagen basieren alle auf den als Verkehrsteilnehmer über ein Arbeitsleben lang in dieser Region gemachten Beobachtungen und Erfahrungen und natürlich der beruflichen Erfahrungen. Veränderung ist angesagt in der Mobilität, vor allem aber Verhaltensänderung und das sind wir alle und es dauert.

Ausblick und Fazit:

1. Wenn man die eben genannte Liste der Vorhaben, in Bergisch Gladbach Mitte sieht und ich möchte es noch einmal wiederholen, weil es so unglaublich und so viel ist, was sich da alles in Bewegung gesetzt hat (Cox, Köttgen, Kops, Zanders 13 ha … das Stadthaus, die frei werden Bauten/Flächen an der Schnabels Mühle…), dann entsteht hier Gladbach 2.0!!!

Reicht es bei all diesen in überschaubarer Zeit von 5-8 Jahren sich abspielenden Vorhaben aus, allein die verengte Sicht auf die “Straße über den Bahndamm“ zu haben? Was soll das in 20-30 Jahren bringen, wo stehen wir dann? Ist es ein scheinbarer Rettungsanker aus längst vergangener Zeit?

Eine erweiterte belastbare Planung muss her oder wiederbelebt werden, zumal, wenn überhaupt machbar die Verfügbarkeit, wie bei allen anderen Optionen auch frühestens in 20-30 Jahren gegeben ist. Dann gibt es mehr Optionen als den Bahndamm und der „Bahndamm“ schädigt das Gemeinwohl an der empfindlichsten Stelle. Zu schade für „Straße“, mal ganz abgesehen von der damit verbundenen Zerstörung des Naherholungsgebietes.

2. Wir wissen, das absehbar durch die Digitalisierung und die Veränderung in der Gesellschaft und Arbeitswelt, die Verdichtung der Arbeit, die Beschleunigung der Prozesse insgesamt mehr stadtnahe Erholung für die Bürger benötigt wird, verstärkt noch durch die tolle Innenentwicklung. Kurze Wege zu qualitativ hochwertiger, vielseitiger Erholung erlangen eine völlig neue und höherwertige Bedeutung in der Gesellschaft.

Da, wo wir das erkennen, genau zu diesem Zeitpunkt würden wir uns einer für diese kommende Zeit unheimlichen Stärke berauben, ein Alleinstellungsmerkmal der Stadt für das digitale Zeitalter, ein Werbeträger für die Region schlechthin, auch international!!!

3. Wir diskutieren Konzepte, verabschieden Pläne, planen die Zukunft ohne ein Leitbild von Bergisch Gladbach zu haben. Es kann eben nicht stimmen, dass es ein verbindliches Leitbild für diese Stadt gibt, sonst könnte es viele langjährige ergebnislose Diskussionen nicht geben, z.B. die zum Bahndamm, zum FNP-E. Was die Menschen wollen, wie sie ihre Stadt sehen, dass ist in vielen Erhebungen beschrieben. (WBS Studie s.21/CDU-Umfrage, isec2030), wird aber immer wieder in Frage gestellt, mal weil nicht repräsentativ, mal aus anderen Gründen.

Mein Fazit:

Abgesehen von der Verhaltensänderung sollten wir mit einem Leitbild für die Stadt und einer konzertierten Aktion alle Möglichkeiten nutzen die Autobahnanschlüsse an die A 3 Richtung Mehrheim und Leverkusen sowie an die A 1 voranzutreiben, bei gleichzeitiger mutiger Verbesserung des ÖPNV und Umsetzung all der kleinen möglichen Maßnahmen, das ist die auf lange Sicht beste Lösung. Da läge die Stärke im gemeinsamen Vorgehen, in der Schonung des stadtnahen Erholungsgebietes, in der besseren Ausnutzung der Infrastruktur und länger dauern würde es auch nicht.

Darüber hinaus bin ich auf die Empfehlungen von Herrn Dr. Molitor gespannt, der am 26. April hier zu den regionalen Verkehrsthemen zu Gast ist und sich seit vielen Jahren mit der Region befasst. Mal hören, wie unabhängig sein Urteil ist, wie er die bislang schon erzielten Ergebnisse berücksichtigt bei seinen Betrachtungen und wie gut er seine Vorschläge fachlich begründet.

Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und nun zur Diskussion.

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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1 Kommentar

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  1. Es ist zynisch, wenn die SPD Nachfolger derer, die die ursprünglich geplante Anbindung von Bergisch Gladbach an das Merheimer Kreuz vereitelt haben, heute diese immer noch mit Abstand vernünftigste Lösung als Illusion naiver Zeitgenossen bezeichnen und alles tun, um durch die leidige Bahndamm-Diskussion vom fatalen Fehler ihrer Vorgänger abzulenken. Warum die CDU da mitmacht, ist unbegreiflich und unverzeihlich.
    Noch im Dezember 2005 wäre die für Bergisch Gladbach natürliche Anbindung an das Mehrheimer Kreuz realisierbar gewesen, wenn man nur gewollt hätte. (IGVP Vorhaben 24151, mit dem Spitzenfaktor 4,53 dreimal so hoch bewertet wie die Bahndammvariante). Warum sollte das heute nicht mehr möglich sein?
    Man kann nur dringend an alle verantwortungsbewussten Entscheidungsträger dieser Stadt, auch an Herrn Flügge, appellieren, gemeinsam mit Köln und dem Naturschutz,das Vorhaben IGVP 24151 zu reaktivieren und gemeinsam mit Köln und dem Naturschutz die Lösung zum Nutzen beider Städte zu erarbeiten. Frau Reker hat ja bereits signalisiert, dass sie zur Zusammenarbeit am runden Tisch bereit ist.